DE908030C - Verfahren zum Herstellen von aus Zug- und Druckstaeben bestehenden Stahlbetonfachwerktraegern mit schlaffer Bewehrung - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von aus Zug- und Druckstaeben bestehenden Stahlbetonfachwerktraegern mit schlaffer Bewehrung

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DE908030C
DE908030C DED3351D DED0003351D DE908030C DE 908030 C DE908030 C DE 908030C DE D3351 D DED3351 D DE D3351D DE D0003351 D DED0003351 D DE D0003351D DE 908030 C DE908030 C DE 908030C
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DE
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tension
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concrete
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DED3351D
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Walter Bau AG
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Dyckerhoff and Widmann AG
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D6/00Truss-type bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
    • E04C3/26Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members prestressed
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/24Concrete
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    • E01D2101/28Concrete reinforced prestressed

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von aus Zug- und Druckstäben bestehenden Stahlbetonfachwerkträgern mit schlaffer Bewehrung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Stahlbetonfachwerkträgern mit schlaffer Bewehrung, die aus Zug- und Druckstäben bestehen.
  • Fachwerkträger werden in der Regel als reine Stahlkonstruktionen ausgebildet, da hierbei die Möglichkeit besteht, die Stäbe des Fachwerks so schlank auszuführen, daß sie in der Hauptsache nur auf zentrischen Zug und Druck beansprucht werden. Hierin besteht die Hauptgrundlage für den Aufbau und die Durchbildung eines jeden Fachwerkträgers.
  • Im Zuge der Entwicklung @d@:s Stahlbetonbaues ist auch bereits der Vorschlag gemacht worden, Fachwerkträger in Stahlbeton auszuführen. Dabei war man bestrebt, in bezug auf die Art der Beanspruchung der Stäbe die gleichen Grundsätze zur Anwendung zti bringen, wie sie sich bei der Herstellung von Fachwerkträgern in Stahlkonstruktion bewährt hatten. Dabei zeigte sich jedoch, daß dies nicht möglich war, weil infolge der geringen Werkstoffestigkeit des Stahlbetons die Stäbe nicht nach dem Vorbild der Stahlkonstruktion mit einer solchen Schlankheit ausgeführt werden können, daß Nebenspannungen wirksam vermieden werden. Unter diesen Umständen «rar man gezwungen, die zentrischen Spannungen in den Stäben verhältnismäßig gering zu halten, damit die Kantenpressungen aus Momenten nicht zu groß werden. Daraus ergaben sich dann wieder Querschnittsvergrößerungen, die die bisher bekannten Stahlbetonfachwerke im allgemeinen sehr plump und sperrig werden ließen, ganz abgesehen davon, daß schon aus wirtschaftlichen Gründen derartige Konstruktionen mit denjenigen in Stahl nicht Schritt halten konnten. Dies führte schließlich dazu, daß bisher Stahl!betonfachwerke nur in Ausnahmefällen praktisch ausgeführt wurden.
  • Eine weitere Schwierigkeit, die die Ablehnung des Fachwerkträgers aus Stahlbeton in den Fachkreisen fast allgemein werden ließ, .besteht darin, daß bei Fachwerkträgern aus Stahlbeton im Gegensatz zu der Stahlkonstruktion die in den Knotenpunkten auftretende sprunghafte Änderung der Kräfte beim bisher bekannten Fach-,verkträger aus Stahlbeton nicht erreicht werden kann. Die Kräfte aus den Stahlstäben werden nämlich nicht plötzlich in den Beton., sondern nur längs eines gewissen Weges durch Haftung übertragen. Weiterhin führt die Notwendigkeit, insbesondere an den mit Zugkräften beanspruchten Knoten, Kräfte durch Haftung aus den Stahlstäben in den Beton zu übertragen, dazu, daß bei den Zugstäben der umhüllende Querschnitt verhältnismäßig groß gehalten «-erden muß. Dadurch entstehen unerwünschte tote Gewichte, da der Beton nicht als auf Zug mitwirkend gerechnet werden kann.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, aus den hier bestehenden Schwierigkeiten einen Ausweg zu finden, und zwar durch ein der Herstellung eines Fachwerkträgers aus Stahlbeton dienendes Verfahren, das es ermöglicht, sowohl bei den Druckals auch bei den Zugstäben den Stahlbeton wirklich voll, d. h. mit hohen zentrischen Spannungen, zur Libertragung der Kräfte heranzuziehen.. Dabei wird von der Erkenntnis ausgegangen, daß nur bei der Verwirklichung hoher zentrischer Spannungen ein in Stahlbetonbauweise hergestellter Fachwerkträger einer Stahlkonstruktion in statischer Beziehung gleichwertig, dann aber wegen der allgemeinen Vorteile des Stahlbetons in wirtschaftlicher und sonstiger Beziehung auch überlegen sein wird.
  • Zur Lösung dieserAufgabe schlägt die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen von aus Zug- und Druckstäben bestehenden Sbahlbetonfachträgern vor, bei welchem von den mit schlaffen Bewehrungen versehenen Zug- und Druckstäben zunächst die Druckstäbe betoniert werden, dann die Zugstäbe durch Ausrüsten des Trägers unter Spannung gesetzt und erst dann mit Beton ummantelt werden.
  • Die Zugstäbe haben dadurch während der Belastung keinerlei Biegungssteifigkeit und können als in den Knoten gelenkig angeschlossen betrachtet werden. Hierdurch kann das als Rahmensystem anzusehende System der Druckstäbe so schlank ausgeführt werden, daß keine nennenswerten Nebenspannungen in den Druckstäben entstehen, so daß diese voll auf zentrischen Druck ausgenutzt werden. Gleichzeitig erhalten die Stahlstäbe gegenüber dem Beton eine Vordehnung, die die wirtschaftlich besonders günstige Verwendung hochwertigen Stahles ermöglicht und außerdem den Fachwerkträger durch eine Verringerung der Betonzugspannungen verbessert.
  • In Verbindung mit einem Verfahren, welches die Verstärkung von Fachwerken in Stahlkonstruktion zum Gegenstand hat, ist allerdings bereits folgender Vorschlag gemacht worden: Man hatte früher Fachwerkträger in Stahlkonstruktion, falls sie sich aus irgendwelchen Gründen als zu schwach erwiesen, durch Annieten von Profil- oder Walzstahlstäben verstärkt. Der erwähnte bekannte Vorschlag befaßt sich mit der Aufgabe, die bekannte Art der Verstärkung teilweise durch Heranziehung der Stahlbetonbau-,veise zu ersetzen. Zu diesem Zweck wird der zu verstärkende Stahlkernfachwerkträger entlastet. Alsdann werden an die Zugstäbe Stahlkernverstärkungen durch Verschweißen oder Verschrauben angeschlossen, während die Druckstäbe mit umschnürtem Stahlbeton ummantelt werden. Nach dem Ausrüsten. werden, um dem Fachwerkträger ein einheitliches Aussehen zu geben und gleichzeitig einen Rostschutz ohne die Notwendigkeit eines Farbanstriches zu erzielen; auch die Zugstäbe mit Beton ummantelt. Es ergibt sich hieraus, daß dieser bekannte Vorschlag kein Vorbild für die Schaffung des erfindungsgemäßen Verfahrens abgeben kann, da es sich, wie dargelegt, um eine andere Aufgabenstellung handelt. Darüber hinaus wird nach dem älteren Vorschlag ersichtlich bei einer immer als gegeben hinzunehmenden Ausbildung eines vorhandenen Fachwerkträgers in Stahlkonstruktion eine Verstärkung der Druckstäbe in der Hauptsache durch die Erhöhung der Steifigkeit erstrebt und verwirklicht, und diese größere Steifigkeit wird durch Einbetonieren der Profilstäbe bewirkt. 'Ebensow enig wie bei den Druckstäben wird -auch bei den Zugstäben Wert darauf gelegt, durch die für die Verstärkung vorgeschlagenen Maßnahmen eine Kraftaufnahme, wie sie der Stahlbetonbauweise eigen ist, herbeizuführen.
  • Es hat sich erfindungsgemäß, insbesondere in den Fällen, in denen (sei es unter dem Einfuß von Verkehrslasten, sei es durch eine besondere Formgebung des Fachwerkträgers) in den Knotenpunkten mit sprunghaften Änderungen der Kräfte zu rechnen ist, als zweckmäßig erwiesen, das Verfahren so durchzuführen, daß die Zugstäbe in den Knotenpunkten mit Hilfe von Ankerplatten verankert werden und daß man die Knotenpunkte zwischen den Ankerplatten zugleich mit den Druckstäben betoniert, so daß der zwischen den Ankerplatten befindliche Beton der Knotenpunkte auf Druck beansprucht wird. Durch diese Maßnahme kann bei Ver-,vendung verhältnismäßig dicker Stahlstäbe erreicht werden, daß der Ouerschnitt der Zugstäbe auf eine kleine Fläche zusammengedrängt wird. Dadurch läßt sich die Betonierung der Zugstäbe mit wenig Beton durchführen, und es ergibt sich hieraus eine Gewichtsersparnis des Gesamtbauwerkes.
  • In der Zeichnung ist ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter Stahlbetonfachwrkträger dargestellt.
  • Abb. i gibt ,eine schematische Gesamtansicht des Fachwerkträgers wieder; Abb. z zeigt in vergrößertem Maßstab das zweite Feld des in Abb. i dargestellten Trägers, und zwar von links, in Ansicht vor Beginn der Betonierung mit den Bewehrungen der Druck- und Zugstäbe, jedoch vor der Betonierung; Abb. 3 ist ein Längsschnitt; Abb.4 zeigt das gleiche Feld des Trägers nach Betonierung der Druckstäbe und der Knoten, wobei nur die Hauptbewehrung der noch nicht betonierten Zugstäbe dargestellt ist.
  • Der, wie Abb. i zeigt, auf zwei Stützen ruhende Fachwerkträger besteht in bekannter Weise aus dem Obergurt a und dem parallel zu diesem verlaufenden Untergurt b. Die lotrechten Druckstäbe sind mit c, die Zugstäbe mit d bezeichnet.
  • Bei der Herstellung des Fachwerkträgers wird zunächst der Träger in üblicher Weise eingeschalt. Dann werden -die schlaffen Bewehrungen der Zug-und Druckstäbe verlegt. Diese bestehen für alle Stäbe, wie die Abb. 2 zeigt, aus Längsstäben und Bügeln. Die Hauptzugstäbe des als Diagonale ausgebildeten Zugstabes d sind mit e und die Hauptzugstäl>e für den Untergurt b sind im Feld :2 mit hl und in dem Feld 3 mit k bezeichnet. Wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, werden die Hauptzugstäbe lz durch die Ankerplatte i teilweise verankert. Die Hauptzugstäbe e des Zugstabes d werden im Obergurt mit Hilfe der Ankerplatte g und im Untergurt mit Hilfe der Ankerplatte f voll verankert.
  • Nach Verlegen der gesamten Bewehrungen und Durchführung der beschriebenen Verankerungen «erden zunächst die Druckstäbe a und c sowie die Knoten k betoniert. Nach Betonieren der Druckstäbe und Knoten wird der Träger ausgerüstet. Dadurch werden die Zugstäbe b und d unter Spannung gesetzt. Gleichzeitig wird auch der in den Knotenpunkten zwischen den Verankerungen f und i befindliche Beton der Knotenpunkte k auf Druck beansprucht. Es tritt damit der in Abb. q. schematisch dargestellte Zustand ein. Nunmehr werden die Zugstäbe b und d einbetoniert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von aus Zug-und Druckstäben bestehenden Stahlbetonfachwerkträgern mit schlaffer Bewehrung, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Druckstäbe betoniert werden, dann die Zugstäbe durch Ausrüsten des Trägers unter Spannung gesetzt und dann erst mit Beton ummantelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstäbe in den Knotenpunkten mittels Ankerplatten verankert werden und d@aß dann die Knotenpunkte zwischen den Ankerplatten zugleich mit den Druckstäben betoniert werden, so daß der zwischen den Ankerplatten. befindliche Beton der Knotenpunkte auf Druck beansprucht wird. Angezogene Druckschriften: »Beton und Eisen«, 1930, S. 3o2.
DED3351D 1936-03-14 1936-03-14 Verfahren zum Herstellen von aus Zug- und Druckstaeben bestehenden Stahlbetonfachwerktraegern mit schlaffer Bewehrung Expired DE908030C (de)

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DE (1) DE908030C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193225B (de) * 1956-03-17 1965-05-20 Dyckerhoff & Widmann Ag Stahlbetonfachwerktraeger
US3778946A (en) * 1970-12-21 1973-12-18 Woodco Ltd Truss and method of making same
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DE102006056866A1 (de) * 2006-12-01 2008-07-17 Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG Modulare Fachwerkkonstruktion aus Beton und ein Verfahren zu deren Herstellung und Montage

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None *

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