DE923799C - Giessmaschine zum Giessen von Sammlerplatten - Google Patents

Giessmaschine zum Giessen von Sammlerplatten

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DE923799C
DE923799C DEK17814A DEK0017814A DE923799C DE 923799 C DE923799 C DE 923799C DE K17814 A DEK17814 A DE K17814A DE K0017814 A DEK0017814 A DE K0017814A DE 923799 C DE923799 C DE 923799C
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casting machine
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GRETE KORTHAUS
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GRETE KORTHAUS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • B22D25/02Special casting characterised by the nature of the product by its peculiarity of shape; of works of art
    • B22D25/04Casting metal electric battery plates or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Gießmaschine zum Gießen von Sammlerplatten Die Erfindung betrifft eine Gießmaschine, insbesondere zum Gießen von Sammlerplatten.
  • Gießmaschinen zum Herstellen von Sammlerplatten sind schon in verschiedenen Ausführungsformen bekanntgeworden. In der Regel bestehen die Maschinen aus einer Gießform und einem Metallkessel, aus dem das flüssige Metall in die Form gespritzt wird. Diese bisher bekannten Maschinen sind kompliziert und teuer und weisen insbesondere eine komplizierte Steuerung auf, die gewöhnlich von Hand bedient werden muß, so daß Sammlerplatten vielfach noch von Hand gegossen werden.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Gießmaschine zum Herstellen von Sammlerplatten zu schaffen, die einfacher und billiger herzustellen und einfach zu bedienen ist und auf der Sammlerplatten einfach und billig herzustellen sind. Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Gießform zur Herstellung eines verbreiterten Angusses, vorzugsweise in Form von Nocken, ausgenommen ist, unter der Gießform eine Auffang- und Schervorrichtung, die die Sammlerplatte in Höhe des Angusses auffängt und den Anguß abschert, angeordnet ist und unter der Auffangvorrichtung Kontaktelemente, die bei Berührung der fallenden Platte einen Motor zur Steuerung der einzelnen Arbeitsvorgänge zur Herstellung einer Platte einschalten, angeordnet sind. Eine Gießmaschine nach der vorliegenden Erfindung arbeitet vollautomatisch, da nach einmaligem Einschalten die gegossene Platte den Steuermotor zur Steuerung der einzelnen Arbeitsvorgänge zum Guß der nächsten Platte einschaltet. Fällt eine Platte nicht oder nur einseitig, schaltet sich die Maschine selbständig aus. Durch Abscheren des Angusses in der Maschine bedarf die Sammlerplatte keiner Nachbehandlung, wie es bei auf bisher bekannten Maschinen oder von Hand gegossenen Sammlerplatten erforderlich ist. Eine bevorzugte Anordnung und Ausbildung der Form ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Formhälften, von denen eine fest und die zweite parallel zur anderen verschiebbar angeordnet ist, Auswerfer angeordnet sind, die beim Guß zur Erzielung eines verbreiterten Angusses in die Form zurücktreten und beim Öffnen der Form, vorzugsweise kurz vor dem Öffnen unter Drück gesetzt, die gegossene Platte aus der Form ausstoßen. Ferner besteht ein Merkmal darin, daß die bewegliche Formhälfte, die vorzugsweise auf zwei Bolzen gelagert ist, mit einem Kugelgelenk an einer preßluftgesteuerten Schubstange befestigt ist. Weiter besteht ein Merkmal darin, daß an der-Form oder dem Formhalter Leitfedern angeordnet sind, die die ausgestoßene Platte in die Auffangvorrichtung führen. Die Auffangvorrichtung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß auf dein Maschinengehäuse zwei parallel verlaufende, einen Schlitz zum Durchtritt der Platte frei lassende und die Platte am Anguß auffangende Leisten angeordnet sind, von denen eine ein feststehendes Messer trägt. Ferner besteht ein Merkmal darin, daß zu dem feststehenden Messer ein Messer beweglich angeordnet ist, das mit dem feststehenden Messer ein Schneidwerkzeug bildet, das zum Abschneiden des Angusses dient. Weiter besteht ein Merkmal darin, daß seitlich des beweglichen Messers unter dem Druck oder Zug einer Feder stehende Hebel angeordnet sind, die mit Auflauf-. kurven versehen sind, an denen sich der Messerrahmen mit Nasen oder Nocken führt und beim Vorschub die Hebel gegen die Federkraft vor die Platte drückt und so die Platte ausrichtet. Schließlich besteht noch ein Merkmal darin, daß über der Auffangvorrichtung eine Schlagleiste schwenkbar angeordnet ist, die den abgeschnittenen Anguß in den Tiegel transportiert. Die. Gießmaschine nach der vorliegenden Erfindung ist wesentlich einfacher und gewicht- und raummäßig geringer als bekannte Maschinen dieser Art. Da die Maschine vollautomatisch arbeitet und sich bei einer Störung selbsttätig ausschaltet, kann ein Arbeiter mehrere Maschinen überwachen. Durch Abschneiden des Angusses in der Maschine wird ein bisher notwendiger Arbeitsgang erspart und der Vorteil erzielt,. daß die Schneidwerkzeuge nicht so schnell abgenutzt werden und der Anguß schnell wieder geschmolzen werden kann, da er warm.abgeschnitten und gleich in den Kessel mit flüssigem Metall transportiert wird.
  • Im einzelnen ist der Erfindungsgegenstand in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt-Abb. i die Gießform mit darunter angeordneter Schneid- und Auffangvorrichtung; von der Seite gesehen, zum Teil im Schnitt, .
  • Abb. 2 die Form von oben gesehen, Abb. 3 die Schneid- und Auffangvorrichtung mit zum Teil weggebrochener Auffangleiste.
  • Auf einem aus zwei Seitenteilen i bestehenden Maschinenkörper ist ein als Formhalter einer feststehenden Formhälfte :2 dienender Winkel 3 befestigt. In den Winkel sind Bolzen 4 eingeschraubt. auf denen sich ein zweiter Formhalter 5 mit einer zweiten Formhälfte 6 führt. Der Formhalter 5 ist mit einem Kugelgelenk 7 mit einer preßluftgesteuerten Schubstange 8 verbunden. In den Formhälften 2, 6 sind Auswerfer 9 angeordnet, die, in Platten io befestigt, über Schubstangen i i ebenfalls preßluftgesteuert sind. An den Formhälften2,6 sind Leitfedern 12 angeordnet, die eine gegossene Sammlerplatte zwischen Auffangleisten 13, 14 leiten. -Die Auffangleisten 13, 14 sind auf dem Maschinenkörper i befestigt. Unter der Auffangleiste 13 ist ein feststehendes Messer 15 befestigt. In einem Rahmen 16, der an einer Schubstange 17 befestigt ist, ist ein Messer 18 angeordnet, das mit dem feststehenden Messer 15 das Sdhneidwerkzeug bildet. Die Schubstange 17 ist zweckmäßig mit einem Exzenter am Steuermotor angeschlossen, an dem auch eine Schlagleiste z9 gelagert ist, die gegen den Zug einer Feder 2o von einem Mitnehmer über die Auffangleisten 13, 14 geschwenkt wird und den abgeschnittenen Anguß in den Schmelztiegel transportiert. Seitlich des Messerrahmens 16 sind Hebel 21 in dem Maschinenkörper i gelagert, die mit Auflaufkurven 22 versehen sind. An diesen Kurven 22 führen sich am Messerrahmen 16 befestigte Zapfen 23, die die Hebel 21 gegen den Zug von Federn 24, zur Sammlerplatte einschwenken und die Platte zum Messer 18 und einer Auffangvorrichtung ausrichten. An dem Messerrahmen 16 sind Nasen 25 angeordnet, die die vom Anguß befreite Sammlerplatte auffangen und auf Leisten 26 hängen oder auf ein Transportband auflegen.
  • Bei Inbetriebnahme der Maschine wird zunächst die Gießform 2, 6 durch eingelassene Heizwiderstände vorgewärmt und bei Erreichung einer bestimmten Temperatur mit einer Korkmehllösung bespritzt. Nach dem Einsetzen wird die Form 2, 6 wieder erwärmt und bei Erreichung der Anfangstemperatur die oberen Widerstände abgeschaltet, so daß nur der untere Teil der Form beheizt wird. Die Maschine steht in Anfangsstellung, d. h. der Auslösehebel hat den nicht gezeichneten Hahn der Preßluffsteuerung geöffnet, die Form 2, 6 ist geöffnet, der Gießkolben steht im oberen Totpunkt und die Auswerfer 9 ragen in die Form 2, 6 hinein. Beim Schließen des Steuerhahnes wird die Form 2, 6 geschlossen, der Gießzylinder pumpt das Blei aus. dem Kessel durch ein Steigerohr mit Düse in die Form, nachdem die Ausstoßer 9 zurückgeschnellt sind (nicht gezeichnet). Der Auslösehebel läuft nun--eine Umdrehung weiter, bis er wieder auf den Steuerhahn auftrifft. Die Zeit entspricht der Zeit, die das Blei bis zur Erstarrung benötigt. Der obere Form= rand weist Rippen zur besseren Kühlung auf. Außerdem wird Kühlluft von oben in die Form geblasen. Beim erneuten Auftreffen des Auslösehebels auf den Steuerhahn wird dieser wieder um 9o° gedreht. Dabei werden Augenblicke vor dem Öffnen der Form 2, 6 die Ausstoßer 9 unter Druck gesetzt. Die Form 2, 6 öffnet sich, und der Gießkolben gleitet in den oberen Totpunkt. Beim Öffnen der Form drücken die unter Druck stehenden Ausstoßer 9 die gegossene Sammlerplatte 27 aus den Formenhälften 2, 6. Die Platte 27 hängt zwischen den Ausstoßern 9. Beim Öffnen der Form wird das eine Ausstoßerpaar über dem letzten Teil mitgenommen. Dadurch löst sich die Sammlerplatte 27 und wird beim Fallen durch Blattfedern 12 in den Spalt der Auffangleisten 13, 14 gelenkt. Der Steuerhahn wird weitergedreht, und es folgt der schon beschriebene Vorgang. Die Sammlerplatte 27 wird nun durch den Hub des Messerrahmens 16 auf die Mitte geschoben, vom Anguß 28 geschert und aufgehängt. Die Sperrklinke zum Auswerferhebel i9 klinkt ein, und der Anguß 28 wird in den Tiegel befördert. Das Messer 18 gleitet in den hinteren Totpunkt, und der schon beschriebene Vorgang wiederholt sich. Wenn durch irgendeinen Umstand keine Platte durchfällt oder der Gießzylinder fördert kein Blei, so wird die Maschine über einen elektrischen Schütz ausgeschaltet, d. h. die Sammlerplatte fällt normalerweise mit ihrer unteren Kante auf zwei hintereinandergeschaltete Kontakte und schließt den Stromkreis zur Schützspule und zum Motor. Ungefähr gleichzeitig wird über Nocken der Schaltwelle ein parallel geschalteter Kontakt unterbrochen. Über die zwei Sammlerkontakte bleiben die Spule und der Motor unter Spannung. Fällt die Platte nicht oder einseitig nur auf einen Kontakt, bleiben die oder der Kontakt unterbrochen. Nun wird der parallel geschaltete Kontakt durch die Nocken der Schaltwelle ebenfalls abgeschaltet, wodurch der Stromkreis für Schütz und Motor unterbrochen wird, so daß die Maschine abgeschaltet ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gießmaschine zum Gießen von Sammlerplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform (2, 6) zur Herstellung eines verbreiterten Angusses (28), vorzugsweise in Form von Nocken, ausgenommen ist, unter der Gießform (2, 6) eine Auffang- und Schervorrichtung, die die Sammlerplatte (27) in Höhe des Angusses (28) auffängt und den Anguß (28) abschert, angeordnet ist und unter der Auffangvorrichtung Kontaktelemente, die bei Berührung der fallenden Platte (27) einen Motor zur Steuerung der einzelnen Arbeitsvorgänge zur Herstellung einer Platte einschalten, angeordnet sind.
  2. 2. Gießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Formhälften (2"6), von denen eine fest und die zweite parallel zur anderen verschiebbar angeordnet ist, Auswerfer (9) angeordnet sind, die beim Guß zur Erzielung eines verbreiterten Angusses (28) in die Form (2, 6) zurücktreten und vor dem öffnen der Form (2, 6), unter Druck gesetzt, die gegossene Platte (27) aus der Form ausstoßen.
  3. 3. Gießmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Formhalter (5), der vorzugsweise auf zwei Bolzen (q.) gelagert ist, mit einem Kugelgelenk (7) an einer preßluftgesteuerten Schubstange (8) befestigt ist. q..
  4. Gießmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Form (2, 6) oder dem Formhalter (3, 5) Leitfedern (12) angeordnet sind, die die ausgestoßene Platte (27) in die Auffangvorrichtung führen.
  5. 5. Gießmaschine nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Maschinengehäuse (i) zwei parallel verlaufende, einen Schlitz zum Durchtritt der Platte (27) frei lassende und die Platte (27) am Anguß (28) auffangende Leisten (13, 1q.) angeordnet sind, von denen eine ein feststehendes Messer (15) trägt.
  6. 6. Gießmaschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem feststehenden Messer (15) ein Messer (18) beweglich angeordnet ist, das mit dem feststehenden Messer (15) ein Schneidwerkzeug bildet, das zum Abschneiden des Angusses (27) dient.
  7. 7. Gießmaschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich des beweglichen Messers (18) unter dem Druck oder Zug einer Feder (24) stehende Hebel (21) angeordnet sind, die der Messerrahmen (16) mit Nasen oder Nocken (23) führt und die beim Vorschub gegen die Federkraft vor die Platte (27) gedrückt werden und so die Platte (27) ausrichten. B. Gießmaschine nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß über der Auffangvorrichtung eine Schlagleiste (i9) schwenkbar angeordnet ist, die den abgeschnittenen Anguß (28) in den Tiegel transportiert.
DEK17814A 1953-04-22 1953-04-22 Giessmaschine zum Giessen von Sammlerplatten Expired DE923799C (de)

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