DE899896C - Verfahren und Stoffauflauf zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Stoffauflauf zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton u. dgl.

Info

Publication number
DE899896C
DE899896C DEZ2376A DEZ0002376A DE899896C DE 899896 C DE899896 C DE 899896C DE Z2376 A DEZ2376 A DE Z2376A DE Z0002376 A DEZ0002376 A DE Z0002376A DE 899896 C DE899896 C DE 899896C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
headbox
outlet
fabric
paper
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ2376A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Haury
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zellsloff Fabrik Waldhof AG
Original Assignee
Zellsloff Fabrik Waldhof AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zellsloff Fabrik Waldhof AG filed Critical Zellsloff Fabrik Waldhof AG
Priority to DEZ2376A priority Critical patent/DE899896C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE899896C publication Critical patent/DE899896C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F11/00Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines
    • D21F11/02Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines of the Fourdrinier type
    • D21F11/04Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines of the Fourdrinier type paper or board consisting on two or more layers

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren und Stoffauflauf zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton u. dgl. Die Erfindung betrifft die Herstellung von Mehrfachpapier oder Pappe auf der Papiermaschine. Es ist bekannt, entweder zwei oder mehr Längssiebpartien übereinanderzulegen und anschließend die beiden Papierbahnen zusammen zu gautschen oder mehrere jeweils selbständig hintereinander arbeitende Längssiebpartien über einem darunterliegenden, mit Schütteleinrichtung versehenen Längssieb anzuordnen. Bei anderen Mehrfachpapiermaschinen wurden auch oberhalb eines endlosen Siebes an aufeinanderfolgenden Stellen Auflaufkammern oder sonstige Zuführungen für die Faserstoffmasse vorgesehen, von denen aus diese auf dem endlosen Sieb durch ihr Schwergewicht oder durch Unterdruck zur Ablagerung gebracht wurde.
  • Um gewisse Nachteile dieser bekannten Maschinen zu vermeiden, wurde ebenfalls vorgeschlagen, für den Stoffauflauf mehrere Auflaufkammern vorzusehen, die unmittelbar nebeneinander derart angeordnet wurden, daß sie an ihrem Boden durch einen Verbindungsspalt miteinander in Verbindung standen, so daß die einzelnen Stoffschichten, gegebenenfalls aus Stoff verschiedener Art und Faserlänge, die aus den Auflaufkammern abgesaugt werden, sich unmittelbar und fortlaufend aufeinander ablagern konnten. Dieser bekannte Stoffauflauf wurde als ein über dem Sieb und der Saugvorrichtung liegendes, kastenförmiges, unten offenes Gehäuse mit mehreren in senkrechter Richtung verschiebbaren Zwischenräumen ausgebildet. Derartige Stoffaufläufe für Mehrfachpapiere besaßen den Nachteil, daß sie sich nicht für hohe Siebgeschwindigkeiten eigneten, denn es fehlten diesen die Erfordernisse der sogenannten Hochdruckstoffaufläufe.
  • Bei Hochdruckstoffaufläufen ging ein Vorschlag nur dahin, eine im Stoffstrom liegende und diesen unterteilende Lippe bis zu den Staulatten vorzuziehen, um die Faserablagerung so zu beeinflussen, daß die im Papier erzielten Quer- und Längsfestigkeiten sich einander mehr annäherten. Jedoch für Mehrfachpapiere wurden diese Stoffaufläufe nicht herangezogen. Ebenso gilt dies für die mit Druckluft arbeitenden Hochdruckstoffaufläufe. Hier befand sich neben nur einer Stoffzuleitung eine Druckluftzuleitung.
  • _:: Die Erfindung besteht nun darin, daß zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton gleicher oder unterschiedlicher Farbgebung und/oder mit gleichartigen oder verschiedenartigen Ausgangsmassen die verschiedenen Stoffbänder unter Druck und mit aufeinander abgestimmten Geschwindigkeiten gleichzeitig etwa in Höhe der Brustwalze der Naßpartie einer Längssieb-Papiermaschine od. dgl. aufgebracht werden. Die der obersten Schicht zugehörige Stoffsuspension kann auf dem Sieb mit Frischwasser verdünnt werden, oder die Gesamtsiebwassermenge wird auf die den einzelnen Stoffbahnen zugehörigen Stoffsuspensionen aufgeteilt.
  • Bei einem Stoffauflauf zur Durchführung dieses Verfahrens können zwei oder mehr, von getrennten Auflaufkästen gespeiste Auslaufdüsen od. dgl., vornehmlich in Ausbildung als Hochdruckstoffauflauf, unmittelbar übereinander angeordnet sein. Die Schlitzquerschnitte der Auslaufdüsen sind regelbar; im Bedarfsfalle wird nur der Auslaufschlitz der oberen Auslaufdüse regelbar ausgebildet. Bei zwei übereinanderliegenden Auslaufdüsen kann zum Zwecke der Regelung zwischen den Auslaufdüsen eine drehbare und in Längsrichtung verstellbare Trennzunge' vorgesehen sein. Mit dieser läßt sich der untere Schlitzquerschnitt einstellen, während der obere Schlitzquerschnitt in an sich bekannter Weise durch Einstellung der Oberlippe geregelt wird. Die Auflaufkästen zur Speisung der Auslaufdüsen liegen vornehmlich in verschiedener Höhenlage nebeneinander. In dem Vorlauf des oberen Auflaufkastens zur oberen Auslaufdüse sind vorzugsweise - Lochverteilerwalzen vorzusehen. Entlüftungsschlitze sorgen bei Anwendung von statischen Drücken für eine ungestörte Stofförderung. Bei Ausübung von dynamischen Druckeinwirkungen auf den Stoffauslauf entfallen die Entlüftungsschlitze.
  • Gegenüber den bekannten Stoffaufläufen für Mehrfachpapier ergibt sich die Möglichkeit der Ausbildung als Hochdruckstoffauflauf mit regelbaren Auslaßquerschnitten und allen sonstigen Vorteilen bezüglich der Maschinenausführung, die mit einem Hochdruckstoffauflauf erreichbar wird. Die verschiedenartigsten Mehrfachpapiersorten lassen sich herstellen. Beim Absperren der unteren Auslaufdüse mit der Trennzunge kann ein erfindungsgemäßer Auslauf, im Bedarfsfalle auch für Einfachpapier, verwendet werden.
  • Die neue Anordnung gemäß der Erfindung ermöglicht es, die Mengenanteile der beiden Stoffbahnen einander anzugleichen, d. h. bei Anordnung eines Stoffauflaufes für zwei Stoffbahnen können im Optimum 50 °/o des Gesamtstoffgewichtes in die untere und 5o °/o in die obere Stoffbahn gelegt werden. Hierin unterscheidet sich die neue Anordnung vorteilhaft von der des an sich bekannten zweiten selbständigen Stoffauflaufs, mit welchem nicht mehr als 15 bis 2o % des Gesamtstoffgewichtes in der Saugerpartie auf die Bahn aufgebracht werden können.
  • Die bekannten Einrichtungen zur Herstellung von Doppelpapieren, und zwar bei Kombination eines Langsiebes mit einem Rundsieb oder eines Doppellangsiebes (Mehrfachrundsiebe sind hier nicht in Betracht gezogen), gestatten zwar grundsätzlich, auch die beiden Stoffbahnen in Anteilen zu je 50 °/o der Gesamtstoffmenge zu halten, jedoch zeigt die neue Anordnung gegenüber diesen bekannten Einrichtungen für das Zusammengautschen zweier oder mehrerer Stoffbahnen eine Reihe anderer Vorteile, und zwar folgende a) Es besteht keine Beschränkung in der Maschinengeschwindigkeit, wie sie sich bei den Einrichtungen zum Aufgautschen infolge der komplizierten Filzführung oder/und bei teilweiser Verwendung von Rundsieben durch die nur bei geringeren bis mittleren 'Bahngeschwindigkeiten (max. 120/15o m/Min.) - erreichbare einwandfreie Blattbildung von selbst ergibt.
  • b) Gegenüber den Einrichtungen für das Zusammengautschen von Stoffbahnen tritt bei der neuen Anordnung eine ganz erhebliche Vereinfachung und Verbilligung der Konstruktion der Papiermaschine ein.
  • c) Die Haftung von zwei oder mehreren gemeinsam entwässerten Stoffbahnen ist ungleich besser als beim Zusammengautschen von zwei jeweils selbständig gebildeten Papierbahnen.
  • d) Papiere mit niedrigeren Flächengewichten lassen sich mit der erfindungsgemäßen Anordnung in zwei oder mehreren Lagen anfertigen, während die Einrichtungen für das Zusammengautschen von jeweils selbständig gebildeten Papierbahnen sich nur für Stoffbahnen von mittleren bis höheren Flächengewichten eignen.
  • e) Die neue Anordnung gestattet die Vereinigung von Schichten sehr verschiedenen Stoffcharakters; in dieser Hinsicht sind die Möglichkeiten bei .den Einrichtungen für das Zusammengautschen von zwei Papierbahnen stark begrenzt.
  • f) Durch die völlig anders geartete Zusammenfügung der Stoffschichten schon bei Beginn des Entwässerungsvorganges entstehen neue Effekte bezüglich Aussehen des Papierblattes, seiner Festigkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Durchsicht, Anfärbung USW.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Mit z ist das Papiermaschinensieb bezeichnet, das über die Brustwalze 2 gespannt ist. Oben wird das Sieb i von den Registerwalzen 3 getragen. Darüber befinden sich zur seitlichen Abgrenzung der Stoffbahn die Deckelriemen q.. Über der Brustwalze 2 mündet der Stoffauflauf, und zwar sollen gemäß der Zeichnung zwei übereinanderliegende Stoffbahnen gebildet werden.
  • Der Stoffauflauf wird von den beiden Auflaufkästen 5 und 6 aus gespeist, welche jeweils mit besonderen Leitungen 7 und 8 mit den nicht gezeichneten Knotenfängern oder sonstigen den Stoff für die Auflage auf das Sieb vorbereitenden Vorrichtungen in Verbindung stehen. Die beiden Auflaufkästen 5 und 6 besitzen in üblicher Weise Stauwände g und sind vornehmlich nebeneinander in verschiedener Höhenlage angeordnet.
  • An den oberen Stoffauslaufkasten 3 schließt sich über einen Vorlauf io die obere Auslaufdüse ii an. Vor der Auslaufmündung liegt die an sich bekannte obere Lochwalze i2. Diese wird vom gesamten Stoff durchströmt und sorgt somit für eine gute Verteilung des Stoffes am Auslauf. Weitere Lochverteilerwalzen 13 befinden sich in geeigneterZahl im Vorlauf io. Die Fallhöhe des oberen Stoffstromes wird in üblicher Weise durch eine verstellbare Stauleiste 14 geregelt. Die Höhenlage der Oberlippe 15 der oberen Auslaufdüse ii wird über ein Gestänge 16 mit dem Handrad 17 oder sonstige geeignete Einstellvorrichtungen in an sich bekannter Weise geregelt.
  • Zwischen dieser oberen Auslaufdüse ii und der unteren Auslaufdüse 18 befindet sich eine Trennzunge ig zur Begrenzung der Auslaßquerschnitte der beiden übereinanderliegenden Ausläufe. Diese Trennzunge ig ist bei 2o drehbar und außerdem in Längsrichtung verstellbar, was beispielsweise durch einen Längsschlitz in der Zunge erreichbar ist. Ein Gummistück 21 oder eine sonstige elastische Verbindung sorgt für eine Abdichtung gegenüber der Trennwand 22 der beiden Stoffkästen. Unter dieser Trennwand 22 befinden sich über dem Stoffspiegel des Auflaufkastens 6 Entlüftungsschlitze 23. Vor der unteren Auslaufdüse 18 befindet sich ebenfalls eine Lochverteilerwalze i2 von an sich bekannter Bauart.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Stoffauflauf für zwei Stoffbahnen gilt nur für den vereinfachten Fall niederer Stoffbahngeschwindigkeit, wobei nur eine geringe Fallhöhe erforderlich ist.
  • Für die Forderung höherer Geschwindigkeiten, d. h. also auch niederer Flächengewichte, wird der untere Auflaufkasten 6 bis zur Auslaufdüse 18 in sich geschlossen gehalten, so daß auf dem Flüssigkeitsspiegel am Austritt der Auslaufdüse 18 ein Staudruck bzw. Überdruck einwirken kann. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Entlüftungsschlitze 23 des Auflaufkastens 6 weggelassen werden. Der Überdruck selbst kann hierbei auf verschiedene Weise erzeugt werden, und zwar beispielsweise durch statischen Druck der Flüssigkeitssäule in dem nicht gezeichneten rückwärtigen Teil des Zulaufes zum Auflaufkasten 6, abhängig von der dort eingestellten Stauhöhe, oder durch dynamischen Druck, z. B. durch Anschluß des Auflaufkastens 6 an eine Druckerhöhungspumpe. Als einfacher Auflauf ist eine solche Anordnung unter der Bezeichnung Pumpendruckstoffauflauf eingeführt und wird besonders für hohe Papiermaschinengeschwindigkeiten verwendet. Es ist auch möglich, im oberen Auflaufkasten 5 bei Ausführung als geschlossenes System mit einer Druckerhöhungspumpe den erforderlichen Druck zu erzielen. Die verschiedenartigsten Möglichkeiten und Kombinationen zur Erzeugung der Flüssigkeitsdrucke an den Austrittsstellen der beiden Auslaufdüsen in den hier betrachteten beiden Auflaufkästen 5 und 6 können Anwendung finden.
  • Gemäß der Erfindung müssen die Austrittsgeschwindigkeiten der beiden Flüssigkeitsbänder an der vorderen Kante der Auslaufdüsen ii und 18 aufeinander abgestimmt sein. Hierdurch wird eine Relativgeschwindigkeit der beiden Stoffbänder zueinander vermieden und es tritt demzufolge beim Austritt aus der Auslaufdüse keine oder keine nennenswerte Vermischung der beiden Stoffsuspensionen ein. Bekanntlich wird bei einem Stoffauflauf üblicher Art das Flüssigkeitsband in freiem Strahl von der Auslaufdüse zu der Scheitellinie der Brustwalze hinübergedrückt. Erst mit Eintreten des Entwässerungsvorganges, d. h. unmittelbar hinter der Scheitellinie der Brustwalze, beginnen sich die Faserschichtungen aufeinander abzulagern und werden in ihrer Lage durch die Saugwirkung des durch das Sieb hindurch abfließenden Suspensionswassers fixiert. In der sich dann anschließenden Zone der Flachsauger innerhalb der Siebpartie, und zwar in der Gautsche bzw. Saugwalze, schließlich in der darauffolgenden Pressenpartie, wird unter -der Einwirkung von Saugung und Pressung eine sich steigernde Vereinigung der Schichtzonen hervorgerufen. Im Endeffekt kommt die eingetretene Haftung der aufeinanderliegenden Faserschichtungen jener Haftung gleich, welche bei einer aus nur einem Stoffband hergestellten Faserbahn üblicherweise erzielt wird. Die Haftung ist also, da sie in den Vorgängen der anfänglichen Blattbildung ihren Ursprung hat, gemäß der Erfindung ungleich inniger als sie durch Gautschung von fertig gebildeten Stoffbahnen bei den hierbei zwangsläufig vorliegenden relativ hohen Trockengehalten dieser Bahnen erwartet werden kann.
  • Bei der geschichteten Blattbildung tritt eine Vereinigung der Faserwässer der einzelnen Stoffbahnen ein, so daß das Siebwasser eine Mischung der Suspensionswässer der Stoffbahnen darstellt. Das für die Stoffverdünnung der einzelnen Stoffbahnen notwendige Verdünnungswasser kann auf zweierlei Art aufgebracht werden, und zwar einmal bei empfindlichen Anfertigungen wird die der obersten Schicht zugehörige Stoffsuspension mit Frischwasser verdünnt; hierbei müssen größere Abgänge an faserhaltigem Rückwasser nach der Fangstoffanlage in Kauf genommen werden. Bei gewöhnlichen Anfertigungen dagegen wird die anfallende Gesamtsiebwassermenge auf die den einzelnen Stoffbahnen zugehörigen Stoffsuspensionen aufgeteilt. Diese Arbeitsweise gestattet die Rückführung der gesamten Siebwassermenge im Kreislauf, wie normalerweise erzielbar. Geringfügige Veränderungen des Stoffcharakters der obersten Schicht durch Einverleibung von Fasern aus den anderen Schichten, hervorgerufen durch die Verwendung des Mischsiebwassers, können durch Mahlgrad-und Faserartveränderungen ausgeglichen werden. Bei verschiedenartigen Färbungen der einzelnen Stoffbahnen ist es wichtig, klare Abwässer zu erhalten. Dies wird Bekannterweise erzielt durch Verwendung von substantiven bzw. basischen Farbstoffen sowie durch Verwendung bekannter Fixierungsmittel. Es lassen sich gemäß der Erfindung beispielsweise folgende Papiere und Kartons herstellen:
    Obere Stoffbahn I Untere Stoffbahn I Zweck
    Oberschicht Unterschicht zweiseitig farbige Pa-
    mit heller mit dunkler piere und Kartons
    Färbung Färbung
    Oberschicht Unterschicht zweilagige Papiere
    aus guten aus unterwer- und Kartons
    Stoffen tigen Stoffen
    Oberschicht Unt-rs-hicht Fettdichte Papiere
    als feste Zell- aus fettdicht höherer Flächen-
    stoff decke, gemahlenem gewichte mit beson-
    z. B. Natron- Sulfitzellstoff deren Eigenschaften,
    papier wie verminderter
    Dehnung und
    Schrumpfung auf
    der Papiermaschine,
    höhere Gesamtfestig-
    keit des Papier-
    blattes, Einsparung-
    des teuren fett-
    dichten Anteils
    Die Anwendungsgebiete gemäß der Erfindung lassen sich beliebig erweitern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton -u. dgl. gleicher oder unterschiedlicher Farbgebung und/oder mit gleichartigen oder verschiedenartigen Ausgangsmassen für die einzelnen Schichten auf Langsiebpapiermaschinen od. dgl, durch unmittelbare und fortlaufende Ablagerung der Stoffschichten auf das Papiermaschinensieb, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Stoffbahnen unter Druck und mit aufeinander abgestimmten Geschwindigkeiten gleichzeitig etwa in Höhe der Brustwalze auf das Papiermaschinensieb aufgebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der obersten Schicht zugehörige Stoffsuspension auf dem Papiermaschinensieb mit Frischwasser verdünnt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtsiebwassermenge auf die den einzelnen Stoffbahnen zugehörigen Stoffsuspensionen aufgeteilt wird.
  4. 4. Stoffauflauf zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr, von getrennten Auflaufkästen (5, 6) gespeiste Stoffauslaufdüsen (1i, 18) od. dgl., vornehmlich in Ausbildung als Hochdruckstoffauflauf, übereinander angeordnet sind.
  5. 5. Stoffauflauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßquerschnitte der Auslaufdüsen (1i, 18) wahlweise verstellbar sind.
  6. 6. Stoffauflauf nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei übereinanderliegenden Auslaufdüsen (=i, 18) eine drehbare und in Längsrichtung verstellbare Trennzunge (ig) angeordnet ist.
  7. 7. Stoffauflauf nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei übereinanderliegenden Auslaufdüsen (1i, 18) im Bedarfsfalle, beispielsweise durch Absperren der unteren Auslaufdüse (i8) mit der Trennzunge (i9), nur eine Auslaufdüse (ii) freigegeben ist. B. Stoffauflauf nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß vornehmlich bei Anwendungen statischen Druckes die Auflaufkästen (5, 6) für den Stoff in verschiedener Höhenlage nebeneinander liegen und durch Stau im rückwärtigen Teil des Auflaufkastens eine Druckeinwirkung auf den Stoffauslauf erfolgt. g. Stoffauflauf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei statischer Druckeinwirkung jeweils zwischen dem Vorlauf (io) des oberen Auflaufkastens (5) und dem Barunterliegenden (6) über dem Faserstoffspiegel Entlüftungsschlitze (23) vorgesehen sind. io. Stoffauflauf nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung als Pumpendruckstoffauflauf auf den Stoffauslauf sämtlicher öder nur des einen oder anderen Auflaufkastens (5, 6) bei an sich geschlossener Ausführung des betreffenden Systems Druckerhöhungspumpen einwirken. ii. Stoffauflauf nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Vorlauf (io) zur Auslaufdüse (ii) des oberen Auflaufkastens (5) Lochverteilerwalzen (i3) vorgesehen sind.
DEZ2376A 1951-12-18 1951-12-18 Verfahren und Stoffauflauf zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton u. dgl. Expired DE899896C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ2376A DE899896C (de) 1951-12-18 1951-12-18 Verfahren und Stoffauflauf zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ2376A DE899896C (de) 1951-12-18 1951-12-18 Verfahren und Stoffauflauf zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE899896C true DE899896C (de) 1953-12-17

Family

ID=7618517

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ2376A Expired DE899896C (de) 1951-12-18 1951-12-18 Verfahren und Stoffauflauf zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE899896C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220716B (de) * 1961-04-26 1966-07-07 Feldmuehle Ag Vorrichtung zur Herstellung mehrschichtiger Faserstoffbahnen
DE2916351A1 (de) * 1978-04-25 1979-11-08 Karlstad Mekaniska Ab Verfahren und vorrichtung zur formierung eines mehrschichtigen strahles aus stoff zur herstellung von papier
US4381219A (en) 1981-05-14 1983-04-26 Escher Wyss Gmbh Headbox arrangement for a papermaking machine
DE3306145A1 (de) * 1982-02-23 1983-09-01 Aktiebolaget Karlstads Mekaniska Werkstad, 65221 Karlstad Verfahren zur herstellung von papier
DE3227218A1 (de) * 1982-07-21 1984-01-26 Escher Wyss Gmbh, 7980 Ravensburg Mehrlagenstoffauflauf
DE3704462A1 (de) * 1987-02-02 1988-08-11 Escher Wyss Gmbh Stoffauflauf fuer eine papiermaschine

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220716B (de) * 1961-04-26 1966-07-07 Feldmuehle Ag Vorrichtung zur Herstellung mehrschichtiger Faserstoffbahnen
DE2916351A1 (de) * 1978-04-25 1979-11-08 Karlstad Mekaniska Ab Verfahren und vorrichtung zur formierung eines mehrschichtigen strahles aus stoff zur herstellung von papier
US4381219A (en) 1981-05-14 1983-04-26 Escher Wyss Gmbh Headbox arrangement for a papermaking machine
DE3306145A1 (de) * 1982-02-23 1983-09-01 Aktiebolaget Karlstads Mekaniska Werkstad, 65221 Karlstad Verfahren zur herstellung von papier
DE3227218A1 (de) * 1982-07-21 1984-01-26 Escher Wyss Gmbh, 7980 Ravensburg Mehrlagenstoffauflauf
DE3704462A1 (de) * 1987-02-02 1988-08-11 Escher Wyss Gmbh Stoffauflauf fuer eine papiermaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2329658C3 (de) Doppelsiebpapiermaschine zur Herstellung einer mehrlagigen Papierbahn
DE2455722C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faservliesstoffen
DE2758649C2 (de)
DE69434813T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regelung eines Stoffauflaufkastens
DE3514554A1 (de) Stoffauflauf-vorrichtung fuer eine papiermaschine und verfahren zu deren betrieb
DE4005281C2 (de) Stoffauflauf mit Regelung des Flächengewicht-Querprofiles über die Verdünnung der Fasersuspension
DE1220716B (de) Vorrichtung zur Herstellung mehrschichtiger Faserstoffbahnen
DE3244142A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer mehrschicht-papierbahn
DE69415879T2 (de) Stoffauflauf und Verfahren zur Regelung eines Stoffauflaufes
DE3107926A1 (de) Verfahren zum ausbilden einer mehrlagigen papierbahn in einem doppelsiebformer und doppelsiebformer zur durchfuehrung des verfahrens
DE2534290A1 (de) Doppelsiebformer in einer papiermaschine
DE899896C (de) Verfahren und Stoffauflauf zur Herstellung von Mehrfachpapier oder -karton u. dgl.
DE2501365A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von mehrschichtigen bahnen
DE3045279C2 (de)
DE1942348A1 (de) Siebpartie einer Papiermaschine mit einem Applikator
DE2319906A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines kontinuierlichen materialbandes aus faserpartikeln
DE69922549T2 (de) Herstellung von mehrschichtigen bahnen aus einem einzigem grundfaserstoff
DE4114668C2 (de) Verfahren zur Flächengewichts-Querprofilregelung in einem Blattbildungssystem und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
WO1982003413A1 (fr) Machine a papier ayant une caisse de tete a plusieurs tuyeres
DE3641598A1 (de) Verfahren und vorrichtung in einer papiermaschine sowie eine mit dem verfahren hergestellte papierbahn
DE2364208C2 (de) Verfahren zur Bildung einer Bahn aus Fasern und Bahnbildungsmaschine zur Durchführung des Verfahrens
DE69603741T2 (de) Doppelkammer filmaufleger mit kammerüberlauf
DE2438587A1 (de) Verbesserte vorrichtung und verfahren zur bildung einer faserbahn
DE10141513A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Faserstoffbahn aus mindestens einer Faserstoffsuspension
DE2607310A1 (de) Hydraulischer stoffauflaufkasten in einer papiermaschine