DE9253C - Hülfsapparat zum Anlegen schmaler Bücher, Karten und dergleichen in der Papierbeschneidemaschine - Google Patents

Hülfsapparat zum Anlegen schmaler Bücher, Karten und dergleichen in der Papierbeschneidemaschine

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DE9253C
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Germany
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angle
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Expired
Application number
DENDAT9253D
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English (en)
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L. HUSSONG in Stuttgart
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/02Bevelling

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Pa τ en τ-An s ρ rüche:
1. Die Anwendung der oben näher erklärten Flügel und Spiralfedern.
2. Die an den Langseiten des Kastens angebrachten Ausschnitte, welche den Flügeln nur eine bestimmte Drehung um ihre Axen zulassen.
3. Die Verwendung der unter 1. und 2. bezeichneten Theile bei Herstellung des oben beschriebenen Hülfsapparates für Papierschneidemaschinen.
Hierzu j Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1879.
'iOasse'll.
LUDWIG HUSSONG in STUTTGART. Hülfsapparat zum Anlegen schmaler Bücher, Karten u. dergl. in der Papierbeschneidemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. August 1879 ab.
An den bis jetzt gebräuchlichen Maschinen zum Beschneiden schmaler Papierstreifen, Karten u. s. w. für die Buchbinderei und Cartonagefabrikation hat derjenige Maschinenteil, mit welchem die zu beschneidenden Papiere zusammengeprefst werden, bevor geschnitten wird, eine Breite von etwa 5 bis 10 cm und mehr. Will man nun Papiere, Karten, kleine Bücher etc., welche schmäler oder kleiner sind als das oben angegebene Mafs des Prefsbalkens, beschneiden, so kann man nicht mehr an den Anstofswinkel oder Sattel, wie die Buchbinder den Winkel nennen, welcher sich auf dem Tisch der Papierschneidemaschine befindet, anstofsen, weil sich derselbe nur bis an den Prefsbalken vorschieben läfst. Bisher half man sich dadurch, dafs die zu beschneidenden Sachen auf einer Seite mit einem Streifen Papier verleimt wurden, damit sie gerade auf einander liegen blieben; dann wurde zwischen Anstofswinkel und dem zu beschneidenden Papier ein Holzstück gelegt und die Presse niedergedrückt, worauf das Beschneiden beginnen konnte. Dieses Verfahren wird jetzt noch bei der Buchbinderei angewendet, ist aber in seiner Art umständlich und unzuverlässig, da es nicht immer gelingt, einen geraden und parallelen Schnitt herzustellen.
Der Zweck des hier zu beschreibenden Hülfsapparates ist der, den vorbezeichneten Mängeln abzuhelfen.
Der durch die Zeichnung dargestellte Hülfsapparat besteht aus einem rechteckigen Kasten a von Gufseisen, in welchen neun Löcher b genau horizontal und winkelrecht in beide Langseiten gebohrt sind. In diesen Löchern befinden sich die feststehenden Stifte c, an denen die Flügel d befestigt sind, welche an den vorstehenden Kanten der Langseite / des Kastens einen Anschlag haben, so dafs sämmtliche Flügel bei höchster Stellung einen Winkel von circa 60 ° mit der Horizontalebene bilden. In die Aussparung der Drehungshülse der Flügel d sind messingene Spiralfedern g mit je zwei Schenkeln eingelegt, wovon der eine Schenkel gegen den Boden des Kastens a, der andere hingegen an den Flügeln d anliegt.
Um mit dem Hülfsapparat zu arbeiten, wird derselbe in die Maschine unter den Prefsbalken mit seiner Langseite / an den Anstofswinkel gestellt und nach erforderlichem Mafs mit dem Anstofswinkel vor- oder rückwärtsgeschoben. Die aufrecht stehenden Flügel d bilden nun den Anstofswinkel für die schmalen Papiere etc., welche man beschneiden will. Wird nun zusammengeprefst, so neigen sich die Flügel d in demselben Mafs, wie das Papier nachgiebt, bilden aber fortwährend eine Parallele zum Messer und einen rechten Winkel zum Tisch der Papierschneidemaschine. Infolge dessen kann zu jeder Zeit bei Erzeugnissen der Buchbinderei, welche ein zu kleines Format haben, um mit der gewöhnlichen Papierschneidemaschine bearbeitet werden zu können, ohne alle weitere Vorbereitung mit dem Apparat gearbeitet und stets genau winkelrecht und parallel beschnitten werden.
DENDAT9253D Hülfsapparat zum Anlegen schmaler Bücher, Karten und dergleichen in der Papierbeschneidemaschine Expired DE9253C (de)

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