DE908501C - Regenerator zur Verwendung in einer Heisskolbenmaschine - Google Patents

Regenerator zur Verwendung in einer Heisskolbenmaschine

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DE908501C
DE908501C DEN4665A DEN0004665A DE908501C DE 908501 C DE908501 C DE 908501C DE N4665 A DEN4665 A DE N4665A DE N0004665 A DEN0004665 A DE N0004665A DE 908501 C DE908501 C DE 908501C
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DE
Germany
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regenerator
space
wire
flow direction
spray nozzle
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Expired
Application number
DEN4665A
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English (en)
Inventor
Cornelius Otto Jonkers
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/053Component parts or details
    • F02G1/057Regenerators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Regenerator zur Verwendung in einer Heißkolbenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf einen Regenerator zur Verwendung in einer Heißgaskolbenmaschine, hei der die Füllmasse des Regenerators aus einer oder mehrerer: Drahtlängen mit einem hydraulischen Durchmesser von weniger als 50 Mikron besteht.
  • Unter einer Heißgaskolbenmaschine ist hier ein Heißgaskolbenmotor, eine gemäß dem umgekehrten 1leißgaskolbenmotorprinzip arbeitende Kaltgaskühlmaschine oder eine Wärmepumpe zu verstehen.
  • Unter dem hydraulischen Durchmesser drahtförmigen Materials versteht man den Quotienten aus dem vierfachen Materialquerschnitt und dem Umfang eines Materialquerschnittes. Das Material kann einen runden Querschnitt oder einen anderen, z. B. rechteckigen Querschnitt haben. Die Größe des bei den Berechnungen von Regeneratoren allgemein verwendeten hydraulischen Durchmessers des drahtförmigen Materials ist wichtig für die thermodynamischen und aerodynamischen Eigenschaften. der Regeneratorfüllmasse.
  • Regeneratoren werden oftmals aus Metalldraht hergestellt. So kann man z. B. einen Regenerator herstellen, indem nach Art einer festen Hülse ein gekräuselter Draht spulenartig aufgewickelt wird, wobei sich die Deforrnierungen in Längsrichtung des Regenerators erstrecken. Der so gebildete Regenerator erfüllt im allgemeinen die an ihn zu stellenden Anforderungen.
  • Diese Anforderungen sind folgende: i. Der Regenerator soll hinreichende Wärmekapazität haben; z. der freie Raum im Regenerator soll nicht zu groß sein; 3. der Strömungswiderstand des Regenerators soll nicht zu groß sein; 4. die Wärmeleitung von der warmen Seite des Regenerators zur kalten Seite soll nicht zu groß sein; 5. die Struktur der Füllmasse ist vorzugsweise derart, daß über den ganzen Strömungsquerschnitt des Regenerators der Widerstand möglichst gleichmäßig ist, so daß überall die gleichen thermodynamischen Erscheinungen auftreten.
  • Außerdem ist es wichtig, daß der die vorgenannten Anforderungen erfüllende Regenerator nicht zu kostspielig ist. Der Regenerator nach der Erfindung entspricht den erwähnten Anforderungen in höherem Maße als die bisher bekannten Regeneratoren und hat weiter den Vorteil einer einfachen Herstellung.
  • Zu diesem Zweck weist er das Merkmal auf, daß das Drahtmaterial eine ungleichmäßige gekräuselte Struktur hat und die Kräuselungen sich im wesentlichen quer zur Hauptströmungsrichtung des den Regenerator durchströmenden Gases erstrecken. Zweckmäßig ist die gekräuselte Struktur unregelmäßig, wobei es möglich ist, daß die Kräuselungen mit ungekräuselten Drahtlängen abwechseln. Die Kräuselungen können groß oder klein, z. B. 15 mm und größer, oder 3 mm und sogar kleiner sein. Vorzugsweise erstrecken sich die Kräuselungen senkrecht zur Hauptdurchströmungsrichtung des Gases im Regenerator. Sie können aber auch ein wenig schräg zu dieser Hauptströmungsrichtung liegen. Wenn der Regenerator zylindrische Wände hat, ist die Hauptströmungsrichtung des Gases parallel zu einer Erzeugenden dieser zylindrischen Wand.
  • Gemäß einer Ausbildung des Regenerators nach der Erfindung besitzt die Füllmasse eine geschichtete Struktur.
  • Der Regenerator nach der Erfindung läßt sich auf einfache Weise herstellen. Das Verfahren zur Herstellung der Regeneratoren nach der Erfindung weist das Merkmal auf, daß unter Zuhilfenahme einer oder mehrerer Spritzdüsen mittels eines Preßgases das Drahtmaterial einem Raum zugeführt und gegen eine quer zur Hauptströmungsrichtung des Gases durch den Raum liegende poröse Wand gestoßen wird, wobei der Querschnitt dieses Raumes wenigstens im wesentlichen dem Querschnitt des Regenerators entspricht und die Spritzdüse derart aufgestellt ist, daß sich das Drahtmaterial im Raum im wesentlichen in der Hauptströmungsrichtung des Gases durch den Raum bewegt, wonach die auf diese Weise gebildete Füllmasse in der Hauptströmungsrichtung zusammengepreßt wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung ist es namentlich angebracht, außer dem der Spritzdüse zugeführten Luftstrom einen zweiten Luftstrom zu verwenden, der im Raum die gebildete Füllmasse in der Hauptströmungsrichtung zusammendrückt. Außerdem ist es insbesondere bei der Herstellung ringförmiger Regeneratoren erwünscht, daß der Raum relativ in bezug auf die Spritzdüse in Umdrehung versetzt wird.
  • Ferner ist es günstig, die Kräuselungen der Regeneratorfüllmasse klein zu bemessen. Um dies zu erreichen, soll das Drahtmaterial vor seiner Einführung in den Raum einer solchen Biegespannung unterworfen werden, daß der Draht gekräuselt wird.
  • Falls die Füllmasse aus gezogenem Drahtmaterial besteht, ist es aber auch möglich, den Draht, nachdem er bis zum gewünschten Durchmesser ausgezogen worden ist, mit der durch das Ziehen entstandenen Härte dem Raum zuzuführen, wodurch- im allgemeinen der Draht sich von selbst kräuselt.
  • Der so ausgebildete Draht ist also nach dem Ziehvorgang nicht nachgeglüht. Gegebenenfalls kann ein solcher Draht noch einer Biegespannung unterworfen werden, um die Abmessungen der Kräuselungen voneinander verschieden zu machen.
  • Die Vorrichtung, mit dem das Verfahren nach der Erfindung ausgeführt wird, hat das Merkmal, daß sie einen Raum enthält, dessen Querschnitt wenigstens im wesentlichen mit dem Querschnitt des Regeneratorraumes übereinstimmt, und mit wenigstens einer Spitzdüse versehen ist, um das Drahtmaterial dem Raum zuzuführen, wobei der Raum auf einer Seite eine mit Bohrungen versehene Wand besitzt und ferner mindestens eine Drahtspule für das Drahtmaterial vorhanden ist.
  • Nach einer günstigen Ausführungsform der Vorrichtung sind Mittel vorgesehen, um den Raum relativ in bezug auf die Spritzdüse in Umdrehung zu versetzen.
  • Es ist erwünscht, eine hinreichende Anzahl Kräuselungen in der Füllmasse anzubringen. Um dies zu erreichen, beträgt nach einer Ausführungsform der Erfindung die mittlere Umfangsgeschwindigkeit des Raumes in bezug auf die Spritzdüse höchstens die Hälfte der Zufuhrgeschwindigkeit des Drahtmaterials zu diesem Raum.
  • Die Erfindung wird an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Fig. i zeigt eine Heißgaskolbenmaschine und Fig. 2 in- vergrößertem Maßstabe einen Schnitt des Regenerators; Fig. 3 ist ein anderer Schnitt des Regenerators; Fig. q. ist ein Querschnitt eines Regenerators mit größeren Kräuselungen als in Fig.3, und Fig. 5 zeigt die Vorrichtung zur Herstellung des Generators.
  • Die Heißgaskolbenmaschine nach Fig. i ist als eine Kaltgaskühlmaschine ausgebildet. Namentlich bei Kaltgaskühlmaschinen ist es sehr wichtig, daß der Regenerator. den höchsten Anforderungen entspricht, so daß namentlich bei diesen Maschinen der Regenerator nach der Erfindung mit Erfolg zur Verwendung kommen kann. Im Zylinder i bewegen sich ein Verdränger 2 und ein Kolben 3 mit konstantem Phasenunterschied auf und ab, wobei der Verdränger dem Kolben voreilt. Sowohl der Verdränger 2 als auch der Kolben 3 sind durch ein eigenes Triebstangensystem q. bzw. 5 mit einer eigenen Kurbel 6 bzw. 7 einer gemeinsamen Kurbelwelle 8 verbunden.
  • Der Raum g oberhalb des Verdrängers 2 ist der Gefrierraum der Maschine, der durch einen Gefrierer i o, einen Regenerat.or i i und einen Kühler 12 mit dem Raum 13 zwischen dem Verd,ränger 2 und dem Kolben 3 in Verbindung steht. Dieser letztgenannte Raum wird der gekühlte Raum genannt.
  • Durch die Wand des Gefrierers io und die Wand des Gefrierraumes 9 wird dem Mittel, das in der Maschine einem geschlossenen thermodynamischen Kreislauf unterliegt, Wärmeenergie zugeführt. Diese 1@'ärmeeiiergie wird dem Raum 14 rings um den Gefrierer und den Gefrierraum entzogen, so daß dieser Raum eine niedrige Temperatur erlangt. [in Kühler 12 wird kalorische Energie von dem Mittel in der Maschine abgeführt. Diese Energie kann z. B. an Wasser oder an die freie Luft abgegeben werden.
  • Die Kühlmaschine wird vom Elektromotor 15 angetrieben. Es können jedoch auch andere Motoren, z. B. Benzinmotoren oder Dieselmotoren, zum Antrieb der Kühlmaschine benutzt werden. Der Regenerator i i dieser Kühlmaschine ist nach der Erfindung ausgebildet und wird an Hand der Fig. 2, 3 und 4 näher erläutert.
  • Fig. 2 ist ein Längsschnitt längs der Linie II-11 in Fig.3, und Fig.3 ist ein Querschnitt längs der Linie III-III in Fig. 2. Der Regenerator ist ringförmig ausgebildet und besitzt eine Außenwand 2o und eine Innenwand 21; letztere wird im allgemeinen die zylindrische Buchse sein, in der der Kolben und/oder der Verdränger gleiten. Die Füllmasse 22 besteht aus einer großen Anzahl von Schichten 23, deren Dicke verhältnismäßig klein ist und im allgemeinen nicht viel größer als einige Male die Drahtstärke sein wird. Die Schichten liegen quer zur Hauptströmungsrichtung (mit Pfeil 24 angedeutet) des Gases im Generator.
  • Das in Fig. 3 dargestellte Drahtmaterial hat eine ungleichmäßige gekräuselte Struktur; die Kräuselungen 25 liegen quer zur Hauptströmungsrichtung 24. Das Drahtmaterial bei dieser Ausführungsform besteht aus gezogenem Kupferdraht mit einer Stärke von 3o Mikron. Dieser Kupferdraht wird vor Einführung in den Raum, in dem die Regeneratorfüllmasse hergestellt wird, einer Biegespannung unterworfen. Infolgedessen hat die Füllmasse eine unregelmäßige gekräuselte Struktur. Eine solche Struktur entsteht, wenn das Drahtmaterial, nachdem es bis auf das richtige Maß ausgezogen worden ist nicht nachgeglüht wird. Der Füllfaktor des Regenerators ist vorzugsweise kleiner als 30°1o und beträgt bei dieser Ausführungsform 2o°/0.
  • Fig.4 ist ein Querschnitt eines Regenerators, bei dem das Drahtmaterial nicht vorgekrümmt ist, oder wohl ein Nachglühen stattgefunden hat; die Kräuselungen 26 sind in diesem Fall größer als in der Ausführungsform nach Fig. 3 und wechseln ab mit geraden Drahtstrecken. Dieser Regenerator besteht aus einem Chromnickeldraht mit einem Durchmesser von 25 Mikron; der Füllfaktor beträgt 161/o.
  • Wie aus den Figuren hervorgeht, ist der Regenerator inhomogen, d. h., daß die gekräuselte Struktur in allen Schichten ungleich ist und die Berührungspunkte des Drahtes an der Wand ungleichmäßig über die ganze Außen- und Innenoberfläche des Regenerators liegen.
  • Die Ausführungsbeispiele zeigen ringförmige Regeneratoren; es ist aber auch möglich, Regeneratoren mit einem gleichen Strukturbild herzustellen, die z. B. zylindrisch ausgestaltet sind. Außerdem können Regeneratoren aus Segmenten aufgebaut werden, die durch Zerschneiden eines ringförmigen Regenerators entstehen.
  • Fig.5 zeigt die Vorrichtung, mit der die Regeneratoren nach der Erfindung hergestellt werden können.
  • Diese Vorrichtung besteht aus einem Gestell 31, auf dem ein Elektromotor 32 angeordnet ist. Eine Luftleitung 33 kann an einen Kompressor oder an eine vorhandene Preßleitung angeschlossen werden. Die Luftleitung 33 teilt sich in zwei Zweige 34 und 35, die beide mit Hähnen 36 bzw. 37 versehen sind. Die Leitung 34 führt zu einer Spritzvorrichtung 38, die mit einer Zufuhrleitung 39 und mit einer Abfuhrleitung 40 für den Draht versehen ist. Am Gestell 31 ist außerdem eine Halterung 41 befestigt, an der eine Seilscheibe 42 drehbar befestigt ist. Auf dieser Seilscheibe kann eine Drahtspule 43 angeordnet werden. Die Seilscheibe 42 wird vom Elektromotor 32 angetrieben. Ferner gibt es eine zweite Halterung 44 mit einer Drahtführung 45. An dieser Halterung ist der Dorn 46 befestigt, über den der Draht :bei der Zuführung zur Spritzdüse gekrümmt wird.
  • Das Gestell trägt weiter zwei Halterungen 47 und 48. An der Halterung 47 ist der Deckel 49 befestigt, der mit zwei Öffnungen 50 und 51 ausgestattet ist. In diesen Öffnungen sind die Leitungen Io und 35 angeschlossen. Mittels der Schraube 5a ist der Deckel 49 außerdem an der Halterung 48 befestigt. Im Deckel 49 können sich die an einem gemeinsamen durchlochten Deckel 55 befestigten Zylinder 53 und 54 gemeinsam um die Schraube 52 drehen. Die Zylinder werden vom Motor 56, der mit einem Reibrad 57 versehen ist, das mit dem Zylinder 53 in Berührung ist, in Umdrehung versetzt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei der Betätigung des Motors 32 wird die Seilscheibe 42 in Umdrehung versetzt, so daß sich die Drahtspule 43, von der der Draht 58 über den Dorn 46 und die Drahtführung 45 in die Spritzvorrichtung 39 geführt ist, abwickeln kann. Mittels der der Leitung 33 zugeführten Preßluft wird der Draht durch die Leitung 4o geführt und dem Zylinderraum zwischen den Zylindern 53 und 54 zugeführt. Die Zylinder werden vom Elektromotor 56 in Umdrehung versetzt. Durch die Leitung 35 wird dem zylindrischen Raum eine zusätzliche Menge Luft zugeführt, wodurch die Kräuselungen im Raum in der Hauptströmungsrichtung zusammengedrückt werden. Die Zufuhr der zusätzlichen Luft liegt bei dieser Vorrichtung der Drahtzuführung diametral gegenüber; dies ist aber nicht unbedingt erforderlich. Die Luft verläßt den Raum durch die als Deckel 55 ausgebildete durchlässigel, #'and. Infolge der Umdrehung der Zylinder und der Drahtzufuhr wird der Draht in Kräuselungen gelegt, die quer zur Hauptströmungsrichtung des Gases im Raum liegen. Das Krümmen um den Dorn ,46 bewirkt, daß die Kräuselungen verhältnismäßig klein und unregelmäßig sind, wie in Fig. 3 abgebildet ist. Um eine hinreichende Anzahl Kräuselungen zu erhalten, soll die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der Zylinder höchstens die Hälfte der Zufuhrgeschwindigkeit des Drahtmaterials betragen.
  • Nachdem der ringförmige Raum mit Draht gefüllt worden ist, wird das Material mit einem Stempel in der Hauptströmungsrichtung zusammengepreßt, so daß der gewünschte Füllfaktor erhalten wird.
  • Mit diesem Verfahren kann insbesondere ein Regenerator hergestellt werden dessen Strömungswiderstand über die ganze Durchströmungsoberfläche möglichst gleich ist.
  • Eine Eigenschaft des auf diese Weise hergestellten Regenerators ist weiter, daß das Ausziehen der Regeneratorfüllmasse in der Hauptströmungsrichtung sehr leicht, das Ausziehen der Füllmasse in sämtlichen Richtungen in der Ebene, in der die Kräuselungen liegen, jedoch beträchtlich schwieriger ist.
  • Bei der oben geschilderten Vorrichtung ist nur eine Spritzdüse vorgesehen; es können aber mehrere Spitzdüsen mit je einer Drahtspule vorgesehen sein.
  • Auch ist es möglich, die Wand 55 mit dem Regenerator vollständig in der Heißgaskolbenmaschine unterzubringen, so daß der Regenerator nicht aus diesem Zylinder entfernt zu werden braucht, wodurch Beschädigung auftreten könnte.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regenerator zur Verwendung in einer Heißgaskolbenmaschine, bei der die Regeneratorfüllmasse aus einer oder mehreren Drahtlängen mit einem hydraulischen Durchmesser von weniger als 5o Mikron besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtmaterial eine ichmäßige gekräuselte Struktur hat und ungle die Kräuselungen sich im wesentlichen quer zur Hauptströmungsrichtung des Gases durch den Regenerator erstrecken.
  2. 2. Regenerator nach Anspruch i dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse eine geschichtete Struktur besitzt.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung des Regenerators nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter Zuhilfenahme einer oder mehrerer Spritzdüsen mittels eines Preßgases das Drahtmaterial einem Raum zugeführt und gegen eine quer zur Hauptströmungsrichtung des Gases durch den Raum liegende poröse Wand gestoßen wird, wobei der Querschnitt dieses Raumes wenigstens im wesentlichen dem Querschnitt des Regenerators entspricht und die Spritzdüse derart aufgestellt ist, daß sich das Drahtmaterial im Raum im wesentlichen in der Hauptströmungsrichtung des Gases durch den Raum bewegt und daß der Raum relativ in bezug auf die Spritzdüse in Umdrehung versetzt wird, wonach die auf diese Weise gebildete Füllmasse in der Hauptströmungsrichtung zusammengepreßt wird. .
  4. 4. Verfahren. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem der Spritzdüse zugeführten Luftstrom ein zweiter Luftstrom verwendet wird, der im Raum die gebildete Füllmasse in der Hauptströmungsrichtung zusammendrückt.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Draht= material vor Einführung in den Raum einer derartigen Biegespannung unterworfen wird, daß der Draht gekräuselt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei dem die Füllmasse aus gezogenem Drahtmaterial besteht, dadurch gekennzeichnet, daß derDraht, nachdem er bis zum gewünschten Durchmesser ausgezogen worden ist, mit der durch das Ziehen entstandenen Härte dem Raum zugeführt wird.
  7. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtung mindestens eine Drahtspule für das Drahtmaterial sowie einen Raum enthält, dessen Querschnitt wenigstens angenähert dem Querschnitt des Regeneratorraumes entspricht und mit mindestens einer Spritzdüse versehen ist, um dem Raum Drahtmaterial zuzuführen, und der weiterhin auf einer Seite mit einer durchlässigen Wand versehen ist. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um den Raum relativ in bezug auf die Spritzdüse in Umdrehung zu versetzen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Umfangsgeschwindigkeit des Raumes in bezug auf die Spritzdüse höchstens .die Hälfte der Zufuhrgeschwind'igkeit des Drahtmaterials zu diesem Raum beträgt.
DEN4665A 1951-09-14 1951-11-10 Regenerator zur Verwendung in einer Heisskolbenmaschine Expired DE908501C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138302B (de) * 1959-12-11 1962-10-18 Daimler Benz Ag Verfahren zum Herstellen von Waermetauscherkoerpern fuer Regenerativ-waermetauscher,deren Masse aus zusammengepressten, feinen Spaenen besteht
DE1205363B (de) * 1962-10-25 1965-11-18 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Verfahren zum Herstellen poroeser Werkstuecke aus Metallfasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138302B (de) * 1959-12-11 1962-10-18 Daimler Benz Ag Verfahren zum Herstellen von Waermetauscherkoerpern fuer Regenerativ-waermetauscher,deren Masse aus zusammengepressten, feinen Spaenen besteht
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