DE93138C - - Google Patents
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
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- B62M11/14—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
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Description
KAISERLICHES PATENTAMTAt
KLASSE 63
^"Sattlerei und Wagenbau.
Die Erfindung bezieht sich auf Fahrräder, deren Getriebe zwischen der Kurbelwelle und
dem Treibrade ein einseitiges Gesperre enthält, so dafs der Fahrende während der Fahrt die
Tretkurbeln anzuhalten und auch rückwärts zu treten vermag, indem das Gesperre sich
dabei auslöst und der vermöge der lebendigen Kraft erfolgenden Weiterbewegung des Rades
keinen bemerkenswerthen Widerstand entgegensetzt. Dieses Gesperre kann die Kurbelwelle
mit dem auf ihr angeordneten grofsen Kettenrade, oder die Nabe des Hinterrades mit dem
auf derselben sitzenden kleinen Kettenrade, oder bei Verwendung eines Vorgeleges die
Vorgelegewelle mit einem der beiden auf ihr sitzenden Zwischenräder oder unmittelbar diese
Zwischenräder verbinden, auch läfst es sich bei Benutzung eines anderartigen Getriebes an
Stelle des Kettengetriebes in analoger Weise in die Kraftleitung von der Kurbelwelle zum
Treibrade einfügen.
Die Erfindung besteht nun darin, dafs das erläuterte, ein einseitiges Gesperre umschliefsende
Getriebe durch Hinzufügung eines Nebengetriebes zu einem Wechselgetriebe ergänzt wird,
dessen Umstellung während der Fahrt und ohne Ausführung eines Handgriffes lediglich
durch Rückwärtsdrehen der Kurbeln bewirkt werden kann, so dafs beim Wiedervorwärtstreten
das Treibrad mit der gröfseren Uebersetzung angetrieben wird, wenn vorher die kleine wirksam war, und umgekehrt. Das~
Nebengetriebe dient zur Vermittelung der gröfseren Uebersetzung, so dafs seine Einschaltung
die selbstthätige Lösung des die geringere Geschwindigkeit vermittelnden Gesperres
im Hauptbetriebe zur Folge hat. Dabei schliefst das Nebengetriebe ebenfalls ein in demselben
Sinne wie dasjenige des Hauptgetriebes einseitig wirkendes Gesperre ein, so dafs man
auch bei Benutzung des Nebengetriebes, d. h. beim Fahren mit der gröfseren Geschwindigkeit,
die Kurbeln anhalten und sie nach rückwärts drehen kann, letzteres um das Nebengetriebe
selbst wieder auszuschalten und zur kleineren Geschwindigkeit zurückzukehren.
Die Wechselvorrichtung, welche sich durch Rückwärtsdrehen der Kurbelwelle in der Weise
bethätigt, dafs das Nebengetriebe, wenn eingeschaltet,
aus-, und wenn ausgeschaltet, eingeschaltet wird, wird im Allgemeinen die Einrichtung
erhalten, dafs durch fortgesetztes Rückwärtsdrehen der Kurbeln das Nebengetriebe
in stetiger Reihenfolge abwechselnd ein- und ausgeschaltet wird, so dafs man die
Uebersetzung wechselt, wenn man die Kurbeln nur um so viel zurückdreht, dafs die Wechselvorrichtung
einmal bethätigt wird. Die zum Ein - und Ausschalten des Nebengetriebes
dienende Wechselvorrichtung kann entweder auf der Kurbelwelle bezw. auf einem mit dieser
gekuppelten Gliede oder auf dem Gestell angeordnet werden, wird aber jedenfalls durch
das Zusammenwirken des Gestelles mit der Kurbelwelle in Thätigkeit gesetzt. Im Allge- .
meinen wird dieses—Zusammenwirken beim
Vorwärtsdrehen . der Kurbeln von einem klappernden Geräusch begleitet sein und die
Ueberwindung eines gewissen Widerstandes erfordern. Es giebt aber eine Anordnung des
Wechselgetriebes, welche während der Vorwärtsbewegung der Kurbelwelle weder Geräusch
noch Reibung verursacht, und diese besteht darin, dafs zwischen das Gestell und das mit
der Kurbelwelle gekuppelte rotirende Glied, von dem die Bethätigung der Wechselvorrichtung
ausgeht, ein Hülfsring (oder eine Hülfsscheibe) eingeschaltet ist, welcher mit dem
Gestell durch ein einseitiges Gesperre in der Weise gekuppelt ist, dafs er nur eine Drehung
im Sinne der Vorwärtsbewegung der Kurbelwelle ausführen, also nur an dieser Vorwärtsbewegung,
nicht aber an der Rückwärtsbewegung theilnehmen kann, und welcher mit dem erwähnten Gliede des Hauptgetriebes
ebenfalls durch ein einseitiges Gesperre, und zwar durch ein Klinkengesperre verbunden ist,
welches den Hülfsring bei der Vorwärtsdrehung der Kurbeln mitnimmt und welches die Eigenthümlichkeit
besitzt, dafs die Sperrklinke in ihren auf einander folgenden Sperrlagen abwechselnd
die eine und die andere von zwei verschiedenen Stellungen einnimmt, so dafs auch die Klinkenachse während der Wirksamkeit
des Gesperres die eine oder die andere von zwei durch Drehung um einen gewissen Winkel von einander verschiedenen Stellungen
einnehmen kann. Dreht man daher die Kurbelwelle rückwärts, so löst sich das- Klinkengesperre
zwischen ihr bezw. dem mit ihr gekuppelten Gliede und dem Hülfsring, weil der Hülfsring durch sein anderes Gesperre an dem
Gestell festgehalten wird; die Klinke passirt also bei fortgesetztem Rückwärtsdrehen nach
einander ihre verschiedenen Sperrlagen und wird beim Anhalten und Wiedervorwärtsdrehen
der Kurbelwelle in die zunächst zur Wirkung kommende Klinkstelle eintreten, welche der
einen oder anderen Art angehören und so der Klinkenachse die eine oder andere Winkelstellung
geben wird. Hat man nur so weit rückwärts gedreht, dafs die Klinke eine Sperrstellung
passiren konnte, so wird sie beim Wiedervorwärtsdrehen in diese, der anderen Art angehörige Sperrstellung eintreten und die
Klinkenachse wird ihre Winkelstellung mit Sicherheit gewechselt haben. Von dieser
Winkelstellung der Klinkenachse läfst sich nun aber die Ein- und Ausschaltung des Nebengetriebes
in beliebiger Weise ableiten. Besonders einfache Ausführungsformen ergeben sich, wenn man zur Aus- und Einschaltung
des Nebengetriebes das Gesperre dieses Getriebes benutzt, indem man es abstellt bezw.
wieder wirksam werden läfst. Am allereinfachsten geschieht dies so, dafs man das Gesperre
des Nebengetriebes ebenfalls als Klinkgesperre ausführt und die Klinke unmittelbar
auf der Achse der Wechselklinke anordnet.
Von dieser einfachsten Ausführungsform des Wechselgetriebes geben die Zeichnungen einige
Ausführungsbeispiele.
In den Fig. ι bis 5 ist ein Wechselgetriebe dargestellt, welches an dem als Treibrad gedachten
Hinterrade angeordnet ist. Fig. 1 zeigt das Getriebe in einem Längsschnitt durch die
Hinterradachse. Die Fig. 2, 3 und 4 sind Querschnitte, welche in Fig. 1 nach Lage und
Schaurichtung angegeben sind. In diesen Schnitten ist die Lage der Theile diejenige,
welche bei treibend wirkenden Kurbeln und Benutzung des Hauptgetriebes, also der kleineren
Uebersetzung, vorhanden ist. Fig. 5 wiederholt einen Theil von Fig. 4, setzt aber voraus,
dafs die gröfsere Uebersetzung an die Stelle der kleineren getreten ist. Das Hauptgetriebe
besteht aus dem mit der Kurbelwelle durch die Kette gekuppelten Kettenrade a, der auf
der Nabe b° befestigten Scheibe b und dem zwischen beiden angeordneten Kugelklemmgesperre
c, welches in Fig. 2 besonders dargestellt ist. Von den Kugeln kommt nur eine
oder höchstens zwei zur Klemmwirkung, während die übrigen hinzugefügt sind, um bei
gelöstem Gesperre eine, wenn auch unvollkommene Kugellagerung zwischen den Theilen a
und b herzustellen. Das Kettenrad α läuft aufserdem mit einem besonderen Kugelkranz d
auf einer Scheibe f, welche mit ihrer Nabe/1 ebenso wie der Gestelltheil e auf der Radachse <?°
befestigt ist. Die Lagerung der Nabe b° auf der Achse e° wird durch die Kugeln m vermittelt.
Als Nebengetriebe dient ein Umlaufgetriebe, welches zwischen die Theile α und b
eingeschaltet wird. Das Umlaufrad g besitzt zwei Zahnkränze, einen gröfseren g1 und einen
kleineren g"2, von denen der erstere in den
Innenzahnkranz b1 der Scheibe b, der letztere
in einen auf der Nabe fl sitzenden Zahnkranz
f~, aufserdem aber in den Innenzahnkranz eines Ringes h (Fig. 1 und 4) eingreift.
Der Ring /; stellt dasjenige Glied des Nebengetriebes
vor, zwischen welchem und dem Gliede α des Hauptgetriebes sich das einseitige
Gesperre befindet, durch dessen In- und Aufserwirkungsetzen zugleich das Nebengetriebe ein-
und ausgeschaltet wird. An dem ringförmigen Kranze a1 des Kettenrades α sind die Klinken /
(Fig. 4) angelenkt, deren mehrfache Zahl die Federbelastung entbehrlich macht. Sie greifen,
so lange die Kurbeln treibend wirken, entweder (wie in Fig. 4 dargestellt) in die Zahnlücken
/' des Hülfsringes i (alsdann ist das Nebengetriebe ausgeschaltet), oder sie greifen
(wie in Fig. 5 dargestellt) durch die Durchbrechungen i'2 des Hülfsringes hindurch und
in die Zahnlücken /21 des Ringes h ein. Im
letzteren Falle ist das. Nebengetriebe eingeschaltet, indem durch die Klinken / dem
Ringe h die Winkelgeschwindigkeit des Ketten-
rades a ertheilt wird, und das sich auf dem festen Zahnkranz/1 abwälzende Umlaufrad g
der Scheibe b eine Winkelgeschwindigkeit verleiht, welche diejenige des Kettenrades α übersteigt,
so dafs sich das Gesperre c löst. Beim . Rückwärtsdrehen der Kurbeln, also bei einer
Bewegung des Kettenrades a, welche den Pfeilen in Fig. 4 und 5 entgegengesetzt ist, tritt
ein in Fig. 1 und 3 dargestelltes Kugelklemmgesperre k in Wirkung, welches zwischen dem
Kranze f'6 der festen Scheibe f und dem Hülfsring i angeordnet ist und den Stillstand
des Hülfsringes i zur Folge hat. Die Klinken / heben sich alsdann aus und gleiten -auf dem
Hülfsringe i, und wenn sie bei der Rückwärtsbewegung des Kettenrades α nur eine·Klinkstelle
z1 oder Durchbrechung z'2 überschreiten,
so treten sie bei der darauf folgenden Vorwärtsbewegung der Kurbeln in die Klinkstelle i1
be/.w. durch die Durchbrechung z'2 hindurch
und in eine der Klinkstellen hl ein, womit der gewünschte Uebersetzungswechsel hergestellt
ist. Das erläuterte Ausführungsbeispiel zeigt die Eigenthümlichkeit, dafs die beiden auf
gemeinsamer Achse sitzenden Klinken, von denen die eine zum Gesperre des Nebengetriebes
gehört, die andere aber die Wechselklinke ist, zu einer einzigen Klinke / vereinigt
sind. Sind die Sperrklinken des Nebengetriebes ausgehoben, so läuft dasselbe leer, indem
nicht mehr der Zahnkranz bl von dem Zahnkranz gl getrieben wird, sondern umgekehrt.
Das in den Fig. 6 bis 9 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt das Wechselgetriebe unmittelbar
auf der Kurbelwelle angebracht. Aufser der Kurbel a° ist auf der Welle α3
eine Muffe a'2 befestigt, auf welche der Ring a
aufgeschraubt ist. Zwischen letzterem und dem als Kettenrad dienenden, mittels der Kugeln m
auf der Kurbellagerbüchse e gelagerten Gehäuse b ist das Gesperre c des Hauptgetriebes angebracht.
Uebrigens ist die Kurbelwelle as in
üblicher Weise mittels des Kugelkranzes d in der Büchse e gelagert. Als dasjenige Glied
des Nebengetriebes, welches durch das Klinkengesperre mit dem in diesem Falle auf der
Muffe a2 angeordneten Kranze a1 des Hauptgetriebes
gekuppelt wird, dient wieder ein Ring h, der diesmal mit einem äufseren Zahnkranz
versehen ist. Die durch Befestigung auf der Lagerbüchse e mittels der Nabe fl zu
einem festen Gestelltheil gemachte Scheibe f trägt ein Auge f'2, in welchem mittels der
Kugeln η das Doppelstirnrad g gelagert ist. Der kleinere Zahnkranz g2 dieses Doppelrades
empfängt den Antrieb von dem Ringe h und der gröfsere Zahnkranz g1 greift in den Zahnkranz
bl des Kettenrades b ein und giebt dem letzteren dabei die höhere Geschwindigkeit,
welche das Gesperre c zur Auslösung bringt. Die Wechselklinken Z2 sind mit den Gesperrklinken
Z1 wieder auf denselben Bolzen vereinigt und in Aussparungen des Kranzes a1
untergebracht. Dieser Kranz liegt innerhalb des auf seiner Innenfläche mit den Klinkstellen
h1 ausgestatteten Ringes h und aufserhalb
des auf seiner Aufsenfläche mit den zweierlei Klinkstellen i1 und z'ä ausgestatteten
Hülfsringes i, dessen Innenfläche wiederum mit dem in dem Ringe f3 der Gestellscheibe f
untergebrachten Kugelklemmgesperre k zusammenwirkt. Treten die Wechselklinken /2
in die tieferen Einschnitte z'2 ein, so senken sich zugleich (wie in Fig. 9 dargestellt), die
Gesperrklinken I1 in Klinkstellen h1 des Ringes h,
und das Nebengetriebe ist eingeschaltet. Greifen die Wechselklinken /2 nur in die flacheren
Klinkstellen i J, so ist das Nebengetriebe ausgeschaltet
und läuft wie beim ersten Beispiele vermöge der Kuppelung zwischen den Zahnkränzen
g1 und bl leer mit.
In Fig. 10 bis 13 ist eine Anordnung des
Wechselgetriebes dargestellt, bei welcher das Klemmgesperre c des Hauptgetriebes zwar
wieder zwischen dem Kranze b der Nabe b° des Treibrades und dem auf dieser Nabe angeordneten
kleinen Kettenrade α eingefügt ist, bei welcher aber das Nebengetriebe ebenfalls
ein von der Kurbelwelle zur Treibradnabe gehendes Kettengetriebe mit dem. grofsen
Kettenrade h und dem in den Kranz b geschraubten kleinen Rade b1 ist, wobei die
Wechselklinke /2 an dem grofsen Kettenrade a2
des Hauptgetriebes angebracht ist und die mit ihr verbundene Sperrklinke I1 in das grofse
Kettenrad h des Nebengetriebes eingreift. Das grofse Kettenrad h des Nebengetriebes ist auf
der Kurbelwelle a3 mittels eines Kranzes von Kugeln ο gelagert, so dafs es bei ausgeschaltetem
Nebengetriebe die ihm durch seine Kette von dem kleineren Kettenrade b1 her mitgetheilte
langsamere Bewegung annehmen kann. Der Hülfsring i mit den verschieden tiefen Klinkstellen
z1 und z'2 sitzt in diesem Falle auf einer
Scheibe z'°, welche durch das Kugelklemmgesperre k mit der unbeweglichen Lagerbüchse e
in die erforderliche Verbindung gesetzt ist. Die Anordnung der vereinigten Wechsel- und
Sperrklinke / sowie des Hülfsringes i einerseits und des Gliedes h des Nebengetriebes andererseits
unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 6 bis 9, wie ein Vergleich der Fig. 11
und 8 zeigt, nur in unwesentlichen Beziehungen.
In allen drei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen läuft, wie in den einzelnen
Fällen bereits bemerkt wurde, das Nebengetriebe, wenn ausgeschaltet, leer mit. Dies kann vermieden
werden und das Nebengetriebe, so •lange das Hauptgetriebe wirksam ist, in einen
Zustand der Ruhe oder derjenigen Bewegung, welche dem geringsten Kraftverbrauch entspricht,
versetzt werden, wenn man an der
Verbindungsstelle des Nebengetriebes mit dem getriebenen Gliede b noch ein ,,einseitiges, in
demselben Sinne wie das Gesperre Jr1I1 wirkendes
Gesperre anordnet. Ein solches Gesperre würde also bei dem Beispiel nach Fig. ι
bis 5 vielleicht zwischen dem Zahnkranz bl und der Scheibe b, bei dem Beispiel nach
Fig. 6 bis Q an derselben Stelle und bei dem Beispiel nach Fig. io bis 13 zwischen dem
kleinen Zahnrad b1 und dem Ringe b angebracht
werden. Bei dem letztgenannten Ausführungsbeispiel lä'fst sich in ähnlicher Weise
vermeiden, dafs die Kette des Hauptgetriebes bei eingeschaltetem Nebengetriebe mit ihrer
gewöhnlichen Geschwindigkeit umläuft, wenn man den Zahnkranz des Rades a'2 von diesem
Rade selbst durch ein entsprechendes Gesperre trennt.
Die drei gezeichneten und beschriebenen Ausführungsbeispiele erschöpfen selbstverständlich
in keiner Weise die in dem vorangegangenen allgemeinen Theil erläuterte Erfindung.
Dies gilt nicht nur bezüglich der Mittel zum Ein- und Ausschalten des Nebengetriebes,
worauf bereits in jenem allgemeinen Theil hingewiesen wurde, sondern auch für die Beschaffenheit
des Nebengetriebes und für die Gesammtanordnung des Wechselgetriebes, insofern für die Unterbringung desselben nicht
nur die Kurbelwelle und die Nabe des Treibrades , sondern auch Vorgelegewellen und
sonstige Zwischenmechanismen in Frage kommen können.
Claims (3)
- Pa te nt-Ansprüche:i. Eine Vorrichtung zur Veränderung der Uebersetzung bei Fahrrädern mit zwei Getrieben, bei denen in dem Hauptgetriebe zwischen dem treibenden und dem getriebenen Theile ein nur in der Antriebrichtung wirksames Gesperre (Kugeigesperre (c) oder dergl.) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dem treibenden Theile ein anderes Gesperre (I11J sich dreht, welches zwei verschiedene Stellungen einnehmen kann und in seiner einen Lage ein das Fahrrad mit gröfserer Uebersetzung bewegendes Nebengetriebe (h g) mit dem treibenden Theile kuppelt, in seiner anderen Stellung dieses Nebengetriebe aber freigiebt, wobei dieses Gesperre (I I1J durch Rückwärtsdrehen der Tretkurbeln aus seiner jeweiligen Stellung ausgerückt und in die andere eingerückt wird, zu dem Zwecke, durch Rückwärtsdrehen der Kurbeln den Wechsel der Uebersetzung vornehmen zu können.
- 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher der Wechsel in den Stellungen des Gesperres (I I1J durch einen gegen Rückwärtsdrehung gesicherten Ring (i) bewirkt wird, welcher mit zwei verschieden tiefen, mit einander abwechselnden Zahnungen (i1 i2) versehen ist, in welche eine mit dem Gesperre (H1) verbundene Klinke (P) eingreift, wobei das Nebengetriebe frei ist, wenn die Klinke in der einen Art der Zahnung (i'J ■ liegt, aber mit dem Antrieb bei Eingriff der Klinke in die andere Zahnung (i1) gekuppelt ist.
- 3. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher der den Wechsel der Stellung des Gesperres bewirkende Ring (i) einen mit dem Nebengetriebe verbundenen, an seinem Umfange mit Sperrza'hnen versehenen Ring (h, Fig. 1 bis 5) concenlrisch umgiebt und die eine Art der Zahnungen aus durch den äufseren Ring (i) hindurchführenden Oeffnungen (Γ2) besteht, durch welche die Klinke (I) beim Kuppeln des Nebengetriebes hindurchgreift und in die Zähne des mit dem Nebengetriebe verbundenen inneren Ringes (h) einfällt, zu dem Zwecke, die den Wechsel in der Stellung des Gesperres bewirkende Klinke als Gesperre benutzen zu können.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93138C true DE93138C (de) |
Family
ID=364588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93138D Active DE93138C (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE93138C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1398264A3 (de) * | 2002-09-16 | 2005-04-27 | Dotek Corporation | Aufbau eines Zahnradsatzes für ein Fahrrad |
-
0
- DE DENDAT93138D patent/DE93138C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1398264A3 (de) * | 2002-09-16 | 2005-04-27 | Dotek Corporation | Aufbau eines Zahnradsatzes für ein Fahrrad |
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