DE921139C - Verfahren zum Entfernen von Sauerstoff aus warmen und heissen Waessern - Google Patents

Verfahren zum Entfernen von Sauerstoff aus warmen und heissen Waessern

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DE921139C
DE921139C DEF3104D DEF0003104D DE921139C DE 921139 C DE921139 C DE 921139C DE F3104 D DEF3104 D DE F3104D DE F0003104 D DEF0003104 D DE F0003104D DE 921139 C DE921139 C DE 921139C
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DE
Germany
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warm
hot water
removing oxygen
water
oxygen
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Expired
Application number
DEF3104D
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English (en)
Inventor
Walter Dr-Ing Wesly
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Bayer AG
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Bayer AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/20Treatment of water, waste water, or sewage by degassing, i.e. liberation of dissolved gases

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Removal Of Specific Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zum Entfernen von Sauerstoff aus warmen und heißen Wässern Es ist bekannt, Wässer höherer Temperatur auf thermischem oder chemischem Wege von Sauerstoff zu befreien, wobei im ersten Falle bei normalem Druck eine Temperatur von über Ioo° C erforderlich ist, so daß gegebenenfalls eine Aufheizung erfolgen muß. Dies ist aiber oft unwirtschaftlich, z. B. wenn Kondensat durch eine längere Leitung einem Kesselbetrieb zugeleitet werden so11, da in der Zwischenleitung wieder eine Abkühlung erfolgt. Wenn die Temperatur des anfallenden Warmwassers nicht gesteigert werden soll, kann zwar auch eine Vakuumentgasung vorgenommen werden, aber diese erfordert eine zusätzliche Apparatur.
  • Bei der chemischen Entgasung, z. B. mittels Natriumsulfit, ist es dagegen von Nachteil, daß der Sälzgehalt dos Wassers erhöht wird, was z. B. bei an sich salzarmem Kondensat sehr unerwünscht ist. Weiterhin verwendet man mitunter zu dem gleichen Zweck auch metallisches Eisen in Form eines Filters aus Manganstahlwolle. Als Nachteil tritt dabei jedoch, abgesehen von der meist unvollkommenen Wirkung, leicht eine Vereisung des Wassers auf.
  • Es wunde nun gefunden, daß sich zur Sauerstoffentfernung aus warmen und heißen Wässern großoberflächige Kunstharze auf Phenolgrundlage vorzüglich eignen. Diese Stoffe werden zweckmäßig gekörnt in Form eines Filterbettes angewendet, und zwar unabhängig von etwaigen Enthärtungs- oder Entsalzungsaggregaten. Eine Wiederbelebung der Massen ist nicht erforderlich, da sich ihre Wirksamkeit über einen .sehr langen. Zeitraum ersfiredkt, so daß es höchstens erforderlich isst, 'in größeren Zeitabständen eine gewisse Menge an Kunstharz nachzufühlen. Brauchbar sind großoberfiächige Kunstharzgele, welche einkondensierte Phenole enthalten, unter anderem solche mit kationenaustauschenden Eigenschaften.
  • Während ein- und mehrwertige Phenole an sich bekanntlich erst in alkalischer Lösung ein kräftiges Reduktionsvermögen entfalten, zeigen überraschenderweise großoberflächige Kunstharzgele der genannten Art auch in neutraler Lösung und sogar bei niedrigen, wesentlich unter 7 liegenden pH-Stufen in der Wärme und Hitze eine hohe Wirksamkeit. Beispiel Durch ein Filter, welches Ioo Volumteile eines gekörnten Harzes aus Phenol, Kresol-w-sulfonsäure und Formaldehyd enthält, werden stündlich 5oo Volumteile eines 25° harten Brunnenwassers mit einem pH-Wert von 8,2 und einem Gehalt von 7,3 mg/1 02 filtriert, welches in geschlossener Leitung auf 75° C aufgeheizt ist. Das abfließende Wasser ist praktisch sauerstofffrei (o,o3 bis o, I8 mg/1 02). Der Permanganatverbrauch des Filtrats ist gegenüber dem Ausgangswasser nur unwesentlich erhöht (I2 statt 9 mg/1 KMn04).
  • In gleicher Weise können auch enthärtete oder Kondenswässer von ihrem Sauerstoffgehalt befreit werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Entfernen von Sauerstoff aus warmen oder heißen Wässern, dadurch gekennzeichnet, daß man sie über gekörnte großoberflächige und gegebenenfalls kationenaustauschende Kunstharze auf Phenolgrundlage führt, die nicht regeneriert werden.
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