DE926180C - Traglager fuer Rollen von Rollbahnen - Google Patents
Traglager fuer Rollen von RollbahnenInfo
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Classifications
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G39/00—Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors
- B65G39/02—Adaptations of individual rollers and supports therefor
- B65G39/09—Arrangements of bearing or sealing means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G45/00—Lubricating, cleaning, or clearing devices
- B65G45/02—Lubricating devices
- B65G45/04—Lubricating devices for rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Traglager für Rollen von Rollbahnen Zur Beförderung von Gütern, insbesondere etwa gleichartigen Stückgütern, werden sogenannte Rollbahnen verwendet, z. B. zum Transport von Milchkannen in Molkereien oder von Fässern, Flaschen, Kästen od. dgl. in Brauereien oder von Paketen in Umschlagspostämtern oder im Eisenbahnbetrieb.
- Die Rollen für derartige Rollbahnen sind frei drehbar gelagert und müssen leicht laufen, damit keine Hemmungen eintreten, weil jede weniger leicht laufende Tragwalze das Fördergut verschiebt und dadurch zu Beeinträchtigungen des Fördervorganges führen kann.
- Ferner wird von den Traglagern gefordert, daß sie dhne Wartung lange ion Betrieb sind und daß außerdem einzelne Tragrollen leicht ausgewechselt werden können, ohne daß hierbei umständliche Einsteliarbeiten erforderlich sind, um die entsprechenden Traglager wieder so einzustellen, daß die ausgewechselte Tragrolle in ihrer freien Drehbarkeit den übrigen Tragrollen angepaßt ist.
- Bisher hat man die Traglager für Rollen von Rollbahnen so ausgebildet, daß man das Kugellager durch die hohle Achse geschmiert hat, von welcher eine Schrägbohrung zum Lager verlief. Diese Ausführungsform hat jedoch nicht befriedigt.
- Man hat daher bereits die Lager so ausgebi,ldet, daß man über das Kugellager eine Schutzhaube mit eingepaßtem Schmiernippel angeordnet hat und dual3 zwsdhen dem Stirn'dansch der Tragrolle und dem äußeren Lagerschalenring ein Blechring als Abschluß fur das Fett und gegen das Eindringen von Flüssigkeit, z.B. inMolkereien und Barauereien, angeordnet war. Bei dieser bekannten Anordnung war jedoch nicht gewährleistet, daß das Fett tatsächlich bis zum Kugellager gelangte, weil es sich meistens zwischen dem Blechring und der Schutzhaube herauspreSte.
- Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der Nachteile der bekannten Einrichtungen und die Schaffung eines Traglagers für Rollen von Rollbahnen, welches mit Sicherheit einwandfrei geschmiert wird, eine lange Betriebszeli¢ ohne Wartung besitzt und bei welchem ferner das Lager vor dem Einbau der Rolle in die Rollenbahn genau eingestellt und diese Einstellung fixiert werden kann, ohne daß hierdurch die Schmierung des Trag]agers bzw. die Anbringung der Schutzhaube beeinträchtigt wird.
- Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß der glockenförmige Raum der Schutzhaube durch eine Ringscheibe abgeschlossen ist, deren äußerer Umfangsrand dichtend im Mantel der Schutzhaube sitzt und deren innere kreisförmige Oeffnung das Schlüsselprofil des Konus umschließt, so daß zwischen den Schlüsselflächen und dem Innenrand der Ringscheibe Durchlässe für das Schmierfett vorhanden sind.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen senkrechten Schnitt und.
- Fig. 2 eine Stirnansicht der Ringscheibe auf dem Sechskantkopf des Lagerkonus.
- Gemäß Fig. I besteht die Tragrolle aus einer Achse I und einem Zylindermantel 2. In dem S.tirnflansch 3 der Tragrolle ist das Traglager angeordnet. Dieses besteht aus einem Kugellager mit Kugeln 4, einem äußeren Lagerring 5 und einem Lagerkonus 6.
- Die Achse I ist mit Gewinde 7 versehen.
- Mit dem Lagerkonus 6 aus einem Stück besteht ein Sechskantkopf 8. Durch Verdrehen des Lagerkonus 6 mittels des Sechskantkopfes 8 auf dem Gewinde 7 der Achse I kann das Kugellager genau eingestellt werden. Diese Einstellung wird durch die Kontermutter 9 gesichert. Über die Kontermutter g ist eine Schutzhaube 10 gestreift, in welche ein Schmiernippel 11 eingepaßt ist.
- Zwischen dem Sechskantkopf 8 des Konus 6 und dem Außenrand der Schutzhaube IO ist eine Ringscheibe 12 angeordnet. Diese Ringscheibe hat eine kreisförmige Innenöffnung, so daß zwischen dem Innenrand der Ringscheibe 12 und den Außenflächen des Sechskantkopfes 8 bogenförmige Durchläuse 13 (Fig. 2) verbleiben.
- Die Kontermutter g liegt zwischen dem Sechs kantkopf 8 des Konus 6 und der inneren Stirnfläche der Schutzhaube IO.
- Die Achse I jeder Tragrolle ist an ihrem Ende in einem entsprechenden Schlitz oder einer entsprechenden Bohrung eines Trageisens 14 gelagert und wird durch eine Mutter 15 fest mit dem Trageisen I4 verbunden. Die Schutzkappe IO mit ihrer Ringscheibe I2, welche zweckmäßig an ihrer Außenseite mit der Innenseite der Schutzkappe verbunden, z. B punktverschweißt ist, kann in axialer Richtung sich so lange bewegen, bis sie durch Anziehen der Mutter 15 fest zwischen das Trageisen I4 und die Kontermutter g eingespannt ist.
- Wird das Fett durch den Nippel 11 eingepreßt, so gelangt es durch die bogenförmigen Öffnungen I3 (Fig. 2) unmittelbar in den Laufraum des Kugellagers und füllt den Raum zwischen der Ringscheibe und der äußeren Lagerschale 5 völlig aus. Hierdurch ist das Kugellager flüssigkeitsdicht nach außen abgeschlossen. Die Füllung kann insoweit erfolgen, daß nach Möglichkeit der ganze Hohlraum mit Fett ausgefüllt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Traglager für Rollen von Rollbahnen für Molkereien, Brauereien od. dgl., bei welchem eine glockenförmige Schutzhaube mit eingepreßtem Schmiernippel den Konus des Kugellagers umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der glockenförmige Raum der Schutzhaube durch eine Ringscheibe (I2) abgeschlossen ist, deren äußerer Umfangsrand dichtend im Mantel der Schutzhaube sitzt und deren innere kreisförmige Öffnung das Schlüsselprofil des Konus umschließt, so daß zwischen den Schlüsselflächen und dem Innenrand der Ringscheibe Durchlässe (I3) für das Schmierfett vorhanden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH12003A DE926180C (de) | 1952-04-02 | 1952-04-02 | Traglager fuer Rollen von Rollbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH12003A DE926180C (de) | 1952-04-02 | 1952-04-02 | Traglager fuer Rollen von Rollbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE926180C true DE926180C (de) | 1955-04-07 |
Family
ID=7146869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH12003A Expired DE926180C (de) | 1952-04-02 | 1952-04-02 | Traglager fuer Rollen von Rollbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE926180C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2177721A1 (de) * | 2008-10-15 | 2010-04-21 | Honda Motor Co., Ltd | Schmieranordnung für ein Achslager |
-
1952
- 1952-04-02 DE DEH12003A patent/DE926180C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2177721A1 (de) * | 2008-10-15 | 2010-04-21 | Honda Motor Co., Ltd | Schmieranordnung für ein Achslager |
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