DE92003C - - Google Patents

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DE92003C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/24Tension devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Fadenbremse für Webschützen und im Besonderen für Webschützen derjenigen Gattung, bei welcher der von der Spule kommende Faden des leichteren Einlegens in das Auge des Schützens wegen in einen nach oben hin offenen dreieckigen Einschnitt des Schützens eingebracht wird. Dabei ist das Auge selbst ebenfalls nach oben hin offen. Bei der weiter unten genauer zu beschreibenden Fadenbremse ist nämlich ebenfalls möglich, dafs der Faden ohne die Benutzung irgend eines Geräthes oder auch unter Ausübung einer Saugwirkung von Seiten des den Stuhl bedienenden Arbeiters eingelegt wird, somit eine wesentliche Schonung der Lungen des Arbeiters erreicht wird. Derselbe ist eben nicht mehr gezwungen, bei diesem Vorgange Staub einzuathmen. Ein mit einer solchen als Einsatzstück in den Schützen gedachten Fadenbremse ausgerüsteter Webschützen ist auf der beiliegenden Zeichnung in der Fig. 1 in einer Seitenansicht dargestellt und in der Fig. 2 theils im Grundrifs, theils im waagrechten Schnitt. Die Fig. 3 ist ein theilweiser waagrechter Schnitt, in vergröfsertem Mafsstabe gezeichnet. Die Fig. 4 ist eine zu der Fig. 3 gehörige Stirnansicht. Die Fig. 5 zeigt das zur Fadenbremse zu verarbeitende Werkstück im Grundrifs. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine zweite Ausführungsform in Stirnansicht und Grundrifs.
Beim Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis 5) wird der zickzackförmige, nach oben hin offene Fadenkanal A von einem Blech α gebildet, welches der Fig. 5 gemäfs mit beispielsweise drei Ausbauchungen al versehen ist. Diese Ausbauchungen sind derart gestellt, dafs beim Aufbiegen des Bleches α um die Linie y-y die eine dieser Ausbauchungen so zwischen die beiden anderen tritt, dafs der zwischen denselben durchlaufende Faden b in Zickzackform gelegt wird (Fig. 2 und 3), in der Hauptsache also wird dieses Blech α ,einen V-förmigen Körper bilden. Die Lappen a1 dieses Bleches a werden der Fig. .3 gemäfs rechtwinklig zu dem den Fadenkanal bildenden Theil des Bleches a aufgebogen und greifen in Nuthen c1 des Schützens c ein (s.. auch Fig. 2). Der Faden b wird nach Passiren dieser Fadenbremse unter einen Haken d gelegt und alsdann durch den schrägen, ebenfalls nach oben hin offenen Schlitz e des Schützens c hindurchgeführt. Nach Fig. 6 und 7 kann der Fadenkanal in der Stirnansicht auch anstatt geradlinig, wie in Fig. 4, kreisförmig oder sonstwie gebogen sein.
In gewissen Fällen kann man, um die Herstellung der Bremse aus Draht zu ermöglichen, die Wandung des Fadenkanals A durchbrochen voraussetzen, wie auf der beiliegenden Zeichnung nicht besonders dargestellt. Die Durchbrechung kann auch beim Herstellen der Bremse aus Blech vorhanden sein, wie dies z. B. eintritt, wenn man an" Stelle der Ausbauchungen eine einwärts zu biegende Zunge treten läfst, die an drei Seiten von dem Blech abgetrennt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fadenbremse für Webschützen, welche das Einführen des Fadens (b) ohne 'Zuhülfenahme von Geräthen ermöglicht, gekennzeichnet durch einen nach oben hin offenen Fadenkanal (A) in Zickzackform (Fig. 2 und 3).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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