DE90520C - - Google Patents

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DE90520C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher gebräuchlichen Handpressen für Umdruck mittelst Metallplatten oder Stein haben den Uebelstand, dafs, nachdem der zu bedruckende Boden auf den Stein oder die Platte aufgelegt ist, der sogenannte Prefsspahn, d. h. ein Pappebogen, darauf gelegt werden mufs, welcher, um das Darübergleiten des Reibers zu erleichtern, auf der dem Reiber zugekehrten Seite mit Talg oder anderem Schmiermaterial bestrichen wird; letzteres durchdringt aber den Prefsspahn schon nach nicht sehr langem Gebrauch desselben vollständig, und derselbe giebt dann beim Durchgang des Karrens durch die Presse das ihm anhaftende Fett an den Stein oder die Platte und auch an den Bogen ab. Die angefetteten Stellen nehmen natürlich beim Einwalzen Farbe an, so dafs dann nur noch unsaubere, unbrauchbare Abdrücke erhalten werden. Man kann sich dadurch helfen, dafs man auf den zu bedruckenden Bogen erst noch einen Carton legt;· aber auch dieser wird bald durchfettet und mufs deshalb oft erneuert werden. Ein weiterer Uebelstand ist der, dafs infolge des häufigen Auflegens der Cartondecklage und des Prefsspahnes Zeit verloren geht, und zwar einestheils durch das Aufbringen selbst, anderntheils insofern, als der Bogen hierdurch zuweilen aus seiner richtigen Lage kommt und dann wieder in dieselbe gebracht werden mufs, wodurch derselbe unbrauchbar werden kann.
Es ist nun der Zweck der vorliegenden Erfindung, diesen Uebelständen abzuhelfen. Erreicht wird dies durch ein sich bei der Verschiebung des Karrens selbstthätig auf die Druckplatte auflegendes bezw. von derselben abhebendes Drucktuch. Eine derartig eingerichtete Presse ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Der bisher bei Umdruckpressen gebräuchliche Prefsspahn ist hier durch ein Drucktuch ρ (wie solches z. B. schon beim Zeugdruck angewendet wird) ersetzt, welches, um die Walze f gespannt, einerseits am Karren c befestigt ist, andererseits von einer Walze q festgehalten und somit beim Durchgang des Karrens unter der Druckwalze f durch letztere allmälig über die Druckplatte e bezw. über den auf dieser liegenden Bogen geführt wird. Eine auf der Walze q entsprechend angeordnete Spiralfeder bewirkt beim Rückgang des Karrens das Wiederaufrollen des Drucktuches ρ auf die Walze q.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Handpresse für Umdruck mittelst Metallplatten, gekennzeichnet dadurch, dafs das den Prefsspahn ersetzende Drucktuch (ρ) einerseits am Karren (c) befestigt und andererseits mit einer Walze (q) in Verbindung gebracht ist, von welcher dasselbe sich beim Vorwärtsgange des Karrens abwickelt, und auf welche dasselbe beim Rückwärtsgange durch eine beim Abwickeln gespannte Feder wieder aufgewickelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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