DE92979C - - Google Patents

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DE92979C
DE92979C DENDAT92979D DE92979DA DE92979C DE 92979 C DE92979 C DE 92979C DE NDAT92979 D DENDAT92979 D DE NDAT92979D DE 92979D A DE92979D A DE 92979DA DE 92979 C DE92979 C DE 92979C
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Germany
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seed
sowing
plants
drill
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DENDAT92979D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der bisher üblichen Cultur von Mohren, Rüben und ähnlichen Pflanzen, welche nur in gewissen Entfernungen von einander gedeihen können, wird das Drillverfahren angewendet und die Saatmenge in schmalen Streifen dick ausgestreut. Nach dem Aufgehen der Saat mufs der gröfste Theil der Pflanzen durch Ausziehen mit der Hand entfernt werden, damit nur eine Reihe Pflanzen stehen bleibt. Diese zeitraubende, kostspielige Arbeit des Herausziehens der Pflanzen soll durch das vorliegende Verfahren vermieden werden. Es wird zu diesem Zwecke die gleiche Saatmenge wie bisher bei jeder Umdrehung der Maschine entnommen, da sich eine geringe Menge der Leichtigkeit des Saatgutes wegen nicht gut drillen läfst. Diese Saatmenge wird aber nicht in schmalen Streifen auf den Acker niedergelegt, sondern auf eine entsprechend breitere Fläche gleichmäfsig vertheilt. Solche Flächen/ werden mittels jeder Ausflufsöffnung d der Drillmaschine gebildet, und zwar sind diese Flächenstreifen ungefähr so breit, dafs die zwischen je zwei Flächen f liegende, nicht besäete Fläche g die gleiche Breite hat, während die mittelste, nicht besä'ete Fläche h für den Gang des Pferdes breiter gelassen werden mufs. Nach dem Aufgehen der Saat entstehen auf dem Acker gleichlaufende Reihen von Beeten. Diese Beete werden von beiden Seiten mit der Hackmaschine bearbeitet, und zwar stellt man die Hackmesser k so dicht an einander, dafs nur ein schmaler Streifen bezw. eine einzelne mittlere Pflanzenreihe m, auf jedem Beet stehen bleibt. Beispielsweise wird man bei der Möhrencultur, wobei fünf bis sechs Mal so viel gesäet wird, als Pflanzen stehen bleiben, nach dem vorliegenden Verfahren das Saatgut auf eine fünf bis sechs Mal so breite Fläche ausstreuen als bisher und als die nachher von den Hackmessern stehen gelassene Fläche breit ist. Auch wird bei diesem Verfahren mit den überflüssigen Nutzpflanzen zugleich das Unkraut bis unmittelbar an die stehenbleibenden Pflanzen durch die Hackmesser entfernt, was bei gedrillten Reihen nicht ausführbar ist, da sonst die schmale Drillreihe stellenweise ganz weggeschnitten werden würde.
Um dieses Verfahren mit den bekannten Drillmaschinen ausführen zu können, wird unter jede Ausflufsöffnung d ein nach unten sich ausbreitender Auslauf α in Zapfen ^ beweglich angehängt, durch welchen das aus der Säevorrichtung kommende Saatgut auf die entsprechende Breite vertheilt wird. Es sind zu diesem Zwecke in den Ausläufen α verschiedene Ecken und Vertheilungsstifte i angebracht. Da das auf diese Weise aufgegebene Saatgut sehr dünn liegt, ist es erforderlich, dasselbe durch hinter den Ausläufen α folgende Druckwalzen n> fester in den Boden zu drücken.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Säe- und Hackverfahren für Mohren, Rüben und ähnliche Pflanzen, um einzeln stehende, in Reihen geordnete Pflanzen ohne Handarbeit (nur mit Säe- und Hackmaschine) zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, dafs
    das Saatgut in der für Drillcultur üblichen Menge auf beetartige Streifen gleichmäfsig vertheilt wird und später die Pflänzchen jedes solchen Streifens bis auf eine mittlere Reihe weggehackt werden.
    2. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι eine Drillmaschine, welche an Stelle der Saatleitungen einzelne, nach unten sich ausbreitende, mit Vertheilungsstiften (i) versehene Ausläufe (a) — ähnlich dem Vertheilkasten der Breitsäe- und Düngerstreumaschinen — besitzt, um die von den. Säerädern abgegebene Saatmenge auf die erforderliche Breite zu vertheilen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5184559A (en) * 1991-05-13 1993-02-09 Swanson Craig K Seed distribution device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5184559A (en) * 1991-05-13 1993-02-09 Swanson Craig K Seed distribution device

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