DE9101351U1 - Elektrischer Anschluß - Google Patents
Elektrischer AnschlußInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/24—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
- H01R4/2416—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type
- H01R4/242—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members being plates having a single slot
- H01R4/2425—Flat plates, e.g. multi-layered flat plates
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- Multi-Conductor Connections (AREA)
Description
KLUNKER · SCHMITT-NILSON · HIRSCII PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
K 35 235/6wa 6. Febr. 1991
AMP Incorporated Harrisburg, PA U.S.A.
Elektrischer Anschluß
Die vorliegende Erfindung betrifft einen verbesserten Isolierungsdurchtrennschlitz für einen elektrischen
Anschluß, bei dem ein isolierter Leiter in einen Schlitz eingeführt wird, um die Isolation vom Leiter
zu trennen und den Leiter entlang den Rändern des Schlitzes anzuschließen.
Die US-Patentschrift 4 116 522 zeigt in den Fig. und 9 einen elektrischen Anschluß mit zwei parallelen
Platten, die durch einen Schleifenbereich verbunden
sind. Jede der Platten enthält einen Drahtaufnahmeschlitz, so daß, wenn ein isolierter Leiter quer zu
den durch zwei parallelen Schlitzen bewegt wird, die Isolierung durchdrungen wird, wodurch der Leiter mit den
durch Scheren erhaltenen Rändern der zwei parallelen Platten in Eingriff kommen kann. Zusätzlich enthalten
die zwei parallelen Platten längliche Schlitze, die die Draht-Aufnahmeöffnung flankieren und im wesentlichen
parallel zur Draht-Aufnahmeöffnung sind, wodurch zwei Schenkel gebildet werden, die sich innerhalb
ihrer Elastizitätsgrenzen biegen können, um über einen längeren Zeitraum eine federartige Kraft auf
den Leiter beizubehalten.
Die US-Patentschrift 4 548 459 zeigt einen elektrischen
Anschluß, der zwei parallele Plattenabschnitte mit einem Schleifenbereich, der die beiden verbindet,
besitzt. Die parallelen Plattenbereiche und der Schleifenbereich besitzen einen darin angeordneten
Schlitz zur Aufnahme eines isolierten Leiters. Zwei parallele Schlitze flankieren die Draht-Aufnahmeöffnung
und sind im wesentlichen parallel zum Draht-Aufnahmeschlitz. Die parallelen Schlitze erstrecken
sich auch durch den Schleifenbereich zur Bildung zweier U-förmiger und biegsamer innerer Arme und zweier
fester äußerer Arme, wobei die inneren und äußeren Arme eine durch den Schlitz bestimmte Entfernung voneinander
beabstandet sind. Wenn ein Draht mit großem Durchmesser quer durch den Schleifenbereich in den
Draht-Aufnahmeschlitz bewegt wird, sind die inneren Arme biegsam in eine Stellung bewegbar, in der die
inneren Arme an die äußeren Arme angrenzen.
Die US-Patentschrift 3 937 549 offenbart einen plattenartigen Isolierungsdurchtrennschlitz-Anschluß mit
einem im wesentlichen ebenen Plattenabschnitt, der eine Draht-Aufnahmeöffnung definiert, die größer ist
als der anzuschließende Draht. Benachbart zum Draht-Aufnahmeschlitz und den Draht-Aufnahmeschlitz flankierend
sind zwei Öffnungen, die V-förmige Schenkelglieder definieren. Wenn ein Draht im Draht-Aufnahmeschlitz
angeschlossen werden soll, wird der isolierte Leiter in den Schlitz gedrängt, und die
zwei Ränder, die die Draht-Aufnahmeöffnung bilden, werden aufeinander zu bewegt, wodurch die Litzenleiter
des Drahtes zwischen ihnen eingeschlossen werden. Die V-förmigen Schenkelglieder werden dann
gestreckt, was dazu führt, daß die durch Scheren erhaltenen Ränder in einer Stellung fixiert werden, in
der sie im Eingriff mit dem Draht stehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen Anschluß mit hoher Kontaktkraft zu schaffen, ohne
etwas von der Elastizität des elektrischen Anschlusses zu verlieren.
Diese Aufgabe löst ein elektrischer Anschluß mit einem Draht-Verbindungsabschnitt und einem Kontaktbereich,
bei dem der Draht-Verbindungsabschnitt durch eine einstückige Platte mit einem Basisabschnitt
definiert ist, die zwei freistehende, vom Basisabschnitt nach oben stehende Schenkel aufweist. Die
Schenkel haben durch Scheren erhaltene innere Ränder, die Draht-Eingriffsflächen zur Aufnahme eines Leiters
eines isolierten Drahts bilden, wobei der Drahtverbindungs-Abschnitt weiterhin zwei Federarme aufweist,
die die beiden freistehenden Schenkel flankieren und im wesentlichen parallel zu ihnen sind. Die
zwei Federarme haben dem Oberende der freistehenden Schenkel benachbarte Fußbereiche, die gegen die
Schenkel gedrückt werden, um eine unterstützende Federkraft auf einen eingeführten Leiter auszuüben.
Bei einem bevorzugten Anschluß sind die Fußbereiche der Federarme mit den oberen Bereichen der freistehenden
Schenkel integriert.
In einer anderen Ausführungsform des Anschlusses sind die Fußbereiche von den freistehenden Schenkeln
durch Scheren getrennt und in Gleiteingriff mit diesen bringbar.
Die Erfindung wird nun anhand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In diesen
zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht von vorne auf den Draht-Verbindungs-Abschnitt
;
Fig. 2 eine Draufsicht von vorne auf einen alternativen Drahtverbindungs-Bereich eines elektrischen
Anschlusses;
Fig. 3 den Draht-Verbindungs-Bereich von Fig. 1 mit darin eingedrücktem Leiter eines Drahts
und
Fig. 4 den elektrischen Anschluß von Fig. 3, nachdem der Leiter die Möglichkeit zum
Kriechen hatte.
Fig. 1 zeigt, daß der Draht-Verbindungs-Abschnitt des Anschlusses 2 einen Basisabschnitt 4 besitzt, mit
zwei freistehenden Schenkeln 6, die sich vom Basisabschnitt 4 nach oben erstrecken. Im Wurzelbereich der
Schenkel 6 befindet sich ein vergrößerter Abschnitt 8, der es den Schenkeln erlaubt, sich ohne ungebührliche
Spannung auf die unteren Abschnitte der Schenkel 6 nach außen zu biegen. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Draht-Verbindungs-Abschnitt
2 des Anschlusses aus einem flachen Blech dergestalt ausgestanzt, daß die Schenkel 6 durch Scheren erhaltene
Seitenränder 10 besitzen, die den Leiter zwischen sich und ihnen im Eingriff mit sich aufnehmen.
Der Draht-Verbindungs-Abschnitt 2 enthält auch einen sich nach außen erweiternden Zugang 12, der die
Führung des isolierten Leiters während seiner quer gerichteten Bewegung in den Schlitz und in Eingriff
mit den Seitenrändern 10 des Draht-Verbindungs-Abschnitts 2 unterstützt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält der Draht-Verbindungs-Abschnitt 2 zwei
Unterstützungsfederschenkel 14, die sich vom Basisabschnitt 4 nach oben erstrecken und die Schenkelabschnitte
6, die den Draht-Verbindungs-Abschnitt bilden, umspreizen oder flankieren. Die Unterstützungsfederschenkel
14 enthalten Fußabschnitte 16, die bei der bevorzugten Ausführungsform integriert
und kontinuierlich mit den oberen Enden der Feder-
schenkel 6 ausgebildet sind. Es wird darauf hingewiesen, daß in
Fig. 1 nur der Draht-Verbindungs-Abschnitt eines elektrischen Anschlusses gezeigt ist, aber in der
Praxis würde der Draht-Verbindungs-Abschnitt 2 aller Wahrscheinlichkeit nach einstückig sein mit einem
am Rand 20 mit ihm verbundenen weiteren Abschnitt des elektrischen Anschlusses. Der Draht-Verbindungs-Abschnitt
2 könnte z.B. einstückig sein mit einem stiftartigen oder buchsenartigen oder einem flachzungenartigen
Anschluß, oder der Draht-Verbindungs-Abschnitt 2 könnte ein am Rand 20 gespiegeltes
Spiegelbild sein, um zwei gleiche Draht-Verbindungs-Abschnitte 2 zum Spleißen zweier elektrischer Leiter
zu bilden.
Eine andere Ausführungsform des Anschlusses ist in Fig. 2 gezeigt und enthält einen Draht-Verbindungs-Abschnitt
102, der dem der in Fig. 1 gezeigten Verbindung 2 ähnlich ist, wobei der Drahtverbindungs-Abschnitt
102 zwei Schenkelabschnitte 106 enthält, die von einem Basisabschnitt 104 nach oben stehen.
Gleichermaßen enthält der Draht-Verbindungs-Abschnitt 102 zwei Unterstützungsfederschenkel 114,
die sich ebenfalls vom Basisabschnitt 104 nach oben erstrecken und die Schenkel 106 flankieren. Die
Unterstützungsfederschenkel 114 enthalten Schenkelbereiche 116, die mit den Unterstützungsfederschenkeln
114 einstückig sind, aber von den Schenkeln 106 dergestalt durch Scheren getrennt sind, daß die
durch Scheren erhaltenen Enden 124 der Schenkel 116 in gleitender Anlage an den durch Scheren erhaltenen
Rändern 118 der nach oben stehenden Schenkel 106
angrenzen.
Das zu lösende Problem ergibt sich aus einem als Kriechen bekannten Phänomen, bei dem Material dazu
neigt, zu fließen, wenn es unter extremem örtlichen Druck ist. Wenn im Falle von Drahtverbindungen,
ein Draht in einen Draht-Aufnahme-Schlitz gedrängt wird, üben die mit dem Draht im Eingriff
stehenden Flächen große Kräfte auf einen kleinen Bereich des Drahtes aus, wodurch sie einen großen örtlichen
Druck bewirken. Dieser Druck veranlaßt das Material von einer in Fig. 3 gezeigten Gestalt in
eine in Fig. 4 gezeigte Gestalt zu fließen oder zu kriechen.
Aus diesem Kriechen des Drahtes können sich zwei Probleme ergeben. Zum einen können die mit dem Draht
im Eingriff stehenden Abschnitte sich zu einer Stellung entspannen, in der keine geeignete gasdichte
elektrische Verbindung mit dem Draht mehr besteht, in welchem Falle der elektrische Anschluß und der
Draht korrodieren könnten. Zum zweiten könnte der Draht beginnen, sich nach oben aus dem Schlitz herauszuarbeiten,
was wiederum zu einer schlechten Verbindung oder zum Lösen der Verbindung führt.
Durch Hinzufügen der Unterstützungsfederarme 14 oder 114 werden beide der obengenannten Probleme gelöst.
Wenn der Draht kriecht und die Schenkel sich entspannen, was bedeutet, daß man sich auf der Kraft-Auslenkungs-Kennlinie
nach unten bewegt, fügen die Unterstützungsfedern eine Kraft F2 in eine Richtung
gegen den Draht hinzu, um eine gute elektrische Verbindung sicherzustellen. Zweitens neigen die Federarme
dazu, die Schenkel 6 oder 106 etwas zu schließen und dadurch den Leiter zwischen sich
einzuschließen, da die Unterstützungskraft F2 auf die freistehenden Schenkel oberhalb der Position
des Leiters C ausgeübt wird. In jeder der beiden oben offenbarten Ausführungsformen sind die Unterstützungsfedern
und die Schenkel fein aufeinander abgestimmt, um die Spannungs-Belastung der Schenkel
und der Federquerschnitte zu optimieren.
Claims (3)
1. Elektrischer Anschluß (2, 102) mit einem Draht-Verbindungs-Abschnitt
und einem Kontaktbereich, bei dem der Draht-Verbindungs-Abschnitt durch eine einstückige
Platte mit einem Basisabschnitt (4, 104) definiert ist, die zwei freistehende, vom Basisabschnitt
(4, 104) nach oben stehende Schenkel (6,
106) aufweist, wobei die Schenkel (6, 106) durch Scheren erhaltene innere Ränder (10, 110) besitzen, die Drahteingriffsflächen
zur Aufnahme eines Leiters (C) eines isolierten Drahts bilden,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
der Drahtverbindungsabschnitt weiterhin zwei Federarme (14, 114) aufweist, die die zwei freistehenden
Schenkel (6, 106) flankieren und im wesentlichen parallel zu ihnen sind, wobei die zwei Federarme
(14, 114) dem oberen Ende der freistehenden Schenkel (6, 106) benachbarte Fußbereiche (16, 116) besitzen,
die gegen die Schenkel gedrückt werden, um auf einen eingeführten Leiter eine unterstützende Federkraft
auszuüben.
2. Elektrischer Anschluß (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußbereiche (16) der Federarme (14) mit den obersten Bereichen der freistehenden Schenkel
(6) integriert sind.
3. Elektrischer Anschluß (102) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußbereiche (116) von den freistehenden Schenkeln (106) durch Scheren getrennt und im Gleit-
eingriff mit diesen bringbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB909002736A GB9002736D0 (en) | 1990-02-07 | 1990-02-07 | Improved insulation displacement slot |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9101351U1 true DE9101351U1 (de) | 1991-04-25 |
Family
ID=10670567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9101351U Expired - Lifetime DE9101351U1 (de) | 1990-02-07 | 1991-02-06 | Elektrischer Anschluß |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9101351U1 (de) |
| GB (1) | GB9002736D0 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102364753A (zh) * | 2011-11-24 | 2012-02-29 | 刘海涛 | 一种绝缘剥移连接端子 |
| DE102012101071A1 (de) * | 2012-02-09 | 2013-08-14 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Schneidklemmkontakt |
| EP2747207A4 (de) * | 2011-10-14 | 2015-06-03 | Omron Tateisi Electronics Co | Endgerät |
| EP2747208A4 (de) * | 2011-10-14 | 2015-06-03 | Omron Tateisi Electronics Co | Endgerät |
| EP2747206A4 (de) * | 2011-10-14 | 2015-06-03 | Omron Tateisi Electronics Co | Endgerät |
-
1990
- 1990-02-07 GB GB909002736A patent/GB9002736D0/en active Pending
-
1991
- 1991-02-06 DE DE9101351U patent/DE9101351U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2747207A4 (de) * | 2011-10-14 | 2015-06-03 | Omron Tateisi Electronics Co | Endgerät |
| EP2747208A4 (de) * | 2011-10-14 | 2015-06-03 | Omron Tateisi Electronics Co | Endgerät |
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| US9209545B2 (en) | 2011-10-14 | 2015-12-08 | Omron Corporation | Terminal having an insertion groove for a conductor and a pair of conductive arm parts with a plurality of slits |
| US9231324B2 (en) | 2011-10-14 | 2016-01-05 | Omron Corporation | Terminal |
| US9231316B2 (en) | 2011-10-14 | 2016-01-05 | Omron Corporation | Electrical terminal assembly having an insertion groove |
| CN102364753A (zh) * | 2011-11-24 | 2012-02-29 | 刘海涛 | 一种绝缘剥移连接端子 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB9002736D0 (en) | 1990-04-04 |
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