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Bedrucken von Gegenständen mit Voll- oder Teilrotationsflächen nach
dem Seidenschirmverfahren Die Erfindung b&trifft eine Vorrichtung zum Bedrucken
von Körpern mit einer Voll- oder Te@ilrotationsfläche nach dem sogenannten Seidenschirmverfahren,
bei welchem bekanntlich das Werkstück um die Achse der mit dem Aufdruck zu versehenden
Voll- oderTeilrotationsfläche in gleichzeitiger Berührung mit einem Seidenschirm
in Umdrehung versetzt wird, bei welchem die nicht der- zu übertragenden. Zeichnung
oder sonstigen@ Dars@bellung entsprechenden Maschen z. B. mittels Güla:tine verstopft
sind und dem eine Verschiiebuugsbe@wegung in seiner eigenen Ebene und bei kegeliger
Form der zu be;-druckenden Rotationsfläche gegebenenfalls außerdem auch eine Drehbewegung
erteilt wird!, während ein ruhender Schaber oder Spachtel, der sich längs der in,
jedem Augenblick mit dem Schirm in, Berührung befind1ichen Erzeugenden der Rotationsfläche
erstreckt, einen auf den Seiidem&chirm vorher aufgebrachten: Farbstoff oder
Lack zum Durchtritt durch die freien Schirmmaschen zu verlassen hat und auf den
zu bedruckenden Körper aufträgt.
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Zur Erzielung des, dabei zwischen der Drehtmg des Werkstückes und
der Verschiebung des, Seidenschirmes erforderlichen Bewegungsgleichlaufes sind die
Träger dieser zwei Teile bei einer derartigen Beidiruckungsvorrichtung miteinander
mechanisch zwangsläufig verbunden, indem z. B. ein gespanntes, an seinen Enden an
den Schirmträger angeschlossenes Kabel über eine Scheibe an dem Werkstückträger
läuft oder eine an dem Schirmbräger vorgesehene
Zahnstange in ein
Ri.tzel am Werkstückträger greift. Ferner ist, um insbesondere bei( dem die Varbeiführung
des Werkstückes, an einer entsprechenden, Zahl von, Schirmen erfarderniden, Mehrfarbendruck
voer, jedem einzelnen( Bed,ruckungsvorgang die Winkelstellung .des, Werkstückes
gegenüber dem Schirm ganz genau festlegen. zu können, eine Einstellmarke an der
Haltevorrichtung für das Werkstück vorgesehen.
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Da die Haltevorrichtung für das Werkstück bei diesen; Bedruckunegsvorrich.tungen;
notwendigerweise stets unterhalb des Schirmeis angeordnet werden muB und dadurch
das: Ansetzen und Auswechseln sowie insbesondere das genaue Einsstellen des Werkstückes
in seiner Haltevorrichtung wesentlich erschwert wird, ist es erwünscht, dieseei
zur Durchführung diese Maßnahmen. vone dem Schirm freizulegen. Man hat schon Ketten-
oder Drehvorrichtungen vorgeschlagen, um das Herausziehen der Werks.tückhalte@vorrichtung
unter dem Schirm zwischen, dien Bedruckungen zweier aufeinanderfolgender Werkstücke
zu; ermöglichen, aber diese Vorrichtungen gestatten keine: Beweigungseverbilldwng
zwischen dem Schirm und dem Antrieb des zu bedruckenden, Körpers und verhindern
auch jede Stellungsfestlegung des Werkstückes gegenüber dem Schirm.
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Wenn man anderseits den Schirmträger, gemäß einer ebenfalls bekannten
Anordnung als über dem Werkstück an einem waagerecht vers,chiebbareen Schlitten
heb- und seenkhearen Teil ausbildet, ist zwar die Bewegungsverbindung zwischen,
dem Werkstückantrieb und dein durch den Schlitten, gegebenen Schirmträger gewahrt,
aber das Ein- und Ausbringen und das Einsstellen des Werkstückes in seiner Haltevorrichtung
muß in einem Raum erfolgen, der infolge seines: oberen Abschlusses durch den Schirm
und der dadurch bedingten Rücksichtnahme auf diesen; praktisch beschränkt ist und',
nicht die für ein leichtes und( schnelles Auswechseln dies Werksstückes zu verwirklichende
Nichtbehinderung durch den, Schirm aufweist.
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Der Erfindung liegt rinne die Aufgabe zugrunde, bei einer nach dem
Seidenschirmverfahren arbeitenden Beedruckungsvorrichtung für Körper mit Voll-oder
Teilroetationsfiächen ein vollkommenes Freilegen der Haltevorrichtung dies. Werksstückes
von dem Schirm und hierdurch eine nicht durch dessen. erschwerte, sondern bequeme
und rasche( Hand- ;, habuug des. Werkstückes sowohl beim Einbaueine in wie bei der
Ent ahme aus der Haltevorrichtung zu ermöglichen und: dabei! die Bewegungsverbindung
zwischen: dem Schirm und dem Werkstückanitrieb aufrechtzuerhalten sowie die genaues
Festlegung und Kenenzeichnung der Stellung eines jeden zu bedruckend!eni Werkstückes.
gegenüber dem Schirm zu gewährleisten.
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Diese Aufgabe wird erfinduengsgemäß dadurch gelöst, daß die Haltevorrichtung
für das Weirkstück, die in bekannter Weise unter dem verschieb,-baren, Schirm gelagert
und; durch einen, gleichachsig meist der Achsre der Rotationsfläche des. Werkstückes
sowie, im Synchronismus mit der Verschiebung dies Schirmes umlaufenden Antrieb drehbar
ist, an einem gegenüber dem Rahmen der ganzen B°-druckungsvorrichtung beweglichen
Abs:tütz:teinl drehbar gelagert und durch diesen in eine das, Bedrucken des Werkstückes.
ermöglichende: Stellung überführbar sowie aus dieser unter dem Schirm weegziehbar
:ist und das( Werkstück :in, einer die, Deckung der Achse der zu bedruckenden Rotationsfläche
und der Dnehachse des Werkstückantriehees mindestens während des Bedruckun:gs.vorganeges
gewährleistenden Lage hält, während für den Anschluß der Haltevorrichtung an den
Werkstückantrieb eine diese beiden Teilei beim Bedrucken zwangsläufig mechanisch
auf Drehung verbindende Kupplungsvorrichtung und zur Lagensicherung der aus der
Bedruckungsstellung gezogenen Haltevorrichtung eine diese vom Augenblick der Entfernung
ihres Abstützteiies, aus der Beedruckungsstelluneg bis zum Augenblick ihrer Rückkehr
in die Stellung an einer Drehung hindernde Hemmvorrichtung vorgesehen; sind.
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Dies Haltevorrichtung für das zu bedruckende Werkstück kann aus zwei
gleichachsig angeordneten und in einem gemeinsamen Träger drehbaren Teilen bestehen,
die einander genähert oder voneinander entfernt werden können, um das Werkstück
zwischen sie einführen und durch sie festklemmen zu können. Der .eine dieser beiden
Teile kann unter der Einwirkung einer Feder stehen, die ihn an das in die Haltevorrichtung
eingesetzte Werkstück drückt.
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Der bewegliche Abstützteil für die Haltevorrichtung des Werkstückese
kann eine in dem ruhenden Rahmen leer Bedruckunigsvoirrichtueng gleitbar angeordnete
Grtul@dplatte aufweisen, die parallel zur Drehachse des; zu bedruckendem Werkstückes
verschiebbar ist. Diese Grundplatte kann auch senkrecht zur Bewegungsbahn: des Schirmes
in einer zur Schirmebene schwach geneigten oder praktisch dazu, parallelen; Ebene
verschieibbar sein;. Auch kann der bewegliche Abstützteil für dies Haltevorrichtung
drehbar um eine Achse seine, die senkrecht zu der praktisch zur Ebenes dies Schirmes
paralleeilen Dreihachse des Werkstückes. ist und nahe oder hinter der Hauptberührungsebene
zwischen der Haltevorrichtung und dem Antriebe des Wirkstückes liegt. In der praktischen
Ausführung kann er aus, einer Platte bestehen, die um seine zum Schirm senkrechte
Achse drehbar ist und die Haltevorrichtung für das Werksstück oder auch nvehreere
derartige Haltevorrichtungen trägt:.
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Zur Kupplung zwischen dem Antrieb und der Haltevorrichtung für das.
Werkstück könnten: nur zeitweise wirksame Verbindungsglieder- vorgesehen sein, die
lediglich dann, wenn die-,se Teelee mitein^ arider in Berührung kommen, müssen,
in Tätigkeit treten und z. B. aus einer oder mehreren an einem dieser Teile , ausgesparten
Nuten( oder Lächern und aus. einem oder mehreren damit zusammenarbeitenden, an dem
anderen, Teil- vorstehenden Ansätzen -oder Stiften bestechen, können. Die Vorrichtung
für die Hemmung der Drehung dein Haltevorrichtung des Werkstückes, kann durch eine,
mit einem Anschlag
an dem feststehenden. Lagerkörper dies Antriebes
des. Werkstückes, zusammenarbeibendz Klinke gebildet sein., die von der Haltevorrichtung,
wenn dieses, mit dem Antrieb in Verbindung steht, entkuppeilt ist, für gewöhnlich
dagegen, mit ihr federnd in Eingriff gehalten wird.
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Für das, Bedrucken, von Körpern mit kegeiliigen Oberflächen kann der
Schirm von, einen um einem festen Punkt schwenkbaren Rahmen getragen: und der Abstützteil
der Haltevorrichtung des Werkstückes gleitbar angeordnet und senkrecht zu der Verschiebungsbahn
des Schirmes in. einer schrägem Ebene zu diesem verschiebbar und, die Haltevorrichtung
des Werkstückes so ausgebildet sein;, daß die zur Oberfläche des Werkstückes beim
Bedruckun.gsvorgang tangemitiale Ebene durch dein. Schwenkmittelpunkt des Schirmträgerrahmens
geht.
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Man kann, erfindungsgemäß auch auf einer- drehbaren, schrittweise
vorschaltbaren Abstützplatte mehrere Haltevorrichtungen für Werkstücke radial anordnen,
von denen jede vorzugsweise aus einem Träger beisteht, an welchem die Halteteile.
für das Werkstück drehbar angebracht sind und der in je ein in, der Abstützplatte
ausgespartes Fenster eingebaut und, um eine auf der Plattei gelagerte und zur Achse
der Halteteile für das Werkstück parallele Welle schwenkbar ist, während, eine Nockenscheibe
die einzelnen Träger, für den Bedruckumgsvomgang anhebt und dadurch das zu bedruckende
Werkstück an den über der drehbaren Platte parallel zu dieser verschiiebbaren. Schirm
anlegt und eine weitere Nockenscheibe den drehbar an einem Schwenkarm angebrachten
Antrieb für das Werkstück für die Dauer deis Bedruckungsvorgangesi zur Wirkung bringt.
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Die Zeichnung veranschaulicht die Bedruckungsvorrichtung nach der
Erfindung beispielsweise in mehreren Au iführungsfarmen. Fig. i ist ein. Längsschnütt
einer ersten Bauart der Vorrichtung nach der Erfindung, und, Fig. 2 gibt die zugehörige
Draufsicht wieder, während Fig. 3 und q. schaubildlich die gemäß Fig: i und. 2 für
den Antrieb, Beis. zu bedruckenden Körpers verwendete Scheibe und dien mit dieser
zusammenarbeitenden, Teil der Haltevorrichtung des Werkstückes zeigen,. Fig. 5 ist
ein Längsschnitt und Fig. 6 die Draufsicht einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung mit Weglassung der Träger dies Schirmes, und Fig. 7 zeigt in
einem in größerem Maßstab wiedergegebenen Querschnitt einen Teil der Vorrichtung
nach Fig. 5 und 6. Eine abgeänderte Bauiarti der Vorrichtung gemäß Fig. 5 und 6
ist in Fig. 9 in Draufsicht und. in Fig. 8 in einer teilweise nach der Linie XI-XI
der Fig. 9 geschnittenen Seitenansicht veranschaulicht, und Fig. io zeigt in Seitenansicht
in größerem Maßstab eine Einzelheit der Vorrichtung nach Fig. 8 und 9.
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Die Vorrichtung nach Fig. i bis, q., die für das Bielrucken von Körpern
mit einer kegeldgen Oberfläche bestimmt ist, weist eine Grundplatte i auf, von welcher
ein Ständer 2 emporragt, der an seinem oberem; Ende in zwei sich nach der Hinter-
bzw. nach der Stirnseite, der Vorrichtung hin eirstreckende Arme 3 und q. übergeht.
An dem hinteren Ende des Armes 3 ist um einen senkrechten Zapfen 5 ein dreieckiger
Rahmen 6 drehbar gelagert, an welchen mittels waagerechter Zapfens 7 und 7a zwei
Arme 8 und 8a angelenkt sind, die durch eine nach einem Kreisbogen gewölbte Querstrebe
g miteinander verbunden sind, deren Krümmungsmittelpiunkt auf der Achse des. Zapfens
5 liegt. Die Arme 8 und 8a tragen Querteile io und ioa, an welchen der Rahmen i
i des Seidenschirmes i2 der Bedruckungsvarrichtung befestigt ist.
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An den Arm q. ist mittels eines waagerechten Zapfens 13 ein
Hebel 1q. angelenkt, an welchen ein in üblicher Weise mit dem Schirm 12 zusammenarbeitender
Schaber oder Spachtel 1,5 aus Gummi befestigt ist. Von der Unterseite 1q. geht ein
Ansatz 16 aus, der mit zwei Schrägflächen 17 und 17" zu-
sammenarbeitet,
die an. der oberen Seite der Querstrebe 9 angebracht sind und zum Anheben des Hebels
1q. und damit des Spachtels 15 gegenüber dem Schirm 12 an den beiden Enden des Arbeitswegeis
des Schirmes dienen. Zwei weitere Schrägbahnen 18, die den Schrägflächen 17 und
17a ähnlich und unter diesen an der unteren Seite der Querstrebe 9 ausgebildet sind,
wirken, mit einem Anschlag i 8a an dem Arm q. zusammen, um den Schirm 12 an den
beiden Enden seines Arbeitsweges durch Verschwenken der Arme 8 und 8a um die Zapfen
7 und 7a anzuheben. Die Schrägbahnen 18 sind mit Hemmnasen versehen, welche mit
dem Anschlag i8 a des Armes q. zusammenarbeiten, um den Verschiebungsweg des Schirmes
12 zu begrenzen.
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Ein von der Grundplatte i ausgehender Iceilfärmiger Sockel i9 trägt
eine länglich rechteckige ebene Platte 2o, deren Längsachse in der gleichen senkrechten
Ebene wie die Längsachse der Arme 3 und q. liegt und auf welcher eine Gegenpla:bte
21 gleitbar ist, die seitlich durch an; der Platte 2o mittels Zapfen 23 drehbar
gelagerte Rollen 22 geführt sind. Auf das obere Ende der Platte 21 isst ein Ständer
24 aufgeschraubt, welcher eine feststehende Welle 25 trägt, auf welcher eine mit
einer breiten, zylindrischen Nut versehene Scheibe 26 drehbar ist. Die Scheibe 26
wird von einem Kabel 26a umfaßt, das über Leitrollen 27, 28 und 27a, 28a läuft,
die an von der Platte 2i ausgebenden Stütizeni 29, 30 und 29a, 30a sitzen,
während die Enden des Kabels 26a an seitliche Ansätze 3 i und 3 ,a der Arme 8 und
8a angeschlossen sind.
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An der verschiebbaren Platte 21 sind weiterhin zwei Ständer 32 und
33 befestigt, von, dienen der Ständer 32 ein Lager 34 für ennie, gleichachsig mit
der ruhenden Welle 25 der Scheibe 26 drehbare Welle 35 trägt, die einerseits gegenüber
der Scheibe 26 eine Platte 36 und anderseits am Gegenende einen kappenartigen Teil
37 trägt, der genau auf das eine Ende z. B. den Boden des zu bedruckenden
Körpers 38, beispielsweise einer Flasche von kegelstumpfförmiger, sich nach oben
verjüngender Gestalt, paßt. In einer Bohrung 39 des Ständers 33 ist anderseits gleichachsig
mit den Weillem; 25 und 35 eine Spindel q.o verschiebbar geführt, die an dem
einen
Ende mit einem Einstellknopf 41 verbunden ist und an dem andere Ende in einem Kugellager
42 einen beweglichen kegeligen: Kopf 43 enthält, der als Widerlagor zur Kappe, 37
teilweise in, den Hals der zwischen: der Kappe und der Spindel eingefügten Flasche
38 eindringen kann. Eine in die Bohrung 39 eingesetzte Schraubenfeder .14, die einerseits
in einer Nut dieser- Bohrung abgestützt ist und anderseits an. einer Schultier der
Spindel 4o angreift, drückt den Spindelkopf 43 in. den Hals der zu betdruckenden
Flasche 38 hineins, so, d'aß diese zwischen der- Spindel 4o und: der Kappe 37 in
Lage gehalten wird.
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An den; Ständer 32 ist ein Hebel 45 mit zwei als Riegel -wirksamen
Armen 45" und 45b angelon:kt:, von deinen der Arm 45a unter der Einwirkung einer
Feder 46 steht, die ihn an die äußere Fläche der Kappe 37 zu drücken sucht, um diese
dadurch gegen Drehung festzulegen, während dieir Hebelarm 45b in eine Haken 47 endet,
dier mit einer an dem Tragständer 24 der Welle 25 der Scheibe 26 gelagerten Rolle
48 zu:sainme,iia,rbe!i.tl-t, -,welche die Aufgabe hat, den Hebel 45 unter Überwindung
der Gegenkraft .der Feder 46 zu verschwenken, und. dadurch von. der Kappe 37 abzuheben.
Außerdem dient der Haken 47 durch seinen: Eingriff mit der Rolle 48 dazu, die verschiebbare
Platte, 21 in ihrer Hochlage zu halten.
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Die Scheibe, 26 weist an ihrer Stirnfläche eine radialei Nut 49 auf,
mit weIeher (vgl. Fig. 3 und! 4) ein, entsprechender Vorsprung 50 zuan Eingriff
kommen kann, der von der gegenüberliegenden Seitenfläche der Platte 36 absteht.
Die Platte! 2o ist genügend lang, um die auf ihr gl-titiendei Plattie.2i so weit
verschieben zu können, daß das zu 1).-druckende We.rks,tüick 38 vollständig unter
dem den Schirm 12 tragenden Rahmlein i i herausgezogen werden kann.
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Die in Fig. i bis. .4 veranschaulichte Vö;rrichtung wird wie folgt
benutzt: Der Schirm 12, auf welchem in üblicher Weise! die auf der Flasche 38 wiederzugebende
Zeichnung oder sonstige Darstellung durch Freilassen: von Maschen innerhalb eines
zum Zapfen 5 konzem;tri,schen, der Abwicklung der zu bedruckenden Kegelfläche entsprechend
en Kreissegments zum Erscheinen gebracht, isst, wird mit einem Auftrag von: Tinte
oder Farbstift versehen: und die aus dem Schirm i2 und! szinem Träger io, ioa, 11,
8, 8a, 6 bestehende bauliche Einheit an das eine Endei dies von ihr beim Be:drucku:n:gsvorgang
zurückzuleigen:dlen-V er,schi,ebuings;weges. übergeführt. Die ve;r,schliie,bbaire
Platte: 21 anderseits wird auf der Auflaeerplatte 20 so weit nach abwärts, gezogen,
daß die Kappe 3'7 vor dem Schirm 12 und vor dem diesen- tragenden Rahmen zu liegen
kommt. Beim Beginn dieser Verschiebungsbewegung dien Platte 21 wird der Haken 47
Beis <.rine's.45b dies Hebels 45 von die-r Rolle 48 geläsit, so daß der Arm 45a
diesies, Hebels: durch diel Fei&r 46 an: die Kappe- 37 angedrückt -,verdcn kann,
um diese geigen. Drehung festzulegen.
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Nachdem so die ganze Haltevorrichtung ,für das zu bedruckende Werkstück
für dessen Einbringung in die Bedruckungsvorrichtung freigelegt word!en ist, wird:
mittels des. Einis:tellkn,op'fes 41 die Spindel 40 unter überwindung der Geigenkraft
der Feder 44 nach außen gezogen. und eine Flasche 38 mit ihrem Boden: in, die= Kappe
37 e'ingepaßt: sowie dann die Spindel 40 für die Einwirkung der Feder 44 freigegeben.,
so, d.aß die Flasche 3@8 zwischen der Kappe 37 und dem Spindelkopf 43 eingespannt
und in Lage gehalten würd.
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Wenn Vorsorge getroffen ist, daß ein. Merkstrich an die"m Bodein der
zu bedruckenden Flasche' 38 und, ein entsprechender Strich an der Kappe 37 eingezeichnet
ist, kann man jede Flasche genau in der gleichc-:n Lage mit Bezug auf die unbeweglich
gehaltene Kappe! 37 und damit in bezug auf dia Scheibe! 26 und den. Schirm 12 in
Stellung bringen.
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Die Platte 21 wird jetzt sorgsam auf der Auflagerplatte 2o nach oibieni
geschobien, um die Flasche 38 unter den Schifirm i2 zu bringen. Der an der Platte
36 vorgesehene Ansatz 50' fa,ßt dabei in: die Nut 49 der Scheibe 26, undd der Haken:
47 des Hebelfis 45 kommt mit der Rolle 48 zum Eingriff, so@ d'aß die; Kappe 37 freigehegt
und diel verschiieb, bare Platte 21 in ihrer ob-zrein Lage! eingehakt wird.
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Nunmehr wird, die Bedruckunig in üblicher Weise, ausgeführt, indem
der Schirmträger ii, io, toa, 8, 811, 6 um die Achse 5 von, Hand gedreht wird,.
Beim Beginn dieser Bewegung wird der Schirm 12 gegen-Z, dem Weirkstiick 38 durch
die Schrägfläche, i7 angehoben: und, ebenso, dien Spachtel 15 dem Schirm durch.
die Schrägfläche i8 gelÜfteit. Unter -der w oitioien Wirkung dieser Schräigfläclien
wird dann der Schirm 12 gesenkt und auf die Flaischei 3,8 aufgelegt und fier Spachtel
15 an dien Schirm 12 h:rangeführt. Die Flasche 38 wird, synchron mit der Verschiebung
des Schirmes 12 in Umdrehung versetzt, da der Schirm 12 miitt der Scheibe' 26 durch
das, Kahel z6a verbundlen und die Scheibe 26 mit die!r Kappe 37 über ihre Nut 49
und den Ansatz 50 der Platte 36 gekuppelt ist.
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Wenn der Schirm 12 bis ans da.s@ andere Ende seines A:rl;"its@veges,
verschoben ist, hat: dile Flasche 38 eine volle Umdrehung um ihre Achse ausgeführt
und ist dabei bie:druckt worden, und nun heben die Schrägflächen, 17a sowie die
entsprechende Geigensch:rägfläche 18 dien Schirm 12 und den Spachtel 15 an. Die
bewegliche Plattei 21 wird dann durch Abwärtsversch.ie,bulng auf der Auflagerplaittei
2o von dein Schirm 12 gelöst und die Kappe 37 durch den Hehel 45 vom Beiginn dieser
Bewegung ab, und vor d,em Austritt dies Ansatzes 5o der Plattei 36 aus dier Nut
49 der Scheibe 26 zum Stillstand gebracht. Diel bedruckte Flasche 38 wird hieirauf
aus .ihrer Ha.ltevorrichitung 40, 43! 37, 35 nach. Zurückziehen der Spindel 4o mittels,
des Einstellknopfes 41 entnommcn: und eines unbedruckte Flasche zwischen der Kappe
37 und, dehn SpindelkoPf 43 in Lage ge,-bracht, so= da:ß ihre Marke mit der Marke
der Kappe, 37 üb-rei:nstimmt, worauf diese neue, Flasche durch Verschiebung dies!
Schirmes in. der enitgegengesetzten Richtung b,ediruekt werden kann.
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Die aus. Fig. 5 bis: 7 ersiichtliiiche: Aus,führungsform der Vorrichtung
nach. der Erfindung, die wie
die Vorrichtung nach Fing. i bis 4
für das Bedrucken von Körpern mit einer kegeligen 0b°irfläche, z. B. von Wassergläsern,
bestimmt ist, weist einen Rahmen toi auf, der in: seiner aber en. Hälfte die Vorrichtung
für das Einsspannen, und Verschieben des, Schirmes und, einten mit dem Spachtel
v--rsehene.n: Hebel trägt. Diese Teile sind ähnlich wie die endsprechenden Teilei
der Vorrichtung nach Fig. i bis 4 ausgebildet. Es besteht nur der eine Unterschied,
daß gemäß Fig. 5 bi.s 7 eine an sich bekannte mechanische Vorrichtung, die z. B.
aus einer Verbindungsstange und' einer Kurbel besteht, vorgesehen ist, um die selbsttätige
Verisch:iebung des Schirmes durch einen Antriebsmotor zu erreichen. Um eine Überladung
der Zeichnung zu vermeiden, siind' diese verschiedenen; Teile nicht veranschaulicht
und ist nur der Rahmen 202 dies Schirrnies 203 dargestellt.
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Der Rahmen 201 trägt mittels der Arme 2o4 eine, senkrechte, Welle
2o5, auf deren i oberes. Endei eli.ne kreisirundle Platte 2o6 aufgekeilt ist, welche
sich unter dien; Schirm 203 hin erstreckt. Die Welle 2o5 wird absatzweise durch
einen; hierfür geedgneiten Mechanismus, wie z. B. ein nicht dargestelltes Malteserkreu:z,
a,ngetirieben, das mit dem Antriebsmotor der Vorrichtung verbunden ist. Diie Platte
2o6 ist mit rechteckigen Fenstern 207 versehen, deren Längsachsen praktisch
radial von der Welle 205 a.uisgehen. Diese Fenster sind dazu bestimmt, nacheinander
uniteir, den Schiirin 203 nach jeder Verschieibung der Platte 2o6 gebracht zu werd,-in.
Parallel zu den längeren Seiten eines jeden Fensters 207 ist je eine Welle 2o8 angeordnet,
die in, auf der Platte 2o6 sitzenden, Lagern 2o9 geführt, ist und auf welche zwei
durch, ein Querstück 211 an ,ihren Enden verbundene Arme 2io auf'gekeilt sind. An
jedem dieser Querstücke 211 ist ein Träger 212 für das Lager 213 einer Welle 214
angebracht. Die Längsachse dies Trägers 212 verläuft nach einem vorn der Welle 2o5
ausgehenden: Radius, und die drehbare, Welle 214 trägt einerseits; eine zur Aufnahme
des einen Endest des Werkstückes 216 dienende Schale oder Platte 215, in welche
der Boden, dies zn bedruckenden Wasserglases 216 pa.ßt, und anderseits einte Scheibe
217, in welcher eine axialer Nut 218 awsges.pa.rt ist.
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Ein Arm 22o, der iin ein mit einem Steuerfinger 222 versehenes Lager
221 für eine Welle 223 endet, ist mittels; eines Zapfens 219 an das vom Lager 213
abgekehrte Endei des Trägers 212 angelenkt. Diel drehbare Welle 223 trägt eine kreisrunde
Plante 224, diel auf den Rand dein zu bedruckenden Wasserglases 216 paßit und in
einen, kegelstumpfförmiigen Fortsatz 225 übergeht, der in das Glas einführbar isst,
um dieses zur gemeinsamen Achse dein Wellen 21.1 und 223 zu zentrieren. Die Welle
223 ist in dem Lager 221 mittels eineis Abschlußriniges 226 gegen axiale Verschiebung
gesichert. Eine Feder 227, deren, Enden an, der Grun dfläch.e eines in dem Träger
212 ausgesparten Gehäuses. 228 und an dem Boden einer in den Arm 220 vorgesehenen
Bohrung 229 abgestützt sind, sucht die Platte 224 gegen den Rand deis. Wasserglases
216 zu dirücken. In der von der Untersein Gleis Trägers. 212 ausgehenden Gabel
230 ist eine Rolle 23i drehbar geführt, die mit einer Platte 232 zusammenarbeiten
kann, welches an dem oberen Ende einer Stange 233
sitzt, diel ihrerseits in
einer Muffe 234 gleiten kann, die in dem mit dem Rahmen 201 verbundenen Arm 2o4
sitzt. Die Stange 233 trägt an ihrem unteren Endaa eine Gabel 235, in welcher eine
Ralle 236 drehbar gelagert isst, die mit d@ern einen Ende eines zweiarmigen Hebels
237 in Berührung ist, der um einen Zapfen 23,8 an dem 201 schwenkbar ist und an
seinem anderen Ende eine Rolle 239 trägt, die an einer Nockenscheibe 24o anliegt,
welche an einer vom Motor angetriebenen senkrechten Welle 241 sitzt. An den Rahmen
201 ist in desisen mittlerer Queirs:tisebme, d. h. in der gleichem; Ebene wie der
mit dem Schirm 2o3 zursammen,arbeitende Spachtel mittels eignes Zapfens 242 ein
Winkel 2.43 angelenktt, der zwei Arme 243a und 243b aufweist. Der Arm 243a dieses
Hebels trägt an seinem freien Ende einen Zapfern 244, an welchem einte Scheibe 245
drehbar gehalten ist, die in einer Ringnut 246 ein Kabel 247 führt, dessen Enden.
an den Träger des, Rahmens 2o2 des Schirmes 203 über Leitrollen angesch,losoen sind.
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Die Nutenscheib0 245 trägt an ihrer Außenfläche eine radiale Rippe
248, die @in die an dler Scheibe 217 vorgesehene Nwt , 218 eingreifen kann. Der
Arm 243b des Hebels 243 trägt an seinem freien Ende eine, Rolle 249, welche mit
einer auf die Welle 241 aufgekeilten Nockenscheibe 25o zusammenarbeitet. Einte Feiler
251, die einerseits, an einer Quemtrebe des Rahmens 201 und anderseits an dem Boden
einer Bohrung 252 Beis Hebelarmes 243b abgestützt ist, sucht den 243b in: der die
Nuiten.-scheibe 245 der Scheibe 217 nähernden Richtung zu verschwenken. Der Arm
243a trägt auch einen Finger 253, der mit einer Rolle 254 zusammenwirkt, die an
dem einen Ende eines Hebels 255 sitzt, der um den Zapfen 256 an dem Träger 212 schwenkbar
ist und eine Nase a57 aufweist, die durch eine Feder 258, wenn die Rolle 254 nicht
unter dem Einfluß des Fingers 253 steht, gegen die Platte oder Schale 215 angedrückt
wird, um deren Drehung zu verhindern.
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D,ile Vorrichtung nach Fdg. 5 bis 7 arbeitet wie folgt:: Die zu bedruckenden
Gläser werden bei den einzelnen Trägern z12 nacheinander zwischen die Schale 215
und die Plattee 224 eingefügt. Zu diesem Zweck werden diese beiden Teilei mit ihrem
Träger 212 unter dem Schirm 203 herausgezogen. Hierauf greift man an dem Steuerfinger
222 an und; schwenkt dadurch den Arm 22o entgegdn der Wirkung d!er Felder 227 aus:.
Dann setzt man den Bodens des Glases 216 an die Schale 215 an und gibt hierauf den
Finger 222 frei, damit die Feder a27 die kreisrunde Platte 224 gegen den Rand des.
Glases 216 drücken kann. NaC:hdlem die Nockenscheiite 2;5o auf die Rolle 2.49 eingewirkt
hat, um den Hebel 2q.3 nach der die Nuitenscheibe 245 von der Scheiibe 217 entfernende
Lage zu, verschwenken, wird die Platte 2o6 um eignen Schaltschritt weitergedreht,
so diaß einTräger2i2 unter den Schirm 203 gebracht wird,
welcher
dabei an dem einen Ende seines Arbeitsw eges ist.
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Dia Stange 233 wird dann durch die Nocken, scheibe 24o unter Vermittlung
.des Hebels 243 an,-gehoben, und die auf die Rolle 231 drückende Platte 232 hebt
ihrerseits den Werkstückträger 212 unter Drehung um die Achse der Welle 2o8 an,
wodurch das Glas: 216 an die, Unterseite des. Schirmes 2b3 angelegt wird.. Unmittelbar
hernach läßt die Nockenscheibe 25o die Ralle 249 ansteigen, so daß der Hebel 243
durch die Feder 251 ausgeschwenkt werden kann. Der an der Nutenscheibei 245 vOrgesehene
Ansatz 248 greift infolgedessen, in die Nut 2i8 der Scheibe 2I7, welche! der Nutenscheibe!
245 gegenüberliegt, und der Finger 253 wirkt auf die Ralle 254 und schwenkt dadurch
den Hebel 2'53 unter Überwindung der Gegenkraft der Feder 258 aus, se daß die Nase
257 die Schalei 215 freigibt!.
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Der Schirm wird dann von dem einen, nach dem anderen Ende seines Arbeitsweges
durch den Antriebsmechaniis.mu:s, der Bedruckungsvorrichtung verschoben und` der
Druckvorgang in bekannter Weise durchgeführt. Dabei ,wird das Glas 2i6 in synchron
mit der Verschiebung des S.chirm!ES203 durch die Nutenscheibe 245 jini Umdrehung
versetzt, welche durch das. Kabel 2q:7 angetrieben: wird und mit der Scheibe 217
gekuppelt ist. Wenn der Schirm 203 das entgegeugesetzte@ Endet seines, Arbeitsweges,
erreicht hat, wirkt die Nockenscheiibe 25o nochmals auf die Rolle 249 eiirr, um
den Hebel 243 entgegen der Wirkung der Feder 251 zu werschwenken. Der Finger
253 gibt dann: die Rolle 254 frei, und die Nase 257 des Hebels 255 legt wieder
die Schale 215 gegen Drehung feist, worauf die Nwtenscheibe 245 von der Scheibe
z17 entkuppelt wird. Unmittelbar nach dieser Bewegung gestattet die Nockenscheibe
24o das Anheben der Rolle! 239, so daß die Stange 233 sich mit ihrer Plattei 232
nach abwärts, bewegen kann, wodurch auch der Tragier 2i2 die Möglichkeit erhält,
nach unten zu gehen und so das Glas 216 von dem Schirm 203 zu trennen. Die
Platte 2o6 wird, dann um einten Schritt weitergedreht, und die beschriebenen Vorgänge
wiederholen, sich beim Bedrucken; eines neuen Glases. Die bedruckten Gläser -werden
aus der Schale 215 und der als Widerlager wirksamen Platte 224 herausgenommen und
jeweils durch unibedruckte Gläser ersetzt.
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Wie ersichtlich, wird eis infolge der Festlegung der das: eine Werkstückende
erfassenden Schale 215 gegen Drehung und auf Grund des Antriebs der Schale 215 mittels.
der Nutenscheibe 245 möglich, Gläser 216 unter den Schirm 203 stets in der
gleichen Lagenbeziehung zu diesen einzuführen:, welche durch Merkstriche an den
Gläsern einerseits und an der Schale anderseits. festgelegt und angezeigt werden
kann;.
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Bei der Bedruckungsvorrichtung nach Fig. 8 bis io, welche eine Abänderung
der in Fig. 5 bis 8 wiedergegebenen Vorrichtung zeigen, trägt der Rahmen 30i an
seiner oberen Hälfte die gleichen Teile für das, Haltens und das Verschieben dies
Schirmes und auch den mit dem Spachtel versehenen Hebel wie bei den Fig. i bis 7,
und diese verschiedenen Teile sind im wesentlichen wie die entsprechenden; Teile
der Vorrichtung nach Fig. i bis 4 angeordnet und ausigestaltet. Außerdem ist bei
der Bedruckungsvorrichtung nach Fig.8 bis io auch eine an sich bekannte mechanische
Vorrichtung für die selbsttätige Verschiebung des Schirmes mit Hilfe eines: Antriebsmotors
vorausgesetzt. Alle diese Teile sind zwecks Vereinfachung der Zeichnung nicht in
Fig. 8 bis io veranschaulicht.
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Mit dem Rahmen 3oi der Vorrichtung mach Fig. 8 bis, 10 ist ein: Ständer
3o2 verbunden, der, von einer drehbaren Welle 305 durchsetzt ist, welche
absaibzweise wie die Welle 2o5 der Vorrichtung nach Fig. 8 bis, io durch einen:
nicht dargestellten Motor angetrieben wird. Auf die Welle 305 ist Ein drehbar
in dein Ständer 302 gelagerter Kopf 3o6 mit zwölf waagerechten Armen 307
au,fgekeilt.
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Um jeden Arm 307 ist eine Muffe 3o8 drehbar, welche an ihm
in der Längsrichtung durch Bunde 309 festgelegt isst und mittels eines Ansatzes
310 eine schmale Platte 311 trägt, die mit diesem mit ' Hilfe von Schraubbo-tz:en
312 verbunden ist, welche durch an der Platte 311 ausgesparte Schlitze 313 hindurchgehen,
so daß die Platte 311 auf verschiedene Neigungen zum Ansatz 31o der Muffe 3o8 einstellbar
.isst. Die Platte 31i trägt eine Spindel 314, deren freies, Ende mit Einer Platte
3i5 zusammenarbeitet, die an dem einen Ende einer Welle 316 befestigt ist, di.e
senkrecht in dem Rahmen: 301 versschiebbar isst und unter der Einwirkung einer der
Hebeübertragung 236, z37, 239, 24o der, F'.ig. 5 ähnlichen Vorrichtung steht.
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An dem nach dem Kopf 3o6 hin. gerichteten Ende der Platte 311 ist
um einen in einem Längsschlitz 3 18 der Platte 311 greifenden Zapfen 317
ein Heibeil 319 schwenkbar, der eine drehbare, mit Gummi umkleidete Rolle 320 trägt,
die in die obene Öffnung des. zu bedruckenden, Wasserglases paßt. Der Hebel 319
ist mit einer mit der Platte 311 z.usammen,arbeitenden Anschlagnase 321 versehen,
die unter der, Einwirkung einer Felder 322a steht, und geht in einen -winklig
angesetzten Arm 322 über, an den ein Hebel 323 angele@nkt ist.
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Zwischen die Hebel 319 und 323 ist eine Feder 324 eingeschaltet, die
mit ihrem einen Ende an- dem Hebel 319 abgestützt is -t[ und mit ihrem anderen Ende
in einem am Hebel 323 vorgesehenen Gehäuse 325 sitzt. Der Hebel 323 weist ferner
einen Ouerarrn 326 auf, der auf den Hebel 319 drücken kann, während das freie Ende
des Hebels 323 zwei verstellbare Anschlagstifte 327 und 32$ trägt. Der Anschlagstift
327 arbeitet mit .einer exzentrischen Nockenscheibe 339 zusammen, die an dem Ständer
3o2 angebracht ist und durch Einwirkung auf den unteren: Teil des Hebels 323 diesen
(vgl. Fig. 8) von links nach rechts verschwenkt. Wenn der entsprechende Arm
307 eine diametral zu dem Schirm der Bedruckungsvorrichtung entgegengesetzte.,
Lage erreicht, wird durch diese Hebelvers@chwenkung der Arm 326 an den Hebel 319
ang elogt und dieser zum Ausschwenken
um dien, Zapfen 3 17 veranlaßt,
wodurch die Rollei 32o nach dein Kopf 3o6 ausgeschwungen wird.
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Der Anschlagstift 328 des Hebels 323 arbeitet mit einer an dein Rahmen
301 angebrachten Platte 330 zusammen, die den Hebel 323 mittels des Stiftes
328 in der links in Fig. 8 und aus, Fig. ro ersichtlichen Lage zu halten sucht.
An dein vom Kopf 3o6 abgekehrten Ende der Platte 311 ist ein: Arm 33I befestigt,
der ein Lager 332 für eine drehbare Wedle 333 trägt, auf der einerseits eine zum
Ansetzen des Bodens des zu bedruckenden Glases geeignete Platte 334 und anderseits
eine mit einer exzentrischen Bohrung 336 versehene; Platte 335 sitzt. Außerdem ist
an der Plattei 331 ein Winkelhebel 337 angelenkt, der an seinem einen Arm
eine, in eine radiale Nut 333 der Platte 334 fassende Naise 338 und an seinem anderen
Arm eine drehbare Rodle 340 trägt und, unter der Einwirkung einer Feder 341 steht,
diel ihn in der den Eingriff der Nase 338 mit -der Nut 339 der Platte 334 herbeiführenden
Richtung zu schwenken sucht.
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Von dem Rahmei 3o1 geht ferner ein Arm 342 aus, in welchem eine drehbare
Welle 343 gelagert ist. Ani der Welle 343 ist ein Hebel 344 befestigt, der an seinem
freien Ende eine mit einer Nockenscheite 346 ähnlich der Nocken.scheibe' 25o der
Fig. 8 zusammenwirkende Rolle 345 trägt, und quer zu diesen' Hebel 344 ist an der
Welle! 343 noch ein flacher Hebel 347 angebracht, der ,in eine Platte 348 übergeht,
mit deren freiem Ende eine zu ihr senkrechte Welle 349 verbunden ist. Auf der Welle
349 ist eine Scheibe 350 frei drehbar, die von einemKabel 352 umfaßt wird,
das in einerRinignut 35I der Scheibe geführt und in ähnlicher Weise wie das Kabel
der Fig. i und 2 mit. seinen; Enden an den Träger des! Schirmrahmens angeschlossen
ist. Die Seheibe 35o trägt einen exzentrischen Ansatz 33611, der in die Bohrung
336 in der Platte 335 eingreift.
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Die sämtlichen Platten 311 trage,, zwei bügedfÖrniige Teile 353, welche
zur Aufnahme des zu bedruckenden Glases dienen und dieses in der Richtung der Achse
der entsprechenden Platte 334 halten. Diese schmalen Platben1 3 i 1 können. auf
einer Platte 354 aufruhen, die mit dem Kopf 306 während seiner Weiterschaltung
seich mitdreht.
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Die Bedruckungsvorrichtung nach Fig. 8 bis ro arbeitet wie folgt:
Der Kopf 3o6 wird absatzweise: in Umdrehung versetzt, um jeweils eine der an die
einzelnen Wellen 307 angelenkten Vorrichtungen unter den Seidenschirm bei
jeder Verschiebung dieses Schirmes zu bringen. Wenn eine dieser Vorrichtungen die
diametral dein Schirm gegenüberliegende Lage erreicht, die rechts in Fig. i i dargestellt
ist, veranlaß@t der an dem Hebel 323 sitzende Anschlagstift 327 das, Verschwenken
dieses Hebels 323 in der beschriebenen Weise, und die Rolle 320
wird von der
Platte 334 entfernt. DerArbeiter setzt dann ein zu bedruckendes Glas in die bügelfärrnigen
Aufnahmeteile 353 ein, so, d.a,ß der Boden des: Glases nach der Platte 354 hin gerichtet
ist. Da der Kopf 3o6 sich weiter in der in Fig. 12 eingezeichneten Pfeilrichtung
f dreht, verläßt der Anschlagstift 327 die Nockenscheibe 329, und unter der Wirkung
der Feder 322a wird die Rolle 320 an die öffnung des Glases herangeführt
und an, diese angepreßt, @so; daß sie das. Glas gegen die Platte 334 drückt. Die
Platte 334 ist dabei an einer Drehung dadurch verhindert, daß die Nase 338 des Hebels
337 unter der Einwirkung der Feder 341 in Eingriff mit der Nut 339 der Platte 334
steht.
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Wenn die mit dein zu bedruckenden Glas versehene Vorrichtung unter
den Schirm gelangt, wird die Scheibe 35o axial in die in Fig. 13 in gebrochenen,
Linien dargestellte Entkupplungslage durch die Hebel 344 und 347 verschoben. Der
Anschlagstift 328 kommt mit der Platte 330 in Berührung und wird festgelegt.
Die Feder 324 hält dabei den Hebel 319 unter Vermittlung der Rolle
320 fest in Lage. Die Platte 315 wird dann durch die entsprechend
ausgebildeten Steuerteile für die Welle 316 nach oben bewegt und drückt dabei auf
die Stange 314, wodurch die schmale Platte 311 etwas angehoben und diel von dieser
Platte getragene; Vorrichtung um dlite Welle 307 geschwenkt wird, so da.ß
einerseits, das zwischen der Rolle 320 und der Platte 334 eingespannte Glas.
in Berührung mit, dem Schirm gebracht und anderseits die Welle 333 gleichachsig
mit der Welle 349 eingestellt wird. Da die Nockenschedbe 346 denn Hebel 344 gestattet:,
nach oben zu schwingen, legt der Hebel 347 die Scheibe 35o an diel Platte 335 an
und bringt den Ansatz 336a zum Eingriff mit der Bohrung 336. Gleichzeitig wirkt
der Hebel 347 auf die Rolle 340 des Hebels 337, so. daß dieser verschwenkt wird
und die Nase 338 aus der Nut 339 zieht und so die Platte 334 für Drehung freigibt.
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Der Schirm wird dann durch die Steuervorrichtung der Bedruckungsvorrichtung
verschoben, und das Kabel 352- treibt dabei die Scheibe 350 im Synchronismus
mit der Verschiebung des. Schirmes an. Die Scheibe 35o, die mit dar Platte 335 durch
den in die Bohrung 356 eingreifenden Ansatz 336a gekuppelt .ist, treibt ihrersentsi
die Platte 335, die Platte 334 und das zwischen dieser Platte 334 und der Rodle
320 eingespannte Glas an, so, daß dieses synchron mit der Schirmverschiebung
in Umdrehung versetzt wird und so den Aufdruck empfängt.
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Wenn die Verschiebung des Schirmes beendet ist, verschwenkt die Nackenscheibe
346 den Hebel 334 wieder nach unten und den Hebel 347 nach außen, wodurch die Scheibe
350 von der Platte 335 entkuppelt wird. Gleichzeitig wird, die Ralle 34o
des Hebels 337 freigegeben, so daß die Feder 34i den Hebe1337 ausschwenken kann,
der wiederum die Nase 338 in die Nut 339 der Platte 334 einführt und so diese neuerdings
in der angemerkten Lage festlegt.
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Bei der weiteren Drehung des, Kopfes 3o6 kommt der Anschlagstift
327 des, Hebels 323 wieder in Berührung mit der Nockenscheibe 329, und die
Rolle 320 wird zur Freigabe des. Glasas ausgeschwungen. Nunmehr kann; das
bedruckte Glas aus den: bügelfärmigen Teilen 353 entnommen und durch ein
neues
Glas ersetzt werden, worauf der Zvklus des Arbeitsvorganges wiederholt wird.