DE903580C - Bedrucken von Gegenstzenden mit Voll- oder Teilrotationsflaechen nach dem Seidenschirmverfahren - Google Patents

Bedrucken von Gegenstzenden mit Voll- oder Teilrotationsflaechen nach dem Seidenschirmverfahren

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DE903580C
DE903580C DED10908A DED0010908A DE903580C DE 903580 C DE903580 C DE 903580C DE D10908 A DED10908 A DE D10908A DE D0010908 A DED0010908 A DE D0010908A DE 903580 C DE903580 C DE 903580C
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Description

  • Bedrucken von Gegenständen mit Voll- oder Teilrotationsflächen nach dem Seidenschirmverfahren Die Erfindung b&trifft eine Vorrichtung zum Bedrucken von Körpern mit einer Voll- oder Te@ilrotationsfläche nach dem sogenannten Seidenschirmverfahren, bei welchem bekanntlich das Werkstück um die Achse der mit dem Aufdruck zu versehenden Voll- oderTeilrotationsfläche in gleichzeitiger Berührung mit einem Seidenschirm in Umdrehung versetzt wird, bei welchem die nicht der- zu übertragenden. Zeichnung oder sonstigen@ Dars@bellung entsprechenden Maschen z. B. mittels Güla:tine verstopft sind und dem eine Verschiiebuugsbe@wegung in seiner eigenen Ebene und bei kegeliger Form der zu be;-druckenden Rotationsfläche gegebenenfalls außerdem auch eine Drehbewegung erteilt wird!, während ein ruhender Schaber oder Spachtel, der sich längs der in, jedem Augenblick mit dem Schirm in, Berührung befind1ichen Erzeugenden der Rotationsfläche erstreckt, einen auf den Seiidem&chirm vorher aufgebrachten: Farbstoff oder Lack zum Durchtritt durch die freien Schirmmaschen zu verlassen hat und auf den zu bedruckenden Körper aufträgt.
  • Zur Erzielung des, dabei zwischen der Drehtmg des Werkstückes und der Verschiebung des, Seidenschirmes erforderlichen Bewegungsgleichlaufes sind die Träger dieser zwei Teile bei einer derartigen Beidiruckungsvorrichtung miteinander mechanisch zwangsläufig verbunden, indem z. B. ein gespanntes, an seinen Enden an den Schirmträger angeschlossenes Kabel über eine Scheibe an dem Werkstückträger läuft oder eine an dem Schirmbräger vorgesehene Zahnstange in ein Ri.tzel am Werkstückträger greift. Ferner ist, um insbesondere bei( dem die Varbeiführung des Werkstückes, an einer entsprechenden, Zahl von, Schirmen erfarderniden, Mehrfarbendruck voer, jedem einzelnen( Bed,ruckungsvorgang die Winkelstellung .des, Werkstückes gegenüber dem Schirm ganz genau festlegen. zu können, eine Einstellmarke an der Haltevorrichtung für das Werkstück vorgesehen.
  • Da die Haltevorrichtung für das Werkstück bei diesen; Bedruckunegsvorrich.tungen; notwendigerweise stets unterhalb des Schirmeis angeordnet werden muB und dadurch das: Ansetzen und Auswechseln sowie insbesondere das genaue Einsstellen des Werkstückes in seiner Haltevorrichtung wesentlich erschwert wird, ist es erwünscht, dieseei zur Durchführung diese Maßnahmen. vone dem Schirm freizulegen. Man hat schon Ketten- oder Drehvorrichtungen vorgeschlagen, um das Herausziehen der Werks.tückhalte@vorrichtung unter dem Schirm zwischen, dien Bedruckungen zweier aufeinanderfolgender Werkstücke zu; ermöglichen, aber diese Vorrichtungen gestatten keine: Beweigungseverbilldwng zwischen dem Schirm und dem Antrieb des zu bedruckenden, Körpers und verhindern auch jede Stellungsfestlegung des Werkstückes gegenüber dem Schirm.
  • Wenn man anderseits den Schirmträger, gemäß einer ebenfalls bekannten Anordnung als über dem Werkstück an einem waagerecht vers,chiebbareen Schlitten heb- und seenkhearen Teil ausbildet, ist zwar die Bewegungsverbindung zwischen, dem Werkstückantrieb und dein durch den Schlitten, gegebenen Schirmträger gewahrt, aber das Ein- und Ausbringen und das Einsstellen des Werkstückes in seiner Haltevorrichtung muß in einem Raum erfolgen, der infolge seines: oberen Abschlusses durch den Schirm und der dadurch bedingten Rücksichtnahme auf diesen; praktisch beschränkt ist und', nicht die für ein leichtes und( schnelles Auswechseln dies Werksstückes zu verwirklichende Nichtbehinderung durch den, Schirm aufweist.
  • Der Erfindung liegt rinne die Aufgabe zugrunde, bei einer nach dem Seidenschirmverfahren arbeitenden Beedruckungsvorrichtung für Körper mit Voll-oder Teilroetationsfiächen ein vollkommenes Freilegen der Haltevorrichtung dies. Werksstückes von dem Schirm und hierdurch eine nicht durch dessen. erschwerte, sondern bequeme und rasche( Hand- ;, habuug des. Werkstückes sowohl beim Einbaueine in wie bei der Ent ahme aus der Haltevorrichtung zu ermöglichen und: dabei! die Bewegungsverbindung zwischen: dem Schirm und dem Werkstückanitrieb aufrechtzuerhalten sowie die genaues Festlegung und Kenenzeichnung der Stellung eines jeden zu bedruckend!eni Werkstückes. gegenüber dem Schirm zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird erfinduengsgemäß dadurch gelöst, daß die Haltevorrichtung für das Weirkstück, die in bekannter Weise unter dem verschieb,-baren, Schirm gelagert und; durch einen, gleichachsig meist der Achsre der Rotationsfläche des. Werkstückes sowie, im Synchronismus mit der Verschiebung dies Schirmes umlaufenden Antrieb drehbar ist, an einem gegenüber dem Rahmen der ganzen B°-druckungsvorrichtung beweglichen Abs:tütz:teinl drehbar gelagert und durch diesen in eine das, Bedrucken des Werkstückes. ermöglichende: Stellung überführbar sowie aus dieser unter dem Schirm weegziehbar :ist und das( Werkstück :in, einer die, Deckung der Achse der zu bedruckenden Rotationsfläche und der Dnehachse des Werkstückantriehees mindestens während des Bedruckun:gs.vorganeges gewährleistenden Lage hält, während für den Anschluß der Haltevorrichtung an den Werkstückantrieb eine diese beiden Teilei beim Bedrucken zwangsläufig mechanisch auf Drehung verbindende Kupplungsvorrichtung und zur Lagensicherung der aus der Bedruckungsstellung gezogenen Haltevorrichtung eine diese vom Augenblick der Entfernung ihres Abstützteiies, aus der Beedruckungsstelluneg bis zum Augenblick ihrer Rückkehr in die Stellung an einer Drehung hindernde Hemmvorrichtung vorgesehen; sind.
  • Dies Haltevorrichtung für das zu bedruckende Werkstück kann aus zwei gleichachsig angeordneten und in einem gemeinsamen Träger drehbaren Teilen bestehen, die einander genähert oder voneinander entfernt werden können, um das Werkstück zwischen sie einführen und durch sie festklemmen zu können. Der .eine dieser beiden Teile kann unter der Einwirkung einer Feder stehen, die ihn an das in die Haltevorrichtung eingesetzte Werkstück drückt.
  • Der bewegliche Abstützteil für die Haltevorrichtung des Werkstückese kann eine in dem ruhenden Rahmen leer Bedruckunigsvoirrichtueng gleitbar angeordnete Grtul@dplatte aufweisen, die parallel zur Drehachse des; zu bedruckendem Werkstückes verschiebbar ist. Diese Grundplatte kann auch senkrecht zur Bewegungsbahn: des Schirmes in einer zur Schirmebene schwach geneigten oder praktisch dazu, parallelen; Ebene verschieibbar sein;. Auch kann der bewegliche Abstützteil für dies Haltevorrichtung drehbar um eine Achse seine, die senkrecht zu der praktisch zur Ebenes dies Schirmes paralleeilen Dreihachse des Werkstückes. ist und nahe oder hinter der Hauptberührungsebene zwischen der Haltevorrichtung und dem Antriebe des Wirkstückes liegt. In der praktischen Ausführung kann er aus, einer Platte bestehen, die um seine zum Schirm senkrechte Achse drehbar ist und die Haltevorrichtung für das Werksstück oder auch nvehreere derartige Haltevorrichtungen trägt:.
  • Zur Kupplung zwischen dem Antrieb und der Haltevorrichtung für das. Werkstück könnten: nur zeitweise wirksame Verbindungsglieder- vorgesehen sein, die lediglich dann, wenn die-,se Teelee mitein^ arider in Berührung kommen, müssen, in Tätigkeit treten und z. B. aus einer oder mehreren an einem dieser Teile , ausgesparten Nuten( oder Lächern und aus. einem oder mehreren damit zusammenarbeitenden, an dem anderen, Teil- vorstehenden Ansätzen -oder Stiften bestechen, können. Die Vorrichtung für die Hemmung der Drehung dein Haltevorrichtung des Werkstückes, kann durch eine, mit einem Anschlag an dem feststehenden. Lagerkörper dies Antriebes des. Werkstückes, zusammenarbeibendz Klinke gebildet sein., die von der Haltevorrichtung, wenn dieses, mit dem Antrieb in Verbindung steht, entkuppeilt ist, für gewöhnlich dagegen, mit ihr federnd in Eingriff gehalten wird.
  • Für das, Bedrucken, von Körpern mit kegeiliigen Oberflächen kann der Schirm von, einen um einem festen Punkt schwenkbaren Rahmen getragen: und der Abstützteil der Haltevorrichtung des Werkstückes gleitbar angeordnet und senkrecht zu der Verschiebungsbahn des Schirmes in. einer schrägem Ebene zu diesem verschiebbar und, die Haltevorrichtung des Werkstückes so ausgebildet sein;, daß die zur Oberfläche des Werkstückes beim Bedruckun.gsvorgang tangemitiale Ebene durch dein. Schwenkmittelpunkt des Schirmträgerrahmens geht.
  • Man kann, erfindungsgemäß auch auf einer- drehbaren, schrittweise vorschaltbaren Abstützplatte mehrere Haltevorrichtungen für Werkstücke radial anordnen, von denen jede vorzugsweise aus einem Träger beisteht, an welchem die Halteteile. für das Werkstück drehbar angebracht sind und der in je ein in, der Abstützplatte ausgespartes Fenster eingebaut und, um eine auf der Plattei gelagerte und zur Achse der Halteteile für das Werkstück parallele Welle schwenkbar ist, während, eine Nockenscheibe die einzelnen Träger, für den Bedruckumgsvomgang anhebt und dadurch das zu bedruckende Werkstück an den über der drehbaren Platte parallel zu dieser verschiiebbaren. Schirm anlegt und eine weitere Nockenscheibe den drehbar an einem Schwenkarm angebrachten Antrieb für das Werkstück für die Dauer deis Bedruckungsvorgangesi zur Wirkung bringt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Bedruckungsvorrichtung nach der Erfindung beispielsweise in mehreren Au iführungsfarmen. Fig. i ist ein. Längsschnütt einer ersten Bauart der Vorrichtung nach der Erfindung, und, Fig. 2 gibt die zugehörige Draufsicht wieder, während Fig. 3 und q. schaubildlich die gemäß Fig: i und. 2 für den Antrieb, Beis. zu bedruckenden Körpers verwendete Scheibe und dien mit dieser zusammenarbeitenden, Teil der Haltevorrichtung des Werkstückes zeigen,. Fig. 5 ist ein Längsschnitt und Fig. 6 die Draufsicht einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung mit Weglassung der Träger dies Schirmes, und Fig. 7 zeigt in einem in größerem Maßstab wiedergegebenen Querschnitt einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 5 und 6. Eine abgeänderte Bauiarti der Vorrichtung gemäß Fig. 5 und 6 ist in Fig. 9 in Draufsicht und. in Fig. 8 in einer teilweise nach der Linie XI-XI der Fig. 9 geschnittenen Seitenansicht veranschaulicht, und Fig. io zeigt in Seitenansicht in größerem Maßstab eine Einzelheit der Vorrichtung nach Fig. 8 und 9.
  • Die Vorrichtung nach Fig. i bis, q., die für das Bielrucken von Körpern mit einer kegeldgen Oberfläche bestimmt ist, weist eine Grundplatte i auf, von welcher ein Ständer 2 emporragt, der an seinem oberem; Ende in zwei sich nach der Hinter- bzw. nach der Stirnseite, der Vorrichtung hin eirstreckende Arme 3 und q. übergeht. An dem hinteren Ende des Armes 3 ist um einen senkrechten Zapfen 5 ein dreieckiger Rahmen 6 drehbar gelagert, an welchen mittels waagerechter Zapfens 7 und 7a zwei Arme 8 und 8a angelenkt sind, die durch eine nach einem Kreisbogen gewölbte Querstrebe g miteinander verbunden sind, deren Krümmungsmittelpiunkt auf der Achse des. Zapfens 5 liegt. Die Arme 8 und 8a tragen Querteile io und ioa, an welchen der Rahmen i i des Seidenschirmes i2 der Bedruckungsvarrichtung befestigt ist.
  • An den Arm q. ist mittels eines waagerechten Zapfens 13 ein Hebel 1q. angelenkt, an welchen ein in üblicher Weise mit dem Schirm 12 zusammenarbeitender Schaber oder Spachtel 1,5 aus Gummi befestigt ist. Von der Unterseite 1q. geht ein Ansatz 16 aus, der mit zwei Schrägflächen 17 und 17" zu- sammenarbeitet, die an. der oberen Seite der Querstrebe 9 angebracht sind und zum Anheben des Hebels 1q. und damit des Spachtels 15 gegenüber dem Schirm 12 an den beiden Enden des Arbeitswegeis des Schirmes dienen. Zwei weitere Schrägbahnen 18, die den Schrägflächen 17 und 17a ähnlich und unter diesen an der unteren Seite der Querstrebe 9 ausgebildet sind, wirken, mit einem Anschlag i 8a an dem Arm q. zusammen, um den Schirm 12 an den beiden Enden seines Arbeitsweges durch Verschwenken der Arme 8 und 8a um die Zapfen 7 und 7a anzuheben. Die Schrägbahnen 18 sind mit Hemmnasen versehen, welche mit dem Anschlag i8 a des Armes q. zusammenarbeiten, um den Verschiebungsweg des Schirmes 12 zu begrenzen.
  • Ein von der Grundplatte i ausgehender Iceilfärmiger Sockel i9 trägt eine länglich rechteckige ebene Platte 2o, deren Längsachse in der gleichen senkrechten Ebene wie die Längsachse der Arme 3 und q. liegt und auf welcher eine Gegenpla:bte 21 gleitbar ist, die seitlich durch an; der Platte 2o mittels Zapfen 23 drehbar gelagerte Rollen 22 geführt sind. Auf das obere Ende der Platte 21 isst ein Ständer 24 aufgeschraubt, welcher eine feststehende Welle 25 trägt, auf welcher eine mit einer breiten, zylindrischen Nut versehene Scheibe 26 drehbar ist. Die Scheibe 26 wird von einem Kabel 26a umfaßt, das über Leitrollen 27, 28 und 27a, 28a läuft, die an von der Platte 2i ausgebenden Stütizeni 29, 30 und 29a, 30a sitzen, während die Enden des Kabels 26a an seitliche Ansätze 3 i und 3 ,a der Arme 8 und 8a angeschlossen sind.
  • An der verschiebbaren Platte 21 sind weiterhin zwei Ständer 32 und 33 befestigt, von, dienen der Ständer 32 ein Lager 34 für ennie, gleichachsig mit der ruhenden Welle 25 der Scheibe 26 drehbare Welle 35 trägt, die einerseits gegenüber der Scheibe 26 eine Platte 36 und anderseits am Gegenende einen kappenartigen Teil 37 trägt, der genau auf das eine Ende z. B. den Boden des zu bedruckenden Körpers 38, beispielsweise einer Flasche von kegelstumpfförmiger, sich nach oben verjüngender Gestalt, paßt. In einer Bohrung 39 des Ständers 33 ist anderseits gleichachsig mit den Weillem; 25 und 35 eine Spindel q.o verschiebbar geführt, die an dem einen Ende mit einem Einstellknopf 41 verbunden ist und an dem andere Ende in einem Kugellager 42 einen beweglichen kegeligen: Kopf 43 enthält, der als Widerlagor zur Kappe, 37 teilweise in, den Hals der zwischen: der Kappe und der Spindel eingefügten Flasche 38 eindringen kann. Eine in die Bohrung 39 eingesetzte Schraubenfeder .14, die einerseits in einer Nut dieser- Bohrung abgestützt ist und anderseits an. einer Schultier der Spindel 4o angreift, drückt den Spindelkopf 43 in. den Hals der zu betdruckenden Flasche 38 hineins, so, d'aß diese zwischen der- Spindel 4o und: der Kappe 37 in Lage gehalten wird.
  • An den; Ständer 32 ist ein Hebel 45 mit zwei als Riegel -wirksamen Armen 45" und 45b angelon:kt:, von deinen der Arm 45a unter der Einwirkung einer Feder 46 steht, die ihn an die äußere Fläche der Kappe 37 zu drücken sucht, um diese dadurch gegen Drehung festzulegen, während dieir Hebelarm 45b in eine Haken 47 endet, dier mit einer an dem Tragständer 24 der Welle 25 der Scheibe 26 gelagerten Rolle 48 zu:sainme,iia,rbe!i.tl-t, -,welche die Aufgabe hat, den Hebel 45 unter Überwindung der Gegenkraft .der Feder 46 zu verschwenken, und. dadurch von. der Kappe 37 abzuheben. Außerdem dient der Haken 47 durch seinen: Eingriff mit der Rolle 48 dazu, die verschiebbare Platte, 21 in ihrer Hochlage zu halten.
  • Die Scheibe, 26 weist an ihrer Stirnfläche eine radialei Nut 49 auf, mit weIeher (vgl. Fig. 3 und! 4) ein, entsprechender Vorsprung 50 zuan Eingriff kommen kann, der von der gegenüberliegenden Seitenfläche der Platte 36 absteht. Die Platte! 2o ist genügend lang, um die auf ihr gl-titiendei Plattie.2i so weit verschieben zu können, daß das zu 1).-druckende We.rks,tüick 38 vollständig unter dem den Schirm 12 tragenden Rahmlein i i herausgezogen werden kann.
  • Die in Fig. i bis. .4 veranschaulichte Vö;rrichtung wird wie folgt benutzt: Der Schirm 12, auf welchem in üblicher Weise! die auf der Flasche 38 wiederzugebende Zeichnung oder sonstige Darstellung durch Freilassen: von Maschen innerhalb eines zum Zapfen 5 konzem;tri,schen, der Abwicklung der zu bedruckenden Kegelfläche entsprechend en Kreissegments zum Erscheinen gebracht, isst, wird mit einem Auftrag von: Tinte oder Farbstift versehen: und die aus dem Schirm i2 und! szinem Träger io, ioa, 11, 8, 8a, 6 bestehende bauliche Einheit an das eine Endei dies von ihr beim Be:drucku:n:gsvorgang zurückzuleigen:dlen-V er,schi,ebuings;weges. übergeführt. Die ve;r,schliie,bbaire Platte: 21 anderseits wird auf der Auflaeerplatte 20 so weit nach abwärts, gezogen, daß die Kappe 3'7 vor dem Schirm 12 und vor dem diesen- tragenden Rahmen zu liegen kommt. Beim Beginn dieser Verschiebungsbewegung dien Platte 21 wird der Haken 47 Beis <.rine's.45b dies Hebels 45 von die-r Rolle 48 geläsit, so daß der Arm 45a diesies, Hebels: durch diel Fei&r 46 an: die Kappe- 37 angedrückt -,verdcn kann, um diese geigen. Drehung festzulegen.
  • Nachdem so die ganze Haltevorrichtung ,für das zu bedruckende Werkstück für dessen Einbringung in die Bedruckungsvorrichtung freigelegt word!en ist, wird: mittels des. Einis:tellkn,op'fes 41 die Spindel 40 unter überwindung der Geigenkraft der Feder 44 nach außen gezogen. und eine Flasche 38 mit ihrem Boden: in, die= Kappe 37 e'ingepaßt: sowie dann die Spindel 40 für die Einwirkung der Feder 44 freigegeben., so, d.aß die Flasche 3@8 zwischen der Kappe 37 und dem Spindelkopf 43 eingespannt und in Lage gehalten würd.
  • Wenn Vorsorge getroffen ist, daß ein. Merkstrich an die"m Bodein der zu bedruckenden Flasche' 38 und, ein entsprechender Strich an der Kappe 37 eingezeichnet ist, kann man jede Flasche genau in der gleichc-:n Lage mit Bezug auf die unbeweglich gehaltene Kappe! 37 und damit in bezug auf dia Scheibe! 26 und den. Schirm 12 in Stellung bringen.
  • Die Platte 21 wird jetzt sorgsam auf der Auflagerplatte 2o nach oibieni geschobien, um die Flasche 38 unter den Schifirm i2 zu bringen. Der an der Platte 36 vorgesehene Ansatz 50' fa,ßt dabei in: die Nut 49 der Scheibe 26, undd der Haken: 47 des Hebelfis 45 kommt mit der Rolle 48 zum Eingriff, so@ d'aß die; Kappe 37 freigehegt und diel verschiieb, bare Platte 21 in ihrer ob-zrein Lage! eingehakt wird.
  • Nunmehr wird, die Bedruckunig in üblicher Weise, ausgeführt, indem der Schirmträger ii, io, toa, 8, 811, 6 um die Achse 5 von, Hand gedreht wird,. Beim Beginn dieser Bewegung wird der Schirm 12 gegen-Z, dem Weirkstiick 38 durch die Schrägfläche, i7 angehoben: und, ebenso, dien Spachtel 15 dem Schirm durch. die Schrägfläche i8 gelÜfteit. Unter -der w oitioien Wirkung dieser Schräigfläclien wird dann der Schirm 12 gesenkt und auf die Flaischei 3,8 aufgelegt und fier Spachtel 15 an dien Schirm 12 h:rangeführt. Die Flasche 38 wird, synchron mit der Verschiebung des Schirmes 12 in Umdrehung versetzt, da der Schirm 12 miitt der Scheibe' 26 durch das, Kahel z6a verbundlen und die Scheibe 26 mit die!r Kappe 37 über ihre Nut 49 und den Ansatz 50 der Platte 36 gekuppelt ist.
  • Wenn der Schirm 12 bis ans da.s@ andere Ende seines A:rl;"its@veges, verschoben ist, hat: dile Flasche 38 eine volle Umdrehung um ihre Achse ausgeführt und ist dabei bie:druckt worden, und nun heben die Schrägflächen, 17a sowie die entsprechende Geigensch:rägfläche 18 dien Schirm 12 und den Spachtel 15 an. Die bewegliche Plattei 21 wird dann durch Abwärtsversch.ie,bulng auf der Auflagerplaittei 2o von dein Schirm 12 gelöst und die Kappe 37 durch den Hehel 45 vom Beiginn dieser Bewegung ab, und vor d,em Austritt dies Ansatzes 5o der Plattei 36 aus dier Nut 49 der Scheibe 26 zum Stillstand gebracht. Diel bedruckte Flasche 38 wird hieirauf aus .ihrer Ha.ltevorrichitung 40, 43! 37, 35 nach. Zurückziehen der Spindel 4o mittels, des Einstellknopfes 41 entnommcn: und eines unbedruckte Flasche zwischen der Kappe 37 und, dehn SpindelkoPf 43 in Lage ge,-bracht, so= da:ß ihre Marke mit der Marke der Kappe, 37 üb-rei:nstimmt, worauf diese neue, Flasche durch Verschiebung dies! Schirmes in. der enitgegengesetzten Richtung b,ediruekt werden kann.
  • Die aus. Fig. 5 bis: 7 ersiichtliiiche: Aus,führungsform der Vorrichtung nach. der Erfindung, die wie die Vorrichtung nach Fing. i bis 4 für das Bedrucken von Körpern mit einer kegeligen 0b°irfläche, z. B. von Wassergläsern, bestimmt ist, weist einen Rahmen toi auf, der in: seiner aber en. Hälfte die Vorrichtung für das Einsspannen, und Verschieben des, Schirmes und, einten mit dem Spachtel v--rsehene.n: Hebel trägt. Diese Teile sind ähnlich wie die endsprechenden Teilei der Vorrichtung nach Fig. i bis 4 ausgebildet. Es besteht nur der eine Unterschied, daß gemäß Fig. 5 bi.s 7 eine an sich bekannte mechanische Vorrichtung, die z. B. aus einer Verbindungsstange und' einer Kurbel besteht, vorgesehen ist, um die selbsttätige Verisch:iebung des Schirmes durch einen Antriebsmotor zu erreichen. Um eine Überladung der Zeichnung zu vermeiden, siind' diese verschiedenen; Teile nicht veranschaulicht und ist nur der Rahmen 202 dies Schirrnies 203 dargestellt.
  • Der Rahmen 201 trägt mittels der Arme 2o4 eine, senkrechte, Welle 2o5, auf deren i oberes. Endei eli.ne kreisirundle Platte 2o6 aufgekeilt ist, welche sich unter dien; Schirm 203 hin erstreckt. Die Welle 2o5 wird absatzweise durch einen; hierfür geedgneiten Mechanismus, wie z. B. ein nicht dargestelltes Malteserkreu:z, a,ngetirieben, das mit dem Antriebsmotor der Vorrichtung verbunden ist. Diie Platte 2o6 ist mit rechteckigen Fenstern 207 versehen, deren Längsachsen praktisch radial von der Welle 205 a.uisgehen. Diese Fenster sind dazu bestimmt, nacheinander uniteir, den Schiirin 203 nach jeder Verschieibung der Platte 2o6 gebracht zu werd,-in. Parallel zu den längeren Seiten eines jeden Fensters 207 ist je eine Welle 2o8 angeordnet, die in, auf der Platte 2o6 sitzenden, Lagern 2o9 geführt, ist und auf welche zwei durch, ein Querstück 211 an ,ihren Enden verbundene Arme 2io auf'gekeilt sind. An jedem dieser Querstücke 211 ist ein Träger 212 für das Lager 213 einer Welle 214 angebracht. Die Längsachse dies Trägers 212 verläuft nach einem vorn der Welle 2o5 ausgehenden: Radius, und die drehbare, Welle 214 trägt einerseits; eine zur Aufnahme des einen Endest des Werkstückes 216 dienende Schale oder Platte 215, in welche der Boden, dies zn bedruckenden Wasserglases 216 pa.ßt, und anderseits einte Scheibe 217, in welcher eine axialer Nut 218 awsges.pa.rt ist.
  • Ein Arm 22o, der iin ein mit einem Steuerfinger 222 versehenes Lager 221 für eine Welle 223 endet, ist mittels; eines Zapfens 219 an das vom Lager 213 abgekehrte Endei des Trägers 212 angelenkt. Diel drehbare Welle 223 trägt eine kreisrunde Plante 224, diel auf den Rand dein zu bedruckenden Wasserglases 216 paßit und in einen, kegelstumpfförmiigen Fortsatz 225 übergeht, der in das Glas einführbar isst, um dieses zur gemeinsamen Achse dein Wellen 21.1 und 223 zu zentrieren. Die Welle 223 ist in dem Lager 221 mittels eineis Abschlußriniges 226 gegen axiale Verschiebung gesichert. Eine Feder 227, deren, Enden an, der Grun dfläch.e eines in dem Träger 212 ausgesparten Gehäuses. 228 und an dem Boden einer in den Arm 220 vorgesehenen Bohrung 229 abgestützt sind, sucht die Platte 224 gegen den Rand deis. Wasserglases 216 zu dirücken. In der von der Untersein Gleis Trägers. 212 ausgehenden Gabel 230 ist eine Rolle 23i drehbar geführt, die mit einer Platte 232 zusammenarbeiten kann, welches an dem oberen Ende einer Stange 233 sitzt, diel ihrerseits in einer Muffe 234 gleiten kann, die in dem mit dem Rahmen 201 verbundenen Arm 2o4 sitzt. Die Stange 233 trägt an ihrem unteren Endaa eine Gabel 235, in welcher eine Ralle 236 drehbar gelagert isst, die mit d@ern einen Ende eines zweiarmigen Hebels 237 in Berührung ist, der um einen Zapfen 23,8 an dem 201 schwenkbar ist und an seinem anderen Ende eine Rolle 239 trägt, die an einer Nockenscheibe 24o anliegt, welche an einer vom Motor angetriebenen senkrechten Welle 241 sitzt. An den Rahmen 201 ist in desisen mittlerer Queirs:tisebme, d. h. in der gleichem; Ebene wie der mit dem Schirm 2o3 zursammen,arbeitende Spachtel mittels eignes Zapfens 242 ein Winkel 2.43 angelenktt, der zwei Arme 243a und 243b aufweist. Der Arm 243a dieses Hebels trägt an seinem freien Ende einen Zapfern 244, an welchem einte Scheibe 245 drehbar gehalten ist, die in einer Ringnut 246 ein Kabel 247 führt, dessen Enden. an den Träger des, Rahmens 2o2 des Schirmes 203 über Leitrollen angesch,losoen sind.
  • Die Nutenscheib0 245 trägt an ihrer Außenfläche eine radiale Rippe 248, die @in die an dler Scheibe 217 vorgesehene Nwt , 218 eingreifen kann. Der Arm 243b des Hebels 243 trägt an seinem freien Ende eine, Rolle 249, welche mit einer auf die Welle 241 aufgekeilten Nockenscheibe 25o zusammenarbeitet. Einte Feiler 251, die einerseits, an einer Quemtrebe des Rahmens 201 und anderseits an dem Boden einer Bohrung 252 Beis Hebelarmes 243b abgestützt ist, sucht den 243b in: der die Nuiten.-scheibe 245 der Scheibe 217 nähernden Richtung zu verschwenken. Der Arm 243a trägt auch einen Finger 253, der mit einer Rolle 254 zusammenwirkt, die an dem einen Ende eines Hebels 255 sitzt, der um den Zapfen 256 an dem Träger 212 schwenkbar ist und eine Nase a57 aufweist, die durch eine Feder 258, wenn die Rolle 254 nicht unter dem Einfluß des Fingers 253 steht, gegen die Platte oder Schale 215 angedrückt wird, um deren Drehung zu verhindern.
  • D,ile Vorrichtung nach Fdg. 5 bis 7 arbeitet wie folgt:: Die zu bedruckenden Gläser werden bei den einzelnen Trägern z12 nacheinander zwischen die Schale 215 und die Plattee 224 eingefügt. Zu diesem Zweck werden diese beiden Teilei mit ihrem Träger 212 unter dem Schirm 203 herausgezogen. Hierauf greift man an dem Steuerfinger 222 an und; schwenkt dadurch den Arm 22o entgegdn der Wirkung d!er Felder 227 aus:. Dann setzt man den Bodens des Glases 216 an die Schale 215 an und gibt hierauf den Finger 222 frei, damit die Feder a27 die kreisrunde Platte 224 gegen den Rand des. Glases 216 drücken kann. NaC:hdlem die Nockenscheiite 2;5o auf die Rolle 2.49 eingewirkt hat, um den Hebel 2q.3 nach der die Nuitenscheibe 245 von der Scheiibe 217 entfernende Lage zu, verschwenken, wird die Platte 2o6 um eignen Schaltschritt weitergedreht, so diaß einTräger2i2 unter den Schirm 203 gebracht wird, welcher dabei an dem einen Ende seines Arbeitsw eges ist.
  • Dia Stange 233 wird dann durch die Nocken, scheibe 24o unter Vermittlung .des Hebels 243 an,-gehoben, und die auf die Rolle 231 drückende Platte 232 hebt ihrerseits den Werkstückträger 212 unter Drehung um die Achse der Welle 2o8 an, wodurch das Glas: 216 an die, Unterseite des. Schirmes 2b3 angelegt wird.. Unmittelbar hernach läßt die Nockenscheibe 25o die Ralle 249 ansteigen, so daß der Hebel 243 durch die Feder 251 ausgeschwenkt werden kann. Der an der Nutenscheibei 245 vOrgesehene Ansatz 248 greift infolgedessen, in die Nut 2i8 der Scheibe 2I7, welche! der Nutenscheibe! 245 gegenüberliegt, und der Finger 253 wirkt auf die Ralle 254 und schwenkt dadurch den Hebel 2'53 unter Überwindung der Gegenkraft der Feder 258 aus, se daß die Nase 257 die Schalei 215 freigibt!.
  • Der Schirm wird dann von dem einen, nach dem anderen Ende seines Arbeitsweges durch den Antriebsmechaniis.mu:s, der Bedruckungsvorrichtung verschoben und` der Druckvorgang in bekannter Weise durchgeführt. Dabei ,wird das Glas 2i6 in synchron mit der Verschiebung des S.chirm!ES203 durch die Nutenscheibe 245 jini Umdrehung versetzt, welche durch das. Kabel 2q:7 angetrieben: wird und mit der Scheibe 217 gekuppelt ist. Wenn der Schirm 203 das entgegeugesetzte@ Endet seines, Arbeitsweges, erreicht hat, wirkt die Nockenscheiibe 25o nochmals auf die Rolle 249 eiirr, um den Hebel 243 entgegen der Wirkung der Feder 251 zu werschwenken. Der Finger 253 gibt dann: die Rolle 254 frei, und die Nase 257 des Hebels 255 legt wieder die Schale 215 gegen Drehung feist, worauf die Nwtenscheibe 245 von der Scheibe z17 entkuppelt wird. Unmittelbar nach dieser Bewegung gestattet die Nockenscheibe 24o das Anheben der Rolle! 239, so daß die Stange 233 sich mit ihrer Plattei 232 nach abwärts, bewegen kann, wodurch auch der Tragier 2i2 die Möglichkeit erhält, nach unten zu gehen und so das Glas 216 von dem Schirm 203 zu trennen. Die Platte 2o6 wird, dann um einten Schritt weitergedreht, und die beschriebenen Vorgänge wiederholen, sich beim Bedrucken; eines neuen Glases. Die bedruckten Gläser -werden aus der Schale 215 und der als Widerlager wirksamen Platte 224 herausgenommen und jeweils durch unibedruckte Gläser ersetzt.
  • Wie ersichtlich, wird eis infolge der Festlegung der das: eine Werkstückende erfassenden Schale 215 gegen Drehung und auf Grund des Antriebs der Schale 215 mittels. der Nutenscheibe 245 möglich, Gläser 216 unter den Schirm 203 stets in der gleichen Lagenbeziehung zu diesen einzuführen:, welche durch Merkstriche an den Gläsern einerseits und an der Schale anderseits. festgelegt und angezeigt werden kann;.
  • Bei der Bedruckungsvorrichtung nach Fig. 8 bis io, welche eine Abänderung der in Fig. 5 bis 8 wiedergegebenen Vorrichtung zeigen, trägt der Rahmen 30i an seiner oberen Hälfte die gleichen Teile für das, Haltens und das Verschieben dies Schirmes und auch den mit dem Spachtel versehenen Hebel wie bei den Fig. i bis 7, und diese verschiedenen Teile sind im wesentlichen wie die entsprechenden; Teile der Vorrichtung nach Fig. i bis 4 angeordnet und ausigestaltet. Außerdem ist bei der Bedruckungsvorrichtung nach Fig.8 bis io auch eine an sich bekannte mechanische Vorrichtung für die selbsttätige Verschiebung des Schirmes mit Hilfe eines: Antriebsmotors vorausgesetzt. Alle diese Teile sind zwecks Vereinfachung der Zeichnung nicht in Fig. 8 bis io veranschaulicht.
  • Mit dem Rahmen 3oi der Vorrichtung mach Fig. 8 bis, 10 ist ein: Ständer 3o2 verbunden, der, von einer drehbaren Welle 305 durchsetzt ist, welche absaibzweise wie die Welle 2o5 der Vorrichtung nach Fig. 8 bis, io durch einen: nicht dargestellten Motor angetrieben wird. Auf die Welle 305 ist Ein drehbar in dein Ständer 302 gelagerter Kopf 3o6 mit zwölf waagerechten Armen 307 au,fgekeilt.
  • Um jeden Arm 307 ist eine Muffe 3o8 drehbar, welche an ihm in der Längsrichtung durch Bunde 309 festgelegt isst und mittels eines Ansatzes 310 eine schmale Platte 311 trägt, die mit diesem mit ' Hilfe von Schraubbo-tz:en 312 verbunden ist, welche durch an der Platte 311 ausgesparte Schlitze 313 hindurchgehen, so daß die Platte 311 auf verschiedene Neigungen zum Ansatz 31o der Muffe 3o8 einstellbar .isst. Die Platte 31i trägt eine Spindel 314, deren freies, Ende mit Einer Platte 3i5 zusammenarbeitet, die an dem einen Ende einer Welle 316 befestigt ist, di.e senkrecht in dem Rahmen: 301 versschiebbar isst und unter der Einwirkung einer der Hebeübertragung 236, z37, 239, 24o der, F'.ig. 5 ähnlichen Vorrichtung steht.
  • An dem nach dem Kopf 3o6 hin. gerichteten Ende der Platte 311 ist um einen in einem Längsschlitz 3 18 der Platte 311 greifenden Zapfen 317 ein Heibeil 319 schwenkbar, der eine drehbare, mit Gummi umkleidete Rolle 320 trägt, die in die obene Öffnung des. zu bedruckenden, Wasserglases paßt. Der Hebel 319 ist mit einer mit der Platte 311 z.usammen,arbeitenden Anschlagnase 321 versehen, die unter der, Einwirkung einer Felder 322a steht, und geht in einen -winklig angesetzten Arm 322 über, an den ein Hebel 323 angele@nkt ist.
  • Zwischen die Hebel 319 und 323 ist eine Feder 324 eingeschaltet, die mit ihrem einen Ende an- dem Hebel 319 abgestützt is -t[ und mit ihrem anderen Ende in einem am Hebel 323 vorgesehenen Gehäuse 325 sitzt. Der Hebel 323 weist ferner einen Ouerarrn 326 auf, der auf den Hebel 319 drücken kann, während das freie Ende des Hebels 323 zwei verstellbare Anschlagstifte 327 und 32$ trägt. Der Anschlagstift 327 arbeitet mit .einer exzentrischen Nockenscheibe 339 zusammen, die an dem Ständer 3o2 angebracht ist und durch Einwirkung auf den unteren: Teil des Hebels 323 diesen (vgl. Fig. 8) von links nach rechts verschwenkt. Wenn der entsprechende Arm 307 eine diametral zu dem Schirm der Bedruckungsvorrichtung entgegengesetzte., Lage erreicht, wird durch diese Hebelvers@chwenkung der Arm 326 an den Hebel 319 ang elogt und dieser zum Ausschwenken um dien, Zapfen 3 17 veranlaßt, wodurch die Rollei 32o nach dein Kopf 3o6 ausgeschwungen wird.
  • Der Anschlagstift 328 des Hebels 323 arbeitet mit einer an dein Rahmen 301 angebrachten Platte 330 zusammen, die den Hebel 323 mittels des Stiftes 328 in der links in Fig. 8 und aus, Fig. ro ersichtlichen Lage zu halten sucht. An dein vom Kopf 3o6 abgekehrten Ende der Platte 311 ist ein: Arm 33I befestigt, der ein Lager 332 für eine drehbare Wedle 333 trägt, auf der einerseits eine zum Ansetzen des Bodens des zu bedruckenden Glases geeignete Platte 334 und anderseits eine mit einer exzentrischen Bohrung 336 versehene; Platte 335 sitzt. Außerdem ist an der Plattei 331 ein Winkelhebel 337 angelenkt, der an seinem einen Arm eine, in eine radiale Nut 333 der Platte 334 fassende Naise 338 und an seinem anderen Arm eine drehbare Rodle 340 trägt und, unter der Einwirkung einer Feder 341 steht, diel ihn in der den Eingriff der Nase 338 mit -der Nut 339 der Platte 334 herbeiführenden Richtung zu schwenken sucht.
  • Von dem Rahmei 3o1 geht ferner ein Arm 342 aus, in welchem eine drehbare Welle 343 gelagert ist. Ani der Welle 343 ist ein Hebel 344 befestigt, der an seinem freien Ende eine mit einer Nockenscheite 346 ähnlich der Nocken.scheibe' 25o der Fig. 8 zusammenwirkende Rolle 345 trägt, und quer zu diesen' Hebel 344 ist an der Welle! 343 noch ein flacher Hebel 347 angebracht, der ,in eine Platte 348 übergeht, mit deren freiem Ende eine zu ihr senkrechte Welle 349 verbunden ist. Auf der Welle 349 ist eine Scheibe 350 frei drehbar, die von einemKabel 352 umfaßt wird, das in einerRinignut 35I der Scheibe geführt und in ähnlicher Weise wie das Kabel der Fig. i und 2 mit. seinen; Enden an den Träger des! Schirmrahmens angeschlossen ist. Die Seheibe 35o trägt einen exzentrischen Ansatz 33611, der in die Bohrung 336 in der Platte 335 eingreift.
  • Die sämtlichen Platten 311 trage,, zwei bügedfÖrniige Teile 353, welche zur Aufnahme des zu bedruckenden Glases dienen und dieses in der Richtung der Achse der entsprechenden Platte 334 halten. Diese schmalen Platben1 3 i 1 können. auf einer Platte 354 aufruhen, die mit dem Kopf 306 während seiner Weiterschaltung seich mitdreht.
  • Die Bedruckungsvorrichtung nach Fig. 8 bis ro arbeitet wie folgt: Der Kopf 3o6 wird absatzweise: in Umdrehung versetzt, um jeweils eine der an die einzelnen Wellen 307 angelenkten Vorrichtungen unter den Seidenschirm bei jeder Verschiebung dieses Schirmes zu bringen. Wenn eine dieser Vorrichtungen die diametral dein Schirm gegenüberliegende Lage erreicht, die rechts in Fig. i i dargestellt ist, veranlaß@t der an dem Hebel 323 sitzende Anschlagstift 327 das, Verschwenken dieses Hebels 323 in der beschriebenen Weise, und die Rolle 320 wird von der Platte 334 entfernt. DerArbeiter setzt dann ein zu bedruckendes Glas in die bügelfärrnigen Aufnahmeteile 353 ein, so, d.a,ß der Boden des: Glases nach der Platte 354 hin gerichtet ist. Da der Kopf 3o6 sich weiter in der in Fig. 12 eingezeichneten Pfeilrichtung f dreht, verläßt der Anschlagstift 327 die Nockenscheibe 329, und unter der Wirkung der Feder 322a wird die Rolle 320 an die öffnung des Glases herangeführt und an, diese angepreßt, @so; daß sie das. Glas gegen die Platte 334 drückt. Die Platte 334 ist dabei an einer Drehung dadurch verhindert, daß die Nase 338 des Hebels 337 unter der Einwirkung der Feder 341 in Eingriff mit der Nut 339 der Platte 334 steht.
  • Wenn die mit dein zu bedruckenden Glas versehene Vorrichtung unter den Schirm gelangt, wird die Scheibe 35o axial in die in Fig. 13 in gebrochenen, Linien dargestellte Entkupplungslage durch die Hebel 344 und 347 verschoben. Der Anschlagstift 328 kommt mit der Platte 330 in Berührung und wird festgelegt. Die Feder 324 hält dabei den Hebel 319 unter Vermittlung der Rolle 320 fest in Lage. Die Platte 315 wird dann durch die entsprechend ausgebildeten Steuerteile für die Welle 316 nach oben bewegt und drückt dabei auf die Stange 314, wodurch die schmale Platte 311 etwas angehoben und diel von dieser Platte getragene; Vorrichtung um dlite Welle 307 geschwenkt wird, so da.ß einerseits, das zwischen der Rolle 320 und der Platte 334 eingespannte Glas. in Berührung mit, dem Schirm gebracht und anderseits die Welle 333 gleichachsig mit der Welle 349 eingestellt wird. Da die Nockenschedbe 346 denn Hebel 344 gestattet:, nach oben zu schwingen, legt der Hebel 347 die Scheibe 35o an diel Platte 335 an und bringt den Ansatz 336a zum Eingriff mit der Bohrung 336. Gleichzeitig wirkt der Hebel 347 auf die Rolle 340 des Hebels 337, so. daß dieser verschwenkt wird und die Nase 338 aus der Nut 339 zieht und so die Platte 334 für Drehung freigibt.
  • Der Schirm wird dann durch die Steuervorrichtung der Bedruckungsvorrichtung verschoben, und das Kabel 352- treibt dabei die Scheibe 350 im Synchronismus mit der Verschiebung des. Schirmes an. Die Scheibe 35o, die mit dar Platte 335 durch den in die Bohrung 356 eingreifenden Ansatz 336a gekuppelt .ist, treibt ihrersentsi die Platte 335, die Platte 334 und das zwischen dieser Platte 334 und der Rodle 320 eingespannte Glas an, so, daß dieses synchron mit der Schirmverschiebung in Umdrehung versetzt wird und so den Aufdruck empfängt.
  • Wenn die Verschiebung des Schirmes beendet ist, verschwenkt die Nackenscheibe 346 den Hebel 334 wieder nach unten und den Hebel 347 nach außen, wodurch die Scheibe 350 von der Platte 335 entkuppelt wird. Gleichzeitig wird, die Ralle 34o des Hebels 337 freigegeben, so daß die Feder 34i den Hebe1337 ausschwenken kann, der wiederum die Nase 338 in die Nut 339 der Platte 334 einführt und so diese neuerdings in der angemerkten Lage festlegt.
  • Bei der weiteren Drehung des, Kopfes 3o6 kommt der Anschlagstift 327 des, Hebels 323 wieder in Berührung mit der Nockenscheibe 329, und die Rolle 320 wird zur Freigabe des. Glasas ausgeschwungen. Nunmehr kann; das bedruckte Glas aus den: bügelfärmigen Teilen 353 entnommen und durch ein neues Glas ersetzt werden, worauf der Zvklus des Arbeitsvorganges wiederholt wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Vorrichtung zum Bedruclz; n von Körpern, mit Voll- oder Teilrotationsflächen. naeli dem Seiden ,schirmverfahren mit einem unter dem verschiebbaren Schirm und dem zugehärigen Farbauftragspachtel gelagerten und gleichachsig mit, der- Achse der Rotationsfläche des Werkstückes sowie im Gleichlauf mit der Verschliebung dies: Sch-ir'meis sich. drehenden @nt@rie@bfür die Ha,I,tevo,rrichtung des. Werk sitü ckes, da= durch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (37, 40, 43) für das Werkstück (38) an einem gegenüber dem Rahmen (2) dier Bedru:ckungsvorrichtung beweglichen Abstütztoil (2r, 32, 34 und 33, 39) drehbar gelagerten und durch diesen in eine, das Bedrucken des Werkstückes, (38) ermöglichende Stellung überführba:r sowie aus dieser unter dem Schirm (i2) wegziehl)ar ist und dass Werkstück (38) in einor die Deckung der #4,c;hse der zu bedruckenden @otatio iisfläch.e und der Drehachse des Werkstückantriebes (26, 36, 3:5) mindestens während, des. -Bedruckungs,vorganges gewährleii@s.teenden Lage hält, während, für dein Anschluß der Ha.lteVorrichtung (37, 40, 43) an den Werks.tückantrieb (35, 26) eine diese beiden Teile beim Bedrucken-zwangsläufig auf Drehung verbindende Kupplungsvorrichtung (26. 49, °50, 36) und zur Lagensicherung der aus der B,ed:ruiclzurigss@tahing gezogenen. Haltevorrichtung (37, .1.o)- ein« diese vom Augenblick der Entfernung ihres Abstützteiles -(21, 32, 34 und 33, 39) aus der Bedruckungssteliung bis, zum Augenblick ihrer Rückkehr in diieise Steillang an einer Drehung hindernde Hemmvorricli.tung (47, :15a, 46) vorgesehen. ist (Fig-i und' 2).
  2. 2. Vorrichtung nach: Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d'aß die, Haltevorrichtung für das Werkstück (38) aus zwei gleichachsig argeordneten und in einem gemeinsamen Träger (21) drehbaren ; Teilen (37, 35 und' .o, 43) besteht, -welche einander genähert oder vonema,nd!er entfernt werden können und das zwischen sie, eingeführto -#Ve-rkätiick (38) unt°r Federdruck (44) festhalten (Fg. i und 2)-
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeiehnet, daß der bewegliche Abstützteil (21, 32, 34 und 33, 39) für die! Haltevorrichtung (37, 35 und 40, 43) des Werkstückes (38) eine gleitbar angeordnete! Grundplatte, (-21) aufweist, die senkrecht zu der Verschiebungsbahn des Schirmes (12) in einer praktisch zu der Schirmebeine parallelen od=e=r schwach dazu ge- neigten Ebene verschiebbar is,t. (Fig. i und 2).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ku.pplungävoirrichtung zwischen dem Antrieb (26) und': der 1-la.Itevorrichtung (37.35, 36) für das Werkstück (38) durch einen oder m-elire,re- Ansätze (50) und eine oder mehreire entsprechende Nuten. (49) an diesem Antrieb, (26) b,.,-,v. dem diesem gegenüb,2,rliegenden Teil (36) der HaItevarric:htung (37, 35, 36) geb@ild@-t :ist u-ndl der Eingriff dii,eiser Nuten; und, dieser Ansätze bei- der überführunig des hie@weglichen Abstübztefes (21, 32, 34 und 33, 39) der Haltevorrichtung (37, 35, 36) in die das Bedrucken dies; Werlzstüclzes (3:8) gestattende Lage hergestellt und beim Herausziehen d:esAbstützteiles aus dieser Lage gelöst wird (Fig. i bis 4).
  5. 5. Vorrichtung nach, Anispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmvorrichtung für die Haltevorrichtung (37, 35, 36) durch eine mit einem Anschlag (48) am festsroeh n.den Lagerkörper (24) desAntriebes (26) des:Werkstückes Flinke (38) z.u:sammen,arbe!ite;nd@e fedierbelastete (47) gebildet: isst, die am beweglichen Abstützteil (21, 32,-34 und 33, 39) der Haltevorrichtung gelagert ist und in der Bed'ruckungsäteillung der- Haltevorrichtung des Werkst üekes durch den Anschlag (48) in: unwirksamer' Lage gehalten und! durch das Heira.usziehen dieisi Abstützte.iles der Halteivorrichtung aus. der Bedlruckungss ellung für die hemmende Einwirkung auf d'ie Haltevoirrichtu;ng freigegeben wird (Fig. i und: 2).
  6. 6. -Vo.rrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d'aß für las. - Betdrucken: von Körpern (38) mi'b kegeligen Oberflächen der Schirm (12) von einen; um einen festen Punkt (5) schwenkbaren Rahmen (6 bis i i) getragen und der Abstütl@teil (2i, 33, 32) -dür- Ha1tevo,i=-richtung (4a, 43, Und 37, 35) des Werkstückes (38) gleitbar angeordnet und senkrecht zu dür Versch:iebungäbahn des, Schirmes, (12) in einer schrägen Ebenei (2o) zu diesem verschiebbar ist und die Ha.kevorrichitung (40, 43 und 37, 35) dies. so ausgebildet ist, daß die zur Oberfläche dies Weirlzstüclzes (38) beim Bedruckungsivorgang iangentiale Ebene durch den Schwenkmittelpunkt (5) dies Sch;irmträgerrah= mens (6 bis i i) geht (Fig. i und! 2),
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gegekennzeichnet, d'a.ß. die Haltevorrichtung (212, 221, 225, 2-i3, 215) für --das Werkstück (2i6). auf einer dvehbaren Platte! (2o6) abgestützt iist, die um eine zur Ebenie; des. Schirmes (2o3) senkrechte! Welle (205) umläuft und, unter dem in seiner Ebene verschiebbaren. Schirm (2o3) angeordnet-isit (Fig. 5 bis, 7). B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ge-I;ennzeichn:et, daß auf Einer drehbaren, schrittweise vo,rschaltharen Abstüitzplatte (2o6) mehrere Haltevorrichtungen (2i2, 221, 2251 213, 215) für Werkstücke, (z16) radial, angeordnet sind, von denen jede vorzugsweise aus einem Träger (212, 221, 213) besteht, an welchem die, Halteteilea (225 und 215) für das Werkstüc=k (216) drehbar an=gebracht si@iid und der in je ein in der Abis@t!ittzplatte (2o6) ausges.parte-s Fensteir (2o7) eingebaut und um eine auf der Platte (206) gelagerte und zur Achse der Halteteile (225 und 215) für das Werkstück (2i6) parallele Welle (20.8) schwenkbar ist, während eine Nockenscheibe (24o) die einzelnen Träger (2I2, 221, 213) für den Bedruckungsvorgang anhebt und dadurch das: zu: bedruckende Werkstück (216) an dien über den drehbaren Platte (2o6) parallel zu dieser verschiebbaren Schirm (2o3) anlegt' und eine weitere Nockenscheibe (25o) dien drehbar an, einem Schwenkarm (2q.3) angebrachten Antrieb (2q.5 bis 247) für das Werkstück (2r6) für die Dauer des Bedruckungsvorgaageis zur Wirkung bringt (Fig.8 bis 1o). Angezogene D,rucksuhniften: Deutschei Patentschrift Nr. 674 754-
DED10908A 1951-01-02 1951-11-18 Bedrucken von Gegenstzenden mit Voll- oder Teilrotationsflaechen nach dem Seidenschirmverfahren Expired DE903580C (de)

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