DE911447C - Aus Einzeldraehten bestehende metallische Staebe, z.B. Schweissstaebe, Loetstaebe oder Elektroden, und Verfahren zu ihrem Herstellen - Google Patents

Aus Einzeldraehten bestehende metallische Staebe, z.B. Schweissstaebe, Loetstaebe oder Elektroden, und Verfahren zu ihrem Herstellen

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DE911447C
DE911447C DEV3469A DEV0003469A DE911447C DE 911447 C DE911447 C DE 911447C DE V3469 A DEV3469 A DE V3469A DE V0003469 A DEV0003469 A DE V0003469A DE 911447 C DE911447 C DE 911447C
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DE
Germany
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rods
welding
metallic
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individual wires
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Expired
Application number
DEV3469A
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English (en)
Inventor
Walter Haase
Alfred Schuessler
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Ver Deutsche Metallwerke AG
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/02Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
    • B23K35/0255Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in welding
    • B23K35/0261Rods, electrodes or wires
    • B23K35/0283Rods, electrodes or wires multi-cored; multiple

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Aus Einzeldrähten bestehende metallische Stäbe, z. B. Schweißstäbe, Lötstäbe oder Elektroden, und Verfahren zu ihrem Herstellen Gegenstand der Erfindung bilden Metallstäbe in Form von Schweißstäben, Lötstäben oder Elektroden, die aus einzelnen Drähten aufgebaut und in an sich bekannter Weise seilartig miteinander verdrillt sind.
  • Es ist bekannt, die die Metallstäbe bildenden Einzeldrähte von Schweißelektroden aus verschiedenen metallurgischen Werkstoffen aufzubauen, um die jeweils günstigste Legierungszusammensetzung für die miteinander zu verschweißenden Werkstücke zu erhalten.
  • Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit solchen Stäben, die einen Füllstoff enthalten. Es ist bereits vorgeschlagen worden, jedoch noch nicht bekannt, den letzteren bei der Herstellung des Verseilvorganges in den von den Einzeldrähten gebildeten Hohlraum einzuschließen und das entstehende Gebilde in Form eines Stabes gegebenenfalls nachträglich noch einemZiehvorgang zu unterwerfen.
  • Es hat sich gezeigt, daß derartige Stäbe jedoch noch nicht restlos allen Anforderungen beim Schweißen bzw. Löten gewachsen sind, insbesondere dann noch nicht, wenn es sich darum handelt, Werkstücke größerer Stärke zu verschweißen: Einer Erhöhung des Querschnittes der Stäbe, die in diesem Fall Anwendung finden könnten, ist eine allzu enge Grenze gesetzt. Wird sie überschritten; macht sich die ungleichmäßige Verteilung des Stabmetalls und der Fülhnasse nachteilig heim Schweißvorgang bemerkbar.
  • Um diese Schwierigkeit zu überwinden, «-erden erfindungsgemäß mehrere-. aus Einzeldrähten versei.lt.e Stäbe nochmals miteinander verdrillt und dabei sowohl das Stabmetall als auch die eingeschlossene Masse des Füllstoffes auf kleinere Querschnitte verteilt. Es entsteht auf diese `'eise ein seilartig aussehender Stab, dessen einzelne Elemente wiederum aus kleinen seilartigen Stäben aufgebaut sind. Eine derartige Ausgestaltung hat den Vorteil, daß, ungeachtet der verhältnismäßig großen Werkstoffmengen im Schweißstab, eine überraschend hohe Biegsamkeit derselben vorbanden ist. Dank dieser Biegsamkeit können die Fertigstäbe auf Trommeln aufgewickelt werden. Die in dem Hohlraum der Einzelstäbe und in dem Hohlraum der durch Verdrillen derselben gebildeten Fertigstäbe unterzubringende Füllmasse läßt sich in einfacher Weise je nach Bedarf dosieren. So kann z. B. das Schweißpulver dem Innern des flüssigen Bades ausgezeichnet verteilt - zugeführt werden, wodurch es gelingt, von innen heraus die Oxyde sicher zu lösen und auszutreiben. Einen wesentlichen Anteil an dem Gelingen dieses Vorganges trägt die Zuführung des Schweißpulvers über den Querschnitt des jeweiligen Schweißstabes und damit einer Verteilung über das Bad aus dem Innern des Schweißstabes heraus.
  • Der mehrfach verdrillte Stab wird zweckdienlich noch mit einem Schutzüberzug versehen, um die_ metallische Oberfläche gegen korrosive Einflüsse zu schützen und die Füllung vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu bewahren.
  • Es sind zwar Elektroden für elektrische Lichtbogenschweißung bekanntgeworden-, doch bestehen dieselben aus miteinander . verflochtenen Drähten, um die Stromzuführung auf der Oberflache der Elektrode zu gestatten. Es fehlt jedoch diesen Elektroden die durch den Verdrillungsvorgang ermöglichte sichere und feste Aufnahme des Flußmittels im Innern des- Schweißstabes. Durch das Verflechten kann günstigstenfalls eine Asbeststrähne oder Garnsträhne mit eingeflochten werden. Es gelingt jedoch nicht, ein beliebiges Flußmittel in Pulverform oder als Paste so fest in dem Innern der Elektrode unterzubringen, däß es mit Sicherheit bis zur Schweißstelle zugeführt werden kann, -so daß eine Badreinigung in der- Schweißstelle von innen heraus erfolgt. Die Herstellung der bekannten Flechtelektroden ist zeitraubend und wesentlich umständlicher als die Herstellung von durch miteinander verdrillte Drähte hergestellten Elektroden, die während des Verdrillvorgänges Flußmittel eingepreßt erhalten.
  • Die Abbildungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Sie zeigen Querschnitte durch Schweißstäbe.
  • In Abb. i ist ein dreifach verdrillter Schweiß-Stab dargestellt. Der Schweißstab baut sich aus drei Einzelstäben auf. Jeder der Einzelstäbe besteht aus :e drei Drähten a., b und c, die gegeneinander verdrillt sind und Füllstoff einschließen. Die Art des Füllstoffes kann verschieden sein und richtet sich jeweils nach dem Metall bzw. der Metallegierung des zu verschweißenden Werkstückes. Statt des Schweißpulvers = kann - auch Schweißpaste eingebracht sein. Die drei Stäbe werden ebenfalls miteinander verdrillt, und der so entstehende fertige Schweißstab kann gegebenenfalls noch nachträglich einem Ziehvorgang unterworfen werden, um die eingeschlossene Füllmasse stärker zusammenzudrücken. Die Drähte, die durch Verseilen die Einzelstäbe bilden, können auch andere Profile aufweisen, als sie in Abb. i dargestellt sind, In der Regel wird man den kreisförmigen Querschnitt für die Einzeldrähte wählen. Der zwischen den Einzelstäben verbleibende Hohlraum d kann gegebenenfalls auch mit Schweißpulver oder -Paste oder auch mit einem anderen Stoff, der zur Förderung des Schweißvorganges dient, gefüllt sein. Das Einbringen desselben geschieht während des V erseilvorganges der drei bzw. in Abb. 2 dargestellten vier einzelnen Stäbe. Die einzelnen Stäbe können aus verschiedenen metallischen Werkstoffen sein. Die letzteren werden zweckmäßig so abgestimmt, wie sie für die Erzielung einer einwandfreien Schweißnaht vorteilhaft sind. Die Unterteilung kann dabei so weit getrieben werden, daß sogar jeder einzelne Draht a, b oder c aus unterschiedlichem metallischem Werkstoff, gegebenenfalls unterschiedlichen Legierungen, besteht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Einzeldrähten bestehende metallische Stäbe, z. B. Schweißstäbe, Lötstäbe oder Elektroden, die drahtseilartig miteinander verdrillt sind und in ihrem Innern einen Füllstoff enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere jeweils aus Einzeldrähten miteinander verdrillte Stäbe nochmals seilartig miteinander verdrillt sind.
  2. 2. Aus Einzeldrähten bestehende metallische Stäbe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Einzelstäben gebildete Hohlraum (d) mit einem Füllstoff, wie z. B. Schweißpulver oder Schweißpaste, ausgefüllt ist.
  3. 3. Aus Einzeldrähten bestehende metallische Stäbe nach Anspruch i mit 2., dadurch gekennzeichnet, daß entweder die einzelnen Stäbe oder sogar -die die- letzteren bildenden Einzeldrähte (a, b; c) aus verschiedenen Werkstoffen, gegebenenfalls auch aus Legierungen oder Vorlegierungen, bestehen. q..
  4. Aus Einzeldrähten bestehende metallische Stäbe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtstab außer der Verdrillung noch gezogen ist.
  5. 5. Aus Einzeldrähten bestehende metallische Stäbe nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der fertige, mehrfach verdrillte Stab einen Schutzüberzug hat.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen von metallischen Stäben, z: B. Schweißstäben, nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbringen des Füllstoffes in den Hohlraum (d), der von den einzelnen verdrillten Stäben gebildet wird, während des Verseilens erfolgt.
  7. 7. Verfahren zum Herstellen von metallischen Stäben, z. B. Schweißstäben, nach dei Ansprüchen r bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtstab während des Verdrillens oder nachträglich einem Ziehvorgang unterworfen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 542 z79.
DEV3469A 1951-06-14 1951-06-14 Aus Einzeldraehten bestehende metallische Staebe, z.B. Schweissstaebe, Loetstaebe oder Elektroden, und Verfahren zu ihrem Herstellen Expired DE911447C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE542279C (de) * 1929-02-18 1932-01-22 Ici Ltd Schweisselektrode fuer elektrische Lichtbogenschweissung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE542279C (de) * 1929-02-18 1932-01-22 Ici Ltd Schweisselektrode fuer elektrische Lichtbogenschweissung

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