DE904856C - Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer die Praegung von Linsenrastern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer die Praegung von Linsenrastern

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DE904856C
DE904856C DER4711D DER0004711D DE904856C DE 904856 C DE904856 C DE 904856C DE R4711 D DER4711 D DE R4711D DE R0004711 D DER0004711 D DE R0004711D DE 904856 C DE904856 C DE 904856C
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Matrizen für die Prägung von Linsenrastern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Prägematrizen, welche sich sowohl durch höchste Genauigkeit: der Kontur als auch durch höchste Vollkommenheit der Oberflächenbeschaffenheit auszeichnen. Die Erfindung geht dabei von der an sich bekannten Gravierung durch spanabhebende Bearbeitung aus.
  • Prägematrizen, an welche hinsichtlich Genauigkeit der Kontur und Vollkommenheit der Fläche höchste Anforderungen gestellt werden, werden beispielsweise für die Herstellung von Linsenrastern benötigt, die für die Herstellung von sogenannten: Relief-Photographien bestimmt sind.
  • Eingehende praktische Untersuchungen !haben zu der Feststellung geführt, daß nur vollkommen reines und äußerst feinkörniges Metall für die Hierstellung derartiger Matrizen in Frage kommen kann, wobei natürlich als weitere Voraussetzung gilt, däß das reine und feinkörnige Metall die richtige Eignung für Prägezwecke besitzt. Solches reines und feinkörniges Metall steht praktisch nur in Form elektrolytischer Niederschläge zur Verfügung. Eine unmittelbare Herausarbeitung des Matrizenprofils aus einem an sich geeigneten Metall hat sich jedoch noch nicht, als allgemein anwendbar erwiesen, insbesondere dann nicht, wenn es auf die Herstellung feinster Konturen ankommt. Ungleichförmigkeiten des Schneldwiderstandes können sich bereits so nachteilig auswirken, daß praktisch vollkommene Matrizen nicht herstellbar sind. Die Erfindung empfiehlt demgegenüber ein Verfahren zur Herstellung von für die Prägung von Linsenrastern bestimmten Metallmatrizen durch spanabhebende Gravierung, welches die praktisch beobachteten Schwierigkeiten und Mängel grundsätzlich behebt. Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Matrize zunächst als eine praktisch auf das Fertigmaß abgestimmte Rohgravierung hergestellt, danach auf elektrolytischem Wege mit reinem, für die Gravierung besonders geeignetem Metall beschichtet und schtießlich einerFertiggr-avierung unterwarfenwird.
  • Die Rohgravierung kann bei dieser Verfahrensart umbedenklich gewisse Unvollkommenheiten aufweisen und läßt sich demgemäß ohne Aufwand besonderer Sorgfalt durchführen. Die auftretenden Ungenauigkeiten, insbesondere Poren- und Rißbildungen an der Oberfläche der- Rohmatrize, werden bei der abschließenden elektrolytischen Beschichtung ausgeglichen: und geschlossen, so daß bei der Fertiggravierung, die in dem reinen und feinkörnigen Metall durchgeführt wird,, keine Ungenauigkeiten und Unregelmäßigkeiten verbleiben. Es ist dabei besonders bedeutungsvoll, daß bei der Fertiggravierung eine Metallbearbeitung nur in Form feinster Späne zu erfolgen braucht und: daß demgemäß von dem Werkzeug nur kleinste Schneidwiderstände zu überwinden sind.
  • In ihrer weiteren Ausbildung empfiehlt die Erfindung, die Matrize während der elektrolytischen Beschichtung auf der iGraviervorrichtung zu belassen, so daß alle Fehler zuverlässig vermieden sind, die mit einer noch so sorgfältigen Abnahme und Wiederaufbringung der Matrize auf der Graviervorrichtung verbunden sein können.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist im folgenden an Hiand der Zeichnung näher erläutert, welche schematisch und ohne Rücksicht auf den jeweiligen Maßstab die Arbeitsvorgänge beispielsweise veranschaulicht; es zeigen Fig. r und 2i Varder- bzw. Seitenansicht eines auf dem Werkstückhaltezylinder aufgespannten Metallblattes., welches graviert werden soll, Fig.3 die gleiche Anordnung während des Graviervorganges, Fig. q. die gleiche Anordnung während der elektrolytischen Beschichtung, Fig.5 einen Teilschnitt durch das Metallblatt nach- der Beschichtung in vergrößertem Maßstab, Fig.6 einen ähnlichen Schnitt nach Fertigstellung der Gravüre.
  • In deni Fig. i und 2 bezeichnet i das zu gravierende Metallblatt und 2 den Werkstückhaltezylinder. Dlas Blatt i ist auf .dem Zylinder 2 in beliebiger Weise, z. B. mit Hilfe der Spannvorrichtung 3 aufgespannt. Der Zylinder 2 bildet den Bestandteil einer geeigneten Drehbank, auf welcher die Gravierung als erster Arbeitsgang in der Weise durchgeführt wird, daß gemäß Fig. 3 unter Verwendung des. Werkzeuges q. das maßgerechte Matrizenprofil geschnitten wird, welches aus den Rillen 5 besteht.
  • Der zweite Arbeitsgang ist in Fig. q. veranschaulicht; dabei befindet sich unter dem Zylinder 2 eine Wanne 6 mit einem geeigneten elektrolytischen Bad, in welches der Zylinder 2 mit dem darauf befestigten gravierten Blatt i eintaucht. Der Niederschlag erfolgt, während sich der Zylinder :2 dreht. Auf diese Weise erhält -man auf dem Metallblatt i die in Fig. 5 gezeigte Schicht, die aus, sehr reinem Metall besteht und deren Wandstärke gleichmäßig ist. Wie ersichtlich, paßt sich diese Schicht genau dem Profil der Gravierung an.
  • Der letzte Arbeitsgang betrifft die Fertigstellung der Gravierung, wobei das Werkzeug denjenigen Teil der elektrolytischen Schicht abhebt, welcher für die Ausfüllung von Unebenheiten und Glättung der Matrize nicht benötigt wird. Der vom Werkzeug bei dem dritten Arbeitsvorgang abgehobene Span 'hat eine gleichmäßige Stärk,. und eine gleichbleibende Breite. Damit ist die Voraussetzung für eine Schnittfläche von hohem Glanz geschaffen.
  • Die vollkommene Genauigkeit der Gravüre ist dadurch gewährleistet, daß die roh gravierte Matrize während der gesamten Bearbeitung mit ihrem Träger verbunden bleibt und ihre Lage in der Graviervorrichtung nicht ändert. Diese Gewähr würde nicht bestehen,. wenn die Matrize für die elektrolytische Beschichtung von ihrem Träger gelöst würde.
  • In; der Zeichnung ist zur beispielsweisen Erläuterung der Erfindung die Herstellung von Matrizen für die Relief-Photographie veranschaulicht, wobei die folgenden Arbeitsvorgänge durchlaufen werden: i, Auf einem handelsüblichen Kupferblatt von 0,5 mm werden dicht nebeneinanderliegende Rillen von 0,4 mm Breite und o,03 mm maximaler Tiefe eingraviert; 2. mit einer Stromstärke von 5 Amp. wird dann auf dieses gravierte Blatt während einer Zeitspanne von etwa 15 Stunden auf der Gravierdrehbank selbst eine Kupferschicht von ungefähr o,oi mm Stärke aufgetragen, wobei das, Blatt auf der Drehbank verbleibt; 3. die elektrolytisch aufgebrachte Schicht wird schließlich, in zwei oder drei Arbeitsgängen teilweise abgetragen, wobei jedesmal ein Span von ungefähr o,oo2 mm entfernt wird, ohne das Metall des Trägers freizulegem.
  • Die so fertiggestellte (Gravierung besitzt eine vollkommene Oberfläche, und etwaige Unregelmäßigkeiten, die man nach dem ersten Arbeitsvorgang -hätte feststellen können, sind ausgeglichen und demgemäß beseitigt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist natürlich nicht auf zylindrische oder mit Hilfe eines Zylinders aufspannbare Matrizen beschränkt, es kann vielmehr für Matrizen jeder Art Anwendung finden. Im übrigen ist es nicht erforderlich, daß der Träger aus dem gleichen Metall besteht wie die elektrolytische Beschichtung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren- zur Herstellung von für die Prägung von Linsenrastern bestimmten Metallmatrizen durch spanabhebende Gravierung, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize zunächst als eine praktisch auf das Fertigmaß abgestimmte Rohgravierung hergestellt, danach auf elektrolytischem Wege mit reinem, für die Gravierung besonders geeignetem Metall beschichtet und schließlich einer Fertiggravierung unterworfen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize während der elektrolytischen Beschichtung auf der Graviervorrichtung befestigt bleibt.
DER4711D 1943-04-23 1943-04-23 Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer die Praegung von Linsenrastern Expired DE904856C (de)

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