DE908181C - Vorrichtung zum Absaugen von Fluessigkeiten aus Koerperhoehlen, insbesondere des Speichels aus der Mundhoehle bei zahnaerztlicher Behandlung - Google Patents

Vorrichtung zum Absaugen von Fluessigkeiten aus Koerperhoehlen, insbesondere des Speichels aus der Mundhoehle bei zahnaerztlicher Behandlung

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DE908181C
DE908181C DEP8027A DEP0008027A DE908181C DE 908181 C DE908181 C DE 908181C DE P8027 A DEP8027 A DE P8027A DE P0008027 A DEP0008027 A DE P0008027A DE 908181 C DE908181 C DE 908181C
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DE
Germany
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vacuum tank
line
cuspidor
suction
dental treatment
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DEP8027A
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English (en)
Inventor
Dr Ernst-Helmut Pruin
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ERNST HELMUT PRUIN DR
Original Assignee
ERNST HELMUT PRUIN DR
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/14Dental appliances for receiving spittle, with or without rinsing means therefor, e.g. dental basins, spittoons, cuspidors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/06Saliva removers; Accessories therefor

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten aus Körperhöhlen, insbesondere des Speichels aus der Mundhöhle bei zahnärztlicher Behandlung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten aus Körperhöhlen, die insbesondere zum Absaugen des Speichels aus der Mundhöhle bei zahnärztlicher Behandlung geeignet ist. Es ist bekannt, solche Absaugevorrichtungen mittels einer Pumpe zu betätigen und der Pumpe einen Unterdruckbehälter vorzuschalten, in welchem sich die abgesaugte Flüssigkeit sammelt. Eine derartige Vorrichtung ist für einen kontinuierlichen Betrieb nicht geeignet. Die Entnahme der angesammelten Flüssigkeiten und Festkörper ist meist an die Ausübung einer Reihe von Handgriffen gebunden und im Hinblick auf die hygienischen Belange nur unbefrie4igend durchzuführen.
  • IBei der Absaugevorrichtung gemäß der Erfindung weist der Unterdruckbehälter einen Ablauf auf, der an die stationäre Wasserableitung, vorzugsweise diejenige des Speibeckens für die zahnärztliche Behandlung, angeschlossen ist und durch den der in den meisten Fällen hochgradig keimhaltige Inhalt des Behälters nach Erreichen eines bestimmten Füllungsgrades abgelassen bzw. abgepreßt werden kann, ohne daß irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen bei der Beseitigung erforderlich sind.
  • Erfindungsgemäß kann sodann an den Unterdruckbehälter außer der Flüssigkeits-, insbesondere Speichelabsaugeleitung eine Staub- und Luftabsaugeleitung angeschlossen sein. Es ist auf diese Weise bei zahnärztlicher Behandlung möglich, nicht nur den störenden Speichel, sondern auch den beim Bohren anfallenden Staub abzusaugen und den Zahn durch Absaugen der feuchtigkeitsangereicherten Luft völlig trocken zu halten. Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, den Unterdruckbehälter unterhalb des Speibeckens für die zahnärztliche Behandlung an dessen Abflußieitung anzuschließen, wobei der Unterdruckbehälter so angeordnet sein kann, daß er die Abflußleitung des Speibeckens umschließt. Der Unterdruckbehälter kann eine Wasserzuleitung zum Ausspülen des Behälters aufweisen, die mittels eines Dreiwegehahnes an die Wasserzuleitung des Speibeckens angeschlossen sein kann. Die an den Unterdruckbehälter angeschlö ssenen beiden Ab saugeleitungen für die Flüssigkeit einerseits und für Staub und Luft andererseits, ferner die zur Pumpe führende Saugleitung und die Abflußleitung des Unterdruckbehälters weisen jede ein Absperrventil auf. Es kann am Unterdruckbehälter ein Wasserstandsanzeiger, wie Schauglas oder Schwimmeranzeigevorrichtung, vorgesehen sein, ferner ein Manometer zur Anzeige des jeweils herrschenden Unterdruckes.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar die Anordnung derVocrichtung an einem Speibecken für zahnärztliche Zwecke, dargestellt.
  • Ein Unterdruckbehälter a, vorzugswetse runder Gestaltung, umschließt die Abfluß leitung d des Speibeckens h. An den Unterdruckbehälter a sind in seinem oberen Teil eine Absaugeleitung b für den Speichel und eine Absaugeleitung c für Staub und Luft angeschlossen. D'ie Leitungen b und c weisen Absperrventile m bzw. it auf. Ferner ist an den Behälter a eine Saugleitung r angeschlossen, die zur Saugpumpe I führt und ein Absperrventil k aufweist.
  • Die Wasserzufuhr zum Speibecken h geschieht über eine Leitung g. An die Leitung g ist mittels eines Dreiwegehahnes f eine lin den Behälter a führende Spülleitung e angeschlossen. Der Behälter a weist ein Schauglas q, das die Höhe des Wasserstandes im Behälter a erkennen läßt, und ein Manometer i auf, das den jeweils im Behälter a herrschenden Unterdruck anzeigt.
  • Im unteren Teil des Behälters a ist eine Abflußleitung p angeschlossen, die ein Absperrventil o aufweist und die in die Abflußleitung d des Speibeckens h führt. Bei Benutzung der Vorrichtung wird der Dareiwegehahn f so eingestellt, daß in den Behälter a kein Wasser aus der Leitung g strömen kann. Ferner werden das Ventil o geschlossen, die Pumpel in Betrieb gesetzt und das Ventil k geöffnet. Soll nun Speichel abgesaugt werden, so wird das Saugrohr b in den Mund eingeführt, nachdem das Ventil n geöffnet worden ist Sollen Staub und Luft abgesaugt werden, so wird das Saugrohr c in den Mund eingeführt und das Ventil xn geöffnet.
  • Das Absaugen von Staub und Luft kann gleichzeitig mit dem Absaugen von Speichel oder auch getrennt von diesem erfolgen, je nachdem welches der Rohre b, c in den Mund eingeführt und welches der Ventile nt, n geöffnet ist. Der abgesaugte Speichel und Staub sammeln sich im Behälter a an. Soll der Behälter a entleert werden, so wird das Ventil k geschlossen und das Ventil o geöffnet. Der Behälter a entleert sich dann über die Leitung p in die Abflußleitung d des Speibeckens h. Soll der Behälter a ausgespült werden, so wird der Dreiwegehahn J bei geschlossenem Ventil k und zweckmäßig nach Schließen der Ventilen und rn so eingestellt, daß durch die Leitung e Wasser in den Behälter a strömt. Zweckmäßig ist die Leitung e im Behälter a so angeordnet, daß der Wasserstrom im Behälter a eine wirbelnde Bewegung erzeugt, die den Behälter gründlich ausspült. Das Spülwasser fließt über die Leitung p in die Abflußleitung d des Speibeckens h.
  • Das Schauglas q läßt erkennen, wie weit der Behälter a mit Flüssigkeit angefüllt ist und wann er zu entleeren ist. Das Manometer i zeigt den jeweiligen Unterdruck im Behälter a an.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten aus Körperhöhlen, insbesondere des Speichels aus der Mundhöhle bei zahnärztiicher Behandlung, bei der die Flüssigkeitsabsaugeleitung über einen Unterdruckbehälter an eine 5 augvorrichtung, wie elektrisch angetriebene Pumpe, angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruckbehälter (a) einen an die stationäre Wasserableiìtung, vorzugsweise diejenige (d) des Speibeckens (h) für zahnärztliche Behandlung, angeschlossenen Ablauf (p) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an den Unterdruckbehälter (a) außer der Flüssigkeits-, insbesondere Speichelabsaugeleitung (b) eine Staub- und Luftabsaugeleitung (c) angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruckbehälter (a) unterhalb des Speibeckens (h) an dessen Abfluß leitung (d) angeschlossen ist und daß vorzugsweise der Unterdruckbehälter die Abfluß leitung des Speibeckens umschließt.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruckbehälter (a) eine Wasserzuleitung (e) zum Ausspülen desselben aufweist, die gegebenenfalls mittels eines Dreiwegehahnes (f) an die Wasserzuleitung (g) des Speibeckens (h) angeschlossen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Unterdruckbehälter (a) angeschlossenen Absaugen leitungen für Flüssigkeit (b) und für Staub und Luft (c) und die zur Pumpe (1) führende 'Saugleitung (r) sowie die Abflußleitung (p) des Unterdruckbehälters Absperrventile (it, m, k, o) aufweisen.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Unterdruckbehälter (a) ein Wasserstandsanzeiger, wie Schauglas (q) oder Schwimmeranzeiger, angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Unterdruckbehälter (a) ein Manometer (i) zur Anzeige des jeweiligen Unterdruckes im Behälter angeordnet ist.
DEP8027A 1952-07-17 1952-07-17 Vorrichtung zum Absaugen von Fluessigkeiten aus Koerperhoehlen, insbesondere des Speichels aus der Mundhoehle bei zahnaerztlicher Behandlung Expired DE908181C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1441911B1 (de) * 1961-10-27 1970-01-02 Mcelvenny Robert T Absaugvorrichtung fuer chirurgische Zwecke
EP0023036A1 (de) * 1979-07-23 1981-01-28 Siemens Aktiengesellschaft Zahnärztliche Absaugeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1441911B1 (de) * 1961-10-27 1970-01-02 Mcelvenny Robert T Absaugvorrichtung fuer chirurgische Zwecke
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