DE93103C - - Google Patents
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- DE93103C DE93103C DENDAT93103D DE93103DA DE93103C DE 93103 C DE93103 C DE 93103C DE NDAT93103 D DENDAT93103 D DE NDAT93103D DE 93103D A DE93103D A DE 93103DA DE 93103 C DE93103 C DE 93103C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein wesentlicher Nachtheil der verschiedenen bisher im Gebrauch befindlichen Lampen, welche
auf dem Princip der Vergasung von Brennflüssigkeiten beruhen, besteht darin, dafs die
erste Inbetriebsetzung der Lampe einen^ ziemlichen Zeitaufwand erfordert, indem die Anwärmung
der Brennflüssigkeit, welche der Vergasung unbedingt vorausgehen mufs, eine unverhältnifsmä'fsig
lange Zeit in Anspruch nimmt.
Wenn auch bei einer Reihe von bekannten Ausführungsformen (vergl. das englische Patent
Nr. 17743/1894 und das D. R. P. Nr. 45726) die Anwendung von porösem Material, welchesbei
der vorliegenden Erfindung die Hauptrolle spielt, vorhanden ist, so beziehen sich diese
Constructionen auf Lampen .mit Dochten, wä'h-.
rend eben zur Vermeidung der durch den Gebrauch von Dochten auftretenden Uebelstände,
wie Verkohlen und Verfilzen der Dochte und demzufolge mangelhafte Saugefähigkeit
derselben, hier von der Anwendung vonDochten gänzlich abgesehen ist und die Zuleitung der
Brennflüssigkeit nach dem Vergaserraum einfach und ausschliefslich durch Vermittelung
von porösem Material, wie Thon und dergl., durchgeführt wird.
Aufserdem ist bei einer grofsen Reihe von bekannten Ausführungsformen noch der Uebelstand
vorhanden, dafs die sich entwickelnden Gase auf dem Wege zur Flamme Flüssigkeitspartikelchen
mitreifsen, wodurch einerseits eine Explosionsgefahr und andererseits eine Herabminderung
des Nutzeffectes herbeigeführt wird.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, namentlich den beiden erwähnten Mifsständen
zu begegnen. Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsformen
dargestellt, und zwar bedeutet:
Fig. ι einen Aufrifs einer Ausführungsform im Schnitt,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform ebenfalls im Schnitt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dafs der Zutritt der Brennflüssigkeit aus ihrem
Behälter zur Vergaserkammer durch poröses Material vermittelt wird, das eine innere Bekleidung
der Vergasungskammer bildet, in der Weise, dafs durch die Erwärmung derselben die Gasbildung der in den Poren der Vergasungskammer
bezw. der Ausfütterung befindlichen Flüssigkeit erfolgt.
In der beiliegenden Zeichnung besteht die Vergasungskammer aus einem Thoncylinder a,
welcher in Fig. 1 einen hohlen und in Fig. 2 einen vollen Querschnitt aufweist. Die Brennflüssigkeit
c, welche sich im Behälter d befindet, tritt in geeigneter Weise nach der Vergasungskammer
durch Vermittelung von Röhren / (Fig. 1) oder wird direct von dem porösen
Material, welches in die Flüssigkeit hineinragt, nach der Vergaserkammer gesogen (Fig. 2).
Das in Fig. 1 vorgesehene Rohr m bezweckt den Abzug der im Hohlraum desThoncylinders a
befindlichen Luft, welche entweichen mufs, wenn Flüssigkeit in denselben eintreten soll.
Die Erwärmung der Vergasungskammer geschieht entweder in der Weise, dafs das unter
eine selbstständige Flamme gebrachte oder das durch die Vergasung entstandene Gas
selbst zur Erwärmung verwendet wird; auch kann — und diese Ausführungsform wird sich
besonders wegen der äufseren Gestaltung zur
Anwendung bei Hängelampen eignen — der Brenner bezw. die Leuchtflamme selbst unterhalb
der Vergasungskamnier angeordnet werden.
Für den Fall, dafs sich im Reservoir d infolge der Heizflamme Gas bilden sollte, was
in der Wirklichkeit kaum eintreten wird, können entsprechende Vorrichtungen vorgesehen werden,
welche einen Abzug dieser Gase nach dem Gasleitungsrohr vermitteln.
Bei der beschriebenen Ausführungsform ist das Mitreifsen von FlUssigkeitstheilchen ausgeschlossen.
Die in der Flüssigkeit vorhandenen Fremdkörper können den Betrieb der Lampe unmöglich stören, da eine Filterung
der Flüssigkeit beim Durchtritt durch das poröse Material stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Dampflampe für flüssigen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dafs die Vergasungskammer mit porösem Material ausgefüttert ist, welches ohne Anwendung verbrennlicher Dochte vermittelst seiner Porosität den Zutritt des flüssigen Brennstoffes aus dem Behälter zur Vergaserkammer vermittelt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93103C true DE93103C (de) |
Family
ID=364557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93103D Active DE93103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93103C (de) |
-
0
- DE DENDAT93103D patent/DE93103C/de active Active
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