DE916264C - Kennzeichnungsschild fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Kennzeichnungsschild fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE916264C
DE916264C DER538D DER0000538D DE916264C DE 916264 C DE916264 C DE 916264C DE R538 D DER538 D DE R538D DE R0000538 D DER0000538 D DE R0000538D DE 916264 C DE916264 C DE 916264C
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DE
Germany
Prior art keywords
plate
motor vehicles
shield plate
light sources
identification plate
Prior art date
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Expired
Application number
DER538D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Oskar A Ringleb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSKAR A RINGLEB DR
Original Assignee
OSKAR A RINGLEB DR
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE916264C publication Critical patent/DE916264C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/10Registration, licensing, or like devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Kennzeichnungsschild für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige und besonders vorteilhafte Ausbildung eines an sich bekannten Kennzeichnungsschildes für Kraftfahrzeuge, insbesondere deren Heckseite, das aus einer kastenförmigen, vorzugsweise weiß ausgelegten Vorrichtung besteht. in welcher eine oder mehrere Lichtquellen angeordnet sind, und welche eine lichtundurchlässige Schildplatte aufweist, die dem polizeilichen Kennzeichen entsprechende Aussparungen besitzt, in denen lichtdurchlässige, zumindest an der dem Beschauer abgewandten Seite über die Schildplatte hinausragende und von der oder den Lichtquellen im wesentlichen seitlich bestrahlte Leuchtzeichenbänder eingesetzt sind.
  • Kennzeichnungsschilder mit Innenbeleuchtung sind im allgemeinen derart ausgebildet, daß deren Schildplatte durchsichtig gehalten ist, z. B. aus Matt- oder Milchglas besteht, und auf dieser das polizeiliche Kennzeichen in Form einer lichtundurchlässigen schwarzen Auflage angeordnet ist, so daß nach Inbetriebnahme der Innenbeleuchtung die dunklen Ziffern des Kennzeichens auf der hellen Schildplatte besonders hervortreten. Ein wesentlicher Nachteil solcher Kennzeichnungsschilder besteht darin, daß deren Schildplatte mit Rücksicht auf deren Durchsichtigkeit aus Glas od. dgl. mehr oder minder empfindlichem Werkstoff hergestellt werden muß, welcher entweder gegen Stoß, Schlag und Druck empfindlich oder nur bedingt wetterfest ist. Ein anderer wesentlicher Nachteil solcher Kennzeichnungsschilder besteht darin, daß sie nur auf verhältnismäßig kurze Entfernung deutlich erkennbar sind, weil die Innenbeleuchtung nicht über ein verhältnismäßig geringes Maß hinaus gesteigert werden darf, da anderenfalls die Ziffern in dem dann stark leuchtenden und womöglich gar blendenden Licht der Stirnplatte undeutlich werden und verschwimmen.
  • Letzteres gilt auch für die bekannten Kennzeichnungsschilder der eingangs erwähnten Art, bei welchen in Aussparungen einer lichtundurchlässigen Schildplatte lichtdurchlässige Leuchtzeichenbänder eingesetzt sind. Bei einer solchen Ausbildung kann zwar die Schildplatte aus einem auch gegen Schlag und Stoß unempfindlichen Werkstoff, z. B. aus Metall, Holz, Kunststoff od. dgl., hergestellt werden, der nach Belieben auch noch mit einem wetterfest machenden Anstrich versehen werden kann, so daß die Schildplatte auch größeren, bei Kraftfahrzeugen häufig auftretenden Beanspruchungen gewachsen ist. Die Leuchtkraft und Deutlichkeit auch solcher Kennzeichnungsschilder ist jedoch nur verhältnismäßig schwach, da ihre Leuchtzeichenbänder auch nur, ebenso wie die vorerwähnten durchsichtigen Schildplatten, einfach aus einem durchsichtigen Werkstoff nach Art eines Transparents bestehen und daher bei ihnen beleuchtungstechnisch die gleichen Verhältnisse gegeben sind, wie bei jenen. Hinzu kommt die in Transparenten vorherrschende Ungleichmäßigkeit der Helligkeitswerte der Einzelzeichen nach Maßgabe ihres weiteren oder näheren Entferntseins von der Lichtquelle.
  • Gemäß der Erfindung werden auch diese Nachteile beseitigt und damit Kennzeichnungsschilder geschaffen, welche in sich die vorerwähnten Vorzüge einer weitgehenden Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen und atmosphärischen Beanspruchungen mit einer bei solchen Kennzeichnungsschildern bisher nicht erreichbaren Leuchtkraft und Deutlichkeit vereinigen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei Kennzeichnungsschildern der eingangs erwähnten Art die in die Aussparungen der lichtundurchlässigen Schildplatte eingesetzten lichtdurchlässigen Leuchtzeichenbänder aus einem mit optisch trübenden Substanzen versetzten, vorzugsweise rotgefärbten Werkstoff gebildet werden. Derartige, als polizeiliches Kennzeichen ausgebildete Leuchtzeichenbänder leuchten nach Inbetriebnahme der Innenbeleuchtung in sich ganz erheblich, ohne hierfür einer besonders starken Energiequelle (Wattleistung) zu bedürfen und ohne Gefahr zu laufen, von anderen Ausstrahlungen der Lichtquelle, da diese ja im übrigen abgeschirmt ist, verschluckt zu werden. Sie bieten somit, zumal sie in beliebiger Weise, z. B. auch in Signalrot gefärbt werden können, nicht nur eine außerordentlich gute Erkennbarkeit auch auf weitere Entfernung, sondern auch noch die Möglichkeit, gleichzeitig als Schlußlicht zu wirken bzw. ein solches zu ersetzen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform schematisch veranschaulicht. Hierbei bezeichnet I das vorzugsweise weiß ausgelegte Gehäuse der Vorrichtung, welches vorzugsweise in dem dargestellten Querschnitt gehalten ist, aber auch einen anderen, z. B. allseits rechteckigen Querschnitt aufweisen kann und an seiner dem Beschauer zugewandten Seite die Schildplatte 2 trägt. Dieselbe besteht aus einem lichtundurchlässigen Werkstoff und besitzt die dem polizeilichen Kennzeichen entsprechenden Aussparungen 3. In diese sind die Leuchtzeichenbänder 4 aus einem lichtdurchlässigen, mit optisch trübenden Substanzen versetzten Werkstoff, von welchen Bändern eins in Fig. 2 besonders dargestellt ist, in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise derart eingesetzt, daß sie zumindest an der dem Beschauer abgewandten Seite über die Schildplatte 2 hinausragen und an diesen hinausragenden Teilen von der oder den im Innern des Gehäuses 2 angeordneten Lichtquellen 5 angestrahlt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kennzeichnungsschild für Kraftfahrzeuge, insbesondere deren Heckseite, bestehend aus einer kastenförmigen, vorzugsweise weiß ausgelegten Vorrichtung, in welcher eine oder mehrere Lichtquellen angeordnet sind, und welche eine lichtundurchlässige Schildplatte aufweist, die dem polizeilichen Kennzeichen entsprechende Aussparungen besitzt, in denen lichtdurchlässige, zumindest an der dem Beschauer abgewandten Seite über die Schildplatte hinausragende und von der oder den Lichtquellen im wesentlichen seitlich bestrahlte Leuchtzeichenbänder eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtzeichenbänder aus einem mit optisch trübenden Substanzen versetzten, vorzugsweise rotgefärbten Werkstoff bestehen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 725 o69, 623 627 britische Patentschrift Nr. foo 562 aus dem Jahre ig@i6.
DER538D 1942-10-31 1942-10-31 Kennzeichnungsschild fuer Kraftfahrzeuge Expired DE916264C (de)

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DE916264C true DE916264C (de) 1954-08-05

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE623627C (de) *
GB100562A (en) * 1916-03-21 1916-06-08 William Wright Improved Number Plate for Motor Road Vehicles.
DE725069C (de) * 1937-11-04 1942-09-12 Westfaelische Metall Ind Ag Li Nummernschild mit Innenbeleuchtung fuer Kraftfahrzeuge

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE623627C (de) *
GB100562A (en) * 1916-03-21 1916-06-08 William Wright Improved Number Plate for Motor Road Vehicles.
DE725069C (de) * 1937-11-04 1942-09-12 Westfaelische Metall Ind Ag Li Nummernschild mit Innenbeleuchtung fuer Kraftfahrzeuge

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