DE900679C - Niederdruckspritzgeraet mit elektromotorisch angetriebenem Geblaeserad - Google Patents
Niederdruckspritzgeraet mit elektromotorisch angetriebenem GeblaeseradInfo
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- DE900679C DE900679C DEL9403A DEL0009403A DE900679C DE 900679 C DE900679 C DE 900679C DE L9403 A DEL9403 A DE L9403A DE L0009403 A DEL0009403 A DE L0009403A DE 900679 C DE900679 C DE 900679C
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- air
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/24—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas with means, e.g. a container, for supplying liquid or other fluent material to a discharge device
- B05B7/2402—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device
- B05B7/2405—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle
- B05B7/2435—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together by parallel conduits placed one inside the other
- B05B7/2437—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together by parallel conduits placed one inside the other and a secondary stream of atomising fluid being brought together in the container or putting the carried fluid under pressure in the container
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M7/00—Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
- A01M7/0003—Atomisers or mist blowers
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Description
Es sind Spritzgeräte bekannt, die so durchgebildet sind, daß von einem Elektromotor, und
zwar unabhängig von dessen Aufbau, ein Gebläse angetrieben wird, welches die zum Spritzvorgang
nötige Druckluft erzeugt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die hierbei verwendeten Elektromotoren
eine besondere Kühlung benötigen und offen gebaut werden müssen. Die offene Bauweise
hat insbesondere bei der Ausführung des Antriebsmotors als Universalmotor den Nachteil, daß beim
Verspritzen feuergefährlicher und leicht vergasender Flüssigkeiten Explosions- und Brandgefahr besteht.
Diese Mängel lassen sich nun erfindungsgemäß
dadurch vermeiden, daß die Gebläseluft als Kühlluft eines geschlossenen, mantelgekühlten Motors
dem Gebläserad zugeführt wird. Durch diese Maßnahme wird es ermöglicht, ein völlig geschlossenes
Antriebsorgan vorzusehen, so daß der Motor ohne Schwierigkeiten als Universalmotor ausgebildet sein
kann, was gewichtsmäßig bei Handspritzen von be- so sonderer Bedeutung ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. ι bis 3 der Zeichnung dargestellt, wobei Fig. 1
eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch das Gerät zeigt. Sie läßt das Kapselgehäuse 1 eines völlig
geschlossenen Universalmotors mit dem Mantel bzw. der Luftführungshaube 2 für den axial geführten
Kühlluftstrom erkennen. Das Stromzuführungskabel ist mit 3 bezeichnet. Auf der Motorwelle
ist ein Gebläserad 4 zur Erzeugung der Druckluft angeordnet, das in einem mit Handgriff
versehenen Gehäuse 6 umläuft. Die Regelung der Gebläseluft erfolgt durch einen am Kopf des
Motors angeordneten Verschlußschieber 5, durch den die Lufteintritts öffnungen für den Außenkühlluftstrom
in ihrem Querschnitt veränderlich sind.
Die zu verspritzende Flüssigkeit wird von dem Behälter 7 aufgenommen, der unter Zwischenlage einer
Dichtung 8 in bekannter Weise am Gehäuse 6 bzw. an dessen Spiralauslauf auswechselbar befestigt ist.
9 ist eine im Druckluftstrom angeordnete Staubüchse. Ein Steigrohr io taucht in die SpritzfLüssigkeit
ein und ist am anderen Ende als Spritzdüse 11 ausgebildet, die von der Luftdüse 12 mit Gegenmutter
13 umgeben ist.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Spritzgerätes von oben. 14 ist eine am Gehäuserand 6 befestigte
Rückholfeder, durch die der Verschlußschieber S unter Federspannung gehalten ist. Um die Wärmeabgabe
des Antriebsmotors an den axial geführten Außenkühlluftstrom intensiver zu 'gestalten, ist das
Gehäuse 1 mit radial verlaufenden Kühlrippen 15
versehen, so daß Kühlkanäle entstehen, in die die Kühlluft bei geöffnetem Schieber durch die Ansaugöffnungen
16 einströmen kann.
Die Funktion des vorerwähnten Verschlußschiebers ist aus Fig. 3 ersichtlich. Der Schieber 5
ist mit einem Hebel 17 versehen, der in einer Führung 18 konzentrisch zum Gehäuse 6 gleiten kann.
An seinem freien Ende ist er mit einer Druckfläche versehen, die so angeordnet und gestaltet ist,, daß
die Betätigung des Schiebers durch einen Fingerdruck der den Haltegriff umspannenden Hand erfolgen
kann.
Durch Betätigen des Hebels 17 wird unter gleichzeitigem
Spannen der Rückholfeder 14 der Verschlußschieber S so verschoben, daß die Ansaug öffnungen
offen sind. Das Gebläserad 4 saugt nun die Kühlluft über die Ansaugöffnungen 16 durch
den vom Gehäuse 1 und Mantel 2 gebildeten, von den Kühlrippen 15 mehrfach unterteilten Ringraum
an und drückt die so angesaugte Luft in den von der Luftdüse 12 und der Flüssigkeitsdüse 11 teilweise
abgeschlossenen Raum 19. Von einem Teil des Luftstromes, der in den Raum 19 geleitet wird,
wird über die Staubüchse 9 die im Behälter 7 sich befindende Flüssigkeit über das Steigrohr 10 in die
Flüssigkeitsdüse 11 gedrückt. Der weit größere
Teil des in den Raum 19 geleiteten Luftstromes
durchströmt die Luftdüse 12 und umströmt hierbei die Flüssigkeitsdüse 11. Durch das sich hierbei
vor der Flüssigkeitsdüsenöffnung bildende Vakuum werden die.Flüssigkeitsteilchen-mitgerissen und von
dem Luftstrom entsprechend der Einstellung der Luftdüse 12 mehr oder weniger stark kegelförmig
zerstäubt. Eine entsprechende Einstellung läßt die auf der Luftdüse 12 sich befindende Gegenmutter
13 zu.
Soll der Spritzvorgang z. B. kurzzeitig unterbrochen werden, so wird die Betätigung des Hebels
17 beendet, so daß die Rückholfeder 14. den Ver-Schlußschieber
5 in seine Ausgangslage zurückholt. Die Ansaugöffnungen werden dadurch geschlossen,
so daß der zum Spritzen notwendige Luftstrom sofort aussetzt. Das hat den Vorteil, daß sich bei
dem Spritzgerät nach der Erfindung auch kurze, genau regelbare Spritzstöße durchführen lassen,
ohne daß jedesmal der Antriebsmotor stillgesetzt werden muß. Zwar wird dabei auch der Kühlluftstrom
kurzzeitig unterbrochen, doch ist eine schädliche Wärmestauung im Motor nicht zu befürchten,
weil beim nächsten Spritzvorgang die Kühlung voll wirksam ist.
Claims (5)
1. Niederdruckspritzgerät mit elektromotorisch angetriebenem Gebläserad, dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Gebläserad (4) angesaugte Luft als Kühlluft des von einem Kapselgehäuse
(1) umschlossenen Motors dient.
2. Niederdruckspritzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnungen
(16) für den Kühlluftstrom durch einen handbetätigten Schieber (5) in ihrem Querschnitt
veränderlich sind.
3. Niederdruckspritzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußschieber
(5) vom Handgriff des 'Spritzgerätes aus zu betätigen ist.
4. Niederdruckspritzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußschieber
(5) unter Wirkung einer Rückholfeder (14) oder ähnlichen Spannvorrichtungen steht.
5. Niederdruckspritzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter Wirkung der
Rückholfeder (14) die Lufteintrittsöffnungen (16) für den Kühlluftstrom in der Ruhelage verschlossen
"sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5652 12.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL9403A DE900679C (de) | 1951-06-26 | 1951-06-26 | Niederdruckspritzgeraet mit elektromotorisch angetriebenem Geblaeserad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL9403A DE900679C (de) | 1951-06-26 | 1951-06-26 | Niederdruckspritzgeraet mit elektromotorisch angetriebenem Geblaeserad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE900679C true DE900679C (de) | 1953-12-28 |
Family
ID=7257965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL9403A Expired DE900679C (de) | 1951-06-26 | 1951-06-26 | Niederdruckspritzgeraet mit elektromotorisch angetriebenem Geblaeserad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE900679C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3915397A1 (de) * | 1989-05-11 | 1990-11-15 | Fraunhofer Ges Forschung | Airless-spruehgeraet |
| EP1518458A1 (de) * | 2003-09-09 | 2005-03-30 | di Biagio, Stefania | Örtlich festgelegter Zerstäuber für Teige, Pulver und Flüssigkeiten |
-
1951
- 1951-06-26 DE DEL9403A patent/DE900679C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3915397A1 (de) * | 1989-05-11 | 1990-11-15 | Fraunhofer Ges Forschung | Airless-spruehgeraet |
| EP1518458A1 (de) * | 2003-09-09 | 2005-03-30 | di Biagio, Stefania | Örtlich festgelegter Zerstäuber für Teige, Pulver und Flüssigkeiten |
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