DE915039C - Schneidvorrichtung fuer Stroh und sonstiges Fasergut in der Ansaugoeffnung eines Ventilatorgehaeuses - Google Patents
Schneidvorrichtung fuer Stroh und sonstiges Fasergut in der Ansaugoeffnung eines VentilatorgehaeusesInfo
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- DE915039C DE915039C DEK13233A DEK0013233A DE915039C DE 915039 C DE915039 C DE 915039C DE K13233 A DEK13233 A DE K13233A DE K0013233 A DEK0013233 A DE K0013233A DE 915039 C DE915039 C DE 915039C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
- A01F29/02—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis
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- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
Gebläse für die Förderung von Stroh und sonstigem Fasergut werden vielfach mit einem Schneidwerk
ausgerüstet, das in der Ansaugöffnung des Ventilatorgehäuses angebracht ist. Unter anderen
gibt es hier das Messerstern- und Schlagmesserprinzip. Beim Messersternschneidwerk laufen zwei
Messersterne im Gegenlauf aneinander vorbei, wobei das vom Ventilator angesaugte Gut zwangläufig
geschnitten wird. Beim Schlagmesserschneidwerk läuft ein rotierendes Messer an einem stehenden
Messer vorbei.
Diese Systeme haben auf Grund der Schlagwirkung der Messer und der damit1 verbundenen
Stoßbeanspruchung einen außerordentlich hohen Kraftbedarf. Außer der Tatsache, daß die Betriebskosten
an solchen Anlagen auf Grund erhöhten Stromverbrauches ungünstig liegen, gibt es zu bedenken,
daß nicht jeder Landwirt in der Lage ist, sich außer dieser Maschine eine weitere Antriebsmöglichkeit zuzulegen, da in den meisten Fällen
der erforderliche Kraftbedarf nicht vorhanden sein wird.
Gegen Fremdkörper sind die erwähnten Systeme sehr empfindlich, da ein Fremdkörper nicht entweichen
kann. Er muß zwangläufig geschnitten werden oder das Messerwerk zerbrechen.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung bezieht sich auf eine
Schneidvorrichtung, die in der Ansaugöffnung des Ventilatorgehäuses eines Stroh- oder Heugebläses
angebracht ist. Das Schneidwerk besteht aus zwei Kreismessern, die in der Ventilatoransaugöffnung
gegen ein an der Ansaugöffnung befestigtes Ringmesser und ein auf der Ventilatorwelle befestigtes
Rundmesser rotieren. Diese Schneidvorrichtung hat den Vorteil gegenüber anderen Systemen, wie
Messerstern- und Schlagmesserschneidvorrichtungen, daß das Schneiden durch das sich drehende
Kreismesser erfolgt. Hierdurch wird ein abrollender Schnitt erzielt, und die Stoßbeanspruchung ist
mehr oder weniger aufgehoben. Auf Grund des abrollenden Schnittes der Kreismesser liegt der
Kraftbedarf dieser neuen Maschine bedeutend niedriger als bei den bisher bekannten Maschinenarten.
Gegen Fremdkörper ist das Kreismessersystem unempfindlich, da der Fremdkörper ausweichen
kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Abb. I zeigt die Erfindung im Schnitt; to Abb. II das Schneidsystem in Vorderansicht;
Abb. III bis V zeigen verschiedene Antriebsmöglichkeiten.
Nach Abb. I ist auf der Welle ι der Ventilator 2
aufgekeilt. An den Flügeln des Ventilators 2 sind zwei Wellen 3 in gleichem Abstand parallel zur
Ventilatorwelle auf einer Sehne liegend in Lagern 4 gehalten. Der Antrieb der Wellen 3 liegt zwischen
der Ventilatorbodenplatte und der hinteren Gehäusewand 8.
Schneidsystem
Schneidsystem
Das Schneidsystem besteht aus Kreismessern 11,
die in der Ansaugöffnung des Ventilatorgehäuses rotieren und als Gegenschneiden ein am Rand der
Ansaugöffnung befestigtes Ringmesser 14 sowie ein in der Mitte der Ansaugöffnung auf der Ventilatorwelle
befestigtes Rundmesser 12 haben.
Die Kreismesser 11 sind auf den Wellen 3 lose aufgesetzt und durch Schrauben 13 gehalten. Druckfedern
6 bedingen ein saugendes Anliegen der Messer 11 an den Gegemschneiden 12 und 14. Der
zwangläufige Mitlauf der Kreismesser 11 wird durch Mitnehmer auf den Wellen 3 bewirkt. Das
Ringmesser 14 (Gegenmesser) ist durch Halterungen 16 an der Gehäusewand 15 befestigt. Das
Kreismesser 12 wird durch Schrauben,13 auf dem
freien Ende der Welle 1 gehalten. Durch dieses Schneidsystem muß das über eine der Ventilatoransaugöffnung
vorgebaute Mulde oder Rutsche eingeführte Fasergut zwangläufig das Schneidwerk passieren, wird von den rotierenden Kreismessern
11 geschnitten, vom Ventilator aufgenommen und in die Rohrleitung befördert.
Für das Schneidwerk sind verschiedene Antriebsmöglichkeiten vorgesehen:
i. (Abb. X und III): Auf den über die Ventilatorbodenplatte
hinausragenden Enden der Wellen 3 ist je eine Keilriemenscheibe 7 befestigt. Ander hinteren
Gehäusewand 8 ist in Abstand von der Ventilatorwelle
ι um diese herum eine Keilriemenscheibe 9 angeflanscht. Der um die beiden Keilriemenscheiben
7 laufende Keilriemen 10 wird durch an der Bodenplatte auf Bolzen 18 drehbar gelagerte
Druckrollen 17 in die Rille der Keilriemenscheibe 9 gedrückt. Durch die Rotation des Ventilators 2
erfolgt eine zwangläufige Drehung der Wellen 3 bzw. der Messer 11 dadurch, daß der Keilriemen 10
unter dem Druck der Rollen 17 in der Rille der Keilriemenscheibe 9 abrollt.
2. (Abb. IV): Auf den über die Ventilatorbodenplatte
hinausragende Enden der Wellen 3 ist je eine Keilriemenscheibe 7 befestigt. Jede dieser Scheiben 7
steht in gesonderter Antriebsverbindung über einen Keilriemen 20 bzw. 21 mit einer die Ventilatorwelle
ι in Abstand umgreifenden, an der hinteren Gehäusewand 8 angeflanschten Keilriemenscheibe
19, die zu diesem Zweck mit der entsprechenden Zahl Rillen für die beiden Keilriemen versehen ist.
3. (Abb. V): Auf den über die Ventilatorbodenplatte hinausragenden Enden der Wellen 3 ist je ein
Zahnrad 23 aufgekeilt, das mit einem die Ventilatorwelle ι in Abstand umgreifenden, an der hinteren
Gehäusewand 8 angeflanschten Zahnrad 22 kämmt.
4. Die auf den an den Ventilatorflügeln gelagerten Wellen befestigten Kreismesser drehen sich im Verhältnis
zur Beschickung mit Schneidgut so, daß sich ein besonderer Antrieb, wie in Abb. I, III, IV
und V dargestellt, erübrigt, d. h. die Kreismesser machen die rotierende Bewegung des Ventilators
mit, drehen sich jedoch selbst nicht. Erst bei der Beschickung mit Schneidgut haben sie das Bestreben,
durch Anpreßdruck gegen das Schneidgut entgegen der Rotation des Ventilators eine drehende Bewegung
um 'die eigene Achse zu machen.
Claims (5)
1. Schneidvorrichtung für Stroh und sonstiges Fasergut in1 der Ansaugöffnung eines Ventilatorgehäuses,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Kreismesser (11) auf den an den
Flügeln (2) eines Ventilators gelagerten Wellen (3) befestigt sind, die bei der Rotation des
Ventilators mit einem auf der Ventilatorwelle (1) befestigten Rundmesser (12) und einem in der
Ansaugöffnung des Ventilatorgehäuses befestigten Ringmesser (14) als Gegenschneiden zusammenwirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb der Kreismesserwellen (3) zwischen der Ventilatorbodenplatte und der Gehäuserückwand (8) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß an der hinteren
Wand (8) des Ventilatorgehäuses eine die Ventilatorwelle (1) in Abstand umgreifende Keilriemenscheibe
(9 bzw. 19) befestigt ist, die über Keilriemen (10 bzw. 20 und 21) mit auf den
Enden der Kreismesserwellen (3) befestigten Keilriemenscheiben (7) in Wirkungsverbindung
steht.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, "°
dadurch gekennzeichnet, daß an der hinteren Wand (8) des Ventilatorgehäuses ein die Ventilatorwelle
(1) in Abstand umgreifendes Zahnrad (22) befestigt ist, das mit auf den Enden
der Kreismesserwellen (3) befestigten Zahnrädern (23) kämmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb der Kreismesserwellen (3) ohne mechanische Antriebsmittel bei der Rotation des Ventilators durch den vom iao
angesaugten Schneidgut ausgeübten Druck auf die Kreismesser (7) erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 9528 7.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK13233A DE915039C (de) | 1952-02-17 | 1952-02-17 | Schneidvorrichtung fuer Stroh und sonstiges Fasergut in der Ansaugoeffnung eines Ventilatorgehaeuses |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK13233A DE915039C (de) | 1952-02-17 | 1952-02-17 | Schneidvorrichtung fuer Stroh und sonstiges Fasergut in der Ansaugoeffnung eines Ventilatorgehaeuses |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE915039C true DE915039C (de) | 1954-07-15 |
Family
ID=7214012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK13233A Expired DE915039C (de) | 1952-02-17 | 1952-02-17 | Schneidvorrichtung fuer Stroh und sonstiges Fasergut in der Ansaugoeffnung eines Ventilatorgehaeuses |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE915039C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295913B (de) * | 1965-01-21 | 1969-05-22 | Straub Hans | Geblaesehaecksler |
| DE3324102A1 (de) * | 1983-07-05 | 1985-01-17 | Claas Saulgau GmbH, 7968 Saulgau | Erntevorrichtung fuer in reihen stehende halmfruechte, wie mais |
-
1952
- 1952-02-17 DE DEK13233A patent/DE915039C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295913B (de) * | 1965-01-21 | 1969-05-22 | Straub Hans | Geblaesehaecksler |
| DE3324102A1 (de) * | 1983-07-05 | 1985-01-17 | Claas Saulgau GmbH, 7968 Saulgau | Erntevorrichtung fuer in reihen stehende halmfruechte, wie mais |
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