DE906052C - Verstelleinrichtung fuer Teleskopfederungen, insbesondere von Motorraedern u. dgl. - Google Patents

Verstelleinrichtung fuer Teleskopfederungen, insbesondere von Motorraedern u. dgl.

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Publication number
DE906052C
DE906052C DEB19473A DEB0019473A DE906052C DE 906052 C DE906052 C DE 906052C DE B19473 A DEB19473 A DE B19473A DE B0019473 A DEB0019473 A DE B0019473A DE 906052 C DE906052 C DE 906052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
frame
spring
adjusting
firmly connected
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB19473A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Behringer
Alfred Boening
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DEB19473A priority Critical patent/DE906052C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE906052C publication Critical patent/DE906052C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/04Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
    • B62K25/06Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with telescopic fork, e.g. including auxiliary rocking arms
    • B62K25/08Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with telescopic fork, e.g. including auxiliary rocking arms for front wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K2201/00Springs used in cycle frames or parts thereof
    • B62K2201/04Helical springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Verstelleinrichtung für Teleskopfederungen, insbesondere von Motorrädern u. dgl. Die Erfindung bezieht seich auf eine Verstellein richturig für Telesk opfederungm., insbesondere für Teleskophinterradfederuugen von Motorrädern. Die Aufgabe der Erfindung besteht diarin, den i Einfederungs- und Ausfederun gaweg des bzw. der Grabei verwendeten Federelemente unabhängig von der jeweilligen statischen Gesamtbelastung des Fahrzeugs konstant oder annähernd konstant zu. halten, wobei die Grundcharakteristik der Federung unverändert bleibt..
  • Es sind bereits einstellbare Hinterradfederungen für Krafträder bekannt, bei denen neben einer Einrichtung zur Veränderung der Charakteristik der eingebauten Schraubenfeder durch Zu- oder Ab- schalten. von wirksamen Windungen außerdem noch die Maßnahme getroffen wird, das hintere Rahmenende in seiner Höhe gegenüber dem als Festpunkt zu betrachtenden Achshalter für das. Hinterraid: versteLlbar zu halten, wodurch der Ein4 und Ausfederungshub verändert wird.
  • Darauf aufbauende schlägt die Erfindung zur Lösung der Aufgabe, deni Einr- und Ausfederungshixb unabhängig von der jeweiliigen statischen Gesamtbelastung konstant zu halben, bei einer Teleskopfederung, insbesondere bei einer Teleskophinterradfaderung, mit einem auf dem fest mit dem Rahmen verbundenen Führungsrohr gleitbar gelagerten und gegen den Rahmen durch eine Feder abgestützten Achshalter eine Verstelleinrichtung vor, und: zwar dergestalt, daß eine fest mit den Rahmen verbundene, mit ihreni unteren Ende als Anschlag zur Begrenzung des Eimfederungswweges dienende Büchse mit einer am AuBemmfang angebrachten Gleitführung, z. B. einer Keilverzahnung, versehen ist, auf der eine Gegenverzahnung des Federeirnspannstückes geführt ist. Dabei dient die Büchse oberhalb der Keilverzahnung gleichzeitig zur Lagerung einer tdrehbaren, mit dem Innengewinde des Federeinspannstückes tim Eingriff stehenden Verstellbüchse, die mit einer als Handhabe ausgebildeten äußeren Verkleidungshülse fest verbunden ist.
  • Die vorgeschlagene Verstell!einrichtung, be--stehend aus verhältnismäßig wenigen und einfachen Bauteilen, die mach außen hin infolge der üblichen Federungsverkleidung nicht sichtbar sind, ist mit den üblichen Grundelementen einer Teleskopfederung so verbunden., daß dadurch weder der äußere Gesamtauffbau der Federung geändert werden muß bzw. gestört wird, noch die Hauptabmessungen derselben, eine Vergrößerung erfahren. Außerdem wdrd durch die Konstruktion der beachtliche Vorteil erreicht, daß bei Betätigung der Verstelleinrichtung keine sichtbaren und nachteiligen Lageveränderungen zwischen der Verkleidung und der Halterung des Gesamtfederungsaufbaues auftreten.
  • Die Art der Abfederung bzw. die konstruktive Ausführungsfarm derselben, wie beispielsweise die Länge und Einspannung einer Schraubenfeder und deren Fedeirkennung oder -kennurigen, kann dabei in beliebiger Weise gestaltet sein. Es kann eine mechanische Federung allein oder i r beliebiger Kombination mit einer hydraulischen oder pneurmatischen Federung in, Anwendung kommen; eben so kann die Federung mit oder ohne Dämpfung beliebiger Art ausgerüstet sein.
  • In der Zeichnung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die vorgeschlagene Einrichtung zur Verstellung einer Teleskophnterradfederung in Stellung Solobetrieb, Fig.2 eine Gesiamtansmcht einer Teleskophinterradfederung mit der vorgeschlagenen Verstelleinrichtung in Stellung Soznusbetrieb.
  • Das Führungsrohr i wird zwischen dien unteren und oberen Gabelendstücken 2 bzw. 3 befestigt, und zwar in der Weise, daß das. obere Ende des Führungsrohres i zusammen mit einer Büchse q., die am unteren Ende einen Anschlagring 6 zur Begrenzung des Einfederungshubes trägt, innerhalb eines geschlitzten und konischen Befestigungsauges 5 des Gabelendstiickes 3 mittels einer Überwurfmutter x festgezogen wird. Auf der Büchse d. ist zwischen einer Schulter 8 als unterer und ein!ern Sprengring 9 als oberer Begrenzung eine Verstellbüchse io mit Außengewinde 16 drehbar, jedoch nicht längs verschiebbar gelagert, mit dienen Flansch i i die äußere Verkleidungshülse 12, die mit Griffstücken 17 versehen ist, fest verbunden ist. Am unteren Teil des Außenumfanges ist die Büchse .4 mit einer Gleitführung, z. B. einer Keilverzahnung 15, versehen, in die die Gegenverzahnung 14 des Federeinspannstückes 13 drehsteif, jedoch längs verschiebbar eingreift. Das Federeinspannstüek 13 wird mit Hilfe des Gewindes 16 der Verstellbüchse io, mit dem es im Eingriff steht, in axialer Richtung verstellt. Die. auf Zug und Druck beanspruchte! Schraubenfeder 2o ist in bekannter Weise unten am Achshalter i9 eingespannt, der außerdem zur Aufnahme der Steckachse 21 und zur Befestigung der inneren Verkleidungshülse 22 dient. Der Einifederungshub wird durch Gummielemente 18, die obern am, Achshalter i9 befestigt sind, elastisch gedämpft.
  • Fig. i zeigt diie Verstelleinrichtung in Stellung Solobetrieb, wobei. sich das Federeinspannstück 13 in der gezeigten: oberen Lage befindet und die Schraubenfeder 2o auf Grund der gegebenen statischen V orbelastung entsprechend ihrer Federstärke auf einten gewissen Vorspannweg zusammengedrückt und auf eine bestimmte Kraft vorgespannt wird. Der Ges.amtfederweg ist hierbei baulich festgelegt und teilt sich bekanntlich in den Einfederungs- und Ausf Federungshub.
  • Bei So.zinnsbetrieb mit größerer statischer Gesauitbelastung wird die Schraubonfeder 2o mit einer größeren, Vorspannkraft vorgespannt und dadurch um einen größeren Vorspannweg in bezug auf ihre Nullstellung zusammengedrückt. Dadurch wird der Einfederungs-%veg verkürzt bzw. der Ausfederungsweg vergrößert, was für den Fahrbetrieb ein Nachteil wäre bz,w. federtechnisch sinnwidrig ist, da eine größere Belastung größere dynamische Stöße verursacht und damit eine: höhere Federendkraft erfordert, die bei ein und derselben Felder nur durch einen größeren Federweg erzielbar ist.
  • Um dieser größeren Belastung Rechnung zu tragen und die oben angeführten ungünstigen Umstände zu vermeiden:, wird durch Drehen der äußeren Verkleidungshülse 12 die Büchse 4 und damit der Anschlagring 6 gegenüber dem Federeinspannstück 13 verstellt, d. h. gehoben und somit der anfängliche, dem Soldbetrieb zugrunde gelegte Ein- und Ausfederungsweg größenmäßig wiederhergestellt. Es findet somit beim Verstellvorgang eine Relativbewegung zwischen der Verstellbüchse io und dem, Federeinspannstück 13 staut, wobei sieh die Relativbewegung, da das Federeinspannstück 13 in bezug auf die Radachse 21 auf Grund einer bestimmten Belastung ihre Höhe bzw. ihren Abstand beibehält, in der Weise auswirkt, daß sich die Verstellbüchse ro ,im Federeinspanustück 13 längs verschiebt, wodurch dabei gleichzeitig der Rahmen seine Höhenlage verändert und: mit diesem der Anschlagring 6 in bezug auf seinen Gegenanschlag verstellt wird. Auf diese Weise kann der Einfederungshub und damit gleichzeitig auch der Ausfederungshub verändert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstelleinrichtung für Teleskopfederungen, insbesondere für Teleskophinterradfederungen von Motorrädern u. dgl., wobei der Achshalter auf dem fest mit dem Rahmen verbundenen. Führungsrohr gleitbar gelagert und gegen den Rahmen durch ebne Feder abgestutzt ist, gekennzeichnet durch einte fest mit dem Rahmen verbundene, mit ihrem unteren Ende (6) als Anschlag zur' Begrenzung dses Einfederungsweges dienende Büchse (4.), die am unteren Teil ihres Außenumfanges mit einer Gleitführung, z. B. einer Keilverzahnung (i5), versehen ist, auf der das Federeinspannstück (i3) mit einer Gegenverzahnung (i4) geführt ist und die oberhalb der Keilverzahnung gleichzeitig zur Lagerung einer drehbaren, mit dem Innenglewinde des Federeeinspannstückes im Eingriff stehenden Verstellbüchse (io) dient, wobei die Verstellbüchse m!it einer als! Handhabe (i7) ausgebildeten äußeren Verkleidungshülse (i2) fest verbunden ist.
  2. 2. Verstelleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Büchse (q.) zusammen mit d>em Führungsrohr (i) mittels einer tTberwu:rfmutter (7) innerhalb eines geschlitzten und mit konischem Außengewinde versehenen Befestigungsauges (5) des oberen Gabelendstückes (3) fest eingespannt ist.
  3. 3. Verstelleinri,chtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Gewindebüchse (io) fest verbundene äußere Verkleidungshülse (i2) mit Griffstücken (i7) versehen isst.
DEB19473A 1952-03-13 1952-03-13 Verstelleinrichtung fuer Teleskopfederungen, insbesondere von Motorraedern u. dgl. Expired DE906052C (de)

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DE (1) DE906052C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938352C (de) * 1954-01-12 1956-01-26 Hemscheidt Maschf Hermann Teleskopstossdaempfer mit diesen umgebender, als Schraubenfeder ausgebildeter Haupt- und Hilfsfederung fuer Fahrzeuge
DE958531C (de) * 1954-08-27 1957-02-21 Albert Dillenburger Durch einen Handhebel verstellbares Federbein, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
JPS5742236U (de) * 1980-08-21 1982-03-08

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938352C (de) * 1954-01-12 1956-01-26 Hemscheidt Maschf Hermann Teleskopstossdaempfer mit diesen umgebender, als Schraubenfeder ausgebildeter Haupt- und Hilfsfederung fuer Fahrzeuge
DE958531C (de) * 1954-08-27 1957-02-21 Albert Dillenburger Durch einen Handhebel verstellbares Federbein, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
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