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Einem Löffelbagger nachgebildetes Spielzeug Das Patent 917
896 hat ein einem Löffelbagger nachgebildetes Spielzeug mit einem auf einem Fahrgestell
drehbar angeordneten, als Führerhaus ausgebildeten Oberteil zum Gegenstand, in dem
der Schwenkarm des mit einer Bodenklappe versehenen Baggerlöffels gelagert und dessen
Antrieb untergebracht ist.
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Durch den Löffelbagger nach dem Hauptpatent ist es möglich geworden,
dem Baggerlöffel durch ein einziges Schaltelement nicht nur die Schaufelbewegung
zum Anfüllen des Baggerlöffels, sondern auch das Verschwenken desselben in die Entleerungsstellung
zu vermitteln. Es war jedoch erforderlich, die Bodenklappe des Baggerlöffels mittels
eines besonderen Zugorgans zu betätigen, um den eingeschaufelten Baggerlöffelinhalt
entleeren zu können. Durch die vorliegende Erfindung wird es nun durch Betätigung
.eines einzelnen Schaltelementes ermöglicht, den Baggerlöffel durch eine Schaufelbewegung
anzufüllen, in eine Entleerungsstellung zu bringen und außerdem auch noch zu entleeren.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Arme des Auslegers die Betätigung des Zugorgans
in der Weise übernehmen, daß dieses durch die Schwenkbewegung der Auslegerarme in
die Entleerungsstellung des Baggerlöffels zuerst gestrafft und gegen das Ende dieser
Schwenkbewegung zum Betätigen der Bodenklappe angezogen wird, und daß bei der gegenläufigen
Schwenkbewegung der Auslegerarme die Bodenklappe unter Federwirkung zuerst geschlossen
und dann das Zugorgan entspannt wird.
Im einzelnen ist dabei die
. Anordnung so getroffen, daß das Zugorgan, das, am Schwenkarm der Bodenklappe mittelbar
oder unmittelbar angelenkt ist, längs des Tragarmes über das Gelenk desselben und
längs des oberen Auslegerarmes durch eine "Führungsöse über eine Umlenkrolle lose
zum Ende des unteren Auslegerarmes geführt und mit diesem verbunden ist.
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Um zu verhindern; daß das Zugorgan von der Umlenkrolle abspringt,
kann diese teilweise überdeckt sein und unter der Wirkung einer Feder stehen, die
sie in ihre Ausgangsstellung zu bringen sucht.
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In der Zeichnung ist der Gegenstand ' der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Baggers mit geschnitten
dargestellten Getriebeteilen in der Schaufelstellung, Fig. 2 eine Draufsicht auf
den in Fig. i gezeigten Löffelbagger und Fig.3 eine der Fig. i entsprechende Darstellung
in der Entleerungsstellung des Löffelbaggers.
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In den Zeichnungen sind die einzelnen Teile des erfindungsgemäßen
Löffelbaggers in der gleichen Weise bezeichnet wie beim Patent 917 896.
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Neu ist gegenüber der bisherigen Ausführung, daß die Arme i9 und 32
des Auslegers die Betätigung des Zugorgans in der Weise übernehmen, daß dieses durch
die Schwenkbewegung der Auslegerarme 19, 32 in die Entleerungsstellung zuerst gestrafft
und gegen das Ende dieser Schwenkbewegung zum Betätigen der Bodenklappe angezogen
wird und bei der gegenwärtigen Schwenkbewegung der Auslegerarme die Bodenklappe
zuerst geschlossen und dann das Zugorgan entspannt wird.
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Das Zugorgan 21, das am Schwenkarm 43 der Bodenklappe 22 mittelbar
oder unmittelbar angelenkt ist, ist längs des Tragarmes 18 für deal Baggerlöffel
7, über das Gelenk 17 desselben hinweg und längs -des oberen Auslegerariues r9 durch
eine Führungsöse 4o hindurch über eine Umlenkrolle 41 lose zum Ende des unteren
Auslegerarmes 32 geführt und mit diesem verbunden.
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Die Fig. i zeigt den Löffelbagger in einer Stellung, in der der Baggerlöffe17
zur Schaufelbewegung ansetzt. In dieser Stellung ist die Bodenklappe i2 des Baggerlöffels
7 geschlossen, und das Zugorgan 21 hängt lose über oder in den Führungsteilen.
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In der in Fig.3 gezeigten Stellung des Löffelbaggers befindet sich
der Baggerlöffe17 in seiner Entleerungsstellung, in der der Ausleger mit seinen
Armen i9 und 32 durch die Betätigung der Kurbelwelle z 6 . in eine Richtung verschwenkt
worden ist, - die der Drehrichtung des Uhrzeigers entgegengesetzt ist. Der Auslegerarm
32 hat sich dabei von der Umlenkrolle 41 entfernt, das Zugorgan 21 wurde gestrafft
und am Ende der Schwenkbewegung des Auslegers so weit angezogen, daß die Bodenklappe
22 entgegen der Wirkung einer aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Feder geöffnet
wurde.
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Bei-der weiteren Drehbewegung der Kurbelwelle i 6 wird der Ausleger
gegenläufig, d. h. im Sinne ,des Uhrzeigers, verschwenkt, wodurch das Zugorgan 2
i entspannt wird, so daß sich die Bodenklappe 22 unter der Wirkung der ihr zugeordneten
Feder selbsttätig schließt. In der Schaufelstellung des Baggerlöffels hat dann das
Zugorgan 2 i die aus der Fig. i ersichtliche Grundstellung wieder eingenommen, in
der es lose über oder in den Führungsteilen liegt.
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Die Führungsöse 4o dient zur sicheren Führung des Zugorgans 21 vor
der Rille der Umlenkrolle 41. Zum gleichen Zweck kann die Umlenkrolle 4i mit einer
Abdeckung 44 versehen sein, die die Laufrille für das Zugorgan 2 i über einem Teil
ihres Umfanges abdeckt. Bei Anspannen des Zugorgans 21 wird die Umlenkrolle entgegen
der Wirkung einer Feder 45 in einer Teilumdrehung mitgenommen. Die Feder 45 dient
dabei zum Zurückführen der Gelenkrolle 4 i in eine bestimmte Ausgangsstellung, in
der .die Abdeckung 44 die gewünschte Stellung einnimmt.