DE91186C - - Google Patents

Info

Publication number
DE91186C
DE91186C DENDAT91186D DE91186DA DE91186C DE 91186 C DE91186 C DE 91186C DE NDAT91186 D DENDAT91186 D DE NDAT91186D DE 91186D A DE91186D A DE 91186DA DE 91186 C DE91186 C DE 91186C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holes
roller
carriage
rows
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT91186D
Other languages
English (en)
Publication of DE91186C publication Critical patent/DE91186C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Bei vorliegender Signaluhr können die die, Signale bewirkenden Metallstifte in einer Scala von Jedermann leicht eingesetzt werden, was beispielsweise für Zugabfahrtsrichtungen in Anbetracht der jährlich zweimal wechselnden Fahrpläne von Wichtigkeit ist. Den Contact mit diesen Stiften bewirken eine bestimmte, in eine Walze eingesetzte Anzahl Contactfedern dadurch, dafs die auf einem auf Schienen gleitenden Wagen befindliche Walze, welche mit jeder vollendeten Tour des Wagens eine der Anzahl ihrer Contactfedern entsprechende Drehung zu machen gezwungen ist, an der Scala bezw. an den in sie eingesetzten Stiften vorübergleitet, wobei bei jeder Tour den Contactstiften eine andere Contactfeder gegenübersteht. Da die Scala 1440 Bohrungen für Contactstifte besitzt, also für jede Minute des Tages eine, so können täglich bis 1440 Signale gegeben werden.
Fig. ι zeigt eine Ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht; Fig. 3 bis 6 veranschaulichen Einzelheiten.
Zahnrad α der Uhr greift in Zahnrad b, , welches auf einer Scheibe c fest aufsitzt und mit dem Zahnrad d verkuppelt ist (Fig. 6). Scheibe c besitzt einen Einschnitt e für einen Klinkenhebel f, welcher durch Feder g in Eingriff gehalten wird, h ist ein drehbar gelagertes Metallstück, vermittelst dessen beim Vorübergleiten des Klinkenhebels f dieser mit seinem anderen Arm fl aus dem Einschnitte e gehoben werden kann. Mit Zahnrad d steht "Zahnrad i in Eingriff, auf dessen Welle noch Zahnrad k sitzt und in die Zahnstange / eingreift. Letztere ist an dem auf Schienen gleitenden Wagen A befestigt. Auf dem Wagen A befindet sich eine Walze B, auf welche zwei Metallröhren m und m1 durch einen isolirenden Zwischenraum von einander getrennt aufgesteckt sind. In jeder der Metallröhren sind in je einer um die Peripherie reichenden Windung zwölf Contactfedern η eingesetzt. Auf der Welle der Walze B ist ein Zahnrad 0 sowie eine Scheibe q aufgesteckt. ρ (Fig. 4) ist ein Schaltungshebel mit zwei Paletten, welcher mit jeder Drehung durch Angreifen an einen der in. Scheibe q eingesetzten zwölf Stifte die Walze B um Y24 ihres Umfanges drehen kann. Feder ^ dient dazu, eine Verdrehung der Walze B beim Contactgeben zu verhindern. Zahnrad 0 steht mit Zahnrad r in Eingriff. Die Scheibe des letzteren ist zur Hälfte mit Isolirung. w versehen, und auf jeder Hälfte liegt ein Leitungsstück s bezw. i1, welche Leitungsstücke die elektrische Verbindung mit den beiden Röhren m m1 zu vermitteln bestimmt sind.
Vor dem Wagend befindet sich die Scala C, in welcher sich in 2 X 12 Reihen je 60 Bohrungen, also 1440 Bohrungen befinden. Jede dieser 24 Lochreihen liegt in gleicher Höhe von einer der Contactfedern η. ν und vl sind an einer der Schienen t angebrachte Stellschrauben.
Die Signaluhr arbeitet wie folgt:
Von dem Zahnrad α des Uhrwerkes wird b bewegt, und zwar laufen Scheibe c, Zahnräder d, i und k in einer Stunde einmal um ihre bezüglichen Achsen, wobei durch Zahnstange / der Wagen A in gleicher Zeit seinen Weg von rechts nach links (Fig. 1) machen mufs. Haben die Zahnräder a,b,d,i und k,

Claims (1)

  1. sowie Scheibe c und Wagen A eine Tour vollendet, so wird Klinkenhebel ff1 durch h aus dem Einschnitt e ausgeklinkt, das angekuppelte Zahnrad d dreht mit i und k zurück, den Wagen A mit Hülfe des Gewichtes u mitnehmend, bis Hebel/ wieder in den Einschnitt e gelangt, wobei, damit fl vorbei, kann, das Metallstück h gehoben wird (Fig. 5).
    Gleichzeitig wenn der Wagen A an seinem Endpunkte links (Fig. 1) angelangt ist, stöfst Hebel ρ an Stellschraube v1 (Fig. 2) und dreht Walze B durch eine der Paletten des Hebels ρ um Y24 ihres Umfanges. Das Gleiche erfolgt, wenn Wagen A in seine Anfangsstellung gelangt ist: es dreht Hebel ρ durch Anstofsen an Stellschraube ν (Fig. 2) die Walze B um x/24, so dafs mit jeder Tour des Wagens Walze B eine Drehung von '/12 macht. Mit der Verdrehung der Walze B wird Zahnrad r bei jeder Wagentour um J/24 verdreht, so dafs sich also Walze B in 24 Stunden zweimal, Zahnrad r in der gleichen Zeit einmal um ihre Achse drehen.
    Abgenommen, die Uhr steht auf 12, wobei jede unterste Lochreihe der beiden Lochreihenserien der bezüglichen untersten Contactfeder der Röhren m und m1 gegenübergestellt sein müssen, so werden um 1 Uhr die obersten Contactfedern eines jeden Metallrohres m und mi jeder obersten der beiden 12 Lochreihen durch die periodische Verdrehung der Walze gegenüberstehen, die in diese obersten Lochreihen eingesetzten Stifte berühren und Signal geben. Um 2 Uhr wird die zweite oberste Contactfeder einer jeden Röhre m und m1 der zweiten obersten Lochreihe der 2X12 Lochreihen der Scala C gegenüberstehen u. s. w.
    Es sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, die oberen 12 Lochreihen der Scala C für die 12 Vormittagsstunden und die unteren 12 Lochreihen der Scala für die 12 Nachmittagsstunden bestimmt; desgleichen die 12 Contactfedern η des Rohres m für die Vormittagsstunden und die 12 Contactfedern η des Rohres m1 für die Nachmittagsstunden. Um nun zu verhindern, dafs die in die Vormittagsscala eingesetzten Contactstücke auch Nachmittags Signal geben und umgekehrt, . sind das Zahnrad r mit zur Hälfte isolirter Scheibe und die Leitungsstücke ss1 angeordnet, welch letztere abwechselnd mit jeder halben Umdrehung des Rades r die Leitung nach m bezw. 1 unterbrechen, so dafs Leitungsstück 5 nur Vormittags und Leitungsstück s1 nur Nachmittags den elektrischen Strom leitet.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Signaluhr mit elektrischer Einstellung der Signale zur Angabe der Zugabfahrtsrichlungen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die in eine periodisch sich drehende Walze eingesetzte bestimmte Anzahl Contactfedern auf einem Wagen an einer mit einer bestimmten Anzahl Bohrungen zum Anbringen von Cöntactstiften versehenen Scala vorübergleitet und Contact mit den in die letztere eingesetzten Contactstiften bewirken, wobei der Wagen so viel Touren zu machen bestimmt ist, -als Contactfedern vorhanden sind, und wobei durch eine mit dem Antrieb verbundene Scheibe mit Einschnitt und Klinkenhebel und durch ein mit der Scheibe verkuppeltes Zahnrad das periodische Zurückführen des Wagens bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT91186D Active DE91186C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE91186C true DE91186C (de)

Family

ID=362831

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT91186D Active DE91186C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE91186C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60314752T2 (de) Ewige oder jährliche Kalenderuhr mit einem mechanismus zur Anzeige der Nummer der Tage im aktuellen Monat
DE112011100926B4 (de) Uhr ausgestattet mit einem Mechanismus zur Anzeige der Mondphasen
DE112011103746B4 (de) Mechanismus zur Anzeige von Zeitmarkierungen, umfassend ein radial drehbares Zeigerorgan
DE2518504C3 (de) Weckerwerk
DE102005014328B3 (de) Datumschaltung
DE91186C (de)
DE69611709T2 (de) Synchronisationsvorrichtung für eine elektronische Uhr
DE2311539A1 (de) Kalendermechanismus
DE2835518C2 (de) Elektrische Schaltuhr mit analoger Uhrzeitanzeige
DE2250994C3 (de) Zeigerwerksanordnung in Uhren
EP1515201B1 (de) Vorrichtung zur Datumsanzeige
DE2046522C3 (de) Fortschalteinrichtung fur ein die Wochen und/oder Monatstage anzeigendes Uhrwerk
DE1803214A1 (de) Elektrische Ausgabevorrichtung fuer Zaehler
DE102022110815A1 (de) Uhrzeit-Anzeigemethode sowie eine Uhr mit dieser Uhrzeit-Anzeigemethode
AT395219B (de) Anzeigevorrichtung fuer eine uhr
DE626045C (de) Immerwaehrender Kalender
DE10104066B4 (de) Mechanik für eine Uhr
DE32798C (de) Ziffernzeiger-Mechanismus an Uhren, Zählwerken und Kalenderuhren
DE289585C (de)
DE485134C (de) Uhr mit Wechselzifferblatt
DE415407C (de) Registrierendes Zaehlwerk, bei welchem die Ziffertrommeln mit Reibung auf der Antriebswelle angeordnet sind
DE2437230C3 (de) Kalenderuhrwerk mit Anzeigeelementen zum Anzeigen des Datums und des Wochentags
DE432460C (de) Meldevorrichtung mit Uhrwerk, das auf endlosen Ketten sitzende Kontakte gegen feststehende Kontakte fuehrt, um einen Meldeapparat in Taetigkeit zu setzen
DE2364341C3 (de) Anzeigevorrichtung Copal Co. Ltd., Tokio
DE241628C (de)