DE905166C - Einrichtung zur funkenfreien Unterbrechung eines Stromes - Google Patents

Einrichtung zur funkenfreien Unterbrechung eines Stromes

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DE905166C
DE905166C DEA1309D DEA0001309D DE905166C DE 905166 C DE905166 C DE 905166C DE A1309 D DEA1309 D DE A1309D DE A0001309 D DEA0001309 D DE A0001309D DE 905166 C DE905166 C DE 905166C
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DE
Germany
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switch
current
voltage
discharge vessel
main circuit
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Expired
Application number
DEA1309D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Julius Jonas
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/40Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by combination of static with dynamic converters; by combination of dynamo-electric with other dynamic or static converters
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

  • Einrichtung zur funkenfreien Unterbrechung eines Stromes Zur Erzielung einer möglichst funkenfreien Unterbrechung des Stromes eines durch einen mechanischen Schalter @geschalteten Wechselstromkreises, z. B. bei einem Kontaktstromrichter, ist es bekannt, in Reihe mit den Schaltkontakten eine Drossel zu legen, welche bereits bei kleineren Strömen hochgesättigt ist und welche ,dazu dient, eine Abflachung der Stromkurve beim Nulldurchgang herbeizuführen. Es ist ferner bereits angegeben worden, parallel zu den Kontakten Kondensatoren oder Entladungsgefäße zu legen, welche die Kommutierung erleichtern und den Spannungsanstieg an den Kontakten verkleinern. Um zu erreichen, daß im Moment des öffnens des mechanischen Schalters der Strom den Nullwert erreicht, hat man bereits in Reihe zum Entladungsgefäß eine Hilfsspannungsquelle gelegt, deren Spannung positiv gerichtet und so groß gewählt war, daß sie annähernd gleich derjenigen Spannung wurde, bei welcher -der Stromrichter anspricht. Diese Einrichtung genügt aber nur bei einer bestimmten Be-Iastung. Weicht die Belastung von diesem Wert ab, dann wird der angestrebte Zweck bei der gewählten Spannung nicht mehr erreicht, weil die Zeit, in welcher der Strom des Schalters bis zum Nullwert abklingt, eine Funktion der Belastung ist.
  • Gemäß der Erfindung wind der angestrebte Zweck auch bei veränderlicher Belastung ,dadurch erreicht, .da-ß in dem zum Schalter parallelen Stromkreis Mittel zur Steuerung des Stromflusses durch den Stromrichter vorgesehen sind, die in. Abhängigkeit von der Belastung des Hauptstromkreises so beeinflußt werden, daß der Strom im Schalter in dem Augenblick zu Null wird, in dem der bewegliche Kontakt den festen Kontakt gerade verläßt. Ausführungsbeispiele der Erfindung -sind in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine einphasige Einrichtung, deren Wirkungsweise an Hand der- graphischen Darstellung in den Fig. 2 a, 2 b und .2c-erläutert ist.. In Fig. 3 ist eine dreiphasige Einrichtung nach der Erfindung wiedergegeben, wobei in Fig. 3 a der Verlauf der Spannung -und in Fig. 3b der Verlauf des Stromes jeder Phase dargestellt ist. Fig. 4. zeigt weitere Einzelheiten einer dreiphasigen Einrichtung hinsichtlich der Steuerung .des benutzten Hilfsstromri chter s.
  • In Fig. i ist Ei die Wechselstromquelle, welche über den Schalter S den Verbraucher h speist. Parallel zum Schalter S liegt ein- Entladungsgefäß G und in Reihe mit ihm die Hilfsspannungsquelle E2. Wie dargestellt, besitzt das Entladungsgefäß G vorzugsweise eine Gas- oder Dampfentladungsstrecke und ist mit einer Vorzündeinrichtung versehen, so daß es eine bestimmte Ansprechspannung EZ und einen beispielsweise etwa gleich hohen betriebsmäßigen Spannungsabfall besitzt. Je nach der Größe und Phase der Hilfsspannung E2 im Vergleich zur Zündspannung, der primären Speisespannung Ei und der Phase, bei welcher --der Schalter S beispielsweise periodisch den Stromkreis unterbricht, sind verschiedene Fälle zu unterscheiden.
  • In den Fig.2a, 2b, 2c ist=angenömmen, daß-die Phase der zusätzlichen Spannung E2 um etwa 6o° der Spannung Ei nacheilt. In sämtlichen graphischen Darstellungen der Fig. g und-3.is:t außerdem die Dauer, in welcher der Schalter eingeschaltet ist, durch die unter der Zeitachse eingetragene Doppellinie veranschaulicht. In Fig. 2a ist vorausgesetzt, daß die Spannung E2 der Hilfsspannungsquelle noch etwas kleiner als die Zündspannung E2 bleibt. Das Entladungsgefäß- G zündet also- erst, wenn der-Schalter S sich öffnet, da dann die am Schalter entstehende Spannung sich zu E2 addiert und die sich ergebende Spannung -im- Gleichrichter etwa der oberhalb E, verlaufenden-- Spannungsspitze entspricht. Der Strom 1, im Schalter wird kürz nach der Öffnung des Schalters auf Null abfallen, während unmittelbar anschließend durch das Entladungs_@efäß: ein gleichsinnig .fließender Strom J? vorhanden- ist, der- noch vor dein Nulldurchgang der- Spanntang E, ebenfalls auf Null abklingt. Der Ström J2 ergänzt also den unterbrochenen Strom J1 im Verbraucher I', so daß während der Öffnung des Schalters durch die Wechselspannungsquelle Ei und durch den Verbraucher V ein nahezu sinusförmiger- Strom fließt und daher hohe Induktionsspannungen und die damit verbundene Funken- und Lichtbogenbildung am mechanischen Schalter S wirksam -unterdrückt werden. Wählt man die Spannung E2 gleich der Ansprechspannung EZ, wie dies in Fig. 2b dargestellt ist, so ergibt sich grundsätzlich die gleiche jedoch mit dem Unterschied, .daß der Strom J2 noch etwas länger andauert. Ist hingegen die Spannung E., größer -als -die Ansprechspannung EZ (Fig. 2c), dann findet nicht mehr ein plötzliches Abfallen von J1 und ein momentaner Anstieg. von T2 statt;-sondern man erhält eine unterbrochene Stromübergabe vöm Schalter auf das Entladungsgefäß. Eine solche unterbrochene Stromiibergabe ist insbesondere- bei dreiphasigen Einrichtungen erwünscht, um eine gute Kommutierung zwischen den Phasen sicherzustellen. In Reihe mit dem Verbraucher V können in bekannter Weise elektrische Filter zur Glättung .des Gleichstromes angebracht sein. Um die an Hand der Fig. i erläuterte Kommutierung selbsttätig von der Belastung des Hauptstromkreises derart zu beeinflussen, daß -der Strom im Schalter in dem Augenblick zu Null wird, in dem der bewegliche Kontakt den festen Kontakt gerade verläßt, ist zur Steuerung des Stromflusses durch das Entladungsgefäß G in Reihe mit der Kathode desselben eine Regeldrossel R geschaltet, die von einem mit dem Verbraucher in Reihe liegenden Gleichstrom--"wandler.F gesteuert @wir-d. Bei einem großen Verbraucherstrom muß dabei die Induktivität dieser Drossel gering sein, um ein dem Hauptstrom entsprechend starkes Anwachsen des durch den Stromrichter übernommenen Kommutierungsstromes sicherzustellen. Umgekehrt ist es bei kleinem Verbraucherstrom aus Gründen der Wirtschaftlichkeit erwünscht, daß dann der.4urch den -Stromrichter fließende Strom etwa im gleichen Verhältnis geringer ist.
  • Die dreiphasig ausgeführte Einrichtung nach Fig. 3 zeigt eine Schaltung, die vorzugsweise bei Niederspannung für sehr hohe Ströme Verwendung findet. Am Netz N liegt die in Dreieck geschaltete-Primärwicklung P eines Transformators T, dessen Sekundärwicklung Q aus zwei Teilen mit an sich verschiedener Aufgabe besteht. Die drei Schaltkontakte UI, Uri, UIII sind unmittelbar mit den für den Hauptstrom bemessenen, in Stern geschalteten Phasenwicklungen verbunden, welche die Spannungen I, II, III erzeugen. Zu .dieser in Stern geschalteten Haüptwicklurig ist eine weitere Wicklung mit :den Phasenspannungen I', II', III' in Reihe geschaltet, welche die drei Anoden AI, A", All, des Entladungsgefäßes G- speisen. Die Sekundärschaltung bildet eine Zickzackschaltungg, so daß die eingestrichenen Hilfsspannungen den nicht gestrichenen Sekundärspannungen ärn -Sehälter -J -um 6o° nacheilen. Die gemeinsame Kathode k-@d@r drei Entladungsstrecken im* Entladürngsgefäß G ist- mit dem umlaufenden Schaltarm H verbunden und-'die eine Klemme- des Gleichstrornverbrauchers V ariden Schalterarm angelegt. Die -andere Klemme des Verbrauchers- ist mit dem Nullpunkt G der Sekundärwicklung Q des Transformators T verbunden: Der Schalter H wird noch von einem nicht eingezeichneten, am besten elbenfalls an den Transformator T angeschlossenen Svnchronmötör derart angetrieben, daß seine Umlaufdauer genau gleich groß ist wie die Periodendauer 'des im Netz N vorhandenen Wechselstromes. Mit 12 ist wieder die Regeldrossel bezeichnet, die vom Gleichstromwandler F gesteuert wird. Der in der dreiphasigen Anordnung sich= ergebende Verlauf der verschiedenen Spän- i nungen Eist in Fig. 3 a -und der dazu entsprechende Verlauf der Ströme J in Fig. 3 b graphisch angegeben. In den beiden Figuren ist die Kontaktdauer des mechanischen Schalters durch die Länge der doppelt eingezeichneten Geraden parallel zur Zeitachse veranschaulicht, wobei z. B. H-->UII bedeuten soll, daß der Kontaktarm Hin diesem Zeitabschnitt mit dem Kontaktsegment UI, in Verbindung steht. In Fig. 3 a geben die Kurven I, II, III den Spannungsverlauf jeder Phase der Hauptwicklung, die Kurven I', II', III' den Spannungsverlauf jeder Phase der Zusatzwicklung des Transformators T wieder. Die Spannung an den Anoden AI, AIR AIII ist nur im Gebiet der jeweils auftretenden, oberhalb der die Ansprechspannung 'kennzeichnenden Geraden IV eingezeichneten Spannungsspitzen angegeben. Der durch den Schalter fließende Strom ,ist in Fig. 3b mit TI, JII, JIII und der von den verschiedenen Entladungsstrecken übernommene Strom mit J,, bezeichnet.
  • Den Strom- und Spannungskurven ist ein hauptsächlich Ohmscher Verbraucher V zugrunde gelegt. Für kapazitive oder induktive Belastungen, sowie für die Zwecke der selbsttätigen Regelung des durch das Entladungsgefäß übernommenen Kommutierungsstromes können auch die Anoden des Entladungsgefäßes zur Einstellung des Zeitpunktes der Zündung durch an sich bekannte Mittel gesteuert -,verden. Hierzu kann man z. B. nach Fig. q. mit dem Schalter H einen Magnetzündapparat kuppeln, welcher die für eine solche Steuerung benötigten Zündimpulse liefert. Vorteilhafterweise findet die Steuerung der Anoden durch unmittelbaren Funkenüberschlag auf dieselben statt. Der Zündapparat B wird dazu über Funkenstrecken C mit den Anoden verbunden. Der @Magnetzündapparat kann aber auch dazu dienen, auf den Anoden vorgelagerte Gitter Spannungsstöße zu geben, die dann die zeitliche Einstellung der Zündpunkte in Abhängigkeit der Belastung .des Hauptstromes in der verlangten Weise regeln. Die erreichbare funkenfreie Kommutierung des Stromes macht die Einrichtung nach der Erfindung besonders für Gleichrichteranlagen brauchbar, in welchen bei gutem Wirkungsgrad sehr niedrige Gleichspannungen bei hohen Stromstärken erzeugt werden sollen. Die Fig. 5 und 6 zeigen Schaltungsbei-spiele mit einem Hauptschalter S und einem NebenschalterS2. In Reihe mit letzterem liegt eine gittergesteuerte Entladungsstrecke G. Schalter S2 und die Entladungsstrecke G sind mit einer Hilfsspannungsquelle E2 in Reihe geschaltet. Diese Reihenschaltung liegt parallel zum Hauptschalter S.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zur funkenfreien Unterbrechung des Stromes eines durch einen mechanischen Schalter geschalteten Wechselstromhauptstromkreises, bei welcher parallel zum Schalter ein Entladungsgefäß liegt und in Reihe mit diesem eine Hilfsspannungsquelle geschaltet ist, :deren Spannung mindestens während der Öffnung des Schalters in bezug auf den Stromdurchgang des Entladungsgefäßes positiv gerichtet und so groß gewählt ist, daß sie annähernd gleich derjenigen: Spannung ist, bei welcher die Entladung einsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zum Schalter parallelen Stromkreis Mittel zur Steuerung dies Stromflusses durch das Entladungsgefäß vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Belastung des Hauptkreises so beeinflußt werden, daß der Strom im Schalter in dem Augenblick zu Null wird, in dem der bewegliche Kontakt den festen Kontakt gerade verläßt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, :daß die Spannung der Hilfsspannungsquelle so bemessen ist, daß sie kurz vor dem Moment der Öffnung des Schalters größer als die Ansprechspannung des Entladungsgefäßes ist und daß in -dem zum Schalter parallelen Stromkreis sich eine regelbare Induktivität befindet, deren Größe selbsttätig in Abhängigkeit von der Belastung des Hauptstromkreises eingestellt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladungsgefäß ein Steuergitter besitzt, dessen Zündpunkt in Abhängigkeit von der Belastung des Hauptstromkreises eingestellt wird.
DEA1309D 1939-07-30 1939-07-30 Einrichtung zur funkenfreien Unterbrechung eines Stromes Expired DE905166C (de)

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DE972704C (de) * 1951-08-12 1959-09-10 Licentia Gmbh Kontaktumformer mit begrenzt stromdurchlaessigen Nebenwegen
DE1105982B (de) * 1952-06-30 1961-05-04 Emag Elek Zitaets Ges M B H Mechanischer Stromrichter mit Schaltdrosseln und mit parallel zur Trennstrecke liegenden steuerbaren Zusatzstromrichtern

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CH225653A (de) 1943-02-15

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