DE901166C - Garn-Gassengmaschine - Google Patents

Garn-Gassengmaschine

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DE901166C
DE901166C DEM7129D DEM0007129D DE901166C DE 901166 C DE901166 C DE 901166C DE M7129 D DEM7129 D DE M7129D DE M0007129 D DEM0007129 D DE M0007129D DE 901166 C DE901166 C DE 901166C
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DE
Germany
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garn
gassengmaschine
drive
machine
gas mixture
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Expired
Application number
DEM7129D
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English (en)
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MUELLER FRANZ MASCHF
Franz Muller Maschinenfabrik KG
Original Assignee
MUELLER FRANZ MASCHF
Franz Muller Maschinenfabrik KG
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Publication date
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Publication of DE901166C publication Critical patent/DE901166C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J3/00Modifying the surface
    • D02J3/12Modifying the surface by removing projecting ends of fibres
    • D02J3/16Modifying the surface by removing projecting ends of fibres by singeing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Garn-Gassengmaschine Die Erfindung betrifft eine Garn-Gassengmaschine, insbesondere einte solche, bei welcher &r Faden vom Eintritt in den Brenner bis zur Aufwickelspule in einem vom Absaugeluftstrom erfaßten abgeschlossenen: Raum verläuft.
  • Gemäß ,der Erfindung ist. für den Antrieb der Fadenverlegungsvorrichtungen, z. B. Schlitztrommeln, für den Antrieb der mit den Brennerdeckeln und, den Spulenhaltern zusammenwirkenden umlaufenden Abstellwelle sowie für den Antrieb des Exhaustors je ein besonderer Antriebsmotor vorgesehen.
  • Die hierdurch gewährte Unabhängigkeit der Antnisbe unter sich läßt jedes Übertragungsmittel, wie Riemen,, Ketten oder Zahnräder, in Fortfall kommen, .so daß im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, eine gedrungenere Bauweisse, einfache Bedienung,, Betriebssicherheit und Geräuschlosigkeit der Maschine gewährleistet ist. Auch bringt -die Unabhängigkeit der Antriebe unter sich gewisgse betriebliche Vorteile, wie dies aus der Beschreibung eines -,I#,.usfüh.rungsbeüspneles der Erfindung hervorgeht.
  • Fig. i.ist eine Seitenansicht,der Gassengmaschine mit der seitlichen Blechverklendung, Fig. a eine Seitenansicht mit abgenommener Verkleidung und Fig. 3 eine Stirnansicht der Antriebsseite.
  • Der von den Vorratsspulen i kommende Faden läuft über die üblichen Einrichtungen, wie Schlitzreiniger, Bremseinrichtung 4, Fadenwächter, Brenneranomdnung 6 und die Schlitztrommel fo, zur Aufwickelspule i i. Der Absaugraum ist von den Blechen 12, 13, 14 verkleidet. Die Bleche 13 und 14 haben, in der Brennermitte einen schmalen Schlitz 21, durch den der Faden beim Einrichten ider Maschine durch Zuklappendes schwenkbaren Brennerdeckels selbsttätig in seine Arbeitslage gebracht wird. Die Gaszuführung erfolgt über das Verteilungsrohr i9, ;die Absaugung über,das Rohr 18.
  • Die Schlitztrommeln fo sitzen auf den beeiden Wellen 34, die zur Erzielung eines bestimmten Senggrades unabhängig für jede Maschinenseite mit verschiedener Drehzahl müssen betrieben werden können. Die !bisher üblichen Stufenscheibentriebe oder Zahnradstufent.riebesind nur eine .unvollkommene Lösung. Zellwollgarne erfordern zudem eine weit genauere Anpassung an die zulässige Geschwindigkeit, soll das Garn nicht zu stark beansprucht werden. Es ist aus. diesem Grunde die stufenlose Regelung der Geschwindigkeit durch je ein Reibkegelgetriebe (P. K.-Trieb) 39, 4o, 41 vorgesehen" das ohne jeden Zwischentrieb die Trommelwelle 34 treibt. .Der Antriebsmotor 35 ist ,dabei verschiebbar auf der Motorplatte 36 angeordnet und, kann durch Handrad! -37 mittels Ge- windespindel 38 verstellt werden;. Der auf der Motorwelle sitzende: Reibkegel 39 treibt über dem Innenkonus 4o .der Schwinge 41 unmittelbar die Trommelwelle 34. Von dieser Welle aus. erfolgt dann über Zahnritzel und Zwischenwelle 42 der Antrieb des, auf der Frontseite des. Antriebsgestells angebrachten Tachometers-43, an. dem die eingestellteDrehzahl abgelesen werden kann. DasTachometer weist außerdem eine Skala für die zu jeder Drehzahl gehörendeAufwickelgeschwindigkeit auf. Es ist durch diese Anordnung möglich, jed'e'm Garn den gewünschten Senggrad und,die angepaßte Aufwic1e1geschwindigkeit unabhängig für jede Seite zu geben oder auch nur auf einer Seite zu arbeiten. Zur Betätigung der Abstelleinrichtung, die bei Fadenbruch oder abgelaufener Vorratsspule in Tätigkeit tritt, dienen die Abstell'welle 44 und der A.bstellfiügel 45. Der Antrieb (der Abstellwellen 44 erfolgt ebenfalls unabhängig für jede Maschinenseite mit konstanter Geschwindigkeit durch den Getriebemotor 46, der auf einer Konsole 47 sitzt. Der für die Absangung erforderliche Exhaustor 48 .ist .im Antriebsbeil der Maschine untergebracht und: wird durch Iden Motor 49 angetrieben. Der Exhaustorflügel sitzt ;direkt auf der Motorwelle, und das Gehäuse ist drehbar am Flansch 50 angeschraubt. Dadurch ist es möglich, der Ausblasöffnung des Exhaustors ohne zeitraubende Rückfragen die jeweils notwendige Richtung zu geben. Ferner ist im Antriebsbeil noch die Gasmisch- und Verteilereinrichtung 51 untergebracht. Aal jedes Gasgemischzuführungsrohr :ist ein Rohrstutzen angeschlossen, der mit dem im Antriebsgestell eingebauten Manometer 52 .durch einen Gummischlauch in, Verbindung steht. Das Absperrhähnchen 64 gestattet es, den Gasgemischdruck sowohl für !beide Rohrleitungen als auch unabhängig für jede Rohr-Leitung zu prüfen. Die Tachometer 43, die Handrädler 37 und,der Manometer 52, ferner die Schalter 53 bis 56' für .die Antriebsmotoren.d!er Trommelwellen: 34, der Abstellwellen 44 und .des Exhaustors. 48 sowie .eines außerhalb der Maschine angebrachten Frischluftventülators, ebenfalls der Hauptschalter 57 Bund ;die beiden Gasabsperrhähne 58 sind sämtlich als E,irvb@auformen in die Stirnseite des Antriebsgestelles eingebaut. Die Irr und, AußerbetriebIse'tzung der Maschine kann. daher bequem und vollständig von, einer Stelle aus und in einer Reihenfolge vor sich gehen, idie für einwandfreies Arbeiten erforderlich ist.
  • Die Bedienung erfolgt in der Weise, daß zunächst der Hauptschalter 57 betätigt wird und dann .der Schialter 63 für den Exhaustor 48-und der Schalter 53 für,die Trommelwellen. 34 eingeschaltet werden, wobei, etwa noch in den Trommelaußenseiten angesammelter Sen@gsbaub vor Arbeitsbeginn. abgesaugt wund. Darauf wird, der Schalter 54 für die Abstellwellen .eingeschaltet, wodurch gleichzeitig sämtliche B.rennerdeckel aufklappen; und die Spulenhalter .abgehoben werden., so,daß sie zur Aufnahme neuer Hülsen bereit sind. Es werden dann die Gasabsperrhähne 58 geöffnet und der Schalter 56 für das. Fnischluftgebläse eingeschaltet; der Gasmischhahn 58 wird langsam und so, weit geöffnet, Ibis auf .dem Manometer 52 der einmal als nichtig festgestellte und markierte Gasgemischdruck angezeigt wird. Daraufhin werden die Brenner angezündet, und das Sengen. kann beginnen.
  • Bei Arbeitsschluß wird wie folgt verfahren: Man läßt die Vorratsspulen ablaufen oder reißt die Fädeni ab, so daß die Albstellvorrichtung :in Tätigkeit tritt und damit die Beennerdeckel aufklappen, wodurch ungleiche Sengstellen vermieden wenden. Alsdann wenden der Gasm:ischhahn 58 und gleichfalls. die Gasabsperrhähne geschlossen; daraufhin. wird mit Odem Schalter 56 ,das Frischluftigebläse ausgeschaltet, und. mit dem Schalter 54 werden die Abstellwellen .stillgesetzt. Beim Auslauf der durch den Schalter 53 stillzusetzenden Trommehvellen fällt ;der an der Innenseite der Trommelmäntel außerhalb des vom Faden durchlaufenen Trommelinneren angesetzte Sengstaubzusammen und, wird durch idie Absaugung entfernt, worauf der Exhaustor mit dem Schalter 63 stillgesetzt, der Hauptschalter 57 ausgeschaltet und die Brennerdeckel geschlossen werden.
  • Durch; die Antriebsaufteilung in. Eirr#zelantniebe wer-den urbeitstechnische Vorteile erreicht, idie reit einem zentralen Antrieb nicht erzielt werden können.
  • Die Antriebseinrichtungen der Maschine sind nach außen hin vollständig abgeschlossen. Es ist das AntrieJbgestell 59 mit d cm Hauptgestell 6o oben und zu beeiden Seiten .durch Blechplatten vollkommen verkleidet (Feg. 3). Beiderseits sind oben zwei aufklappbare und verriegelbare Teile 61 vorgesehen, .die den Zugang zum AnirieJbsmotoar 35 und zum Re.ibkegeligetniebe (P. K.-Trieb) ermöglichen. Die Seitenplatten sind: mit je einer verriegelbaren Tür 62 versehen, die den Zugang zu den übrigen im Antrieb untergebrachten Teilen gestattet. Ferner sind die Türen an der Innenseite zur Aufnahme sämtlichen für die Bedienung und Einstellung der Maschine erforderlichen Zubehörs eingerichtet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Garn-Gassengmaschine, insbesondere solche, bei der der Faden vom Eintritt in. den Brenner bis zur Aufwickelsp.ule in einem vom Ahsaugeluftstrom erfaßtern abgeschlossenen Raum verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der Fadenverlegungsvorrichtungen (vorzugsweise Schlitztrommeln iio)" für den Antilieb der mit dien B.rennerdeckel und dem Spulenhalter zusammenwirkenden umlaufenden Abstellwelle (4.¢) und für den Antrieb dies Exhaustors (48) je ein, besonderer Antriebsmotor (35, 46, 4.9) vorgesehen ist.
  2. 2. Garn-Gassengmaschine nach, Anspruch i mlit zu beiden. Seitendes Maschinengestells angeordneten. Brennstellen, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der beiden Schlitztrommel-und Abstellw-el.len (34., 44) ein, besonderer Antriebsmotor (35 bzw. 46) vorgesehen ist.
  3. 3. Garn-Gassengmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch, gekennzeichnet, daß .der Antrieb der Schlitztrommelwel.len (34) über an sich: N-- kannte Reibk egelgetniebe (39,4ü, 4 für stufenlose Drehzahlregelung erfolgt.
  4. 4. Garn-Gassengmaschine nach Anspruch 3, ,dadurch gekemnzeichnet, daß an den von .dien Trommelwellen (34) betriebenen Tachometern. (43') auch, idie zugehörige Aufwickelgeschwindigkeit ablesbar ist.
  5. 5. Garn-Gassengmaschine nach Anspruch i .bis q., dadurch gekennzeichnet, daß s.ämtlüche Antriebsmotoren (35, 46, 49) zusammen, reit dem Exhaustor (48) und der Gasgemischeinricht.ung (58) an .der Stirnseite der Maschine ün einem selbständigen Gestellteil (59, 6a) untergebracht sind, welches durch zum Teil aufklappbare Blechplatten (6i, 62) vollkommen verkleidet ist.
  6. 6. Garn-Gassengm.aschine nach Anspruch 5, ,dadurch gekennzeichnet, daß ,die zur Betätigung der einzelnen Motoren: (35, 46, 49) erforderlichen, Schalter (53, 54, 55), ein Schalter für das außerhalb .der Maschine angebrachte Frischluftgebläse (56), ein Hauptschalter (57)"die Tachometer (43) sowie ein, Manometer (52) mit Hähnen (64) zur wahlweisen Kontrol'.le des Gasgemisahdruckes .in den Gasgemischverteilungsroh ren (ig) als, Einbauteile an ,der Stirnseite des äußeren Gestellteiles (59) in übersichtlicher und zweckvoller Weise eingebaut sind.
DEM7129D 1941-12-05 1941-12-05 Garn-Gassengmaschine Expired DE901166C (de)

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