DE93152C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/01—Control of temperature without auxiliary power
- G05D23/02—Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
- G05D23/024—Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being of the rod type, tube type, or of a similar type
- G05D23/026—Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being of the rod type, tube type, or of a similar type the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, durch welches in einem geschlossenen
Raum die Temperatur selbstthätig auf einer bestimmten Höhe gehalten wird, und besteht
darin, dafs man eine Flüssigkeit mit einem geschlossenen Raum in möglichst innige Berührung
bringt und die Temperatur der Flüssigkeit folgendermafsen selbstthätig auf gleicher
Höhe erhält.
Man beheizt die Flüssigkeit ununterbrochen durch eine Wärmequelle, welche geeignet ist,
derselben mehr Wärme zuzuführen, als zur Erhaltung der gewünschten Temperatur erforderlich
ist, indem die Heizgase der Wärmequelle so geleitet werden, dafs sie die Flüssigkeit
umspülen. In. der Flüssigkeit läfst man ein Aräometer schwimmen, welches mit einem
Ventil derart verbunden ist, dafs beim Sinken des Aräometers der Zuflufs der Heizgase gedrosselt
, beim Steigen dagegen freigegeben wird. Steigt die Temperatur der Flüssigkeit über das gewünschte Mafs, so vermindert sich
ihr specifisches Gewicht und entsprechend fällt das Aräometer und drosselt den Eintritt der
Heizgase. Sobald infolge der verminderten Heizung die Temperatur wieder sinkt, nimmt
das specifische Gewicht der Flüssigkeit wieder zu, das Aräometer hebt sich und öffnet den
Heizkanal. Das Aräometer mufs so belastet sein, dafs es bei der gewünschten aufrecht zu
erhaltenden Temperatur in solcher Stellung frei schwimmt und dafs der. Wärmeverlust
durch die zurückströmenden Heizgase genau ersetzt wird.
Ein für das beschriebene Verfahren geeigneter Apparat ist beispielsweise auf der beiliegenden
Zeichnung im Verticalschnitt dargestellt.
Der Raum a, in welchem eine bestimmte Temperatur aufrecht erhalten werden soll, ist
allseitig von doppelten Wandungen umgeben, deren Zwischenraum mit Wasser oder einer
beliebigen anderen geeigneten Flüssigkeit angefüllt ist. Mit dem Flüssigkeitsraum steht ein
weiterer, von dem Raum α umgebener Flüssigkeitsraum b in Verbindung, in welchen das
Aräometer c, welches von beliebiger Construction sein kann, hineingesetzt ist. Dasselbe
trägt an einer durch ein Rohr f herunterhängenden Kette eine halbkugelförmige, über
einer Oeffnung des Heizraumes h hängende Schale^· zur Aufnahme von Belastungsgewichten.
Die ganze Vorrichtung ist von einem Kasten i umgeben, dessen Wandungen mit der Aufsenwand
des Flüssigkeitsraumes die Heizkanäle bilden, und welcher oben mit Abzugsöffnungen
versehen ist. Das Aräometer wird so stark belastet, dafs in dem Raum a die gewünschte
Temperatur aufrecht erhalten wird. Die Beheizung erfolgt durch eine Gasflamme oder
auf andere geeignete Weise in dem unteren Raum h. Die Heizgase steigen durch die
unterhalb der Schale g angebrachte Oeffnung auf und bestreichen den Flüssigkeitsraum von
allen Seiten, wobei sie ihre Wärme an diesen und an den Raum α abgeben.
Sobald die Flüssigkeit infolge zu hoher Temperatur ein geringes specifisches Gewicht an-
nimmt, sinkt das Aräometer nach unten und verschliefst mit der halbkugelförmigen Schale g
die Einströmungsöffnung für die Heizgase. Infolge dessen kann sich die Vorrichtung wieder
so weit abkühlen, dafs das specifische Gewicht der Flüssigkeit bis zu dem Grade wächst, bei
welchem das Aräometer sich wieder hebt, wobei die Heizöffnung wieder von der Schale g
vergröfsert wird und die Beheizung entsprechend zunimmt.
Dieses Verfahren und diese Vorrichtung sollen sehr constante Temperaturen ergeben.
Die Erfindung ist anwendbar in chemischen Laboratorien, um bei gewissen Reactionen
längere Zeit eine bestimmte Temperatur aufrecht zu erhalten. Ferner soll sich die Vorrichtung
für Brutapparate eignen. Auch sollen oach Ansicht des Erfinders gröfsere Räumlichkeiten,
wie z. B. Lagerräume, Darren und dergl. in gewissen Industriezweigen, nach dem beschriebenen
Verfahren auf einer gleichmäfsigen Temperatur gehalten werden können.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Verfahren zur Aufrechterhaltung einer gleichmäfsigen Temperatur in geschlossenen Räumen, dadurch gekennzeichnet, dafs man genannte Räume der Beheizung durch eine Flüssigkeitsmenge aussetzt, deren Temperatur dadurch unverändert erhalten wird, dafs sie von Heizgasen umspült wird, deren Zutritt durch ein in der Flüssigkeit schwimmendes Aräometer gedrosselt wird, wenn die Temperatur derselben über das gewünschte Mafs hinaussteigt, und umgekehrt. Ein Apparat zur Ausführung des im Anspruch ι gekennzeichneten Verfahrens, bestehend aus einem von einem Flüssigkeitsraum umgebenen Raum (a) und einem in der Flüssigkeit schwimmenden Aräometer, welches bei Verminderung des specifischen Gewichtes der Flüssigkeit sinkt und durch ein an dem Aräometer hängendes Belastungsgewicht (g) den Einlafs für die Heizgase abschliefst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93152C true DE93152C (de) |
Family
ID=364600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93152D Active DE93152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93152C (de) |
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0
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