DE921640C - Gemauerter Brennerkopf fuer Regenerativoefen mit Heissgasbetrieb - Google Patents

Gemauerter Brennerkopf fuer Regenerativoefen mit Heissgasbetrieb

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DE921640C
DE921640C DEV532D DEV0000532D DE921640C DE 921640 C DE921640 C DE 921640C DE V532 D DEV532 D DE V532D DE V0000532 D DEV0000532 D DE V0000532D DE 921640 C DE921640 C DE 921640C
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DE
Germany
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chamber
gas flow
gas
air
burner head
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DEV532D
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Dr M Hoenig
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Veitscher Magnesitwerke AG
Original Assignee
Veitscher Magnesitwerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Gemauerter Brennerkopf für Regenerativöfen mit Heißgasbetrieb Gegenstand der Erfindung ist ein aus feuerfesten Steinen gemauerter Brennerkopf für Regenerativöfen mit Heißgasbetrieb, insbesondere für Siemens-Martin-Ofen dieser Art.
  • Die Forderungen, die an die Gestaltung solcher Brennerköpfe erfahrungsgemäß gestellt werden müssen, sind im wesentlichen eine gute Flammenführung, ein günstiger Abzug der Feuergase, geringer Aufwand an feuerfestem Baumaterial, geringer Verschleiß desselben und gute Zugänglichkeit der dem Verschleiß besonders unterliegenden Teile.
  • Die gleichzeitige Erfüllung all dieser Forderungen ist schwierig, weil sich diese zum Teil widersprechen, d. h. man ist nach dem heutigen Stande der Technik nur in der Lage, aus dieser Mehrzahl von Forderungen nur einige bevorzugt zu befriedigen, jedoch auf Kosten der übrigen Forderungen. Demgemäß hat eine große Zahl von Ofenbauweisen für Heißgasbetrieb Eingang in die Praxis gefunden.
  • Die Grundaufgabe wird darin gesehen, die Verbrennung weitestgehend im Herdraum erfolgen zu lassen, und zwar möglichst unmittelbar über dem Bade, und sie im Herdraum möglichst zum Abschluß zu bringen. Zwecks Lösung dieser Grundaufgabe werden die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen getroffen, um die Verbrennung unter Vermeidung einer Durchwirbelung von Gas und Luft einzuleiten, jedoch im Herdraum abzuschließen, weiter um eine möglichst vollkommene Ausnutzung der Verbrennungswärme im Herdraum selbst zu erreichen sowie um einen tiefliegenden Abzug der Feuergase zu sichern, durch den die Flamme auf dem Bade gehalten wird. Hierzu treten die bereits einleitend angegebenen weiteren Forderungen mehr konstruktiver Art, namentlich geringer Aufwand an feuerfestem Baumaterial, geringer Verschleiß desselben, gute Zugänglichkeit der dem Verschleiß besonders unterliegenden Teile und Vermeidung von Zungen und Wänden, die von den Feuergasen umspült werden.
  • Es ist gefunden worden, daß diese Ziele dann erreichbar sind, wenn der Brennerkopf für Regenerativöfen mit Heißgasbetrieb erfindungsgemäß die folgenden, zum Teil schon bekannten Merkmale, und zwar in Kombination aufweist: einen frei stehenden Gaszug, an beiden Stirnseiten des Herdraumes je eine .gegenüber der Ofenbreite erheblich verschmälerte und dem Herdraum vorgebaute. Vorkammer, in die der Gasstrom durch die Kammerstirnwand, im Grundriß gesehen in der Mitte und im Aufriß gesehen in einem Abstand von der Kammerdecke, eintritt, ferner zwei getrennte Luftschächte, die von unten an j e einer der beiden durch die Kammerstirnwand und j e eine Kammerseitenwand begrenzten Ecken in die Kammer einmünden, so daß die seitliche Begrenzung der in, die Kammersohle mündenden Luftschächte durch einen Teil der Wände der Vorverbrennungskammer eine Verlängerung erfährt, Anordnung der Luftschächte in solchem Abstand von dem aus dem Gaszug austretenden Gasstrom, daß die Luftströme gerade noch, ohne von dem Gasstrom behindert zu werden, hochsteigen und sodann, von oben auf diesen drükkend, gegen den Herdraum strömen. können. Dadurch entsteht ein Ofen, der (unter Beibehaltung des bekannten Prinzips der seitlich des Gasstromes hochsteigenden Luftströme, die nach ihrer Umlenkung an der Decke von oben auf den Gasstrom drücken) eine deutliche Unterteilung des Ofenraumes in einen Herdraum und in Vorkammerräume aufweist. Dieser Ofen gewährleistet die Entwicklung einer hohen Temperatur im Herdraum. Die Wärmeabstrahlung des Herdraumes in Längsrichtung wird durch die Herdraumstirnpfeiler vermindert. Dies hat bei höchster Schmelzleistung im Herdraum eine relativ niedrigere Temperatur in den Vorkammern und daher eine Schonung des Mauerwerks der Brennerköpfe zur Folge.
  • Es sind bereits Brennerköpfe für Regenerativöfen bekanntgeworden, die einige Merkmale dieser Gesamtkombination aufweisen. So münden z. B. bei einem bekannten Ofen die Luftschächte in den Herdraum selbst, und der Gasstrom tritt aus einem frei stehenden Gaszug im Abstand von der Herddecke in diesen Raum ein. Diese Bauweise besitzt keinen verschmälerten Brennerkopf, und es sind die Luftströme nicht bis nahe an den Gasstrom herangeführt. Die Stirnwand des Ofens ist der strahlenden Hitze des Herdraumes besonders ausgesetzt und nicht wie bei der erfindungsgemäßen Ausführung durch Herdpfeiler abgeschirmt, die den Herdraum mehr oder minder abschließen. Der Verschleiß der Stirnwand ist somit ein stärkerer. Eine Reparatur dieser Stirnwand bedeutet bei dieser Bauweise eine Reparatur im Herdraum.
  • Ein Ofenkopf mit verengten Vorverbrennungskammern ist ebenfalls bekannt. Bei ihm ist aber nur ein einziger Luftschacht vorhanden, und der Luftstrom schneidet den Gasstrom. Die Folge ist eine Verwirbelung von Gas und Luft schon in der Vorverbrennungskammer, d. h. eine weitgehende Verbrennung und dadurch eine übermäßige, der Lebensdauer abträgliche Hitzeentwicklung in dieser. Demgegenüber wird durch die erfindungsgemäße steinsparende Verschmälerung der Vorverbrennungskammer unter Vermeidung einer Verwirbelung die größte Hitze erst über dem Bade erzeugt.
  • Es ist auch versucht worden, die Luftschächte dem Gasstrom zu nähern, um eine lebhaftere Vorverbrennung am Einströmkopf hervorzurufen. Dadurch wurde aber die Flammenführung und auch die Haltbarkeit des Gewölbes und der Vorderwand verschlechtert. Demgegenüber wird beim Erfindungsgegenstand die Annäherung der Luftschächte bzw. Luftströme nur so weit getrieben, daß eine Verwirbelung von Gas und Luft noch nicht in einem merklichen Ausmaß eintritt. Des weiteren wird durch die konsequente Annäherung der beiden Luftschächte an den Gaszug und die hierduich ermöglichte geringe Breite der Vorkammer eine Unterteilung des Ofenraumes in einen Herdraum und die Vorkammerräume erreicht.
  • Der Vollständigkeit halber -sei auch noch erwähnt, daß auch Ofen mit gegenüber der Ofenbreite verschmälerten Vorverbrennungskammern, in die der Gasstrom ebenfalls im Abstand von der Decke des Kopfes einmündet, auch schon gebaut worden sind. Bei diesen Ausführungen wird der Gasstrom jedoch durch weit in die Vorverbrennungskammer ragende Zungen geführt. Diese frei stehenden Zungen sind beträchtlichem Verschleiß unterworfen, was zu öfteren Reparaturen nötigt, wobei noch erschwerend ist, daß diese Kopfteile schlecht zugänglich sind. In rein baulicher Hinsicht weist ferner ein Ofenkopf -Übereinstimmungen mit dem erfindungsgemäßen Brennerkopf auf, der jedoch keine Verschmälerung des Vorverbrennungsraumes zeigt und überdies stärkerem Verschleiß unterliegende Einbauten in Form von Leitwänden und vorspringenden Gaszugmündungen enthält. In diesem Zusammenhang sei auch ein wassergasbeheizter Ofen erwähnt, der äußerlich Ähnlichkeiten mit dem erfindungsgemäßen Brennerkopf aufweist. Dieser Ofen wird jedoch mit Kaltgas befeuert und unterliegt somit anderen technischen Gegebenheiten, als sie im vorliegenden Zusammenhang bestehen.
  • In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Brennerköpfe schematisch dargestellt, und zwar zeigen Fig. i und a eine Ausführungsform im Aufriß und Grundriß, Fig.3 bis 5 eine zweite Ausführungsform im Auf-, Grund- und Kreuzriß und Fig. 6 und 7 eine dritte Ausführung im Auf-und Grundriß.
  • Es bezeichnen die Bezugszeichen i ein Stück des Herdraumes eines Heißgasregenerativofens, an den sich beidseitig die Brennerköpfe anschließen, 2 den frei stehenden Gaszug an sich bekannter Art und 3 zwei Luftschächte, die in die Sohle der Vorkammer 4, und zwar in die durch die Stirnwand und je eine Seitenwand gebildeten Ecken münden. Wie ersichtlich, weist dieser Raum 4 wesentlich geringere Breite als der Herdraum auf und ist diesem so vorgebaut, daß die Außenflächen der Seitenwände, die den Vorverbrennungsraum einschließen, parallel zu den Seitenwänden des Ofens verlaufen. Der Gaszug 2 mündet in den Vorverbrennungsraum an dessen Stirnseite im Abstand von der Decke; die zu beiden Seiten des Gasstromes, der frei in die Vorerwärmungskammer eintritt, aufsteigenden und durch die genannten Ecken des Vorverbrennungsraumes zusätzlich geführten Luftströme steigen dadurch über den Gasstrom hoch und drücken den Gasstrom gegen das Bad, wobei ein tiefliegender Abzug der Feuergase im abziehenden Kopf gewährleistet ist. Zwischen den beiden Luftströmen und dem dazwischenliegenden Gasstrom sind Zungen, Wände oder Brücken nicht vorgesehen. Damit entfallen diese schwierig herstellbaren, schwer zugänglichen und hohem Verschleiß unterliegendem Bauelemente. Wie ersichtlich, verlaufen die beiden aufsteigenden Luftströme sehr nahe seitlich neben dem Gasstrom, wodurch eine gute Umhüllung des Gasstromes durch die Luft, besonders aber auch, wie eben bemerkt, erzielt wird, daß die Luft von oben auf den Gasstrom drückt und die Flamme gegen das Bad lenkt. Zwischen den aufsteigenden Luftschächten 3 wird zweckmäßig ein Luftspalt io zur Kühlung frei gelassen.
  • In der Fig. i ist eine Ausführungsform mit gegen den Herdraum zu aufsteigendem Gewölbe 5 des Vorverbrennungsraumes dargestellt; 7 ist die Sohle, 8 die Stirnwand des Vorverbrennungsraumes, und 9 ist die Kühlung (Kühlkasten oder Rohrsystem) für die Gasmündung. g stellt eine etwaige Kühlung der Sohle des Vorverbrennungsraumes dar.
  • Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform der Erfindung unterscheidet sich von der erstbeschriebenen dadurch, daß das Gewölbe 5 des Vorverbrennungsraumes 4 gleichlaufend mit dem Herdgewölbe 6 ausgeführt ist, wodurch sich eine besonders einfache Deckenkonstruktion des ganzen Ofens ergibt. Bei 9" kann eine Kühleinrichtung für den Übergang des Vorverbrennungsraumes zum Herdraum angeordnet werden.
  • In den Fig.6 und 7 ist eine weitere Ausführungsform im Auf- und Grundriß dargestellt, bei der das Gewölbe 5 des Vorverbrennungsraumes gegen den Herdraum nach unten abfällt und somit den Vorverbrennungsraum von oben in der Richtung zum Gasstrom einschnürt. Die Herddecke 6 kann übrigens vorteilhaft bei der Einmündung des Vorverbrennungsraumes in den Herdraum ansetzen und gegen' die Herdmitte ansteigen. Weiter ist in diesen Figuren dargestellt, daß die Seitenwände des Vorverbrennungsraumes gegen die Mündung in den Herdraum eingezogen sind, wodurch neben einer günstigen Flammenführung auch durch die verbreiterten Herdpfeiler eine verstärkte Abschirmung der Wärmestrahlung des Herdraumes gegen die Vorverbrennungskammern erreicht wird. An der Mündung des Vorverbrennungsraumes in den Herdraum ist zweckmäßig eine Kühleinrichtung 9"' eingebaut.
  • Aus den Zeichnungen ist zusammenfassend ersichtlich, daß der Aufbau des Brennerkopfes sehr einfach ist. Die allseitige gute Zugänglichkeit des Kopfes ist gewahrt und der Steinverbrauch durch die Verschmälerung des Kopfes vermindert. Die Vereinigung aller dem Verschleiß besonders unterworfenen Teile zu einem mehr oder minder vom eigentlichen Ofen getrennten Kopf vereinfacht, wie leicht einzusehen, etwaige Reparaturen dieser Teile wesentlich. In Anbetracht der Kleinheit des Kopfes wäre zu erwarten gewesen, daß die Schädigung der Brennerkopfteile durch übermäßige Wärmeentwicklung eine verhältnismäßig größere sein würde, als dies für die herkömmlichen, breit gebauten Ofenköpfe zutrifft. Überraschenderweise hat sich jedoch gezeigt, daß solche Schädigungen eher geringer sind als bei den bekannten Ausführungen. Durch Temperaturmessungen ist nachgewiesen, daß die Temperatur an der Stirnwand des Vorverbrennungsraumes um etwa ioo° C niedriger ist als im Herdraum, was auf die wärmeabschirmende Wirkung der sich an den Vorverbrennungsraum anschließenden und zum Herd überleitenden Wände (Herdpfeiler) zurückzuführen ist, welche die rückstrahlende Hitze in sehr günstiger und erwünschter Weise abschirmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gemauerter Brennerkopf für Regenerativöfen mit Heißgasbetrieb, insbesondere für Siemens-Martin-Öfen dieser Art, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale: ein, frei stehender Gaszug, eine gegenüber der Ofenbreite erheblich verschmälerte und dem Herdraum vorgebaute Vorkammer, in die der Gasstrom durch die Kammerstirnwand, im Grundriß gesehen in der Mitte, im Aufriß gesehen in einem Abstand von der Kammerdecke, eintritt, ferner zwei getrennte Luftschächte, die von unten an je! einer der beiden durch die Kammerstirnwand und ja eine, Kammerseitenwand begrenzten Ecken; in die Kammer einmünden und Anordnung der Luftschächte in solchem Abstand von dem aus dem Gaszug austretenden Gasstrom, daß die Luftströme gerade noch, ohne von dem Gasstrom behindert zu werden, hochsteigen und dann., von. oben auf diesen drückend, gegen den Herdraum strömen können. z. Brennerkopf für Regenerativöfen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorverbrennungsraum (4) in Richtung des Gas-Luft-Stromes seitlich eingeengt ist (Fig.7). Angezogene Druckschriften.: Gmelins Handbuch der anorg. Chemie, B. Aufl., System 59, Eisen, Teil A, Abt. I, S. 694; C o t ee bei Spamer, Leipzig I927, S. 18; Zeitschrift Stahl und Eisen, z929, S. 1121; französische- Patentschrift Nr. 544 408; deutsche Patentschrift Nr. 477 228; britische Patentschriften Nr. 354399, 364303; USA.-Patentschrift Nr: 2 115 613; Berichte der Fachausschüsse des Vereins deutscher Eis:enhüttenleute, StahlwerksausschuB, Bericht Nr. 11o, 21. Vollsitzung v. 29. 5. 1926: Die Kühlung von Siemens-Martin-Öfen von Dr.-Ing. Georg B u 11 e.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR544408A (fr) * 1921-04-02 1922-09-22 Disposition du carneau de gaz et du carneau d'air dans les fours à réverbère
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