DE904103C - Fenster aus bewehrten Kunststeinmassen oder Faserpressstoffen - Google Patents

Fenster aus bewehrten Kunststeinmassen oder Faserpressstoffen

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DE904103C
DE904103C DEB3512A DEB0003512A DE904103C DE 904103 C DE904103 C DE 904103C DE B3512 A DEB3512 A DE B3512A DE B0003512 A DEB0003512 A DE B0003512A DE 904103 C DE904103 C DE 904103C
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DE
Germany
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window
artificial stone
sashes
windows made
sash
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Expired
Application number
DEB3512A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Brakebusch
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HERBERT BRAKEBUSCH
Original Assignee
HERBERT BRAKEBUSCH
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/06Single frames
    • E06B3/08Constructions depending on the use of specified materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, Feinster ausbewehrten Kunststeinmassen oder Faserpreßstoffen herzustellen. Fenster dieser Art haben sich aber bisher nicht @durchsetzen können, weil sie stoßempfindlich und, um diese Empfindlichkeit abzuschwächen, meistens überdimensioniert sind. Derartige Fenster sind unhandlich infolge ihres Gewichts, wirken plump und sind in ihren Falzen dennoch stoßempfindlich.
  • Diesen Nachteil wird. nach der Erfindung durch Einfügen einer elastischen Dichtung, beispielsweise aus Gummi, zwischen den Fensterrahmen und -flügeln begegnet.
  • Durch die besondere, erfindungsgemäß konische Ausbildung der Fensteranschläge wird in besonderem Maße ein absolut dichtes Schließen: der Fenster auch bei Nachlassen der Elastizität der Dichtung erreicht.
  • Die erfindungsgemäß runde Ausbildung der Ecken der Fensterrahmen und -flügel ist ein weiterer Vorteil, da diese Maßnahme einerseits günstige Druckverhältnisse in der elastischen Dichtung an den Ecken der Fenster, anderseits die runde Ausbildurig der Ecken wegen der statisch günstigeren Form eine leichtere, elegantere Dimensionierung ermöglicht. Als dritter Vorteil kommt noch hinzu; daß bei Verwendung von Spannbeton die Bewehrungsdrähte ringsherum gespannt werden können, wobei die Spanndrähte, in den rund ausgebildeten Ecken um Dorne gelegt, in bekannter Weise; gespannt werden.
  • Auf diese Dorne können erfindungsgemäß Hülsen, gesteckt werden-, die beim Entformen im Beton verbleiben.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung eines Falzes, durch den ein Vorsprung an den Fensterrahmen und -flügeln entsteht, verhindert, daß sich die Dichtung aus ihrem Lager verschiebt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Fensters gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F g. i die Außenansicht eines und den Anfang eines zweiten aneinandergereihten Fensters, beispielsweise in Feinbeton, Fig. 2 und 3 die Schnitte zweier verschiedener Fenstertypen mit einer Dichtung in natürlicher Größe und Fig. 4 :den Schnitt @durch einen Fensterflügel in seiner Ebene, der mit Spanndrähten bewehrt ist.
  • In Fig. i bezeichnet i einen Fensterrahmen, 2 einen Fensterflügel. Die Fenster lassen sich in beliebiger Zahl aneinanderreihen oder mit feststehenden, größeren Fenstern kombinieren.
  • An den Fensterrahmen und -flügeln sind mehr oder weniger konische Falze 5 (F'ig. 2 und 3) engebracht. Diese Falze dienen zur Aufnahme der elastischen Dichtung, beispielsweise Gummi. Diese Gummischnüre 4 (Fig. 2 und 3) werden beispiels-,veis:e mit Gummilösung auf .die Flügel aufgeklebt. Beim Schließen der Fenster verhindern die Vor-Sprünge der Falze 6 (Fig. 2 und 3) -an den Fensterrahmen und -flügeln, daß die elastische I),ichturng von den Flügeln beim Schließen des Fensters heruntergedrückt wird, Die runde Ausführung der Fensterecken 3 (F'ig. i) zeigt, daß sie außer den erwähnten Vorzügen ein leichteres Reinigen der Fensterscheibenecken ermöglicht.
  • In Fig. 2 zeigt 9 seine Bewehrung in Rundstahl als Beispiel. Bei Spannbewehrung werden die Spanndrahte 14 (Fig. 4) erfindungsgemäß in den Rahmen und Flügeln ringsherum gespannt. Fig. 3 und 4 zeigen die Dorne 15, über die die Spanndrähte 14 gespannt werden. F-ig. 3 zeigt beispielsweise eine Form der Hülsen 12, die erfindungsgemäß auf die Dorne 15 gesteckt werden können. Es: ist gleichgültig im Sinne der Erfindung, ob für mehrere Spanndrähte eine oder mehrere Hülsen verwandt werden. Fig. 3 stellt in gestrichelter Linie einen Dorn 15 d!ar, der bis zur Beendigung der Abbindezeit die Hülsen 12 trägt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorbeschriebenen Bauarten beschränkt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Fenster aus bewehrten Kunststeinmassen oder Fäserpreßstöffen;dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Fensterrahmen und -flügeln z(1, 2) eine elastische Dichtung (4), beispielsweise aus Gummi oder einem ähnlichen Kunststoff, eingefügt ist, die die Abdichtung gegen Wind und Wetter bewirkt.
  2. 2. Fenster nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Falze (5), deren Vorsprünge (6) verhindern, daß sich durch den beim Schließen des Fensters auftretenden Druck die elastische Dichtung (4) von den Fensterrahmen und -flügeln (i, 2) löst.
  3. 3. Fenster nach Anspruch i oder 2, Bekennzeichnet durch einen konisch ausgebildeten Anschlag (5) an den Flügeln und Fensterrahmen (1,:2).
  4. 4. Fenster nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch rund ausgebildete Ecken ,(,3) der Fensterrahmen und -flügel.
  5. 5. Fenster mach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet"daß Bewehrungsdrähte (14) in den. Fensterrahmen und -flügeln (i, 2) ringsherum gespannt sind und :daß die Spann-,d:rähte (14) in den rund ausgebildeten Ecken (3) über Dorne (15) geführt sind, auf die- gegebenenfalls Hülsen (i2) gesteckt sind. Angezogene Druckschriften Handbuch der B:etonsteinindustrie, 1943, S. 462 und 464.
DEB3512A 1950-05-09 1950-05-09 Fenster aus bewehrten Kunststeinmassen oder Faserpressstoffen Expired DE904103C (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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