DE928876C - Geraet zum Einbringen von Beton - Google Patents

Geraet zum Einbringen von Beton

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DE928876C
DE928876C DEB21746A DEB0021746A DE928876C DE 928876 C DE928876 C DE 928876C DE B21746 A DEB21746 A DE B21746A DE B0021746 A DEB0021746 A DE B0021746A DE 928876 C DE928876 C DE 928876C
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DE
Germany
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concrete
roller
concrete placing
placing device
housing wall
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Expired
Application number
DEB21746A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Haussmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BROWN
Original Assignee
BROWN
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/46Gates or sluices, e.g. rotary wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Gerät zum Einbringen von Beton Bei der Einbringung von Beton in Rohrkonstruktionen, insbesondere in solche für die Maste und Tragkonstruktionen elektrischer Freileitungen, führt die Verwendung einfacher Trichter zu erheblichen Übelständen. Um nämlich ein lunkerfreies,gleichmäßiges und dichtes Absetzen des Betons zu gewährleisten, läßt man gleichzeitig an der betreffenden Rohrkonstruktion eine Rüttelanlage arbeiten.
  • Das führt leicht zu Verstopfungen im Trichter.
  • Außerdem treten als Folge der hier mengenmäßig nicht kontrollierten Betoneinfüllung auch in den Rohren selbst Verstopfungen auf. Es kommt so -und das auch bei Einfüllung von Rüttelbeton - zur Bildung von Hohlräumen in den zu erstellenden hetongefüllten Rohrkonstruktionen. Man hat auch schon Einfüllgeräte in Gebrauch genommen, die ein gleichmäßiges Einfüllen gewährleisten sollen, ohne aber einen befriedigenden Erfolg erzielen zu können. Ein besonderer Nachteil dieser Geräte liegt darin, daß die Einfüllung von Mörtel und Zusatzstoffen getrennt erfolgt.
  • Ferner sind Betonzuführungsgeräte bekanntgeworden, bei denen der in einen Trichter geschüttete Beton nach Passieren der unteren Trichteröffnung unmittelbar auf eine sich um eine horizontale Achse drehende Walze fällt. Diese Walze ist mit radial ausgesetzten Stegen versehen, die unmittelbar bis an die zylindrische Gehäusewand der rotierenden Walze reichen. Diese Steglänge ist zusammen mit der nicht vorgesehenen Regelbarkeit der Trichterausgangsweite nur zu häufig die Ursache dafür, daß eine Überfüllung der zwischen den Stegen und der Walzengehäusewand gelegenen Räume eintritt. Diese Überfüllung wirkt sich weiterhin dahingehend aus, daß es gar nicht zu einer Entleerung der fraglichen Räume kommt, daß also die Betonzuführung unterbrochen wird und damit in den herzustellenden Rohrauskleidungen Hohlräume entstehen. Eine gleichmäßige, dichte Struktur der zu gewinnenden Betonauskleidungen wird jedenfalls auf diese Weise nicht erreicht.
  • Endlich ist es bekannt, zementartigen Werkstoff durch einen gerüttelten Trichter, in dem eine Schnecke umläuft, der Rohrform zuzuführen.
  • Die Erfindung gelangt zu erheblich besseren Einbringungsverhältnissen, indem sie unter Zuführung fert.iggemisdhten. Weichbetons innerhalb eines Gehäuses, das mit einem trichterartigen Kopfteil und einer um eine horizontale Achse umlaufenden Walze mit Ouerstegen versehen ist, vorsieht, daß der Walze ein in seiner Öffnungsweite verstellbarer Zuführungsgang unmittelbar vorgeschaltet ist und die Querstege der Walze in größerem Abstand von der Gehäusewand enden.
  • XErst die funktionelle Verschmelzung des in seiner Öffnungsweite verstellbaren Zuführungsganges mit einer umlaufenden Walze, deren Querstege in größerem Abstand von der Gehäusewand enden, gibt die Gewähr dafür, daß der fertiggemischte Beton in genau dosierbaren kleinen Mengen kontinuierlich in die auszufüllenden Rohre gelangt und diese gleichermaßen ausfüllt. Nur durch das funktionelle Zusammenwirken beider Maßnahmen kommt es zu einer lunkerfreien, gleichmäßig dichten Struktur der Rohrbetonauskleidungen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Beton-Einbringgerätes nach der Erfindung in schematischer Darstellung wiedergegeben. Dabei zeigen die Abb. I und 2 einen Auf- und einen Seitenriß des Gerätes, während Abb. 3 eine Draufsicht wiedergibt.
  • Gleiche Teile sind in allen Abbildungen mit gleichen Bezugsziffern versehen.
  • Mit I ist ein Betoneinführungsteil bezeichnet, der mit einem sich verjüngenden Teil 1a einen trichterartigen Kopfteil bildet. 2 bedeutet eine in Umdrehung zu versetzende Walze, die auf ihrem Umfang radial angesetzte und in gleichmäßigen Abständen angeordnete Querstege 4 trägt. Diese brauchen nicht, wie in der Abb. I gezeichnet, gerade, sondern können auch krummlinig verlaufen. Für diese Querstege ist es wesentlich, daß sie in einem größeren Abstand von der Gehäusewand enden.
  • Unten endet das Gerät in einem auswechselbaren Auslaßstutzen 3. Ferner sind in der Gehäusewand zwei Platten 6 drehbar gelagert, .die in ihrerWinkellage zur Gehäusewand mittels der Schrauben 6a und der Muttern 6b verstellt werden können und so einen verstellbaren Zuführungsgang bilden.
  • Dabei tragen die Schrauben 6a an ihren plattenseitigen Enden Ösen, die in entsprechende Ösen der Platten 6 eingreifen. Das Spiel der Ösen ist dabei groß genug gewählt, um die erwünschte Platteneinstellung durchführen zu können. Die von den unteren Plattenenden gebildete Durchtrittsöffnung für den Beton ist mit 5 bezeichnet.
  • In der Abb. 2 bedeutet zusätzlich 7a einen elektrischen Antriebsmotor, der über die Schraubenwelle 7b an der Welle der Walze 2 angreift. Auf der Schraubenwelle 7b sitzt noch eine Unwucht 7, die bei ihrem Umlauf das ganze Gerät in hochfrequente Schwingungen versetzt. Ein Festsetzen des Betons innerhalb des Einfüllgerätes selbst und insbesondere an den Wänden des trichterartigen Kopfteiles I, Ia wird auf diese Weise mit Sicherheit vermieden. Der oben bei I eingeführte Beton rutscht in kontinuierlichem Strom nach und wird in ebenso gleichmäßigem Strom von der Walze 2 durch den Auslaßstutzen 3 nach unten in das zu füllende Rohr befördert. i>ATENTANSPR0CHE: I. Gerät zum Einbringen von fertiggemischtem Weichbeton in Rohrformen, insbesondere in Formen für Masten und Tragkonstruktionen, mit einer innerhalb eines Gehäuses mit trichterartigem Kopfteil um eine horizontale Achse umlaufenden Walze mit Querstegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Walze ein in seiner Öffnungsweite verstellbarer Zuführungsgang unmittelbar vorgeschaltet ist und die Querstege der Walze in größerem Abstand von der Gehäusewand enden.

Claims (1)

  1. 2. Beton-Einbringgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Öffnung des Zuführungsganges von den Kanten zweier in ihrer Winkellage zur Gehäusewand stetig verstellbaren Platten gebildet ist.
    3. Beton-Einbringgerät nach Anspruch' und und2, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Ausgang des Gerätes bildender Auslaßstutzen auswechselbar ist.
    4. Beton-Einbringgerät nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze Motorantrieb besitzt.
    5. Beton-Einbringgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Getriebewelle des Walzenantriebes, vorzugsweise auf einer zur Gehäuseachse parallel verlaufenden Welle, eine schwingungserzeugende Unwucht angebracht ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 623 264, 606 758; österreichische Patentschrift Nr. 71 217; französische Patentschrift Nr. 6I5 57r.
DEB21746A 1952-08-24 1952-08-24 Geraet zum Einbringen von Beton Expired DE928876C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036738B (de) * 1955-07-05 1958-08-14 Koeppern & Co K G Maschf Speisevorrichtung fuer Brikettwalzenpressen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT71217B (de) * 1913-12-26 1916-02-25 Josef Fuer Colloredo-Mannsfeld Stempelpresse mit beweglicher Preßform.
FR615571A (de) * 1927-01-11
DE606758C (de) * 1933-01-28 1934-12-11 Julius Geiger Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren des Pressgutes bei Brikettstrangpressen
DE623264C (de) * 1932-09-20 1935-12-17 Edward Henry Bishop Maschine zur Herstellung von Rohren aus zementartigem Werkstoff oder zum Auskleiden von Rohren mit diesem Werkstoff

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