DE91589C - - Google Patents

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DE91589C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image

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  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
copirbaren Aufzeichnungen.
Längste Dauer: 13. März 1910.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden Verbesserungen einzelner Theile der durch Patent Nr. 83327 geschützten Control-Vorrichtung,' welche den Zweck verfolgen, die Abdrücke der Aufzeichnungen deutlicher, die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung verlä'fslicher und ruhiger zu machen.
Behufs Erreichung des erstgenannten Zweckes sind statt des porösen Gefäfses im Innern der Spule A zwei Befeuchtungswalzen b, b1 vor der Presse /, m angeordnet, welche durch poröse, mit Wasser gefüllte Behälter gebildet werden, die stets nur die erforderliche Länge des Streifens a, und zwar unmittelbar vor dem Eintreten des letzteren unter den Stempel / befeuchten, wodurch die Deutlichkeit der erzeugten Abdrücke erhöht wird.
Ferner sind behufs Ausgleichung der verschiedenen Höhen der in den Schieber J eingesteckten Blocks eine Spiralfeder r um den cylindrischen Theil I der Presse und eine solche Feder r1 im Innern des Stempels m vorgesehen.
Endlich ist für denselben Zweck die Drückwalze i auf einer besonderen Achse angebracht, welche in festen Ständern E des Apparates gelagert ist, so dafs sie kräftiger auf den Stempel m' drückt als die Scheibe i der früheren Ausführung.
Um das Aufwickeln des bedruckten Streifens a auf die Spule B zuverlässiger zu gestalten, ist auf der Achse der Walze e aufser einem gewöhnlichen Sperrrad mit Sperrkegel noch ein Stiftenrad f befestigt, welches beim Vorschieben des Schlittens C durch einen um f2 drehbaren, mit Feder versehenen Einfallhebel fl um die entsprechende Länge weiter gedreht, und nach erfolgter Drehung der oberste Stift desselben in eine Gabel j eingeschoben, und dadurch das Rad und demzufolge auch die Walze e am Weiterdrehen genau in dem Augenblick verhindert wird, in welchem der Streifen durch die niedergehende Presse an den Papierblock angedrückt wird.
Für die Sicherung des rechtzeitigen Rückganges des Schlittens ist die Zugfeder R am Boden des Apparates vorgesehen.
Damit der Apparat möglichst geräuschlos und ohne Stofs arbeitet, ist der Schlitten an seinem rückwärtigen Theile mit einem Kolben p_ versehen, der beim Vorschieben des Schlittens mit einem den Stofs mildernden Buffer q in Berührung kommt.
Behufs Numerirung jeder aufgedruckten Aufzeichnung im Augenblick des Abdrucks enthalten die mit Führungsschlitzen versehenen, die Leitrollen c, d tragenden Ständer K, K einen Numerirapparat N mit selbstthätiger Ausrückung und von demselben Werke wie alle übrigen Theile getrieben; sie sichern seine senkrechte Bewegung, welche ihm durch die festen schiefen Führungen M mitgetheilt wird,
von denen je eine an jeder Seite des Schlittens vorgesehen ist.
Unter diesem Numerirapparat befindet sich eine Farbewalze o.
In den Fig. ι bis 4 der Zeichnung ist. die verbesserte Vorrichtung zur Darstellung gebracht, und ist die Wirkungsweise derselben folgende:
Der auf einer Unterlage aus Metall oder Holz befindliche, die mit Copirstift hergestellten Aufzeichnungen enthaltende Papierblock wird durch den Ausschnitt k auf den Schieber / gebracht und der Schlitten vorgeschoben.
Hierbei kommt zuerst das Stiftenradymit dem Einfallhaken f1 in Berührung und wird zufolge des von dem letzteren gebotenen Widerstandes weiter gedreht, in welche Bewegung auch die Walze e mitgenommen, und eine entsprechende Länge des Streifens α nachgezogen wird.
Dieses Nachziehen hört auf, sobald der Anschlag h mit dem seitlichen Vorsprunge fs des Hebels fl in Berührung kommt, wodurch letzterer niedergedrückt und aus dem Rade f ausgehoben wird. Gleichzeitig wird die Walze e durch ihr gewöhnliches Gesperre festgehalten, und tritt der oberste Stift des Rades f in die unbewegliche Gabel j.
Während dieser Bewegung wurde die gleiche Länge des Streifens α zwischen den Walzen b, b1 hindurchgezogen, befeuchtet und unter die Presse /, m gebracht.
Während desselben Theiles der Vorwärtsbewegung des Schlittens ist der Prefsstempel durch die Wirkung der Scheibe i durch den Daumen η schon um ein bestimmtes Stück herabgegangen, aber erst im letzten Theile der Bewegung geht er ganz herab, und zwar gleichzeitig wie der Numerirapparat JV, um das Band mit der abzudruckenden Aufzeichnung in Berührung zu bringen.
Der Abdruck vollzieht sich augenblicklich, und gleichzeitig wird das bedruckte Band mit einer fortlaufenden Nummer versehen.
Bei der Rückbewegung des Schlittens oder vielmehr gegen Ende dieser Bewegung neigt sich der nicht mehr unter der Wirkung des Anschlages h stehende Einfallhebel fl und läfst den sich darbietenden Stift des Rades f infolge der schiefen Ebene f* vorübergehen; bei eben dieser Bewegung werden der Prefsstempel und Numerirapparat gehoben, und die Vorrichtung ist für eine weitere Benutzung bereit. Hierbei ist zu bemerken, dafs der zuletzt bedruckte Theil des Bandes a unter der Presse geblieben ist und so lange daselbst verharrt, bis ein neuer Abdruck hergestellt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform der durch Patent - Nr. 83327 geschützten Vorrichtung zur Controle der vom Verkäufer auf den Blättern von Papierblocks gemachten copirbaren Aufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Druckrolle (i) in festen Ständern (E) gelagert ist, so dafs beim Vorgehen des Schlittens (C) die Rolle (i), auf den abgeschrägten Kopf (n) des Prefsstempels drückend, letzteren gegen den Block (J) stärker anzupressen vermag, wobei der Prefsstempel aus zwei in einander verschiebbaren und von einer Feder (r1) aus einander gehaltenen Theilen (I1 m) besteht, um trotz, der wechselnden Blockstärke einen stets gleichmäfsigen Pressungsgrad zu erzielen.
2. Bei der im Patent-Anspruch 1 gekennzeichneten Vorrichtung eine das Auf- bezw. Abwickeln des Bandes (a) bewirkende Einrichtung, gekennzeichnet durch eine die Aufwickelspule (B) bethätigende, am Schlitten (C) drehbar gelagerte und mit seitlich wegstehenden Stiften . versehene Scheibe (f}., welche zwecks Drehung, um ein dem Abdruck '. entsprechendes Stück bei der Vorbewegung des Schlittens mit einem ihrer Stifte gegen einen mit abgeschrägtem Rücken versehenen Federhebel (f1) stöfst, bei der Rückbewegung des Schlittens vermöge seines abgeschrägten Rückens und seiner Federung ein Ueberschnappen des die nächste Drehung bewirkenden Stiftes zuläfst.
3. Bei der durch Anspruch 2 gekennzeichneten Einrichtung eine in der Bewegungsrichtung der Stiftenscheibe (f) gelegene Gabel (j), zwischen deren Zinken der nach der Drehung der Scheibe den freien Zinkenenden gegenüberliegende Stift geschoben wird, zum Zweck, die Drehung der Scheibe^ zu begrenzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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