DE90148C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE90148C DE90148C DENDAT90148D DE90148DA DE90148C DE 90148 C DE90148 C DE 90148C DE NDAT90148 D DENDAT90148 D DE NDAT90148D DE 90148D A DE90148D A DE 90148DA DE 90148 C DE90148 C DE 90148C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- scissors
- halves
- blade
- cutting edge
- shield
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000010008 shearing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B13/00—Hand shears; Scissors
- B26B13/06—Hand shears; Scissors characterised by the shape of the blades
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤΛ%
Bei den bisherigen Scheeren werden die Schneiden von zwei flachen Blättern gebildet,
die, an den inneren geraden Seiten auf einander liegend, mit dem Schild der Scheere eine
Richtung haben. Bei der den Gegenstend vorliegender Erfindung bildenden Scheere sind
dagegen die Blätter einzeln oder beide gegen das Schild versetzt oder verdreht und die
Schneiden sind durch mit den inneren Schildflächen in einer Ebene liegende Abschrägungen
hergestellt, wobei die Blätter in der ganzen Länge gerade verlaufen oder auch so gestaltet
sein können, dafs das Blatt (oder beide Blätter) von der Spitze nach dem Scheerendrehpunkt
oder nach dem Schilde hin spiralförmig, etwa in einer Vierteldrehung oder weniger, gebogen
ist, so dafs es an der Spitze ganz oder nahezu mit dem anderen geraden oder gleichfalls spiralförmig
gestalteten Blatte in gleicher Richtung liegt, während es nach dem Schilde hin in
eine gegen die Spitzenlage verticale oder nahezu verticale Stellung übergeht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. iA und iB in Ansicht und Schnitt eine
Scheere mit versetzten, durchgehend geraden Blättern dargestellt.
Fig. ι bis 3 zeigen Scheeren mit einem geraden und einem spiralförmigen Blatt von
verschiedenem Biegungsgrad.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Scheere, ' bei welcher beide Blätter spiralig gestaltet sind.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Scheere dargestellt, bei welcher das spiralförmige Blatt zur
Erzielung eines ziehenden Schnittes eine Drehung ausführt.
Während bei den bisherigen Scheeren die Blätter durch eine denselben gegebene Hohlstellung
federn und mit Spannung über einander gehen, haben bei der vorliegenden, Einrichtung
die Scheerenblä'tter keine Spannung gegen einander. Die schrägen Schneidflächen η1 η der geraden Blätter α bezw. b (Fig. 1A und iB)
liegen dicht, aber ohne Druck auf einander und ergeben daher einen leichten, sanften Gang der
Scheere. Die Schrägstellung der Blätter läfst ein Ausweichen derselben beim Schnitt nicht zu.
Bei Fig. 1 ist das Blatt α nach links gebogen
; die Spitze j desselben liegt mit der Spitze sl des flachen Blattes b fast in gleicher
Richtung bezw. in einer Ebene und das Blatt verläuft dann, wie aus der Zeichnung Fig. 1
und den Querschnitten 1 a, 1 b und 1 c ersichtlich,
in allmäliger Aufwärtsdrehung bis nach dem Schilde i, wo es nahezu eine senkrechte
Richtung gegen das andere Blatt b einnimmt.
Die Scheeren Fig. 2 und 3 haben ein Blatt mit rechtsgehendem Verlauf der Biegung, wobei
dieselbe namentlich bei Fig. 3 in geringerem Mafse spiralförmig ist, wie bei der Scheere
Fig. i.
Aus den Fig. 4 und 5 ist ohnes Weiteres zu erkennen, wie die Scheerenblätter gegen
einander stehen, wenn einem jeden derselben die spiralförmige Gestaltung gegeben ist.
Bei der vorliegenden Einrichtung behalten die Blätter vom Rücken bis zur Schneide ungefähr
die gleiche Dicke, und die Schneide selbst wird durch eine kurze Abschrä'gung n1
bezw. η hergestellt. Diese Schneide läfst sich in einfachster Weise durch Anschleifen der
Abschrä'gung stets schnittfähig halten, während die starken Blätter ein Ausweichen oder Verbiegen
beim Schneiden nicht ausführen können; bei dem spiralig gestalteten Blatte ist dies um
so mehr ausgeschlossen, als es durch die Verbiegung noch eine bedeutende Versteifung erhält.
Die Stellung der Schneiden gegen.einander während des Gebrauches ist bei den
spiralig gestalteten Blättern wegen der Krümmung der Schneiden vom Drehpunkt bis zur Spitze
für die Schneidwirkung eine gleichmäfsig günstige und eine vortheilhaftere wie bei den
bisherigen Scheeren. Es gehen die getrennten Theile des zu schneidenden Materials leichter
nach rückwärts unter den Blättern vorbei, indem letztere weniger Hindernifs bieten. Dieser
Umstand und auch die Versteifung macht die Anwendung der spiralförmig gebogenen Blätter
vorzüglich für Metallscheeren (Blechscheeren) geeignet. Ein Fortgleiten des Arbeitsstückes
beim Zusammengehen der Schneiden tritt nicht leicht ein, da die Schneiden dasselbe von
hinten bis vorn stets unter einem für die Abscheerung geeigneten Winkel fassen, d. h. unter
solchem Winkel, bei welchem keine oder nur eine ganz geringe Tendenz auf ein Voranschieben
des Arbeitsstückes vorhanden ist.
Die Scheeren können mit weniger Arbeitsaufwand, also billig hergestellt werden, sie behalten
den Schnitt und sind event, durch blofses Abschleifen der die. Schneide bildenden
schmalen Abschrägungen leicht wieder anzuschärfen.
Um mit dem spiralförmig gestalteten Blatt einen ziehenden Schnitt zu bewirken, wird
dasselbe auf dem zugehörigen Schilde i (Fig. 6 und 7) in einer Stütze c drehbar gelagert. An
dem vorstehenden Ende der Drehachse d ist ein Winkelrädchen w befestigt, welches in ein
Winkelradsegment wy eingreift; letzteres sitzt
fest auf dem Drehbolzen 0 der Scheerenhälften, welcher wiederum in dem Schilde z'1 des anderen
Blattes b eine feste Stellung einnimmt. Werden dann die Scheerenhälften gegen einander
gedreht, indem sich das Schild ζ des Spiralblattes α auf dem runden Theil des
Bolzens 0 bewegen kann, so wird das letztere Blatt in Rotation versetzt, und da die Spiralform
des Blattes dem durch die Zahnrädchen bewirkten Drehungsgrade desselben angepafst
ist, so führt die in einer Schraubenlinie verlaufende Schneide h beim Vorbeigehen an der
Schneide des Blattes b einen ziehenden Schnitt aus.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Scheere, gekennzeichnet dadurch, dafs die Scheerenhälften (a b) einzeln oder beide zugleich mit ihren Hauptebenen winklig zur Drehfläche der Schilde (i) gestellt sind, um die mit den inneren Schildflächen in einer Ebene liegenden Schnittflächen genau eben herstellen und die beiden Scheerenhälften ohne Spannung einsetzen zu können.
- 2. Eine Ausführungsform der unter 1. geschützten Scheere, gekennzeichnet durch eine schraubenförmige Windung einer (a der Fig. ι bis 3) oder beider Scheerenblätter [a b der Fig. 4) derart, dafs die Hauptebenen des einen gewundenen und des geraden Blattes oder der beiden gewundenen Blätter an der Spitze gleich gerichtet sind, während dieselben bei den gedachten Hälften nach dem Schilde hin in eine gegen die Spitzenlage verticale oder nahezu verticale Stellung übergehen.
- 3. Eine Ausführungsform der unter 1. geschützten Scheere, dadurch gekennzeichnet, dafs ein schraubenförmig gestaltetes Blatt (a), das (Fig. 6 und 7) drehbar um seine Längsachse gelagert ist und von der anderen Scheerenhälfte aus beim Gebrauch gedreht wird, so dafs die Schneide dieses Blattes gegen die Schneide des anderen, gerade oder ebenfalls schraubenförmig gestalteten Blattes (b) beim Vorbeigang gleichzeitig eine Drehung und so einen ziehenden Schnitt ausführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90148C true DE90148C (de) |
Family
ID=361900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90148D Active DE90148C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90148C (de) |
-
0
- DE DENDAT90148D patent/DE90148C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102017110525A1 (de) | Haarschneidemaschine bzw. Messerkopf für eine solche | |
| DE60220336T2 (de) | Vorrichtung zum Polieren der Schneiden von Schneidwerkzeugen | |
| EP1955802B1 (de) | Hubsäge, insbesondere Stichsäge | |
| DE90148C (de) | ||
| DE2529305B1 (de) | Allzweckschere | |
| DE50808C (de) | Scheere | |
| DE70370C (de) | Barthobel mit doppelter Messerstellvorrichtung | |
| DE63053C (de) | Schafscheere | |
| DE630555C (de) | Mechanisch angetriebenes Schabewerkzeug mit geradlinig hin und her gehender Bewegung der Arbeitsspindel | |
| EP0259742B1 (de) | Rotationsschere zum Trennen von Walzgut | |
| DE262127C (de) | Maschine zur Herstellung von Holznägeln | |
| AT165338B (de) | Schneidvorrichtung | |
| CH102802A (de) | Schere. | |
| DE154204C (de) | ||
| DE296754C (de) | ||
| DE376133C (de) | Baumschere | |
| DE259641C (de) | ||
| DE1553710C (de) | Drahtschneider | |
| DE46161C (de) | Neuerung an der unter Nr. 14378 patentirt gewesenen Bürstenbeschneidmaschine | |
| DE876514C (de) | Rasierklingen-Abziehapparat | |
| DE226401C (de) | ||
| DE85457C (de) | ||
| DE13655C (de) | Rasen-Saumscheere | |
| EP2758211A1 (de) | Schärfvorrichtung | |
| DE120709C (de) |