DE900433C - Zuendsatz zum Anstecken des Feuers in Gaserzeugern od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Zuendsatz zum Anstecken des Feuers in Gaserzeugern od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE900433C
DE900433C DEA1033D DEA0001033D DE900433C DE 900433 C DE900433 C DE 900433C DE A1033 D DEA1033 D DE A1033D DE A0001033 D DEA0001033 D DE A0001033D DE 900433 C DE900433 C DE 900433C
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DEA1033D
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English (en)
Inventor
Walter Thulin
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Siefvert and Fornander AB
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Siefvert and Fornander AB
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F5/00Matches

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Zündsatz zum Anstecken des Feuers in Gaserzeugern od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf Zündhölzer od. dgl. mit einer Brennmasse, die neben einem Sauerstoffabgeber und einem wasserlöslichen Bindemittel auch ein Metallpulver, wie Aluminium, enthält. Das Zündholz ist besonders für das Anstecken von Gaserzeugern bestimmt, wobei ein stabförmiger Träger aus brennbarem Stoff auf einem wesentlichen Teil seiner Länge mit einem Überzug aus der Brennmasse versehen sein kann. Vorzugsweise werden der Aluminium enthaltenden Brennmasse flammenbildende Stoffe, wie Schwefel, zugesetzt. Ein solches Zündholz verbrennt unter intensiver Wärmeentwicklung und eignet sich daher besonders gut zum Anstecken von Stoffen mit hoher Entzündungstemperatur, z. B. Kohle oder anderen Brennstoffen in Gaserzeugern.
  • Beim Zubereiten einer Brennmasse unter Verwendung von Wasser und einem Metallpulver hat es sich herausgestellt, daß das Metallpulver zu einer Reaktion mit -dem Wasser geneigt ist, wodurch Wasserstoff gebildet wird.
  • Diese Gasentwicklung ist unangenehm und sogar auch schädlich und hat außerdem durch Blasenbildung einen sehr ungünstigen Einfluß sowohl auf die Konsistenz der Tunkmasse als auch auf die Verbrennungseigenschaften dergetrocknetenBrennmasse. Der Wasserstoff hat überdies in statu nascendi eine große Neigung, sich mit anderen Bestandteilen der Tunkmasse zu verbinden, beispielsweise mit Schwefel zu Schwefelwasserstoff. Die Gasentwicklung wird erfindungsgemäß dadurch herabgesetzt oder verhindert, daß der Brennmasse eine geringe Menge eines Stoffes mit saurer Reaktion, beispielsweise Phosphorsäure, zugesetzt wird. Bei normaler Beschaffenheit des verwendeten Wassers und der übrigen Bestandteile hat sich bei den nachstehenden Zusammensetzungen der Tunkmasse die praktisch vollkommene Verhinderung der Wasserstoffentwicklung als möglich erwiesen:
    I.
    Kaliumperchlorat .... 46 Gewichtsteile
    Schwefel ... ....... 4 -
    Aluminiumpulver .... 35 -
    Dextrin -. - . . - . . . . . . . 15 -
    Wasser ........ ... 35 -
    30%ige Phosphorsäure 0,4 -
    II.
    Kaliumperchlorat .... 5o Gewichtsteile
    Bariumnitrat .... ... 18 -
    Aluminiumpulver .... 26 -
    Leim .... .. ... ... 6 -
    Wasser ....... . .. . 35 -
    Monomagnesium-
    phosphat ..... .. 0,4 -
    Die angegebenen Mengen der sauren Stoffe entsprechen in den Beispielen einem Mindestwert der Wasserstoffentwicklung, die ansteigt, wenn ent= weder die Menge der sauren Stoffe erhöht oder herabgesetzt wird. Bei mehr oder weniger -unnormaler Zusammensetzung besonders des Wassers verändert sich die erforderliche Menge der sauren Stoffe.
  • Der Schwefel bewirkt eine gleichförmigere Verbrennung. Damit die Brennmasse der fertigen Zündhölzer für Reibung unempfindlich wird und sich durch Reibung nicht entzündet, soll vorzugsweise ein Perchlorat eher als ein Chlorat verwendet werden, wodurch auch die Verbrennung infolge des größeren Sauerstoffüberschusses intensiver wird. Für die Entzündung wird vorzugsweise nach dem Tunken und nach unvollständigem Trocknen ein besonderer Zündkopf an einem Ende des Zündholzes angebracht.
  • Die Brennmasse wird vorzugsweise auf einen stabförmigenTräger aus Holz oder einem sonstigen brennbaren Stoff aufgetragen; aber durch einfaches Eintauchen des Trägers in die zubereitete Tunkmasse kann diese nicht ohne weiteres zum Anhaften an dem Träger gebracht werden. Ein gutes Anhaften wird aber erzielt, wenn der Träger einige Male in der Tunkmasse auf und ab bewegt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zündholz od. dgl. mit einer Brennmasse, die -neben einem Sauerstoffabgeber und einem wasserlöslichen Bindemittel auch ein Metallpulver, `Wie Aluminiüm, enthält, dadurch gekennzeichnet, daß .der Brennmasse eine geringe Menge eines Stoffes mit saurer Reaktion, beispielsweise Phosphorsäure, zugesetzt ist.
  2. 2. Zündholz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aluminium enthaltenden Brennmasse flammenbildende Stoffe, wie Schwefel, zugesetzt sind.
  3. 3. Verfahren zum Herstellen von Zündhölzern nach Anspruch i oder 2, ,dadurch gekennzeichnet, daß beim Zubereiten der brennbaren Masse mit einem in Wasser löslichen Bindemittel zuerst ein Stoff mit saurer Reaktion und dann das Metallpulver zugesetzt wird.
  4. 4. Verfahren zum Herstellen von Zündhölzern nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, @daß der Träger dadiurch mst der brennbaren Masse überzogen wird, -daß er darin zu wiederholten Malen auf und ab bewegt wird.
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