CH223545A - Zündstab zum Anstecken des Feuers in Gaserzeugern oder dergl. und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Zündstab zum Anstecken des Feuers in Gaserzeugern oder dergl. und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH223545A
CH223545A CH223545DA CH223545A CH 223545 A CH223545 A CH 223545A CH 223545D A CH223545D A CH 223545DA CH 223545 A CH223545 A CH 223545A
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CH
Switzerland
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sep
ignition
rod
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ignition rod
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Inventor
Fornander Aktiebolage Siefvert
Original Assignee
Siefvert & Fornander Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B15/00Implements for use in connection with stoves or ranges
    • F24B15/005Igniting devices; Fire-igniting fans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


      Zündstab    zum Anstecken des Feuers in Gaserzeugern .oder     dergl.     und Verfahren zu seiner Herstellung.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Zündstab zum Anstecken des  Feuers in     Gaserzeugern    oder     dergl.        Gemäss     der Erfindung besteht ein zu diesem Zweck  geeigneter Zündstab aus einem     stabförmigen     Träger aus brennbarem Stoff, wie Holz oder  sonstigen Faserstoffen, der auf einem we  sentlichen Teil seiner Länge mit einem Über  zug von einer brennbaren Masse versehen ist,

    die neben einem     Sauerstoffabgeber    und einem  wasserlöslichen Bindemittel auch ein gleich  Aluminium mit hoher Temperatur verbren  nendes Metallpulver und gegebenenfalls auch  Zusatzstoffe, wie Schwefel, enthält, wobei  das     eine    Ende des Stabes mit einem auf einer  Reibfläche entzündbaren Zündkopf versehen  ist. Ein derartiger Zündstab verbrennt unter  intensiver Wärmeentwicklung und     eignet     sich daher besonders gut zum Anstecken       vonStoffen    mit hoher Entzündungstempera  tur, z. B. Kohle oder andern Brennstoffen, in  Gaserzeugern.

      Bei der Zubereitung der     Tunkmasse    hat  es sich herausgestellt, dass das Metallpulver  zu     einer    Reaktion mit dem Wasser geneigt  ist, wodurch Wasserstoff gebildet     wird,    der  in statu nascendi eine grosse Neigung hat,  sich mit andern Bestandteilen der     Tunkmasse     zu     verbinden,        beispielsweise    mit Schwefel zu  Schwefelwasserstoff.

   Diese     Gasentwicklung     hat, abgesehen von andern     Nachteilen,    einen  äusserst ungünstigen     Einfluss    sowohl auf die       Konsistenz    der     Tunkmasse    als auf die  Verbrennungseigenschaften der getrockneten       Brennmasse.    Die     Gasentwicklung    kann da  durch herabgesetzt oder     verhindert    werden,  dass der     Tunkmasse    eine     kleine    Menge     eines     Stoffes     mit    saurer Reaktion, beispielsweise  Phosphorsäure oder eines sauren Salzes, zu  gesetzt wird.

   Bei normaler Beschaffenheit  des     verwendeten    Wassers und der     übrigen     Bestandteile hat sich bei den     untenstehenden          Zusammensetzungen    der     Tunkmasse    die prak-           tisch        vollkommene    Verhinderung der Wasser  stoffentwicklung als möglich erwiesen:

    
EMI0002.0003     
  
    I
<tb>  Kaliumperchlorat <SEP> 46 <SEP> Gewichtsteile
<tb>  Schwefel <SEP> 4 <SEP> "
<tb>  Aluminiumpulver <SEP> 35 <SEP> "
<tb>  Degtrin <SEP> 15 <SEP> ,.
<tb>  Wasser <SEP> 35 <SEP> "
<tb>  30 <SEP> % <SEP> ige <SEP> Phosphorsäure <SEP> 0,4 <SEP> "     
EMI0002.0004     
  
    11
<tb>  Kaliumperchlorat <SEP> 50 <SEP> Gewichtsteile
<tb>  Bariumnitrat <SEP> 18 <SEP>  
<tb>  Aluminiumpulver <SEP> 26 <SEP> "
<tb>  Leim <SEP> 6 <SEP> "
<tb>  Wasser <SEP> 35 <SEP> "
<tb>  Monomagnesiumphosphat <SEP> 0,4       Die angegebenen Mengen der     sauren          Stoffe    entsprechen in den Beispielen einem  Mindestwert der Wasserstoffentwicklung,  welche ansteigt, entweder wenn die Menge  der sauren Stoffe erhöht oder herabgesetzt  wird.

   Je nach der Zusammensetzung der Mi  schung, besonders je nach der Art des ver  wendeten Wassers verändert sich die erfor  derliche Menge der sauren Stoffe.  



  Das Schwefel hat die Wirkung, dass die       Verbrennung    gleichförmiger stattfindet. Da  mit die Brennmasse der fertigen Zündhölzer  für Reibung unempfindlich wird und sich  durch Reibung nicht entzündet, soll vorzugs  weise ein     Perchlorat        statt    eines     Chlorates     zur     Verwendung    kommen, wodurch auch die  Verbrennung infolge des grösseren     Sauer-          stoffüberschusses    intensiver wird. Für die  Entzündung wird, vorzugsweise nach dem  Tunken und nach     teilweisem    Trocknen, ein       besonderer    Zündkopf an einem Ende des       Zündstabes    angebracht.

    



  Die Brennmasse wird auf einen     stab-          förmigen    Träger aus Holz oder einem son  stigen brennbaren. Stoffe aufgetragen, aber  durch     einfaches        Eintauchen    des Trägers in         die        zubereitete        Tunkmasse    kann diese zum       Anhaften    an dem Träger     nicht    gebracht wer  den. Ein gutes     Anhaften        findet    aber     statt,     wenn der Träger     einige    Male     in    der Tunk  masse auf und ab bewegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Zündstab zum Anstecken des Feuers in Gaserzeugern oder dergl., dadurch gekenn zeichnet, dass ein stabförmiger Träger aus brennbarem Stoff auf einem wesentlichen Teil seiner Länge mit einem Überzug von einer brennbaren Masse versehen ist, die neben einem Sauerstoffabgeber und einem wasserlöslichen Bindemittel auch ein mit hoher Temperatur verbrennendes Metall pulver enthält,
    und dass das eine Ende des Stabes mit einem auf einer Reibfläche ent zündbaren Zündkopf versehen ist. II. Verfahren zur Herstellung von Zünd- stäben nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass bei der Zubereitung der brennbaren Masse zu einem in Wasser auf gelösten Bindemittel zuerst ein Stoff mit saurer Reaktion und dann Metallpulver zu gesetzt wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Zündstab nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die brennbare Masse als Sauerstoffträger ein Perchlorat enthält. 2. Zündstab nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der brennbaren Masse ein Stoff mit saurer Reaktion zuge setzt ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger da durch mit der brennbaren Masse überzogen wird, dass er in der letzteren zu wiederholten Malen auf und ab bewegt wird.
CH223545D 1941-01-23 1941-05-24 Zündstab zum Anstecken des Feuers in Gaserzeugern oder dergl. und Verfahren zu seiner Herstellung. CH223545A (de)

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