DE913110C - Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung des Freibords von Schiffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung des Freibords von Schiffen

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DE913110C
DE913110C DEU2015A DEU0002015A DE913110C DE 913110 C DE913110 C DE 913110C DE U2015 A DEU2015 A DE U2015A DE U0002015 A DEU0002015 A DE U0002015A DE 913110 C DE913110 C DE 913110C
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DE
Germany
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mandrel
guide sleeve
water
notch
ship
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Expired
Application number
DEU2015A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Kallenberg
Horst Nagel
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Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff AG
Original Assignee
Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/02Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Zur Ermittlung des Beladungsgewichtes eines Schiffes ist es erforderlich, die Entfernung der an dem Schiff angebrachten Eichkerhe von der Wasseroberfläche zu messen. Da die Entfernung der Eichkerbe von der Bordkante oft sehr groß ist und dazu mitunter, je nach Größe der Ladung, noch eine erhebliche Entfernung der Eichkerbe von der Wasseroberfläche kommt, sind die Messungen vielfach ungenau und oft auch gefährlich. Die mit der Messung beauftragte Person muß sich weit über die Bordkante beugen und die Ablesung bzw. die Fixierung der Eichkerbe an dem Meßstab in so großer Entfernung von der Schiffsoberfläche vornehmen, daß sie, um ein Überbordfallen zu verhindern, von einer weiteren Person gehalten werden muß. Außerdem wird, besonders bei schlechter Beleuchtung nachts und bei bewegtem Wasser, die Fixierung der Meßpunkte ungenau. Eine weitere Erschwerung kann noch durch Aushauchungen oder Deckleisten an der Schiffsaußenwand entstehen, wodurch der Blick auf Eichkerbe und Wasseroberfläche weiter behindert ist.
  • Diese Schwierigkeiten können überwunden werden durch die Anwendung des gemäß Erfindung ausgebildeten Verfahrens und der Apparatur. Nach der Erfindung wird der Freibord des Schiffes dadurch ermittelt, daß die Entfernung der Wasseroberfläche von der an der Außenwand des Schiffes angebrachten Eichkerbe vermittels eines Zollstockes od. dgl. ermittelt wird, der in einer Führungshülse verschiebbar ist, so, daß der obere Runkt der gesuchten Entfernung vermittels eines in die Hülse eingesetzten D1ornes, der in die Eichkerbe eingesetzt wird, fixiert wird und die Entfernung bis zur Wasseroberfläche durch Verschieben des Zollstockes od. dgl. in der Führungshülse bis zur Berührung der Wasseroberfläche durch das freie Zollstockende und Ablesung der Meßzahl an einer Ablesemarke der Führungshülse ermittelt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer zur Durchführung dieses Verfahrens dienenden Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Das meßgerät (vgl. Skizze 1) besteht aus einem beispielsweise 800 bis 1200 mm langen Blehstreifen 1, welcher unter VErwendung von Vierkantstäben und Deckleisten 2 zu einem dem Läufer des Rechenschiebers gleichenden Apparat zusammengebaut ist. Auf dem Blech I befindet sich ein Fuß 3, in welchem man je nach Lage der vorhandenen Eichkerbe einen kurzen oder langen Dlorn 4 einschrauben kann. Die Spitze des Domes stimmt mit der auf den Deckleisten angebrachten Ablesemarke 6 (Skizze II) genau überein. Innerhalb des Gerätes sind Druckfedern 3 angebracht, um ein sicheres Gleiten eines eingeführten Zollstockes od. dgl. zu ermöglichen. Der Ein- und Auslauf für den Läufer ist gebördelt.
  • Der zur Messung verwendete Meßstab, Zollstock, Meßband od. dgl. wird so weit auseinandergeklappt, wie es die Entfernung zum Wasserspiegel verlangt.
  • Dann schiebt man die Führungshülse über den Zollstock und setzt den Dlorn des Gerätes in die Eichkerbe ein. Diie eine Hand hält nun das Gerät in dieser Lage fest, während die andere Hand den Zollstock so lange in der Führung nach unten verschiebt, bis der Wasserspiegel erreicht ist. Dann läßt man den Zollstock los, der durch die Feder fixiert wird, hebt mit der Führungshülse den eingeführten und festgeklemmten Zollstock hoch und liest den gefundenen Wert ab. Man kann auch am unteren Ende des Zollstockdes einen Schwimmer anbringen, wodurch die Lage des Zollstockes auf der Wasseroberfläche fixiert wird.
  • Nach dem beanspruchten Verfahren und mit der beschriebenen Apparatur können äußerst genaue Werte erzielt werden. Insbesondere können bei unruhigem Wasser bessere Ergebnisse erhalten werden, da in jedem Fall der Fixpunkt durch Einsetzen in die Eichkerbe gegeben ist. Besonders hervorzuheben ist die erheblich größere Sicherheit während der Arbeit der Eichaufnahme. Es ist durch die Eigenart verschiedener Tainkschiffe gegeben, daß man während der Messung den Oberkörper ohne jeden Halt über die Bordwand beugt, um überhaupt die Eichkerbe sehen zu können. Dieses ers übrigt sich mit dem erfindungsgemäßen Gerät fast vollkommen, da man mit dem Dorn in jedem Fall die Kerbe durch Abtasten erreicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Messung des Freibords von Schiffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Wasseroberfläche von der an der Außenwand des Schiffes befindlichen Eichkerbe vermittels eines Meßbandes, Zollstockes od. dgl. ermittelt wird, der in einer Führungshülse verschiebbar ist, so daß der obere Punkt der gesuchten Entfernung vermittels eines in die Hülse eingesetzten Dornes, der in die Eichkerbe eingesetzt wird, fixiert wird und die Entfernung bis zur Wasseroberfläche durch Verschieben des Zollstockes, M, eßbiandes od. dgl. bis zur Berührung mit der Wasseroberfläche ermittelt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einem Dorn zum Einsetzen in die Eichkerbe des Schiffes versehene Führungshülse zur Aufnahme und Führung eines Zollstockes od. dgl. dient, während eine mit dem Dorn übereinstimmende Ablesemarke auf der Führungshülse angebracht ist und an der Führungsbiahn des Zollstockes Anpreßfedern (5) angeordnet sind.
DEU2015A 1953-01-31 1953-01-31 Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung des Freibords von Schiffen Expired DE913110C (de)

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