DE929690C - Verschlusseinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schuettgut in gaserfuellte Raeume bzw. aus solchen - Google Patents

Verschlusseinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schuettgut in gaserfuellte Raeume bzw. aus solchen

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Publication number
DE929690C
DE929690C DEK16472A DEK0016472A DE929690C DE 929690 C DE929690 C DE 929690C DE K16472 A DEK16472 A DE K16472A DE K0016472 A DEK0016472 A DE K0016472A DE 929690 C DE929690 C DE 929690C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock cylinder
gas
closure device
housing
hood
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Expired
Application number
DEK16472A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Holle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE929690C publication Critical patent/DE929690C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/30Fuel charging devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Verschlußeinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schüttgut in gaserfüllte Räumte bzw. aus solchen Zusatz zum Patent 924767 Das Hauptpatent betrifft eine Verschlußeinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schüttgut in gaserfüllte Räume bzw. aus solchen, in deren Gehäuse eine rohrförmige Haube fest angeordnet ist, um die ein Schließzylinder gasdicht gegen eine außerhalb des Durchflußbereiches des Gutes liegende Dichtung längs verschiebbar ist.
  • Diese Verschlußeinrichtung, die beispielsweise zum Ein- bzw. Austragen von feinkörnigem oder staubförmigem Schüttgut in bzw. aus Staubvergasungseinrichtungen geeignet ist, hat den Vorteil, daß infolge Anordnung einer Dichtung zwischen der rohrförmigen feststehenden Haube und dem Schließzylinder auch bei einem im Laufe der Zeit eintretenden Verschleiß des im Bereiche des Gutes liegenden Schließzylinders die Haube und der Schließzylinder in der Schließstellung stets zwangläufig gegeneinander abgedichtet sind.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Verbesserung und größere Sicherheit der Dichtung des Schließzylinders gegenüber der Haube in der Schließstellung dadurch erreicht, daß der Schließzylinder in eine mit Flüssigkeit gefüllte Tasse eintaucht.
  • Bei einer entsprechend großen Höhe der Flüssigkeitstasse ist eine solche Verschlußeinrichtung in der Lage, gaserfüllte Räume hohen Druckes gasdicht abzuschließen.
  • Um bei solchen hohen Drücken im gaserfüllten Raum ein gasdichtes Anliegen des Schließzylinders gegen seine Dichtungsfläche ohne Aufwand großer Kräfte von Hand zu erzielen, sieht die Erfindung ferner vor, den Schließzylinder mit einer pneumatisch oder hydraulisch betätigten Druckkolbeneinrichtung zu versehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner, sowohl das Ein- als auch das Austrittsende der Verschlußeinrichtung mit einem Schließzylinder zu versehen.
  • Dadurch ist es möglich, bei Räumen hohen Druckes einen Gasverlust praktisch auszuschalten oder auf ein Mindestmaß herabzudrücken.
  • Schließlich besteht die Erfindung noch darin, das Gehäuse der Verschluß einrichtung mit einem flüssigkeitsgekühlten Doppelmantel zu umgeben.
  • Eine solche Kühlung der Verschlußeinrichtung ist beispielsweise bei Vergasungseinrichtungen, aus denen der heiße Vergasungsrückstand ausgetragen wird, insofern von Vorteil, als infolge der nacheinander erfolgenden Betätigung der beiden Schließzylinder das heiße Gut kurzzeitig in der Verschluß einrichtung lagert.
  • Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung in einem senkrechten Schnitt durch eine Verschlußeinrichtung dargestellt.
  • Das im mittleren Teil vorzugsweise rohrförmig ausgebildete Gehäuse 1 der Verschlußginrichtung verjüngt sich nach oben zu einem stutzenartigen Teil 2 und nach unten zu einem trichterförmigen Teil 3. Der Flansch 4 des Stutzens 2 ist mit einem Flansch 5 verbunden, an den wiederum ein Verbindungsrohr 6 angeschlossen ist, das beispielsweise mit der in der Zeichnung nicht dargestellten Vergasungseinrichtung verbunden ist, aus der heißer Vergasungsrückstand in gewissen Zeitabständen ausgetragen werden soll.
  • Zwischen einer mit dem Flansch 5 verbundenen ringförmigen Manschette 7 und dem Stutzen 2 ist eine aus Weichmaterial, beispielsweise Asbest, bestehende Dichtung 8 auf einer mit dem Stutzen 2 verbundenen Ringplatte 9 gelagert. Zwischen der Ringplatte g und der Manschette 7 ist ein Ringspalt znm Eingreifen eines Schließzylinders 10 frei gelassen. Oberhalb der Weichdichtung 8 ist eine Ringplatte II senkrecht verschiebbar gelagert, die mittels in dem Flansch 5 angeordneter Schrauben I2 nachstellbar gegen die Dichtung 8 drückt.
  • Mittels Verbindungsblechen I3 ist an der Manschette 7 eine nach oben konisch verlaufende, im übrigen zylindrisch ausgebildete Haube 14 verbunden. Die rohrförmige Haube 14 liegt mittels einer Dichtung I5 gegen den inneren Zylinderteil I6 des Schließzylinders I0 derart an, daß der Schließzylinder 10 im wesentlichen staubdicht axial verschiebbar ist. Der innere Teil 16 des Schließzylinders 10 ragt in eine Wassertasse 17, die von der Wandung der fest angeordneten Haube 14 und einem im unteren Teil durch eine Ringplatte I8 mit dieser verbundenen rohrförmigen Teil 19 gebildet wird. Mittels einer mit der Wandung des festen rohrförmigen Teiles der Haube 14 verbundenen Ringplatte 20 ist ein weiteres rohrförmiges, das Rohr 19 mit Abstand umgebendes Teil 21 mit der Haube 14 verbunden, das etwas über das Rohr 19 nach oben hinausragt.
  • Sperrflüssigkeit wird der Wassertasse 17 durch Rohrstutzen 22 zugeführt, die über eine Ringleitung 23 an eine Zuführungsleitung 24 angeschlossen sind. Die Sperrflüssigkeit fließt dauernd unter Druck zu und über das obere Ende des Rohres 19 der Wassertasse und dem Zwischenraum zwischen dem Rohr 19 und dem Rohr 2I in den freien Raum zwischen beiden Ringböden 18-, 20 ab. Dieser freie Raum ist mit Rohrstutzen 25 verbunden, die über eine Ringleitung 26 mit einer Ableitung 27 in Verbindung stehen.
  • Mit dem oberen Teil der festen rohrförmigen Haube 14ist ein Kolbenzylinder 28 fest verbunden.
  • In dem Kolbenzylinder 28 ist ein Kolben 29 verschiebbar gelagert, dessen Kolbenstange 30 eine Stopfbüchse 31 des Kolbenzylinders 28 durchsetzt und mittels eines Querhauptes 32 unten mit einem rohrförmigen Teil 33 fest verbunden ist. Der rohrförmige Teil 33 umschließt die Wassertasse I7 und ist oben mit dem Rohr I6 des Schließzylinders 10 fest verbunden.
  • An dem Kolbenzylinder 28 ist unten eine Rohrleitung 34 und oben eine Rohrleitung 35 angeschlossen, durch die das Druckmittel zur Betätigung des Kolbens 29 eingeführt wird. Die Rohrleitungen 24, 27 und 34, 35 durchsetzen einen Rohrstutzen 36 des Gehäuses I. Der Rohrstutzen36 ist von einem Flansch 37, den die Rohrleitungen 24, 27, 34, 35 gasdicht durchsetzen, abgeschlossen.
  • Das Gehäuse I ist von einem Doppelmantel 38 umgeben, dem Kühlflüssigkeit durch die Rohrleitung 39 unten zu- und aus dem sie durch die Rohrleitung 40 oben abgeführt wird.
  • Das Gehäuse 1 besteht aus einem oberen und einem unteren Teil, die durch Flansche 41 miteinander verbunden sind. Die Kühlflüssigkeit kann die Flansche durch Bohrungen 42 der Flansche 41 durchströmen. Es ist jedoch auch möglich, beide Gehäuseteile für sich mit Kühlwasseranschlüssen zu versehen.
  • An den unteren trichterförmigen Teil 3 des Gehäuses I schließt sich ein Rohrstück 43 mittels Flanschen 44 an. Das Rohrstück 43 ist in gleicher Weise mit einer Wassertasse 45 versehen, wie der obere Schließzylinder 10. Die Wassertasse 45 wird von einem Rohrteil 46 und einem in Abstand davon in diesem angeordneten Rohrteil 47 gebildet, die beide mit dem Rohr 43 verbunden sind. In die Wassertasse 45 ragt ein Schließzylinder 48 hinein, der im Schließzustand gegen eine Weichdichtung 59 angedrückt wird. Die Weichdichtung 59 liegt zwischen der Innenwandung einer rohrförmigen Haube 49 und einer Manschette 50, die mit der rohrförmigen Haube bei 51 fest verbunden ist. Die rohrförmige Haube 49 ist mit dem Trichter 3 durch Verbindungsbleche 52 fest verbunden. Am unteren Ende des Trichters 3 ist eine Weichdichtung angeordnet, die die gleiche Aufgabe wie die Dichtung I5 der rohrförmigen Haube 14 hat, also lediglich ein Eindringen von Staub in die Wassertasse verhindern soll.
  • In einem mit der rohrförmigen Haube 49 verbundenen Kolbenzylinder 53 ist ein Kolben 54 gelagert, des!sen Kolbenstange 55 mit einem Querhaupt 56 verbunden ist. Das Querhaupt 56 ist fest an dem Schließzylinder 48 angebracht. Durch die Leitungen 57 wird das Druckmittel dem Kolbenzylinder 53 zu- bzw. aus ihm abgeleitet.
  • Die Betätigung der Verschluß einrichtung erfolgt so, daß zunächst der obere Schließzylinder IO mittels des Kolbens 29 in die Offenstellung, d. h. nach unten geschoben wird, so daß das heiße Gut über den Kegel des haubenförmigen Teiles 14 gleiten kann. Das Gut lagert sich in dem unteren Trichter 3 des Gehäuses. Nach Schließen des oberen Schließzylinders IO wird der untere Schließzylinder AS mittels der Druckkolbeneinrichtung 53, 54 geöffnet, so daß das Gut durch das mit dem Schließzylinder fest verbundene Leitrohr 58 herausfallen kann, worauf der Schließzylinder 48 wieder in die Schließstellung gebracht wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verschlußeinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schüttgut in gaserfüllte Räume bzw. aus solchen, in deren Gehäuse eine vorzugsweise rohrförmige Haube fest angeordnet ist, um die ein Schließzylinder gasdicht gegen eine außerhalb des Durchílußbereiches des Gutes liegende Dichtung längs verschiebbar ist, nach Patent 924 767, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (Io bzw. A8) in eine mit Flüssigkeit gefüllte Tasse (I7 bzw. 45) eintaucht.
  2. 2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (Io bzw. 48) mit einer pneumatisch oder hydraulisch betätigten Druckkolbeneinrichtung (28, 29 bzw. 53, 54) versehen ist.
  3. 3. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen am Eintrittsende des Gehäuses (I) und einen an dessenAustrittsende angeordneten Schließzylinder (IO bzw. 48), die nacheinander betätigbar sind.
  4. 4. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) von einem flüssigkeitsgekühlten Doppelmantel (38) umgeben ist.
DEK16472A 1952-12-14 1952-12-14 Verschlusseinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schuettgut in gaserfuellte Raeume bzw. aus solchen Expired DE929690C (de)

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