DE915512C - Zweiteiliger Aufzughebel fuer an einem Schlepper anbringbare, aushebbare landwirtschaftliche Arbeitsgeraete - Google Patents
Zweiteiliger Aufzughebel fuer an einem Schlepper anbringbare, aushebbare landwirtschaftliche ArbeitsgeraeteInfo
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- DE915512C DE915512C DEI4389A DEI0004389A DE915512C DE 915512 C DE915512 C DE 915512C DE I4389 A DEI4389 A DE I4389A DE I0004389 A DEI0004389 A DE I0004389A DE 915512 C DE915512 C DE 915512C
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/24—Lifting devices for the cutter-bar
- A01D34/243—Mechanical lifting devices
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/04—Hand devices; Hand devices with mechanical accumulators, e.g. springs
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Description
Die häufig zwischen Vorder- und Hinterradachse eines Schleppers angebrachten landwirtschaftlichen
Arbeitsgeräte sind mit einem Aufzughebel verbunden, der am Schlepper möglichst so angebracht sein soll,
daß er von dem auf dem Schlepper sitzenden Fahrer betätigt werden kann. Nicht immer läßt sich dieser
Hebel in einer für den Fahrer günstigen Lage anbringen; gewisse Umstände bedingen oft die Anbringung
der Arbeitsgeräte, so beispielsweise eines ίο seitlich am Schlepper angeordneten Mähwerks, verhältnismäßig
weit vorn am Schlepper. In solchen Fällen rückt auch der Aufzughebel entsprechend
weiter nach vorn und gelangt damit aus dem unmittelbaren Bereich des Fahrers, der ihn dann nur durch
Aufstehen vom Sitz betätigen kann. Dies ist ein unerfreulicher Zustand. Er läßt sich durch einen
zweiteilig ausgebildeten Aufzughebel beheben.
Ein zweiteiliger Aufzughebel ist an sich bekannt; an der Hebelstange ist hierbei ein unter Wirkung einer
Druckfeder stehender, in Längsrichtung des Hebels verschiebbarer Riegel angeordnet, welcher entgegen
der Federwirkung von oben her durch Andrücken des Handgriffes hochgezogen werden kann. Eine
weit einfachere, leichter bedienbare Ausbildung eines solchen zweiteiligen Hebels wird erfindungsgemäß »5
dadurch erreicht, daß der an das Arbeitsgerät angeschlossene untere Teil des Hebels in einen mit zwei
Druckwangen und mit zwei zu diesen benachbart
liegenden Einbuchtungen versehenen Quadranten ausmündet, an dem der keinen Federzug aufweisende
nur mit einer Handhabe und mit einem festen Bolzen zum Einfall in eine der Einbuchtungen versehene
5 obere Hebelteil über einen Längsschlitz angelenkt ist. Nach einer Aüsführungsform kann der Quadrant
aus zwei an den Hebelteil angesetzten, im oberen Teil durch die Druckwangen miteinander verbundenen
parallelen Platten bestehen, zwischen denen der mit ίο seinem Längsschlitz über einen festen Zapfen greifende
obere Hebelteil verschwenkbar ist.
Die Wirkungsweise dieses neuartigen zweiteiligen Aufzughebels ergibt sich aus der Zeichnungserläuterung.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dieses neuartigen Aufzughebels dar und zeigt ihn in
Fig. ι in Seitenansicht mit dem oberen Hebelteil in den zwei verschiedenen in Frage kommenden
Stellungen, einmal in ausgezogenen, das andere Mal in gestrichelten Linien dargestellt, wobei oberhalb
des in dieser Figur veranschaulichten Quadranten eine Draufsicht auf diesen mitdargestellt ist; in
Fig. 2 ist der obere Hebelteil in einer zur Fig. 1 um 90° verschwenkten Lage dargestellt; in
Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Quadranten, gesehen von links unten in Fig. 1, dargestellt.
Der Aufzughebel ist zweiteilig ausgebildet und besteht aus dem mit dem aushebbaren Arbeitsgerät,
beispielsweise einem Mähwerk, verbundenen unteren Hebelteil α und einem oberen Hebelteil b. Der Hebelteil
α mündet an seinem oberen Ende in einen Quadranten c aus. In seinem oberen Teil besitzt dieser
Quadrant c an seinen entgegengesetzten Enden Druckwangen ei, e, und benachbart zu diesen weist er auf
seiner oberen, gekrümmt verlaufenden Fläche Einbuchtungen f, g auf. Im unteren Teil trägt der
Quadrant einen Zapfen I. Der obere Hebelteil δ
ist mit einem Längsschlitz h versehen und trägt außerdem einen festen Bolzen i.
Mit dem Längsschlitz h greift der Hebelteil δ über
den Zapfen I. In einer etwa der Höhe des Quadranten entsprechenden Entfernung von dem Längsschlitz h
ist der Hebelteil δ mit einem festen Bolzen i, seitlich vorstehend, versehen, mit welchem er in eine der
Einbuchtungen f, g einfallen kann. Am oberen Ende trägt der Hebelteil δ die übliche Handhabe k.
Der untere Hebelteila nimmt üblicherweise eine
wenigstens angenähert lotrechte Lage ein. Der Hebelteil δ kann gegenüber dem Teil α zwei verschiedene
Lagen einnehmen, die einmal in ausgezogenen, das andere Mal in gestrichelten Linien in Fig. 1 veranschaulicht
sind.
Das Eigenartige dieses verstellbaren oberen Hebelteils δ beruht darin, daß er nach seinen zwei entgegengesetzten
Schwenkrichtungen hin beim Druck auf die Handhabe k auf den Quadranten c einwirken
muß. Ausgehend von der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage wirkt er beim Druck nach unten
auf die Druckwange d, beim Druck nach oben auf die Randkante der Einbuchtung f. Wird dieser Hebelteil
δ um einen etwa der Länge des Längsschlitzes h
entsprechenden Betrag hochgezogen, so gelangt der Bolzeni aus der Einbuchtung/" heraus und kann
längs der gekrümmten Oberkante des Quadranten in die entgegengesetzte Einbuchtung g zum. Einfallen
gebracht werden. In dieser in gestrichelten Linien veranschaulichten Lage wirkt der Hebelteil δ beim
Druck nach hinten auf die Randkante der Einbuchtung g, beim Druck nach vorn auf die Druckwange e.
Befindet sich das Arbeitsgerät, etwa das Mähwerk, in der Arbeitsstellung und somit tiefen Lage, so
schließt der Hebelteil δ mit dem Teil α einen stampfen
Winkel ein, und der Bolzen i befindet sich in der Einbuchtung f. Durch die hierdurch bedingte Schräglage
erstreckt sich dieser Hebelteil b mit seiner Handhabe k bis in den Bereich des Fahrersitzes, er kann
also vom Fahrer unmittelbar vom Sitz aus betätigt werden. Soll das Arbeitsgerät angehoben werden,
so drückt der Fahrer auf den Hebelteil b, wobei dieser Druck auf die Druckwange d des Quadranten c übertragen
wird, womit der erste Teil der Aushebebewegung des Arbeitsgerätes durchgeführt wird, das
Mähwerk beispielsweise bis in Schwadhöhe angehoben wird. Um das Arbeitsgerät weiter anzuheben, ein
Mähwerk beispielsweise in die völlig angehobene Stellung zu bringen, bedarf es zunächst gewissermaßen
einer Umschaltung auf einen anderen Gang. Es muß der Hebelteil b zunächst in die in gestrichelten
Linien in Fig. 1 veranschaulichte Lage gebracht werden. Durch die erste Drück- bzw. Zugbewegung
ist die Handhabe k aus der Lage vor dem Fahrersitz so weit zurück gelangt, daß der Fahrer nicht mehr in
der Lage ist, eine günstige Hebelwirkung zu erzielen. Wenn er nunmehr diesen Hebelteil in die gestrichelte
Lage umschaltet, bringt er die Handhabet wieder in eine solche Lage, wo er mit günstiger Hebelwirkung
den Aufzughebel betätigen kann. Wenn er jetzt erneut den Hebel zurückzieht, wird der Druck von
dem Bolzend auf die Hinterkante der Einbuchtungg
und damit auf den Quadranten c übertragen und dadurch die weitere Aushebebewegung des Arbeits-Werkzeuges
herbeigeführt. Die Absenkung des Arbeitsgerätes aus der angehobenen Lage in die Arbeitslage
zurück erfolgt in genau umgekehrtem Maße. Der Hebelteil δ befindet sich dann zunächst in der in
gestrichelten Linien veranschaulichten Lage, drückt also zunächst auf die Druckwange e und senkt dabei
das Arbeitsgerät bis zu einer gewissen Höhe. Darauf wird der Hebelteil δ umgelegt und der Bolzen i in
die Einbuchtung f gebracht, worauf beim weiteren Vorwärtsdrücken der Druck von dem Bolzen i auf
den vorderen Rand der Einbuchtung f übertragen und damit beim Verschwenken des Hebelteils δ das
Arbeitsgerät in die erforderliche tiefe Arbeitsstellung gebracht wird.
In üblicher Weise ist der untere Hebelteil a mit einer in den Zeichnungen nicht dargestellten Sperre
verbunden, über welche das ausheb- bzw. einsetzbare Arbeitsgerät in einer gewissen Höhenstellung einrasten
kann, worauf dann die Umlegung des Hebelteils δ aus der Einbuchtung f in die Einbuchtung g
oder umgekehrt erfolgen kann.
Der Quadrant c kann einflächig ausgebildet sein.
Vorteilhafter ist es jedoch, wie aus den Ansichtsfiguren 1 bis 3 ersichtlich, diesen Quadranten aus
;ueinander parallelen Platten bestehen zu lassen, die zu beiden Seiten des unteren Hebelteils a an-
geschlossen sind, in welchem Falle die Druckwangen d und e die obere Verbindung der beiden Platten des
Quadranten c herbeiführen.
Der besondere Vorzug dieser Hebelausbildung ist, daß die Höhenverstellung des an den Schlepper angeschlossenen
Arbeitsgerätes stets vom Sitz aus erfolgen kann, wobei es weiterhin von Vorteil ist,
daß die Handhabe des Hebels sich stets in der zweckmäßigsten und wirksamsten Hebelstellung für den
Fahrer befindet, dieser also am bequemsten und mit dem geringsten Kraftaufwand die Höhenverstellung
durchführen kann.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Zweiteiliger Aufzughebel für an einem Schlepper anbringbare, aushebbare landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, beispielsweise für ein seitlich am Schlepper anbringbares Mähwerk, dadurch gekennzeichnet, daß der an das Arbeitsgerät angeschlossene untere Teil (a) des Hebels in einen mit zwei Druckwangen (d, β) und mit zwei zu diesen benachbart liegenden Einbuchtungen (f, g) versehenen Quadranten (c) ausmündet, an dem der keinen Federzug aufweisende, nur mit einer Handhabe (k) und mit einem festen Bolzen (i) zum Einfallen in eine der Einbuchtungen (f, g) versehene obere Teil (δ) des Hebels über einen Längsschlitz (A) angelenkt ist.
- 2. Aufzughebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quadrant (c) aus zwei an den Hebelteil (a) angesetzten, im oberen Teil durch die Druckwangen (d, e) miteinander verbundenen parallelen Platten besteht, zwischen denen der mit seinem Längsschlitz (A) über einen festen Zapfen (/) greifende obere Hebelteil (V) verschwenkbar ist.Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 133 393.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 9530 1.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI4389A DE915512C (de) | 1951-07-17 | 1951-07-17 | Zweiteiliger Aufzughebel fuer an einem Schlepper anbringbare, aushebbare landwirtschaftliche Arbeitsgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI4389A DE915512C (de) | 1951-07-17 | 1951-07-17 | Zweiteiliger Aufzughebel fuer an einem Schlepper anbringbare, aushebbare landwirtschaftliche Arbeitsgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE915512C true DE915512C (de) | 1954-07-22 |
Family
ID=7184781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI4389A Expired DE915512C (de) | 1951-07-17 | 1951-07-17 | Zweiteiliger Aufzughebel fuer an einem Schlepper anbringbare, aushebbare landwirtschaftliche Arbeitsgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE915512C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH133393A (de) * | 1928-06-14 | 1929-06-15 | Walter Van Laar | Ausrückhebel für Grasmähmaschinen. |
-
1951
- 1951-07-17 DE DEI4389A patent/DE915512C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH133393A (de) * | 1928-06-14 | 1929-06-15 | Walter Van Laar | Ausrückhebel für Grasmähmaschinen. |
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