DE910709C - Entschalckungsvorrichtung fuer Feuerungen - Google Patents
Entschalckungsvorrichtung fuer FeuerungenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J1/00—Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J2700/00—Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
- F23J2700/001—Ash removal, handling and treatment means
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Entschlackungsvorrichtung für Feuerungen, durch welche die Verbrennungsrückstände unter Luftabschluß aus dem unter dem Schlackenschacht befindlichen Sammelraum unter Benutzung umlaufender Räumer ausgetragen werden.
- Zum Austragen der Verbrennungsrückstände aus den Sammelräumen. ist es bekannt, Zellenräder, Schöpfräder oder auch hin und her bewegte kolbenarte käumer zu verwenden.
- Die Sammelbehälter sind mit Wasser beschickt, das den Luftabschluß bewirkt. Die hierfür notwendige siphonartige Ausbildung des Saminel- und Austragbehätters erfordert einen größeren Raum-und Materialaufwand. Zudem ist die schlammige, backende Beschaffenheit des zu räumenden Gutes für dessen Weiterleitung nachteilig.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß die Räumer als umlaufende Pendelkörper ausgebildet sind, die beim Umlaufen, mit ihrer unteren Raumkante gegen die Wandung des unten zylindrischen Gehäuseraumes anliegend, die Austragmasse vor sich herschieben und in einen annähernd waagerecht verlaufenden Auswurfstutzen eintauchen. Durch den Erfindungsgegenstand wird der besondere Vorteil erreicht, daß der zusätzliche Aufwand für den Siphonwasserabschluß in Fortfall kommt, weil die Schlacken und sonstigen Verbrennungsrückstände durch die bewegbaren, pendelnd gelagerten Räumer zwangsläufig in den Auswurfstutzen bewegt werden.
- Erfindungsgemäß können die als Räumer benutzten Pendelkörper bügelartig ausgebildet und in mit der umlaufenden Welle verbundenen Sternrahmen so gelagert sein, daß sie sich beim Umlaufen oben frei pendelnd über die Welle bewegen. Dadurch wird der Vorteil bedingt, d:aß die Pendelkörper sich mit der äußeren Kante der Raumfläche in Achserhöhe zunächst mit leichtem nachgiebigem Druck gegen die zylindrische Behälterwandung anlegen und sie dann durch das Eigengewicht und die Kraftkomponente des Schiebedruckes mit zunehmendem Druck gegen die Behälterwandung :anlegen. Wesentlich ist dabei, daß die pendelnd gelagerten Räumer eine Bewegungsfreiheit haben, die eine überbeanspruchung oder gar einen Bruch des Getriebes, wie sie bei den Becherwerken durch Verklemmungen entstehen können, ausschließen. In der Zeichnung ist in Abb. i ein Schnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Entschlackungsvorrichtung dargestellt; Abb. z zeigt im Teilschnitt eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Abb. i.
- Die unter Zwischenschaltung eines Brechwalzenwerkes a. an den Schlackenschacht angeschlossene Entschlackungsvorrichtung bildet unter einen halbzylindrischen Gehäuseraum b, der die Schlacken und Verbrennungsrückstände der Feuerung aufnimmt. Der halbzylindrische Gehäuseraum besitzt einen ungefähr in Höhe der Zylinderachse liegenden Auswurfstutzen c. Die in der Achse des Halbzylinderraumes angeordnete, im Gehäuse gelagerte angetriebene Welle d trägt an den Stirnwandungen das am Gehäuse liegende sternförmige Armkreuz e, an dessen Armenden die als pendelnde Bügel ausgebildeten Räumer f gelagert sind.
- Bei der in Pfeilrichtung erfolgenden Bewegung der Räumer f schieben diese die anfallenden, im Gehäuseraum unten sich ansammelnden Verbrennungsrückstände mit ihrer Stirnfläche vor sich her. Die Bahn der vorgeschobenen Massen verläuft dabei zwangsläufig in den Auswurfstutzen c, in den die pendelnd gelagerten Räumer kolbenartig sich einschieben. Bei der Weiterbewegung wird dann der einzelne Räumer unter Ablösung von dem Fördergut aus dem Auswurfstutzen c zurückgezogen, und er pendelt durch sein Eigengewicht beim oberen Durchgang über der Welle d in die senkrechte Lage ein.
Claims (2)
- PATE NTANSPRICHE: i. Entschlackungsvorrichtung für Feuerungen unter Benutzung umlaufender Räumer zum Austragen der anfallenden Verbrennungsrückstände, dadurch gekennzeichnet, daß die Räumer als umlaufende Pendelkörper ausgebildet sind, die beim Umlaufen, mit ihrer unteren Räumerkante gegen die Wandung -des unten zylindrischen Gehäuseraumes anliegend, die Räummassen vor sich herschieben und endlich kolbenartig in einen annähernd waagerecht verlaufenden Auswurfstutzen eintauchen.
- 2. Entschlackungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Räumer benutzten Pendelkörper bügelartig ausgebildet und in mit der umlaufenden Welle verbundenen Armen so gelagert sind, daß sie sich beim Umlaufen oben frei pendelnd über die Welle bewegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP24962D DE910709C (de) | 1948-12-16 | 1948-12-16 | Entschalckungsvorrichtung fuer Feuerungen |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE910709C true DE910709C (de) | 1954-05-06 |
Family
ID=7369875
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP24962D Expired DE910709C (de) | 1948-12-16 | 1948-12-16 | Entschalckungsvorrichtung fuer Feuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910709C (de) |
-
1948
- 1948-12-16 DE DEP24962D patent/DE910709C/de not_active Expired
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