DE915373C - Anordnung zum selbsttaetigen Regeln von mit gesteuerten, insbesondere gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern - Google Patents

Anordnung zum selbsttaetigen Regeln von mit gesteuerten, insbesondere gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern

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DE915373C
DE915373C DEA8248D DEA0008248D DE915373C DE 915373 C DE915373 C DE 915373C DE A8248 D DEA8248 D DE A8248D DE A0008248 D DEA0008248 D DE A0008248D DE 915373 C DE915373 C DE 915373C
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high vacuum
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Dipl-Ing Elmo E Moyer
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/12Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M7/145Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means
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Description

  • Anordnung zum selbsttätigen Regeln von mit gesteuerten, insbesondere gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern Die Erfindung bezieht sich auf Stromrichter und hat insbesondere die Ausbildung von Steuerkreisen zum Gegenstand. Bei der Regelung von Stromrichtern ist es häufig erwünscht, besondere Betriebsbedingungen, z. B. die Ausgangsgleichspannung eines Gleichrichters, innerhalb möglichst geringer Grenzen konstant zu halten. Dabei erfordern die Großstromrichter vielfach infolge ihres Gitterstromes erhebliche Steuerleistungen, die von den Steuerkreisen aufgebracht werden müssen. Die Phasenlage der von diesen leistungsfähigen Steuerkreisen gelieferten Steuerspannungen soll mittels möglichst geringer Steuerleistungen verändert werden können, damit eine empfindliche Regelung erreicht wird. Zur selbsttätigen Veränderung der Phasenlage haben sich dabei statische Phasenschieber, z. B. Brückenanordnungen, sehr bewährt.
  • Die Erfindung betrifft nun Anordnungen zum selbsttätigen Regeln von mit gesteuerten, insbesondere gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern in Abhängigkeit von vorbestimmten Betriebsbedingungen unter Verwendung von Phasenschieberbrücken zur Beeinflussung der Phasenlage der Steuerspannungen für die Entladungsstrecken, die Hochvakuumröhren in einem und Induktivitäten in einem anderen Brückenzweig enthalten. Nach der Erfindung ist zur Erhöhung der Empfindlichkeit eine gegenseitige rückkoppelartige Beeinflussung zwischen Röhren und sättigbaren Drosseln der Brücke oder eine Rückkopplung zwischen Steuer- und Anodenkreis der Röhren vorgesehen.
  • Die Fig. i zeigt ein :Ausführungsbeispiel der Erfindung. -Mit Hilfe des gezeigten Stromrichters wird ein Gleichstromnetz io aus einem Wechselstromnetz i i gespeist. Der Stromrichtertransformator 12 liegt mit seiner Primärwicklung 14 an dem Wechselstromnetz 11, während der Mittelpunkt seiner Sekundärwicklung 15 an den einen Pol des Gleichstromnetzes io angeschlossen ist. Die freien Enden der Sekundärwicklung 15 sind mit den Anoden 16 und 17 des mehränodigen Entladungsgefäßes 13 verbunden, dessen flüssige Kathode i8 mit dem anderen Pol des Gleichstromnetzes in Verbindung steht. Den Anoden 16 und 17 sind Steuergitter i9 und 2o zugeordnet, um die Ausgangsspannung des Gleichrichters verändern zu können. Das Entladungsgefäß 13 besitzt vorzugsweise Dampf- oder Gasfüllung und kann natürlich auch durch zwei einanodige Gefäße ersetzt werden. Ein Steuerkreis 21 liefert die Steuerspannungen für die Gitter i9 und 2o. Er ist so ausgebildet, daß er den Gittern i9 und 2o die für einen Großgleichrichter erforderliche Steuerleistung liefern kann. Die Phasenlage dieser Steuerspannungen wird nun mit ganz geringer Steuerleistung durch den Regelkreis 22 eingestellt, der in Abhängigkeit von irgendeiner Betriebsgröße des Stromrichters, beispielsweise von der Gleichspannungshöhe, arbeitet.
  • Der Steuerkreis 21 enthält zwei getrennte Kreise, die den Gittern i9 und 20 Steuerspannungen liefern, wobei diese Spannungen gegeneinander eine Phasenverschiebung von i8d° besitzen. Das Gitter i9 ist über einen Strombegrenzungswiderstand 23 an den Phasenschieberkreis 24 angeschlossen. Dieser Kreis 24 enthält zwei gleiche Zweige 25 und 26 in Form von Widerständen oder Induktivitäten. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel bilden diese Zweige 25 und 26 gleichzeitig einen Spannungsteiler für die- Wechselspannung, die ihnen mit Hilfe der Primärwicklung 27 zugeführt wird. Diese Primärwicklung 27 ist an das Wechselstromnetz i i angeschlossen. Einer der weiteren Brückenzweige enthält eine Hochvakuumröhre 28, die durch ihre Gittersteuerung einen weränderlichen Widerstand darstellt, :während der vierte Brückenzweig eine veränderliche InduktiVität 29 enthält. Diese Induktivität wird durch Gleichstromv ormagnetisierung des zugehörigen Eisenkernes mit Hilfe der Wicklungen 3o und 31 verändert. In gleicher ZNT,eise wird das Gitter 2o über einen Strombegrenzungswiderstand 32 aus einem Brückenzweig 33 mit den beiden Wicklungen 34, 35 gespeist, der genau so aufgebaut ist wie der Brückenkreis 24. Die Vormagnetisierungsw icklung 31 der beiden Drosseln 29 und 37 wird aus einer geeigneten Gleichstromquelle 38 gespeist, wodurch der beiden- Wicklungen gemeinsame Eisenkern vormagnetisiert wird. Die Vormagnetisierungswicklung 3o stellt gemäß der Erfindung eine Rückkopplung dar, um die Empfindlichkeit des Phasenschieberkreises zu erhöhen, und liegt in Reihe mit den Drosselwicklungen 29 und 37. Diese Wicklung 30 wird von dem Gleichstrom durchflossen, der durch die Hochvakuumröhren 28 und 36 fließt. Diese Hochvakuumröhren enthalten neben ihren Anoden 39 und Kathoden 4o auch Steuergitter 41, die aus dem Steuerkreis 22 über Strombegrenzungswiderstände 42 gesteuert werden. Dieser Steuerkreis 22 ist in dem Ausführungsbeispiel mit einem Spannungsteiler 43 versehen, über dessen Schleifkontakt 44 die Gitterkreise der beiden Hochv akuumröhren ihre Vörspannung erhalten. Die Einstellung des Schleifkontaktes wird selbsttätig in Abhängigkeit von einer Betriebsgröße des Stromrichters, in vorliegendem Fall in Abhängigkeit von der Spannung des Gleichrichters verändert, wozu ein Relais iö verwendet wird.
  • Die Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. i ist folgende: Die Anoden 16 und 17 werden über den Transformator i2 aus dem Wechselstromnetz i i gespeist, und der Stromrichter liefert Gleichstrom an den Belastungskreis io. Den Steuerelektroden i9 und 2o -werden mit Hilfe der Phasenschieberkreise 24 und 33 Steuerspannungen entsprechender Leistung zugeführt. GVenn die Spannung des Belastungskreises i o unter einem vorgeschriebenen und einzuhaltenden konstanten Wert absinkt, ist es notwendig, die Phasenlage der Steuerspannungen, die den Steuergittern i9 und 2o zugeführt werden, vorzuverlegen, damit die Ausgangsspannung wieder ihren vorgeschriebenen Wert erreicht. Mit Hilfe des Relais io' wird zu diesem Zweck der Schleifkontakt 44 des Potentiometers 43 in solcher Richtung verstellt, daß den Steuerelektroden 41 der Hochvakuumröhren 28 und 36 eine erhöhte negative Spannung zugeführt wird: Durch Erhöhung der negativen Spannung ihrer Gitter bilden die Röhren 28 und 36 einen erhöhten Widerstand in den Brückenkreisen 24 und 33, und dementsprechend fließt durch die Gleichstromwicklung 3o der Sättigungsdrosseln ein geringer Strom. Die Wicklung 30 ist auf den Kern der Sättigungsdrossel in dem Sinne aufgebracht worden, daß ein Stromfluß in ihr der Sättigungswirkung des Stromes in der Wicklung 31 entgegenwirkt. Aus diesem Grunde bewirkt eine Zunahme des Widerstandswertes der Entladungsstrecken 28 und 36 und eine entsprechende Abnahme des Stromes in der Wicklung 3o auch eine Abnahme der Induktivität der Wicklungen 29 und 37, weil der zugehörige Eisenkern stärker gesättigt wird. Durch Erhöhung des Widerstandes der Röhren 28 und 36 und gleichzeitige Verringerung der Induktivität der in den anderen Brückenzweigen liegenden Wicklungen 29 und 37 wird die Phasenlage der Steuerspannungen für die Gitter icg und 20 vorverlegt, wodurch die Ausgangsspannung des Hauptgleichrichters erhöht wird, bis die normalen bzw. gewünschten Arbeitsbedingungen wieder hergestellt sind. Durch Veränderung der Größe der Widerstände und Induktivitäten in den elektrischen Parallelpfaden der Brücken in entgegengesetzter Richtung wird gemäß der Erfindung eine verstärkte Veränderung der Phasenlage der abgegebenen Steuerspannungen erreicht.
  • Die Wirkung der Phasenschieberkreise 24 und 33 wird durch die Fig. 2 klar. Die Spannung, die den Sekundärwicklungen 34 und 35 zugeführt wird, ist mit E bezeichnet. Sie ist ungefähr in Phase mit der Spannung, die der Hauptanode 17 zugeführt wird. VG stellt den Vektor der Spannung dar, die der Steuerelektrode 2o bei bestimmten Arbeitsbedingungen erteilt wird und die gegenüber der gezeigten Lage im voreilenden und nacheilenden Sinne um 90'° verändert werden kann. Die Wicklung 37, die eine veränderliche Induktivität darstellt, ist in der Fig. 2 mit 37' bezeichnet, und entsprechend ist der veränderliche Widerstand, die Hochvakuumröhre 36, in der Fig. 2 mit 36' bezeichnet. Man erkennt nun leicht, daß, wenn der Widerstandswert erhöht wird und gleichzeitig die Induktivität 37 verringert, die Gitterspannung ha entgegen dem Uhrzeigersinnegedreht wird, so daß der Winkel zwischen der Spannung E und dieser Steuerspannung hc, verringert wird und damit die Zündzeitpunkte der Hauptentladungsstrecken vorverlegt werden. Bemerkt sei noch, daß die Polaritätszeichen an den Wicklungen 25 und 26, 34 und 35 Augenblickswerte darstellen, um die Wirkungsweise klarzulegen.
  • Die Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Sie stellt einen Ausschnitt aus dem Steuerkreis der Anordnung nach Fig. i dar, wobei gleiche Schaltungselemente mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. i versehen worden sind. Der Unterschied gegenüber Fig. i liegt darin, daß die Phasenschieberkreise 24 und 33 ungesteuerte Hochvakuumröhren 45 und 53 enthalten, deren Widerstand annähernd konstant ist. Die veränderliche Induktivität des anderen Brückenzweiges wird durch die Wicklung 29 gebildet, die in der gleichen Weise wie in Fig. i auf einen geeigneten Eisenkern 46 aufgebracht ist. Zur Erzielung der entsprechenden Steuerwirkung wie in Fig. i sind drei Gleichstromvormagnetisierungswicklungen für den Eisenkern 46 vorgesehen. Die Vormagnetisierungswicklung 47 wird aus einer geeigneten Stromquelle 48 gespeist und dient dazu, eine feste Vormagnetisierung des Eisenkernes zu erzeugen. Die Vormagnetisierungswicklung 49 ist die eigentliche Steuerwicklung, die an die Stelle der Gittersteuerung der Hochvakuumröhren in Fig. i tritt, und kann aus irgendeiner geeigneten Spannungsquelle 5o gespeist werden, beispielsweise von einem Spannungsteiler 43 wie in Fig. i. Die dritte Vormagnetisierungswicklung 51 stellt die Rückkopplungswicklung dar, die die Wirkung der Steuerwicklung 49 erhöhen soll. Sie erzeugt im Eisenkern 46 einen Fluß in der gleichen Richtung wie die Wicklung 49. Der Fluß der Wicklung 47 dagegen ist dem Fluß der Wicklungen 49 und 51 entgegengesetzt. In Reihe mit den Hochvakuumröhren 45 und 53 liegen Anodenwiderstände 52 und 54. Der Steuerkreis 33 ist genau wie der Steuerkreis 24 aufgebaut. 55 ist ein einstellbarer Vorschaltwiderstand in der Kathodenleitung.
  • Die Wirkungsweise der Steuerkreise nach Fig. 3 entspricht ganz derjenigen der Fig. i. Irgendwelche Änderungen der Steuerspannung 5o, die in Abhängigkeit von den zu beeinflussenden Betriebsbedingungen des Stromrichters verändert wird, ändert über die Wicklung 49 die Sättigung des Eisenkernes 46, auf dem die Wicklungen 29 und 37 angebracht sind. Hierdurch wird nicht nur die Induktivität dieser Wicklungen verändert, sondern auch die Höhe des Stromes, der durch die Gleichstromvormagnetisierungswicklung 51 fließt, und hierdurch wird wiederum eine Verstärkung bewirkt, so daß eine geringe Änderung der Steuerspannung 5o eine sehr große Gesamtänderung der Induktivität der Wicklungen 29 und 37 erzeugt und damit eine erhebliche und verstärkte Änderung der Phasenlage der Gittersteuerspannungen für die Steuergitter i9 und 20.
  • Statt die Induktivität zu verändern und den Widerstand konstant zu lassen, kann die Phasenänderung der Gitterspannungen nach der Erfindung auch dadurch geschehen, daß das Widerstandselement in erfindungsgemäßer Weise beeinflußt wird und die Induktivität konstant bleibt. Die Fig. 4 zeigt eine derartige Anordnung, und zwar in ihrer Anwendung auf einen Stromrichter zur Batterieladung. Entsprechende Teile sind in der Fig. 4 mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig: i versehen. Die Batterie 56 liegt im Gleichstromkreis des zweiphasigen Gleichrichters. Der Kreis 57 enthält zwei Erregeranoden 58 und 59, die mit den Widerständen 6o und 61 in Reihe liegen. Diese Erregeranoden werden aus dem Wechselstromnetz i i über einen Transformator 62 gespeist. Um eine Steuerspannung zu erhalten, die abhängig ist von Änderungen der Spannung der Batterie 56, ist zu dieser Batterie 56 ein Kreis parallel geschaltet, der die Glimmentladungsstrecke 63 und den Widerstand 64 enthält. Der Spannungsteiler 65 liegt ebenfalls parallel zur Batterie 56, und mit Hilfe seines Schleifkontaktes 66 kann man die Höhe der Steuerspannung so wählen, daß Batterien verschiedener Spannung mit der gleichen Anordnung geladen werden können. Da die Spannung an der Glimmlampe 63 konstant ist, liegen alle Änderungen der Batteriespannung am Widerstand 6q., und 'dementsprechend erhält man eine Steuerspannung, die von der Abweichung der Batteriespannung von ihrer vorgeschriebenen Spannung beeinflußt wird, zwischen dem Schleifkontakt 66 und dem Punkt 67. Diese Spannung wird in die Gitterkreise der Hochv akuumröhren 68 und 69 eingefügt und bewirkt eine Veränderung des Widerstandes dieser Hochvakuumröhren, die in den Phasenschieberkreisen 24 und 33 liegen. Ein Glättungsköndensator 7o kann zu einem Teil des Spannungsteilers 65 parallel geschaltet werden, und ein Glättungskondensator 71 kann die Gitterkreise der Hochvakuumröhren 68 und 69 überbrücken: Die Brückenkreise 24 und 33 enthalten außerdem Induktivitäten 72 und 73, feste Induktivitäten 74 und 75 sowie Wicklungen 76 und 77, die die Sekundärwicklung des Transformators 62 bilden. Die Hochvakuumröhren 68 und 69 haben Anoden 78, Kathoden 79, Schirmgitter 8o, die an die Kathode 18 des Hauptentladungsgefäßes 13 angeschlossen sind, und Steuerelektroden 81, die über geeignete Strombegrenzungswiderstände 82 an die obenerwähnte Steuerspannung angeschlossen sind, die zwischen den Anschlüssen 66 und 67 auftritt. Die Röhren 68 und 69 können außerdem mit Schutzgittern Boa versehen sein, die zwischen den Schirmgittern 8o und den Anoden 78 liegen. Diese Schutzgitter sind, wie gezeigt, an die Kathoden 79 angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 4 ist auch ähnlich derjenigen der Anordnung nach Fig. i. Die Wechselspannung des Kreises i i wird in Gleichspannung umgewandelt und an die Batterie 56 gelegt. Wenn aus irgendeinem Grunde die Spannung der Batterie 56 über den vorgeschriebenen Wert ansteigt, so entsteht zwischen dem Schleifkontakt 66 und dem Punkt 67 eine Spannung in dem Sinne, daß den Steuergittern 81 eine positive Spannung zugeführt wird. Hierdurch wird der Widerstand der Röhren 68 und 69 verringert und, da keine Veränderung der Induktivitäten 74 und 75 erfolgt, werden, wie aus Fig. 2 hervorgeht, die den Steuerelektroden i9 und 2o zugeführten Steuerspannengen in ihrer Phasenlage verzögert, und dementsprechend nimmt dieAusgangsspannung des Gleichrichters ab, bis die gewünschten Arbeitsbedingungen wieder hergestellt sind.
  • Die Fig. 5, 6 und 7 sollen die Übereinstimmung zwischen den Phasenschieberkreisen nach Fig. i und nach Fig. 4 zeigen. In Fig. 5 ist der Phasenschieberkreis 24 der Fig. i schematisch dargestellt. Mit 29 ist die regelbare Induktivität 29 der Fig. i bezeichnet. In Fig. 6 ist der gleiche Phasenschieberkreis abgeändert, wobei die Spannungswicklungen 25 und 26 der Fig. 5 getrennt sind und in verschiedene Brückenzweige gelegt wurden. Diese getrennten Wicklungen sind jetzt mit den Bezugszeichen 72 und 76 bezeichnet, so daß sie mit den entsprechenden Elementen der Fig. i übereinstimmen. Durch die Verlagerung dieser Wicklungen in den gegenüberliegenden Brückenzweig wird, sofern die Induktivität der Wicklungen nicht verändert ist, keine Veränderung in der Wirkungsweise herbeigeführt. Die Fig. 7 ist eine Abwandlung der Fig. 6, wobei jedoch gemäß der Erfindung eine zusätzliche Spannungsquelle 64' in Reihe mit der Röhre 68 eingefügt ist. Diese Spannungsquelle 64' entspricht dem Spannungsabfall am Widerstand 64 der Fig. 4. Hierdurch entspricht jetzt der Phasenschieberkreis 24 der Fig. 4 der schematischen Darstellung in Fig. 7. Dadurch, daß die Spannung 64' ebenfalls von den Betriebsbedingungen des Stromrichters abhängt, wird eine zusätzliche Beeinflussung, also eine Rückkopplung in den Phäsenschieberkreis gemäß Fig. 7 eingefügt, der demnach genau wie der Kreis nach Fig. i gemäß der Erfindung eine Verstärkung der Steuerwirkung entstehen läßt.
  • In Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar eine Abänderung der Batterieladeeinrichtung nach Fig. 4. Hier werden wieder eine veränderbare Induktivität und ein konstanter Widerstand in den Steuerkreisen 24 und 33 verwendet. Eine Sättigungsdrossel 82 ist ähnlich wie in Fig. 3 vorgesehen, ihre Wicklung 83 liegt in dem Phasenschieberkreis 24, während ihre Wicklung 84 in einen Zweig des Phasenschieberkreises 33 eingefügt ist. Drei Sättigungswicklungen 85, 86, 87 sind vorgesehen, um den Eisenkern der Drossel 8:2 vorzumagnetisieren. DieVormagnetisierungswicklung 85 wird von einer Spannung gesteuert, die zwischen dem Schleifkontakt 66 und dem Punkt 67 eines Steuerkreises abgenommen wird, der mit dem Steuerkreis der Fig: 4 identisch ist und die gleichen Bezugszeichen wie dieser hat. Diese Steuerspannungen werden in den Gitterkreis einer Hochvakuumröhre 88 eingefügt, die eine Anode 89, eine Kathode 9o und ein Steuergitter 9i besitzt. Ein Strombegrenzungswiderstand 92 liegt in Reihe mit dem Steuergitter gi, und ein Glättungskondensator 93 kann ,diesem Steuerkreis parallel geschaltet werden. Die Röhre 88 arbeitet als Verstärker und wird aus der Sekundärwicklung 94 mit Anodenspannung versehen. Um diesen Kreis von hohen Spannungen entgegengesetzter Richtung zu befreien und um die in der Wicklung 85 während der negativen Halbwellen der Spannung in der Wicklung 94 induzierten entgegengesetzten Spannungen auszugleichen, wird eine angesteuerte Hochvakuumröhre 95 vorgesehen. Ein. Gleichstrom fließt nun in der - Wicklung 85, der unmittelbar abhängig ist von der Spannung der Batterie 56. Die Sättigungswicklung 86 dient wieder zur Erzeugung einer konstanten Gleichstromvormagnetisierung, deren Höhe mit Hilfe des Widerstandes 96 verändert werden kann, um den Arbeitspunkt der Anordnung auf einen besonders empfindlichen Wert einzuregeln. Diese Spannung kann in einfacher Weise von der Glimmentladungsstrecke 63 abgenommen werden. Um für die Steuergitter i9 und 2o eine konstante negative Vorspannung zu erzeugen, ist ein Spannungsteiler 97 vorgesehen, von dem die Gittervorspannung mit Hilfe der Leitung 98 abgenommen werden kann. Ein Glättungskondensator 99 kann in diesen Kreis zusätzlich eingefügt werden. Um den Verstärkungsfaktor der Brückenkreise 24 und 33 zu erhöhen, wenn Veränderungen in der Steuerspannung der Wicklung 85 auftreten, ist gemäß der Erfindung eine Rückkopplungswicklung 87 vorgesehen, die vom Gleichstrom der Brückenkreise in solcher Richtung durchflossen wird, daß sie die Wirkung der Wicklung 85 unterstützt. Die Elemente konstanten Widerstandes in den Phasenschieberkreisen 24 und 33 sind die Hochväkuümröhren ioo und ioi, die mit den Widerständen ioz und 103 in Reihe geschaltet sind. Ein veränderlicher Widerstand 104 ist vorgesehen, um den Verstärkungsfaktor der Rückkopplung zu verändern. Die übrigen Bezugszeichen entsprechen denen der Fig. 4..
  • Wenn die Speisung der Batterie 56 über den gewünschten Wert ansteigt, entsteht zwischen dem Schleifkontakt 66 und dem Punkt 67 eine solche Spannung, daß dem Gitter 9i der Röhre 88. eine negative Spannung zugeführt wird. Hierdurch wird die Stromstärke in der Wicklung 85 verringert. Eine Abnahme dieses Sättigungsstromes bewirkt eine Zunahme der Induktivität der Wicklungen 83 und 8q., wodurch, wie in Fig. 2 gezeigt, die Steuerspannungen für die Gitter i9 und 2o verzögert werden. Hierdurch wird die Ausgangsspannung des Gleichrichters verringert und der gewünschte Zustand wieder hergestellt. Durch die Rückkopplungswicklung der Drossel 82 fließt während des eben beschriebenen Regelvorganges ein entsprechend geringerer Gleichstrom, wodurch eine weitere Abnahme in der Sättigung dieser Drossel hervorgerufen wird und dementsprechend eine weitere Zunahme der wirksamen Induktivität der Wicklungen 83 und 8q.. Hierdurch tritt, wie schon mehrfach beschrieben, eine Verstärkung der Wirkung ein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum selbsttätigen Regeln von mit gesteuerten, insbesondere gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern in Abhängigkeit von vorbestimmten Betriebsbedingungen unter Verwendung von Phasenschieberbrücken zur Beeinflussung der Phasenlage der Steuerspannungen für die Entladungsstrecken, die Hochvakuumröhren in einem und Induktivitäten in einem anderen Brückenzweig enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Empfindlichkeit eine gegenseitige rückkoppelartige Beeinflussung zwischen den Hochvakuumröhren und den sättigbaren Drosseln der Brücken oder eine Rückkopplung zwischen Steuer- und Anodenkreis der Hochvakuumröhren vorgesehen ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gesteuerte Hochvakuumröhren und Sättigungsdrosseln benutzt werden, wobei die zu beeinflussende Betriebsgröße auf die Gittersteuerung der Hochvakuumröhren einwirkt, und daß eine Sättigungswicklung der Drosseln vom Strom der Hochvakuumröhren durchflossen wird (Fig. i).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ungesteuerte Hochvakuumröhren und Sättigungsdrosseln verwendet werden, wobei die zu beeinflussende Betriebsgröße auf die Gleichstrommagnetisierung der Sättigungsdrosseln einwirkt und eine weitere Sättigungswicklung vom Strom der Hochvakuumröhren durchflossen wird (Fig: 3). q..
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beeinflussende Betriebsgröße über einen Verstärker, vorzugsweise Röhrenverstärker 88 (Fig. 8), auf eine Sättigungswicklung 85 (Fig. 8) der Drosseln einwirkt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ungesättigte Drosseln und gesteuerte Hochvakuumröhren verwendet werden; wobei die zu beeinflussende Betriebsgröße sowohl auf die Gittersteuerung der Hochvakuumröhren einwirkt als auch nochmals unmittelbar in die Brückenkreise eingefügt wird (Fig. q.).
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zu der von dem Strom der Hochvakuumröhren durchflossenen Sättigungswicklung ein veränderlicher Widerstand (10q., Fig. 8) parallel geschaltet ist.
DEA8248D 1940-07-06 1941-07-08 Anordnung zum selbsttaetigen Regeln von mit gesteuerten, insbesondere gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern Expired DE915373C (de)

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