DE930591C - Verfahren und Einrichtungen zur Aufbringung von Winkelteilungs-zeichen auf einen gewoelbten Skalentraeger - Google Patents

Verfahren und Einrichtungen zur Aufbringung von Winkelteilungs-zeichen auf einen gewoelbten Skalentraeger

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DE930591C
DE930591C DED3464D DED0003464D DE930591C DE 930591 C DE930591 C DE 930591C DE D3464 D DED3464 D DE D3464D DE D0003464 D DED0003464 D DE D0003464D DE 930591 C DE930591 C DE 930591C
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DE
Germany
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angular
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scale carrier
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Expired
Application number
DED3464D
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English (en)
Inventor
Alfred Wolf
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/20Exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/24Curved surfaces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrophotography Configuration And Component (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtungen zur Aufbringung von Winkelteilungszeichen auf einen gewölbten Skalenträger Die Erfindung betrifft ein Verfahren, nebst den zugehörigen Einrichtungen zur Aufbringung von Winkelte lungszeichen: auf einen. gewölbten Slca,lenträger, und zwar ist erfindungsgemäß voirgesehen, auf eine entsprechend. gewölbte- Fläche aufgebirachte Originalwinkelteilungszeichen auf eine lichtempfindliche Schicht, insbeisondere eine, in an sich beka,nnte:r Art lichtempfindlich, gemachte Nlet.a@lloxydschicht des Ska,l--einträgers. abzubilden..
  • Dieses Verfahren gestattet eine einfache Aufbiringun:g von. genauen Winkelteilungen beispielsweise auf die Mantelflächei von Skalentrommeln, insbesondere unter Ausnutzung der an sich. bekannten. Möglichkeit, eine auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen e@lektroiytisch oder, chemisch aufgebrachte Oxydschicht mit lichtempfindlichen Stoffen zu imp.rägnie;ren,worauf in ihr sehr hailtbaire Lichtbilder erzeugt werden können. Erfindun.gswes entlich ist dabei jedoch, daß eine, von vornherein als Winkelteilung a@u.f eine gewölbte Fläche:, z. B. Trommel, aufgebrachte Teilung ab, gebild--et wird. Ein linear geteilter, dann um eine zu beschriftende Skalentrommel herumgelegter und kapierter Film z. B. ergibt. meist Teilungsfehler, die namentlich dadurch entstehen, daß u. a. infolge von Wärmeeinflüssen, die Länge des Films sieh nur bis zu einem gewissen Grad mit dem Umfang der Trommeln: in: Übereinstimmung bringen, läßt. Zudem ist die Haltbarkeit eines Films begrenzt.
  • Zur Durchführung des Verfahrens im einzelnen, ergeben, sich verschiedene Wege. Die Abbildung kann nach Art de:s Kontaktkopierens oder durch Linsen erfolgen. Die Origina,lwinkellteilungszeichen können durch Drehen der gewölbte, Fläche und des Skalenträgers gegenüber einem abbüdenden Lichtbündel nacheinander abgebildet werden, z. B. so, daß bei ortsfestem abbildendem Lichtbündel die die Or.igina@lzeichen tragende Fläche und der Skalenträger, einander konvexe Seiten zukehrend, z.wangläufig gegeneinander gedreht werden. Hierbei kann, eine Originalteilung auch mehrmals auf dem Skalenträger abgebildet werden. Es können aber auch bei konzentrischer Lage der die Originalzeichen tragenden Fläche und des Skalenträgers die WinkeIteilungszeichen. gleichzeitig abgebildet werden. Unter Umständen ist es vorteilhaft, die Abbildung über verkleinernde (oder gegebenenfalls auch vergrößernde) optische Mittel erfolgen zu lassen.
  • Als Haupteinrichtungen zur Durchführung des Verfahrens sind eine gewölbte Fläche (der Skalenfläche geometrisch gleich oder ähnlich) mit hell oder dunkel sich abhebenden Originalwinkelteilungszeic :en, ferner Mittel zu aufeinanderfolgender oder gleichzeitiger Lagezuordnung der Flächenteile der die Originalzeichen tragende Fläche zu Flächenteilen des Skaalenträgers sowie Abb:ildungsmi@ttel vorgesehen:. Die die Originalzeichen. tTagen:de Fläche kann, zwischen den Skalenträger und eine Lichtquelle einschaltbar und entsprechend mit Origin.alwinkelteilungszeichen versehen sein, die in ihrer vom der Umgebung abweichen. Eine. Welle, auf die die Skalenträger; z. B. Trommeln, aufsetzbar sind und die in zwangläufiger Abhängigkeit von Drehungen der die Originalzeichen tragenden Fläche gegenüber dem abbildenden Lichtbündel drehbar ist, ermöglicht die erforderliche Lagezuordnung der nacheinander abzubildenden Teile der Originalfläche zu denen des Skalenträgers. Hierbei können: diese Flächen einander die konvexe Seite zukehren oder aber auch konzentrisch angeordnet sein; im letzteren Fall kann zwecks nacheinander Abbildeng der Zeichen na'tür'lich auch das abbildende,@ Lichtbündel umlaufen. Bei konzentrischer Anordnung ist es. aber im allgemeinen einfacher, sämtliche Zeichen gleichzeitig abzubilden und hierzu die Originalzeichen auf der Innenfläche eines gewölbten Körpers, z. B. Ringes, aufzubringen, in den die Skalenträger zwecks. Kontaktkopierens konzentrisch einsetzbar sind.
  • Im allgemeinen wird die aufzubringende Winkelteilung und damit die Originadwinkelteilung eine Strichteilung sein. Die Teilungszeichen können aber natürlich auch andere sein, z. B. Punkte, Zahlen, oder sonstige Zeichen, die in vorgeschriebenen Winkelabständen angeordnet sein sollen, so wie selbstverständlich auch einer Strichskala, zugeordnete Zahlen od. dgl. auf die Originalfläch:ei aufgetragen. und mit abgebildet werden können:. Kurvenscharen oder sonstige Darstellungen,, bei denen mindestens einzelne Punkte bestimmten (konstanten oder veränderlichem) Winkelabstand bis zu 36o° haben sollen, gehören ebenfalls hierher. Die Figuren zeigen zum Teil schematisch als Ausführungsbeispiele Einrichtungen, die verschiedene Durchführungen des neuen Verfahrens ermöglichen;.
  • In Fzg. i und. 2 ist i eine aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen bestehende Skalentrommel, die mit der Winkelteilung versehen werden soll. Zu diesem Zweck wird die Mantelfläche der Trommel zunächst auf elektrolytischem oder auch auf chemischem Wege mit einer Oxydschicht bedeckt (Elo@Xalverfahren), die darauf mit einem. lichtempfindlichen. Stoff imprägniert wird. Die Trommel i@ wird hiernach auf eine Welle :2 in der Kammer 3 aufgesetzt. Über zwei genau verzahnte Zahnräder ¢ und 5 ist eine weitere Welle 6 mit gleicher Winkelgeschwindigkeit wie Welle- 2 antreibba,r. Die Welle 6 trägt eine aus durchsichtigem Material bestehende Trommel, die gleichen Außendurchmesser hat wie die zu beschriftende Trommel i. Auf ihrer Außenfläche trägt die Trommel? die bei 8 angedeuteten, durch eine Teilmaschine au;fgebra,chten, Originailwinkelteilungs.zeichen. DerAbs:tand der' Wellen :2 und 6 ist so gewählt, dali die beiden Trommeln i und 7 sich auf den. Zentralen ihrer' Mittelpunkte berühren; bzw. fast berühren. An dieser Stelle ist in der Kammer 3 ein Spalt 3a ausgespart, durch den die Belichtung mittels, der Lichtquelle 9 erfolgen kann. Bei den winkelgleichen entgegengesetzten Drehungen der Wellen. 2 und 6 werden einander entsprechende Flächenteile der Trommeln, i und 7 nacheinander vor den Spalt 3, geführt und, die Winkelteilungszeichen 8 nach Art des. Kontaktkopierens auf der lichtempfindlichen Fläche der Skalentrommeli i abgebildet.
  • Im dargestellten Fall sind die Halbmesser der bei der Abbildung wirksamen Flächen einander gleich: bei einemÜber-setzungsver'hältnis i : i bei der gegenseitigen Drehung. Es ist natürlich auch möglich; und unter Umständen zweckmäßig (z. B. bei ,großem Halbmesser der Skalenträger), den: AußenhaIhmesser der Originadtr'omlmel in einem ganzzahligen Verhältnis gegenüber dem der Skalenträger kleiner zu wählen, bei um das gleiche Verhältnis. größerer Winkelgeschwindigkeit der Originaltrommel gegenüber dem Skalenträger. Die Teilung des Skalenträgers wird dann durch mehrmalige Abbildungl der Originalteilung erzeugt (z. B. bei einem Halbmes:serverhältnss 5 : i und Übersetzung i :5 durch fünfmalige Abbildung der Originalteilung). Der Bogenabstand der Originalzeichen muß hierbei stets dem Bogenabstand der zu erzeugenden Teilung gleich sein (was bei von i : i abweichendem HaAmesserverhältnis unterschiedlichen Winkelabstand bedingt). Natürlich können die Winkelteilungszeichen 8 auch mehr durchscheinend sein als ihre Umgebung.. Das der lichtempfindlichen, Schicht der Skalentrommel i aufgeprägte Skalenbild wird dann, fixiert, nachdem es gegebenenfalls noch entwickelt worden ist, sofern die Belichtung ein nur schwach sichtbares oder latentes. Bild erzeugt.
  • Bei der Einrichtung nach Fig. 3 erfolgt die Abbildung der Originalteilung photographisch mittels des verstellbaren. Objektivs io bei gleichzeitiger Verkleinerung. Die auf die Trommel 7' aufgebrachten, Originalzeichen haben daher in, diesem Fall entsprechend größeren Bogenabstand als die auf die Skalentrommel i' aufzubringenden Zeichen. Abgebildet durch, das. Objektiv io wird derjenige durch die Lichtquelle 9' beleuchtete Teil der Originaltrommel 7', der hinter einer Blendenöffnun.g i i der Kammer 12 erscheinst. Die die Skalentrommel i' bzw. Originaltrommel 7' tragenden Wellen. 2' und 6' werden z. B. über Schneeken 13 und 14 mit gleicher Winkelgeschwindigkeit gleichsinnig gedreht.
  • Nach, Fig-.4 ist die Originaltrommel als Ring ausgebildet, der auf seiner Innenfläche 7" die Originalteilung trägt und dessen Innendurchmesser nur unwesentlich, größer ist als der Außendurchmesser der zu beschriftenden. Trommeln i". Nach konzentrischern Einschieben. der Trommel i" in den Ring 7" kann durch gleichmäßiges Belichten von. allen. Seiten die Originalteilung auf die Skalen: trommel i" kontaktkopiert werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anwendung des an, sich bekannten Verfahrens der Imprägnierung einer auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen elektrolytisch oder chemisch, aufgebra.chteni Oxydsc@hic:ht mit lichtempfindlichen Stoffen und nachfolgender Belichtung zur Herstellung gewölbter Skalen: mit Winkelteilungen für Präzisionsinstrumente unter Zuhilfenahme eines, gewölbten, insbesondere zylindrischen Mutterteilungs.trägers.
  2. 2. Verfahren. nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Winkelteilungszeichen nach Art des Kontaktkopierens abgebildet werden:.
  3. 3. Verfahren, nach: Anspruch, i, dadurch ge kennzeichnet, daß die Winkelteilungsze@ichen durch Linsen od. dgl. abgebildet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieWinkeltellungsveichen nacheinander abgebildet werden,.
  5. 5. Verfahren: nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, da,ß die die Originalw,inkelteHungszeichen tragende Fläche und der Skalenträger gegenüber einem abbildenden. Lichtbündel gedreht werden.
  6. 6. Verfahren, nach Anspruch. 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei ortsfestem abbildendem Lichtbündel die die: Origina@lwinkelteilungszeichen tragende, Fläche und der Skalenträger, einander konvexe Seiten: zukehrend, zwangläufig gegeneinander gedreht werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieWinkelteilungszeichen.bei konzentrischer Lage der die O.riginalwinkelteilungszeiehen tragenden Fläche und des Skalenträgers gleichzeitig oder nacheinander abgebildet werden. B. Verfahren nach, Anspruch i bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelteilungszeichen durch verkleinernde oder vergrößernde Abbildung abgebildet werden. 9.. Verfahren nach Anspruch: i bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Origin,aJwinkelteilungszeichen mehrmals auf den Skalenträger abgebildet werden.. io. Einsrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i bzw. den. Unteransprüchen., gekennzeichnet durch eine gewölbte, insbesondere. zylindrische Fläche (7 bzw. 7', 7") mit hell, oder, dunkel sich abhebenden Originalwinkelteilungszeichen, Mittel (2, 4, 5, 6 bzw. 13, 14, 2, 6') zu aufeinanderfolgender oder gleichzeitiger Lagezuordnung der Flächenteile der die Originalzeichen tragenden: Fläche zu Flächenteilen des Skalenträgers (i bzw. i', i") und der Abbildungsmittel (9 bzw. 9.', io). ii. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die die Originalwinkelteilungszeichen, tragende Fläche (7 bzw. 7', 7") als Winkeiteilungszeichen Stellen, mit von der Umgebung abweichender Lichtdurchlässigkeit aufweist und zwischen. eine Lichtquelle (9 bzw. 9') und den Skalenträger (i bzw. i', i") einscha,ltb.ar ist. 12. Einrichtung nach Anspruch io, gekennzeichnet durch, eine zum Aufsetzen. des Skalenträgers ausgebildete Drehachse (2 bzw. 2'), die in zwangläufiger Abhängigkeit von Drehungen der die Original,win:kelteilungszeichen tragenden Fläche gegenüber einem abbildenden; Lichtbündel drehbar ist. 13. Einrichtung nach Anspiruch io bis 12, dadurch.: gekennzeichnet, daß die Halbmesser der Skalenträgerfläche und der Origina;lzeichenfläche in einem ganzzahligen Verhältnis stehen, bei umgekehrtem Verhältnis derWinkelgeschwindigkeiten, bei der gegenseitigen. Drehung. 14. Einrichtung nach Anspruch io bis, i2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die lichtempfindliche Fläche der Skalenträger (i') und die die Originalwinkelteilungszeichenn tragende Fläche (7') zur Abbildung eine Vergrößerungs-bzw. Verkleinerungsoptik (io) geschaltet ist. 15. Einrichtung nach Anspruch io und i i, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Originalwinkeltei.lungszeichen auf der Innenfläche (7") eines gewölbten Körpers, z. B. Ringes." aufgebracht sind, in den die Skalenträger (i") zwecks Kon, ta,ktkopierens konzentrisch einsetzbar sind. Angezogene Druckschriften.: Deutsche Patentschriften N-r. 70 739, 119 790, 508 853, 551735; französische Patentschrift Nr. 76.5 154; USA.-Patentschrift Nr. 2 083 375; Siemens= Ha,lske-Druckschrift SH 53oi/No,v. i933.
DED3464D 1941-10-04 1941-10-04 Verfahren und Einrichtungen zur Aufbringung von Winkelteilungs-zeichen auf einen gewoelbten Skalentraeger Expired DE930591C (de)

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