DE910508C - Tropf- und Giesseinsatz fuer Behaelter, wie Flaschen od. dgl. - Google Patents
Tropf- und Giesseinsatz fuer Behaelter, wie Flaschen od. dgl.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
- Tropf- und Gießeinsatz für Behälter, wie Flaschen od. dgl.
- Zusatz zum Patent 906 417 Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des im Hauptpatent geschützten Tropf- und Gießeinsatzes für Behälter, wie Flaschen od. dgl. Der Einsatz nach dem Hauptpatent besteht im wesentlichen aus einem Absperrglied in Form einer Platte oder eines Ringes, das mit einem oder mehreren elastischen Rändern (Manschetten) und einer oder mehreren Öffnungen für den Lufteintritt und den Flüssigkeitsaustritt versehen ist.
- Die Weiterbildung bezweckt eine Ausbildung des Einsatzes dahingehend, daß in keiner Lage des Behälters Flüssigkeit durch die Lufteintrittsöffnung austreten kann und daß andererseits alle beim Ausgießen in den Einsatz getretene Flüssigkeit bei Überführen des Behälters in die Normalstellung in den Behälter zurücktritt.
- Weiterhin kennzeichnet sich die Erfindung in der zusätzlichen Anwendung eines Verschlußgliedes, das über den Einsatz noch auf die Behältermündung gesetzt werden kann.
- Der Erfindungsgegenstand kann bei allen Arten von Flaschen, Vorratsbehältern für Flüssigkeiten, insbesondere bei den in den Apotheken verwendeten Standgefäßen Verwendung finden.
- Gemäß der Erfindung sind das Lufteintrittsrohr und das Flüssigkeitsaustrittsrohr gegenüber der Längsachse des Einsatzes derart geneigt angeordnet, daß die innere Mündung des Lufteintrittsrohres und die innere Mündung des Flüssigkeitsübertrittsrohres in der Längsrichtung des Einsatzes hintereinanderliegen. Auf diese Weise wird erreicht daß beim Überführen des Behälters aus der Ruhestellung in die Ausgießstellung niemals Flüssigkeit durch die Lufteintrittsöffnung austreten kann. Praktisch wird dies dann erreicht, wenn die in der Achsrichtung des Einsatzes erfolgenden Projektionen der inneren Mündungen des Lufteintrittsrohres und des Flüssigkeitsübertrittsrohres zusammenfallen. Die Wirkung kann noch dadurch gesteigert werden, daß die in der Achsrichtung des Einsatzes erfolgende Projektion der inneren Mündung des Lufteintrittsrohres weiter von der Achse des Einsatzes entfernt liegt als die Projektion der inneren Mündung des Flüssigkeitsübertrittsrohres Alle diese gewünschten Lagen der inneren Mündungen können durch entsprechende Verlängerung, Gestaltung, wie Krümmung, oder Neigung des Lufteintrittsrohres gegenüber dem Flüssigkeitsaustrittsrohr, erreicht werden.
- Um ein Zurückfließen der Flüssigkeit nach Gebrauch in den Behälter auf jeden Fall sicherzustellen, ist die äußere Mündung des Flüssigkeitsaustrittsrohres an der Außenfläche erfindungsgemäß noch mit Kapillarrillen versehen. Diese erzwingen auf jeden Fall ein Zurücktreten etwa noch anhängender Tropfen durch das Flüssigkeitsaustrittsrohr in den Behälter.
- Weiterhin kann erfindungsgemäß über den Tropf-bzw. Gießeinsatz noch ein besonderer Verschlußstopfen in den Behälterhals eingesetzt werden.
- Dieser Verschlußstopfen kann dabei so ausgebildet sein, daß er mit seinem inneren Rand auf dem äußeren Rand des Tropf- bzw. Gießeinsatzes aufliegt und damit diesen beim Aufsetzen des Verschlußstopfens vor sich herschiebt und in Arbeitsstellung drückt.
- Man kann ferner die Anordnung treffen, daß der Verschlußstopfen in seinem Innern so weit ausgehöhlt ist, daß die äußere Mündung des Flüssigkeitsaustrittsrohres des Tropf- bzw. Gießeinsatzes in der Arbeitsstellung noch über den Rand der Behältermündung hervorsteht. Dann wird auf jeden Fall vermieden, Idaß auf den Mündungsrand des Behälters Tropfen gelangen.
- Der Einsatz und der Verschlußstopfen können aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie vorzugsweise Polyäthylen, gefertigt sein.
- Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Tropf-bzw. Gießeinsatz, Fig. 2 eine Ansicht auf das obere Ende des Flüssigkeitsaustrittsrohres, Fig. 3 einen Längsschnitt bei gleichzeitiger Verwendung eines Verschlußstopfens und Fig. 4 die Projektionen der inneren Mündungen des Lufteintrittsrohres und des Flüssigkeitsübertrittsrohres, in der Achsrichtung des Einsatzes gesehen.
- Mit I ist der im wesentlichen aus einem Absperrglied in Form einer Platte oder eines Ringes bestehende Einsatz und mit 2 seine Längsachse bezeichnet. Dieser Einsatzkörper ist mit einem oder mehreren elastischen Rändern (Manschetten) 3 versehen und hat eine Lufteintrittsöffnung 6 und eine Flüssigkeitsaustrittsöffnung 9. An die Lufteintrittsöffnung schließt sich ein Lufteintrittsrohr 4 an und an die Flüssigkeitsaustrittsöffnung ein Flüssigkeitsaustrittsrohr 5. Mit 7 ist die Übertrittsöffnung für die Luft und mit 10 die Übertrittsöffnung für die Flüssigkeit im Körper I bezeichnet. Das Flüssigkeitsaustrittsrohr 5 weist an seinem äußeren Ende eine Bohrung II auf für den Tropf- bzw. Gießvorgang. Die Außenfläche dieses Endes des Flüssigkeitsrohres 5 ist, wie Fig. I und 2 erkennen lassen, mit Kapillarrillen I2 versehen.
- Über diesen Tropf- bzw. Gießeinsatz kann noch ein Verschlußstopfen vorgesehen werden. In Fig. 3 ist die Behältermündung 13 gestrichelt eingezeichnet. Der Verschlußstopfen besteht aus der Deckplatte 14, die sich mit ihrem unteren Rand gegen den Rand der Mündung I3 anlegt. Die Deckplatte I4 geht in einen zylindrischen Körper 15 über, der an seinem äußeren Umfang die Manschetten I6 trägt, ähnlich wie die Manschetten 3 des Einsatzes I. Im Innern ist die Höhlung I7 vorhanden, in die das Flüssigkeitsaustrittsrohr 5 eintreten kann.
- Der zylindrische Körper 15 des Stopfens 14 kann beim Eindrücken in den Behälterhals mit seinem Rand auf den äußeren Rand des Einsatzes I auftreffen und damit den Einsatz vor sich herschieben.
- Letzterer wird damit in tdie richtige Arbeitsstellung gedrückt. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, wie Fig. 3 zeigt, daß der Einsatz I einen bestimmten Abstand von dem Stopfen I4, 15 behält. Ist die Höhlung 17 genügend groß, so kann das Flüssigkeitsaustrittsrohr 5 in diese so weit hineinragen, daß es mit seiner Bohrung 11 noch ein Stück über den vorderen Rand der Mündung 13 hervorsteht.
- Wie die Zeichnungen erkennen lassen, sind das Lufteintrittsrohr 4 und das Flüssigkeitsaustrittsrohr 5 gegenüber der Längsachse 2 des Einsatzes derart geneigt, daß die innere Mündung 8 des Lufteintrittsrohres 4 und die innere Mündung 10 des Flüssigkeitsübertrittsrohres 5 in der Längsrichtung des Einsatzes hintereinanderliegen. Wird der Tropf- bzw. Gießeinsatz in die horizontale Lage übergeführt, dann wird damit vermieden, daß die Flüssigkeit über das Lufteintrittsrohr 4 eher nach außen treten kann als über das Flüssigkeitsaustrittsrohr 5, wenn zufällig einmal der Behälter I3 so gehalten wird, daß beim Gießvorgang das Lufteintrittsrohr unter das Flüssigkeitsaustrittsrohr zu liegen kommt.
- Eine vollkommene Sicherheit ist schließlich noch dadurch zu erreichen, daß die in der Achsrichtung des Einsatzes erfolgenden Projektionen der inneren Mündung 8 des Lufteintrittsrohres und der inneren Mündung 10 des Flüssigkeitsübertrittsroh.res 5 so gelegt werden, daß sich die Projektion der inneren Mündung 8 des Lufteintrittsrohres weiter entfernt von der Achse des Einsatzes 2 befindet als die Projektion der inneren Mündung 10 des Flüssigkeitsübertrittsrohres 5 (Fig. 4).
- Diese gewünschten Lagen der inneren Mündungen 8 und Io können durch entsprechende Ver- längerung, Gestaltung, wie beispielsweise Krümmung, oder Neigung des Lufteintrittsrohres 4 erreicht werden. Falls die Behältermündung I3 in ihrem Innern konisch gestaltet ist, wie bei den bekannten Standgefäßen der Apotheken, besteht ohne weiteres die Möglichkeit, die Manschetten 3 bzw.
- I6 in ihren Durchmessern dieser Gestalt der Innenwandung der Behältermündung anzupassen.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Tropf- und Gießeinsatz für Behälter, wie Flaschen od. dgl., nach Patent 906 417, der im wesentlichen aus einem Absperrglied in Form einer Platte oder eines Ringes besteht und mit einem oder mehreren elastischen Manschetten und einer oder mehreren Öffnungen für den Lufteintritt und den Flüssigkeitsaustritt versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Lufteintrittsrohr (4) und das Flüssigkeitsaustrittsrohr (5) gegenüber der Längsachse (2) des Einsatzes derart geneigt sind, daß die innere Mündung (8) des Lufteintrittsrohres (4) und die innere Mündung (Io) des Flüssigkeitsaustrittsrohres (5) in der Längsrichtung des Einsatzes hintereinanderliegen.
- 2. Tropf- und Gießeinsatz nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Achsrichtung des Einsatzes erfolgenden Projektionen der inneren Mündung (8) des Lufteintrittsrohres (4) und der inneren Mündung (Io) des Flüssigkeitsaustrittsrohres (5) zusammenfallen.
- 3. Tropf- und Gießeinsatz nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Achsrichtung des Einsatzes erfolgende Projektion der inneren Mündung (8) des Lufteintrittsrohres (4) weiter von der Achse (2) des Einsatzes entfernt liegt als die Projektion der inneren Mündung (Io) des Flüssigkeitsaustrittsrohres (5).
- 4. Tropf- und Gießeinsatz nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Lage der inneren Mündungen (8 und Io) durch entsprechende Verlängerung, Gestaltung (Krümmung) oder Neigung des Lufteintrittsrohres (4) erreicht ist.
- 5. Tropf- und Gießeinsatz nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitsaustrittsrohr (5) an seiner Außenmündung (11) mit Kapillarrillen (I2) versehen ist.
- 6. Tropf- und Gießeinsatz nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß über den Einsatz (I) noch ein besonderer Verschlußstopfen (I4, I5) in den Behälterhals (I3) einsetzbar ist.
- 7. Tropf- und Gießeinsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (14, I5) mit seinem inneren Rand auf dem äußeren Rand des Einsatzes (I) anliegt und damit diesen beim Aufsetzen des Verschlußstopfens vor sich her in die Arbeitsstellung drückt.
- 8. Tropf- und Gießeinsatz nach den Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (I4, I5) in seinem Innern so weit ausgehöhlt ist (I7), daß er die über den Rand der Behältermündung (I3) hervorstehende äußere Mündung (11) des Flüssigkeitsrohres (5) aufzunehmen vermag.
- 9. Tropf- und Gießeinsatz nach den Ansprüchen I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (I) und der Verschlußstopfen (14, I5) aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie Polyäthylen, bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB18049A DE910508C (de) | 1951-12-06 | 1951-12-06 | Tropf- und Giesseinsatz fuer Behaelter, wie Flaschen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB18049A DE910508C (de) | 1951-12-06 | 1951-12-06 | Tropf- und Giesseinsatz fuer Behaelter, wie Flaschen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910508C true DE910508C (de) | 1954-05-03 |
Family
ID=6959566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB18049A Expired DE910508C (de) | 1951-12-06 | 1951-12-06 | Tropf- und Giesseinsatz fuer Behaelter, wie Flaschen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910508C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015336B (de) * | 1954-05-20 | 1957-09-05 | Wilhelm Lynker | Hahnverschluss |
| DE1019195B (de) * | 1952-07-03 | 1957-11-07 | Herbert Bruene Dr Ing | Aus einem Materialstueck bestehender Tropf- und/oder Giesseinsatz |
| DE1025742B (de) * | 1954-09-27 | 1958-03-06 | Herbert Bruene Dr Ing | Tropf- und Giesseinsatz |
-
1951
- 1951-12-06 DE DEB18049A patent/DE910508C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019195B (de) * | 1952-07-03 | 1957-11-07 | Herbert Bruene Dr Ing | Aus einem Materialstueck bestehender Tropf- und/oder Giesseinsatz |
| DE1015336B (de) * | 1954-05-20 | 1957-09-05 | Wilhelm Lynker | Hahnverschluss |
| DE1025742B (de) * | 1954-09-27 | 1958-03-06 | Herbert Bruene Dr Ing | Tropf- und Giesseinsatz |
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