DE899804C - UEbergangsschutz fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Triebwagen - Google Patents

UEbergangsschutz fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Triebwagen

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DE899804C
DE899804C DEM8756A DEM0008756A DE899804C DE 899804 C DE899804 C DE 899804C DE M8756 A DEM8756 A DE M8756A DE M0008756 A DEM0008756 A DE M0008756A DE 899804 C DE899804 C DE 899804C
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DE
Germany
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transition protection
railcars
transition
protection
rail vehicles
Prior art date
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Expired
Application number
DEM8756A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Baumstark
Rudolf Grassl
Bernhard Hasse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D17/00Construction details of vehicle bodies
    • B61D17/04Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
    • B61D17/20Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor
    • B61D17/22Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor flexible, e.g. bellows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Übergangsschutz für Schienenfahrzeuge, insbesondere Triebwagen Der Übergangsschutz an der Verbindungsstelle zweier Eisenbahuwagen,b:eispielsweiseD-Zugwagen, wird in den meistenFällen durch zwei Balgenhälften bewilrkt, die an den Wagenenden befestigt sind und im ausgezogenen Zustand miteinander verbunden werden. Die Verbindung der beiden Balgenhälften ist jedoch verhältnismäßig schwierig, da diiesie an mehreren Stellen erfolgen muß.
  • Es wurde -deshalb vorgeschlagen, die zusammenstoßenden Enden zweier Wagen mit je einer Hälfte eineszwe@iteilligeuhüllenförm igenÜbergangsschutzes zu versehen, die bei gekuppelten Wagen mittels eines Reißverschlusses verbunden werden und so einen von Staub, Regen, Zug u. dgl. geschützten: Übergang für Fahrgäste und Zugpersonal von Wagen zu Wagen ermöglichen sollen. Diesen -bekanntgewordenen. Anordnungen haftet der große Nachteil an, daß die Hüllenhälften des. Übergangsschutzes nicht in sich geschlossen um die Wagenenden herumgeführt sind und die Abdilchtung nur nach drei Seihen: erfolgt.
  • Eine Abdichtung des Übergangsschutzes, nach unten erfolgte bisher überhaupt nicht, oder sie war nur sehr unvollkommen, obwohl gerade von unten Zugluft- und Staubentwicklung sehr groß sind. Die bekannten Anordnungen sind daher als in höchstem Maße unvollkommen anzusehen. Die zu vorliegender erfindungsgemäßen Anordnung führenden Entwicklungsarbeiten hatten die Aufgabe, hierin Abhilfe zu schaffen. und gleichzeitig eine unbedihgt windschlüpfige Form des. aus, mehreren Wagen zusammenges,etztenZuges zu gewährleisten. Weiterhin wurde die Forderung erhoben., denübergangsschuttz bei solchen Wagen anwenden zu können, die einen großen Drehgesbellabstand haben. Solche Wagen haben den Vorteil großer Länge und damiilt großen Fassungsvermögens. Diie Drehgestelle solcher langen Wagen sind von den Wagenstirnseiten her eiin beträchtliches Stück eingerückt, so, daßsich die beim Fahren auf gerader Strecke zueinander parallelen Wagenstirniflächen beim Durchfahren eher Kurve beträchtlich zueinander neigen. Hierdurch wird der Übergangsschute zwischen zwei Wagenenden erheblich beansprucht, abgesehen davon, d'aß die geschilderten Verhältnitsse eitnen relativ großen Abstand der gekoppelten Wagen voneinander erforderlich machen, was der Schaffung. eines: befriedigenden Übergangsschutizes weiterhin ,erschwerend en.tgegenstteht. Weiter wurde die Forderung erhoben, die einzelnenWagenschnell und sicher miteinander kuppeln und entkuppeln zu können, um die zur Zusammenstellung eines Zuges benötigte Zeih soweit wie möglich her2bdriicken zu können. Eiarie diesen Anforderungen Jn. hohem Maße gerecht werdende Anordnung ist erfindungsgemäß darin zu sehen, daß an den zusammenstoßenden Enden zweier Wagen am ganzem, Umfang Hüllenhälften des, Übergangsschutzes befestigt sind, die an den freien Enden mit den Gliederketten zweier geteilter Reißverschlüsse versehen und unten durch Steckverschlüsse miteinander kuppelbar sind.
  • An den freien Enden der Hüllenhälften des Übergangsschutzes werden zweckmäßig elasibischei D'i'chtungsleisben vorgesehen, die die Gliederketten des geschlossenen Reiißverschlusses überdecken, damit Staub und Regen von diesen abgehalten werden.
  • In der Zeichnung eist ein Ausführungsbeilspiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
  • Fng. z eine Seitenansicht der Enden zweiter Wagen eines, Triebwagenzuges., die durch den Übergangsschutz verbunden Bind,
  • Fig. 2 einen Schnitt nach der LiniteII-II in: Felg: z, Fig. 3 eine, Draufsicht auf die Steckverschlüsse zum Kuppeln der beiden Hüllenhälften; mit dem Schlotß des Reinßverschlus-ses und
  • Fig. 4. eine Draufsicht auf die unteren Stoßstellen der beiden Hüllenhäliben.
  • Nach Fig. z, 2 und 4 isit an den Stirnseiten zweier Wagen r, 2 eines Trileb@wagenzuges, ja enhe Hüllenhälfte 3, 4 des Übergangsschutzes mittels Winkel 5 und Schrauben 6 befestigt. Diese aus Gummibuch bestehenden Hüllenhälften sind unten in Wagenmitte bei 7 gestoßen und nach der Erfindung durch zwei, geitaiiIte Reißverschlüsse 8 miteinander verbunden. Bevor jedoch diese geischlossen werden können., müssen die beiden Hüllenhälften an ihren unteren Stoßstellen durch zwei besondere Steckverschlüsse 9 miteinander gekuppelt werden.
  • In Fig. 3 und 4 sind diese Steckverschlüsse dargestellt: Sie sind an siech bekannt und daher nicht Gegenstand der Erfindung. Beim Zusammensetzen. von; Zelten mit geteilten Reißverschlüssen werden sie ebenfalls verwendet. Jeder Steckverschluß 9 besteht aus einem Teil zo mit einer Öffnung ir und einem Teil r2 mit einem Steckbolzen 13. Der Steckbolzen 13 paßt indie Öffnung II hinein. Beide Teile sind mit einem bügelartigen Handgriff 14 versehen und am Rand der unteren Stoßstelle jeder Hüllenhälfte 3, 4 durch Niete befestigt. Von den unten: im Wagenmiltte befindlichen; Stoßstellen7 der Hüllenhälften 3, 4 ab sind diese am Außenrand mit den Gliederketten 15 des. Reißverschlusses. versehen, auf dehnen bis oben in, Wagenmitte je ein Schloß 16 an einem Ring 17 verschoben werden kann.
  • Die Verbindung und dass Lösen der Hüllenhälften des Übergangsschutzes geht ih folgender Weise vor sich: Bei der Verbindung werden, nachdem die beiden Wagen z, 2 zusammengeschoben und miteinander verbunden, sind, zunächst die Hüllenhälften 3, 4 an, ihren: Stoßstellen unten ih Wagenmitte mifttels; deir Steckverschlüsse 9 miteinander gekuppelt. Zu diesem Zweck werden die Teile zo, 12 eines Steckverschlusses 9 an ihren Handgriffen; 14 erfaßt, nachdem vorher das betreffende Schloß 16, das sich auf der Gliederkette 15 der Hüllenhälfte 3 befindet, bis an den Teil zo herangeschoben worden ist, und der Teifl 12 durch Zurückziehen hinter diäs Schloß gebracht. Dann. wird er unter diesem vorgeschoben und hierbei die Gliederkette der Hüllenhälfte 4 ih das Schloß eingefädelt, was durch die an sich bekannte, besondere Ausbildung desselben möglich ist. Zuletzt wird der Steckbolzen 13 in dile Öffnung z z des Teilest ro eingeschoben und in dieser festgezogen. Die Kupplung miittiels des zweiten Steckverschlusses geht in derselben: Weiise vor seich.
  • Nach Herstellung der beiden Steckverschlüsse werden die Schlösser 16 auf den Gliiederketten bis oben in Wagenmitte und diese fest miteinander verbunden. Die aneinander anlitegend'en Schlösser werden zweckmäßig selbsttätig gesichert. Beim Lösen der beidem Hüllenhälften wird in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen.
  • Um die Gliederketten des geschlossenen Reißverschlusis.es vor Staub, und Regen zu schütizen, sitn.d nach Fig. 4 an den freien Enden der Hüllenhälften 3, 4 des Übergangsschutzes elastische Dichtungsleisten 17 vorgesehmen, die sie überdecken. Die aus Gummi, bestehendem. Hüllenhälften können in derselben Weise such den veränderten. Längenverhältnissen bei Kurvenfahrt anpassen wie die bekannten Balgen.. Der Übergangsschutz nach der Erfindung ist daher auch für D-Zugwagen geeilgnet, obwohl er für die Wagen eines Triebwagenzuges, die unter Umständen enger aneinanderstehen, ih erster Linie in Frage kommt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Übergangsschutz für Schienenfahrzeuge, insbesondere Triebwagen, unter, Verwendung von Reißverschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden zweiter Wagen am ganzen Umfang befestigten Hüllenhälften (3, 4) des. Übergangsschutzes an den freiten Enden mit dem. Gliederketten (r5) zweier gebei,lter Reißverschlüsse (8) versehen und unten durch Steckverschlüsise (9) miteinander kuppelbar sind.
  2. 2. Überganpschutz nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden, der Hüllenhälften (3, 4) des. Übergangsschutzes elastisiche Dichtungsleisten (r7) vorgesehen sind, die die Gliederketten (r5) des geschlossenen Reißverschlusses (8) überdecken. Angezogene Druckschriften: Railway Age vom 23. 4. 49, S. 32; Modern Rallrodsi vom Juni 1949, S. 33.
DEM8756A 1951-03-03 1951-03-03 UEbergangsschutz fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Triebwagen Expired DE899804C (de)

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DE899804C true DE899804C (de) 1953-12-17

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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