DE913080C - Verfahren zum gleichzeitigen Aufbringen zweier Wicklungen gleicher Drahtstaerke auf ein und denselben Traeger - Google Patents
Verfahren zum gleichzeitigen Aufbringen zweier Wicklungen gleicher Drahtstaerke auf ein und denselben TraegerInfo
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- DE913080C DE913080C DES25857A DES0025857A DE913080C DE 913080 C DE913080 C DE 913080C DE S25857 A DES25857 A DE S25857A DE S0025857 A DES0025857 A DE S0025857A DE 913080 C DE913080 C DE 913080C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
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Description
- Verfahren zum gleichzeitigen Aufbringen zweier Wicklungen gleicher Drahtstärke auf ein und denselben Träger Bisher hat man, um zwei Wicklungen auf ein und denselben Träger gleichzeitig aufzubringen, z. B. die beiden Drähte miteinander verdrallt und auf den Träger aufgewickelt. Infolge der Verwendung verdrallter Drähte erhält man zwar eine Symmetrie der beiden Wicklungen, diese Wicklungsart führt aber zu oft unerwünscht hohen Wicklungskapazitäten. Außerdem ist der Füllfaktor ungünstig. Bringt man die Wicklungen so auf, daß man die beiden Drähte parallel wickelt, so erzielt man zwar eine Verbesserung des Füllfaktors, jedoch werden die Wicklungskapazitäten vergrößert. Es bereitet hierbei auch Schwierigkeiten, eine Symmetrie der beiden Wicklungen zu erreichen, da hierzu erforderlich ist, daß jede Wickellage jeweils durch die beiden parallelen Drähte ausgefüllt ist und nicht etwa einer der beiden Drähte in die nächste Wickellage gelangt. Verwendet man Wickelkammern derart, daß jede Wicklung in je einer Kammer untergebracht ist, so ergibt sich zwar ein besserer Füllfaktor als bei Verwendung verdrallter Drähte, die Symmetrie ist aber oft unzureichend. Erfindungsgemäß wird daher ein Verfahren vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die beiden Drähte dem Träger von beiden Seiten des Wickelraumes in gleichem Wickelsinn gegenläufig derart zugeführt werden, daß nach dem Bewickeln der jeweils halben Wickellage unter Kreuzung -der beiden Drähte jeder derselben als folgende Lage über den jeweils anderen bis zum Ende des Wickelraumes weiterläuft.
- In der Fig. i ist zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens als Träger der beiden Wicklungen ein Spulenkörper i aus Isolierstoff dargestellt, der sich in der angezeigten Pfeilrichtung dreht. Der Draht 2 wird von einer Vorratsrolle 3 abgenommen und dem Träger i von der rechten Seite des Wickelraumes zugeführt, während der Draht 4. von der Vorratsrolle 5 abgenommen und dein Träger i von der linken Seite des Wickelraumes zugeführt wird. Die Vorratsrollen 3 und 5 liegen auf entgegengesetzten Seiten des Trägers i. Der Anfang des Drahtes 2 ist an der Stelle 6 und der Anfang des Drahtes ,4 an der Stelle 7 des Trägers befestigt. Der Draht 2 wird an den Träger i von unten und der Draht .4 von oben angelegt. Man erkennt, daß bei der Drehung des Trägers i in Pfeilrichtung beide Drähte im gleichen Wickelsinn aufgewickelt werden. Sobald die aus dem Draht 2 hergestellte Wicklung die halbe Wickellage auf der rechten Seite ausfüllt, füllt auch der Draht 4 die andere halbe Wickellage auf der linken Seite aus, so daß sich nunmehr beim Weiterdrehen des Trägers i beide Drähte kreuzen und in Fortsetzung des Wickelvorganges der Draht 2 die linke Hälfte des Wickelraumes in der zweiten Lage und der Draht 4 die rechte Hälfte des Wickelraumes ebenfalls in der zweiten Lage ausfüllt. Der Träger i wird so lange gedreht, bis der Draht 2 die linke Seite des Wickelraumes und der Draht 4 die rechte Seite des Wickelraumes erreicht. Sollen noch weitere Lagen aufgebracht werden, so wiederholt sich der eben beschriebene Vorgang, wobei dann die Bewegungsvorgänge für die beiden Drähte 2 und 4 vertauscht sind. L; m eine gute Symmetrie zu erreichen, wird man den Wickelvorgang so lange fortsetzen, bis die von den Vorratsrollen zugeführten Drahtenden jeweils die beiden Seiten des Wickelraumes erreicht haben. Auf dem Träger i werden sich dann jeweils gerade Zahlen von Wickellagen befinden. Die Kreuzungsstellen der Drähte fallen nicht zusammen, so daß keine Ungleichförmigkeitsstelle in der Wicklung auftritt.
- In der Fig. 2 ist der Träger i mit axial geschnittener Bewicklung dargestellt, nachdem die Drähte-, und 4 je einmal hin- und zurückgeführt worden sind. Es ergeben sich hierbei vier Lagen von Wicklungen, wobei die Windungen des Drahtes :2 durch Kreise mit Punkten und die Windungen des Drahtes ,. durch Kreise ohne Punkte gekennzeichnet sind. An der Stelle 6 liegt der Anfang des Drahtes 2 und an der Stelle 7 der Anfang des Drahtes 4. Das Ende des Drahtes 2 liegt an der Stelle 8 und das Ende des Drahtes 4 an der Stelle g. Zweckmäßig ist es, in der ,Mitte des Wickelraumes eine Trennwand io vorzusehen, die, wie die Fig. 3 erkennen läßt, mit zwei um 180, versetzten Aussparungen versehen ist. Diese Aussparungen dienen zur Aufnahme der Kreuzungen der Drähte 2 und 4., sobald diese von einer Lage in die folgende Lage übergehen.
- Es sei noch erwähnt, daß das Aufwickeln der Windungen nicht durch Drehen des Trägers i zu erfolgen braucht, sondern ebensogut auch bei feststehendem Träger i die Vorratsrollen 3 und 5 um den Träger gedreht werden können. Es ist selbstverständlich, daß man, wenn man beispielsweise vier, sechs oder acht Wicklungen aufbringen will, diese mehrfach in der gekennzeichneten Form axial, also nebeneinander, oder radial, also übereinander, anordnen kann.
- Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Wicklungen eignen sich besonders für Pupinspnlen, symmetrische Übertrager oder Spulen irgendwelcher anderer Anwendungszwecke, die eine gute Symmetrie erfordern.
- Man kann die erfindungsgemäß gewickelte Spule als Luftspule verwenden, man kann sie aber auch bei Eisenkernen, die aus Blechen oder insbesondere aus Eisenpulver oder Ferritwerkstoffen hergestellt sind, verwenden.
- Führt man die Drähte vor dem Aufbringen auf den Träger durch eine Klebeflüssigkeit, so ist die Wicklung durch das dann eintretende Verkleben der Drähte in ihrer Lage gesichert.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum gleichzeitigen Aufbringen zweier Wicklungen gleicher Drahtstärke auf ein und denselben Träger, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drähte dem Träger von beiden Seiten des Wickelraumes in gleichem Wickelsinn gegenläufig derart zugeführt werden, daß nach dem Bewickeln der jeweils halben Wickellage unter Kreuzung der beiden Drähte jeder derselben als folgende Lage über den jeweils anderen bis zum Ende des Wickelraumes weiterläuft.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsspulen um iSo° versetzt angeordnet sind.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger gedreht wird. .
- 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsspulen um den Träger gedreht werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch i für Wicklungen mit mehr als zwei Lagen, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Wickeln zweier Lagen auf den beiden Seiten des Wickelraumes liegenden Drahtenden weiterhin gegenläufig derart aufgewickelt werden, daß nach dem Bewickeln der jeweils halben Wickellage unter. Kreuzung der Drähte jeder derselben als folgende Lage über den jeweils anderen bis zum Ende des Wickelraumes weiterläuft.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelvorgang nach Erreichen der beiden Seiten des Wickelraumes durch die Drähte beendet wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelvorgang vor dem Kreuzen der beiden Drähte beendet wird. B. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lage die gleiche Windungszahl aufweist. g. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vielfaches zweier solcher Wicklungen auf den Träger in axialer oder radialer Anordnung aufgebracht wird. io. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte beim Wickeln miteinander verklebt werden. i i. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des Wickelraumes eine ':Trennwand mit zwei um i 8o' versetzte Aussparungen vorgesehen ist, welche zur Aufnahme der jeweiligen Kreuzung dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES25857A DE913080C (de) | 1951-11-15 | 1951-11-15 | Verfahren zum gleichzeitigen Aufbringen zweier Wicklungen gleicher Drahtstaerke auf ein und denselben Traeger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES25857A DE913080C (de) | 1951-11-15 | 1951-11-15 | Verfahren zum gleichzeitigen Aufbringen zweier Wicklungen gleicher Drahtstaerke auf ein und denselben Traeger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE913080C true DE913080C (de) | 1954-06-08 |
Family
ID=7478455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES25857A Expired DE913080C (de) | 1951-11-15 | 1951-11-15 | Verfahren zum gleichzeitigen Aufbringen zweier Wicklungen gleicher Drahtstaerke auf ein und denselben Traeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE913080C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219594B (de) * | 1961-09-28 | 1966-06-23 | Telefunken Patent | Verfahren zum Aufbringen einer Implosionsschutzhuelle auf die Aussenwandung einer Kathodenstrahlroehre |
-
1951
- 1951-11-15 DE DES25857A patent/DE913080C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219594B (de) * | 1961-09-28 | 1966-06-23 | Telefunken Patent | Verfahren zum Aufbringen einer Implosionsschutzhuelle auf die Aussenwandung einer Kathodenstrahlroehre |
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