DE93029C - - Google Patents

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DE93029C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/28Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which the magazines are inclined

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Im ersten Zusatz zum Haupt-Patente (Fig. 3) findet die Unterstützung der schiefen Ebene durch eine Feder i statt, welche durch die eingeworfene Münze bei deren Vorwä'rtsschieben von ihrem Stützpunkt verdrängt wird, wodurch der wippende Th'eil b in Neigung kommt und das aufliegende Waarenpacket herausbefördert wird. Um nun dieser Vorrichtung die absolute Sicherheit gegen eine Waarenentnahme ohne Geldeinwurf zu verleihen, ist folgende Anordnung und Ausführung getroffen.
Unterhalb des Geldeinwurfs / ist, wie bisher, die Schubstange η gelagert. Während dieselbe im ersten Zusatz jedoch durch eine um dieselbe gelegte Feder s herausgedrückt wird, ist nunmehr die Anordnung getroffen, dafs die Feder s neben der Schubstange angebracht ist. Dadurch wird letztere frei und die Anbringung eines Gabelansatzes w mit seitwärts gebogenem Ende w' ermöglicht. Dieser Ansatz ruht mit seinem umgebogenen Endtheil in einer Hülse und dergl. x, welche unterhalb des vorderen Theiles b angebracht ist. Ansatz w macht alle Vorwärtsbewegungen der Schubstange η mit.
Der sich neigende Theil der schiefen Ebene ist ohne Gegengewicht. Es veranschaulicht:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht.
Die Wirkungsweise der neuen Bauart ist folgende: Sobald in den Einwurf / eine Münze geschoben wird, gleitet solche durch den Kanal und legt sich gegen die Stützstange V i und verdrängt dieselbe von ihrem Ruhepunkt V. Hierdurch verliert auch gleichzeitig die Wippe b ihren Halt und neigt sich, wird hierin aber dadurch beschränkt, dafs der in Hülse χ eingreifende Theil w' durch Neigung entgegenstrebt bezw. deren Fortsetzung so lange verhindert, wie er selbst unbethätigt verbleibt. Tritt aber die Bethätigung dadurch ein, dafs die Schubstange η nach unten geschoben wird, so erfolgt ein Eingriff der Gabelstange w w' in die Hülse χ und dadurch ein Herabziehen der Wippe b, so dafs das aufliegende Waarenpacket herausgleiten kann. Auch bei dieser Anordnung wird ein Nachrutschen der Waare verhindert, das Gegengewicht aber dadurch entbehrlich, dafs die Gabelstange w' w beim Hochziehen der Schubstange η durch-die einerseits an derselben, andererseits am Lager und dergl. befestigte Feder s die Wippe b ebenfalls mit in die Höhe zieht, so dafs die Stützstange i wieder ihren Ruheplatz einnehmen kann und dadurch die schiefe Ebene in alter Weise hergestellt ist. Ein Herabdrücken der Schubstange ohne Geldeinwurf führt keine Auslösung herbei, weil die Freimachung der schiefen Ebene nur dann möglich ist, wenn zuvor die Stutzstange i ihrem Ruhepunkt entzogen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der im Anspruch 2 des ersten Zusatzes zum Haupt-Patent Nr. 85476 gekennzeichneten Ausführungsform die zusätzliche Anordnung eines Gabelansatzes w an der Schubstange w, welcher in eine, an dem drehbaren Theil b der schiefen Ebene angebrachte, Hülse oder Führung χ eingreift und dadurch den Theil b der schiefen Ebene mit der Schubstange η kuppelt, behufs Erzielung einer gröfseren Sicherheit in der Rückdrehung des vorderen Theiles der schiefen Ebene nach erfolgter Waarenausgabe und Entbehrlichmachung des diesem Zweck dienenden Gegengewichtes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    berlin. Gedruckt in der reichsdruckeret,
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