DE914940C - Bremstrommelanordnung fuer Zwillingsraeder von Fahrzeugen - Google Patents

Bremstrommelanordnung fuer Zwillingsraeder von Fahrzeugen

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DE914940C
DE914940C DEK4760D DEK0004760D DE914940C DE 914940 C DE914940 C DE 914940C DE K4760 D DEK4760 D DE K4760D DE K0004760 D DEK0004760 D DE K0004760D DE 914940 C DE914940 C DE 914940C
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DE
Germany
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hub
brake
brake drum
wheel
drum
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Expired
Application number
DEK4760D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Kaessbohrer
Hans Schwab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL KAESSBOHRER WAGEN U KAROS
Original Assignee
KARL KAESSBOHRER WAGEN U KAROS
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/06Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels acting otherwise than on tread, e.g. employing rim, drum, disc, or transmission or on double wheels
    • B60T1/067Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels acting otherwise than on tread, e.g. employing rim, drum, disc, or transmission or on double wheels employing drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremstrommelanordnung für Zwillingsräder von Fahrzeugen Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Bremstrommelanordnungen für Zwillingsräder von Fahrzeugen, bei welchen jedes Einzelrad eine eigene Nabe hat und die Nabe des einen Rades gegenüber der Nabe des anderen Rades drehbar ist, mit jeder dieser Einzelnaben eine Bremstrommel zu verbinden und an diesen Trommeln gemeinsame ungeteilte Bremsklötze angreifen zu lassen. Bei dieser vorgeschlagenen Ausführung laufen die Angriffsflächen der Bremsklötze axial ungebrochen über die Angriffsbreite beider Bremstrommeln durch. Die eine dieser Trommeln muß daher die andere Trommel von außen her so weit übergreifen, daß die Innenflächen beider Trommeln miteinander fluchten. Die axial außenliegende Trommel bei der bereits vorgeschlagenen Bauart muß daher z. B. an einem die andere Trommel umgreifenden, mit der einen Einzelnabe verbundenen Bauteil gesondert befestigt sein, oder die eine oder die andere Einzelbremstrommel muß sonstwie mehrstückig ausgeführt werden.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser bereits vorgeschlagenen Bremstrommelanordnung. Sie besteht darin, daß bei einem Zwillingsrad, bei welchem jedes Einzelrad eine eigene Nabe hat und die Nabe des einen Einzelrades gegenüber der Nabe des anderen Einzelrades drehbar angeordnet ist und wobei mit der Nabe des fahrzeugäußeren Einzelrades und der Nabe des fahrzeuginneren Einzelrades je eine Bremstrommel verbunden ist, die Angriffsflächen dieser Trommeln verschiedene Durchmesser aufweisen, derart, daß die Trommeln einstückig ineinander montierbar und die Bremsklötze entsprechend abgestuft ausgeführt sind. Die Bauart solcher Bremstrommeln wird dadurch vereinfacht, und auch die Erzielung einer ausreichenden Bearbeitungsgenauigkeit ist dabei erleichtert. Ferner ist mit dieser neuen Bauart eine wesentliche Werkstoff- und Gewichtsersparnis verbunden infolge Fortfalls von Verbindungsflanschen und Verbindungsschrauben. Die Bremsklötze dagegen sind auch in abgestufter Bauart einfach und billig herzustellen.
  • Aus mehreren Teiltrommeln bestehende Bremstrommeln sind an sich bekannt. Bei diesen bekannten Ausführungen handelt es sich aber, soweit sie Zwillingsräder betreffen, stets um Räder, bei denen die Einzelräder gegeneinander nicht verdrehbar sind. Die Anordnung von Einzeltrommeln bei den vorbekannten Bauarten hat daher nicht die Aufgabe der Erfindung, normalerweise gegeneinander im allgemeinen frei verdrehbare Einzelräder eines Zwillingsrades zeitweise miteinander zu kuppeln.
  • Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf die Sicherung der Lagerungen von Zwillingsrädern mit geteilten Bremstrommeln gegen Austritt von Schmiermaterial und Eintritt von Verschmutzungen, und sie besteht darin, daß die auf der einen Nabe befestigte Bremstrommel das benachbarte Ende der anderen Nabe mit nur geringem Abstand umfaßt. Es bewirkt das gegenüber der Anordnung einer anderen Abdichtung gegen Schmiermittelaustritt oder Verschmutzungseintritt eine Verkürzung der Gesamtbaulänge des Zwillingsrades und eine Ersparnis an Werkstoff, Gewicht und Arbeit.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Bremstrommelanordnung für Zwillingsräder nach der Erfindung im Axialschnitt dargestellt, wobei die beispielsweise gezeichneten Gummibereifungen, Felgen und Felgenträger nur teilweise gezeichnet sind.
  • Es bezeichnet I den Felgenträger (Radstern oder Radscheibe) des einen, beispielsweise des fahrzeugäußeren Einzelrades mit der Felge 2 und dem zugehörigen Laufmantel 3, 4 den Felgenträger des anderen, beispielsweise des fahrzeuginneren Rades mit der Felge 5 und dem zugehörigen Laufmantel 6. Der Felgenträger I wird getragen von der im ganzen mit 7 bezeichneten Einzelnabe, der Felgenträger 4 von der Einzelnabe 8. Die Einzelnabe 7 ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel selbständig drehbar gelagert mittels der Lager 9 und Io, die Einzelnabe 8 ist ebenfalls selbständig drehbar gelagert mittels der Lager I2 und I3. II ist der das ganze Zwillingsrad tragende Achsstummel. Das Rad ist rein beispielsweise dargestellt mit Anordnung der gesamten Lagerung der Nabe 8 auf der Nabe 7, wobei ein Fortsatz I4 dieser Nabe 7 das Läger I3 trägt. Die Nabe 7 selbst ist als aus zwei bei I5 zusammengeschraubten, das Lager Io zwischen sich fassenden Teilen I6 und I7 bestehend dargestellt. Der Felgenträger I ist als mit der Einzelnabe durch einen Zwischenring I8 und Schrauben I9, 2o verbunden, der Felgenträger 4 als mit der Ein nabe 8 durch die Schrauben 2I verbunden gezeichnet.
  • Alle diese Konstruktionseinzelheiten sind rein beispielsweise gegeben und lediglich gezeigt, um überhaupt eine Radkonstruktion darzustellen. Sie sind also nicht Gegenstand der Erfindung. Wesentlich ist lediglich, daß sich die Einzelnaben, solange sie nicht durch besondere Maßnahmen miteinander gekuppelt werden, unabhängig voneinander drehen können und daß auf jeder Einzelnabe eine Bremstrommel befestigt werden kann.
  • Wie bereits vorgeschlagen, trägt nun die Nabe 7, z. B. auf ihrem Fortsatz 14, eine Bremstrommel 22, die mit ihr in beliebiger Weise, z. B. durch den Keil 23 und den Schraubring 24 auf dem Nabenende 34, längs unverschieblich und gegen sie undrehbar verbunden ist. Die Nabe 8 trägt eine Bremstrommel 25, die gegenüber der Nabe 8 undrehbar in beliebiger Weise, z. B. durch Schrauben 2I, an einem Flansch 26 der Nabe 8 befestigt ist. 27 bezeichnet rein schematisch in beliebiger Weise nach den Angriffsflächen 28 und 29 der Trommeln 22 und 25 auseinanderzudrückende Bremsklötze, die in bekannter Weise mit Belägen 3o aus stark reibendem Werkstoff versehen sind.
  • Erfindungsgemäß hat die Angriffsfläche 29 in der Trommel 25 einen derart viel größeren Durchmesser als die Angriffsfläche 28 in der Trommel 22, daß die Trommel 22 ohne Zerlegung der Trommel 25, also bei einstückiger Ausführung der letzteren, in sie eingeführt werden kann. Die Bremsklötze 27 sind dabei, wie die Zeichnung zeigt, abgestuft ausgeführt, so daß sie trotz des verschiedenen Durchmessers der Flächen 28 und 29 an diesen gleichzeitig angreifen und so mittels der Trommeln 22 und 25 die Einzelräder gemeinsam bremsen können.
  • Aus der Zeichnung ist weiterhin ersichtlich, daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die auf der einen Nabe 7 befestigte Trommel 22 das benachbarte Ende der anderen Nabe 8 mit nur geringem Abstand bei 35 oder 3I und 35 umfaßt, so daß hier eine Art Labyrinthdichtung gebildet ist, welche den Austritt von Schmiermiteln aus dem Lager 13 und den anschließenden Räumen sowie den Eintritt von Verschmutzungen nach diesen Stellen hin wirksam verhindert.
  • 32 bedeutet noch beispielsweise eine Haltemutter für beide Einzelräder auf der Achse 11, 33 ebenso beispielsweise eine Haltemutter für das Läger 13 in der Nabe B.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremstrommelanordnung für Zwillingsräder von Fahrzeugen, bei welcher jedes Einzelrad eine eigene Nabe hat und die Nabe des einen Einzelrades gegenüber der Nabe des anderen Einzelrades drehbar angeordnet ist, mit einer Bremstrommel in Verbindung mit der Nabe des fahrzeugäußeren Einzelrades und einer Bremstrommel in Verbindung mit der Nabe des fahrzeuginneren Einzelrades, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsflächen (28,ä9) der Bremstrommeln (22, 25) verschiedene Durchmesser aufweisen, derart, daß die Bremstrommeln einstückig ineinander montierbar sind und daß die Bremsklötze (27) entsprechend abgestuft ausgeführt sind.
  2. 2. Bremstrommelanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der einen Nabe (7) befestigte Trommel (22) das benachbarte Ende der anderen Nabe (8) mit nur geringem Abstand (bei 35) umfaßt.
DEK4760D 1937-02-16 1937-02-16 Bremstrommelanordnung fuer Zwillingsraeder von Fahrzeugen Expired DE914940C (de)

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