DE899176C - Mehrteiliger, ausziehbarer und vertikal schwenkbarer Ausleger, insbesondere Schaufelradausleger fuer Schaufelradbager - Google Patents

Mehrteiliger, ausziehbarer und vertikal schwenkbarer Ausleger, insbesondere Schaufelradausleger fuer Schaufelradbager

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DE899176C
DE899176C DEP10350A DEP0010350A DE899176C DE 899176 C DE899176 C DE 899176C DE P10350 A DEP10350 A DE P10350A DE P0010350 A DEP0010350 A DE P0010350A DE 899176 C DE899176 C DE 899176C
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DE
Germany
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boom
cable
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drum
lowering
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Expired
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DEP10350A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Phil Guen Lindenau
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Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/183—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels with digging unit shiftable relative to the frame
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
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    • E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Mehrteiliger, ausziehbarer und vertikal schwenkbarer Ausleger, insbesondere Schaufelrad ausleger für Schaufelradbagger Es sind Schaufelradbagger bekannt, bei denen der an einem Seilzug aufigehängte Ausleger aus zwei gegeneinander verschiebbaren, aber biegungssteif miteinander verbundenen Teilen besteht. Zum Ausziehen des Auslegers dienen dabei in der Regel Zahnstangen. Bei dieser Anordnung treten an der Verbindungsstelle der beiden Auslegerteile -Biegungsmomente auf, so daß der Ausleger entsprechend schwer ausfällt, besonders bei großen Abmessungen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wurden bei einem weiteren bekannten Schaufel--radbagger die beiden Auslegerteile, ohne biegungssteif miteinander verbunden zu sein, gesondert an Seilzügen aufgehängt, die unabhängig voneinander betätigt werden. Diese Ausführung hat aber wieder den Nachteil, daß bei unachtsamer Betätigung der Hubwinden der vordere Auslegerteil sich auf den rückwärtigen so aufsetzen kann, daß dabei eine schwere Beschädigung des Geräts hervorgerufen werden kann. Elektrische Endschaltungen können diese Gefahr zwar verringern, aber nicht beseitigen.
  • Weiter sind bei der vorbekannten Bauart zur Einstellung des Schaufelrades am Gewinnungsstoß drei voneinander unabhängige. Bewegungen erforderlich, nämlich die zwei Hubbewegungen der beiden Auslegerteile sowie die Vorschubbewegung des vorderen Auslegerteils Diese Nachteile werden erfindungsgemäß in erster Linie dadurch vermieden, daß der vordere Auslegerteil in an sich bekannter Weise durch einen Seilzug ein- und ausgefahren wird und so aufgehängt ist, daß sein Gewicht den Seilzug stets unter Spannung hält und daß einerseits die Seiltrommeln für die einen Enden feder zum Heben und Senken dienenden Seilzüge, andererseits die Seiltrommeln für Idas zum gegenseitigen Verschieben der Auslegerteile dienende Seil und Seiltrommeln für die anderen Enden der zum Heben und Senken dienenden Seilzüge miteinander gekuppelt und so bemessen sind, daß die Auslegerteile einerseits teim Heben und Senken, andererseits bei gegenseitiger Verschiebung in Verbindung und parallel oder nahezu parallel zueinander bleiben. Die Seiltrommeln der Seilzüge zum Heben und Senken werden erfindungsgemäß ebenfalls miteinander gekuppelt und so bemessen, daß die Auslegerteile beim Heben und Senken in Verbindung und parallel oder nahezu parallel zueinander bleiben. Auf diese Weise wird erreicht, daß zum Heben und Senken und zum Verfahren des Auslegers nur je eine Winde benötigt wird, so daß sich die Bedienung vereinfacht. Da die Auslegerteile zwangsläufig bei allen Bewegungen parallel oder annähernd parallel zueinander bleiben, ist die Gefahr der Beschädigung des Geräts durch Aufsetzen des vorderen Auslegerteils auf den rückwärtigen ausgeschaltet.
  • Die Erfindung ist in den Abbildungen in zwei Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
  • Abb. I zeigt einen Bagger, au dessen Gerüst 1 ein den Schaufeiradausleger tragendes Schwenkgerüst 2 schwenkbar gelagert ist. Der Schaufelradausleger trägt das Schaufelrad3 und besteht aus dem vorderen Auslegerteil 4 und dem hinteren Auslegerteil 5. Auf dem vorderen Auslegerteil 4 ist hinten der Mast 6 aufgesetzt, dessen Spitze durch feste Zugglieder 7 mit dem vorderen Ende des vorderen Auslegerteils 4 verbunden ist. An der Spitze des Mastes 6 greift der Seilzug 8 an, der parallel oder annähernd parallel zum hinteren Auslegerteil 5 zum Schwenkgerüst 2 führt und zum Heben und Senken des vorderen Auslegerteils, 4 dient. An seinem hinteren Ende ist der vordere Auslegerteil 4 mit dem Laufwerk g auf dem hinteren Auslegerteil 5 verfahrbar. Zum Verfahren dient der Seilzug 10. Die Schwerkraft des vorderen Auslegerteilsl4 bildet mit dem Auflagerdruck des Laufwerks g stets ein Drehmoment, das die: Seilzüge 8 und 10 unter Spannung hält. Der hintere Auslegerteil 5 ist vorn am Seilzug I2 aufgehängt, hinten ist er um die Achse 13 drehbar an das Schwenkgerüst 2 angelenkt. Ein Ende 14 des Seilzugs 8 führt zur Seiltrommel I5, das freie Endet6 des Seilzugs 12 zur SeiltrommelBI7. Die Seiltrommeln 15 und I7 sind fest miteinander verbunden und werden durch eine nicht dargestellte Winde gedreht. Ihre Durchmesser stehen in einem solchen Verhältnis, daß beim Betätigen der Winde beide Auslegerteile gleiche oder nahezu gleiche Winkelwege um die Schwenkachse I3 zurücklegen.
  • Das beim Heben und Senken feste Endet8 des Seilzugs 8 führt zur Seiltrommel 19, das freie Ende 20 des Seilzugs 10 führt ebenfalls zur Seiltrommel 19> und zwar so, daß beim Verkürzen des Seilzugs 10 der Seilzug 8 um das gleiche Maß verlängert wird und beim Verlängern des Seilzugs 10 sich um. -das gleiche Maß verkürzt. Da der Seilzug 8 stets parallel oder annähernd parallel zum hinteren Auslegerteil 5 liegt, bleiben auch die beiden Auslegerteile beim Verfahren parallel oder annähernd parallel zueinander. Würde beim Ein-und Ausfahren des Auslegerteils 4 der Seilzug 8 unverändert bleiben, würde sich der Auslegerteil 4 mit seinem vorderen. Ende senken und heben und mit dem Auslegerteil 5 einen W'inkel bilden. Dies kann abweichend vom beschriebenen Ausfürungsbeispiel auch dadurch vermieden werden, daß das beim Heben und Senken feste Ende des Seilzugs I2 auf eine Trommel gewickelt wird, die mit der Trommel 19 verbunden und so bemessen ist, daß die Veränderung der Winkellage der Auslegerteile während des Ein- und Ausfahrens durch Verlängerung bzw. Verkürzung des Seilzugs; 12 ganz oder annähernd ausgeglichen wird und dadurch die Auslegerteile parallel bzw. annähernd parallel zueinander bleiben.
  • Abb. 2 zeigt eine andere Aufhängung des vorderen Auslegerteils 4. Er ist vorn am Seilzug und hinten am Lenker 22 aufgehängt, dessen rück wärtiges Ende durch den Seilzug 23 auf der Kurvenbahn 24 bewegt wird. Der Seilzug 25 dient zum Verfahren des vorderen Auslegerteils 4. Da die Schwerkraft des vorderen Auslegerteils 4 in allen vorkommenden Stellungen des Auslegers um die Anlenkpunkte 26 und 39 ein Drehmoment erzeugt, das den vorderen Auslegerteil 4 stets nach hinten drückt, wird der Seilzug 25 unter ständiger Spannung gehalten. Der hintere Auslegerteil 5 ist vorn am Seilzug 27 ohne Berührung mit dem vorderen Auslegerteil 4 aufgehängt; hinten ist er um die Achse 28 drehbar an das Schwenkgerüst 2 angelenkt. Die freien Enden 29 und 30 der Seilzüge 2I und 23 führen zu den Seiltrommeln 3I und 32, ein Ende 33 des Seilzugs 27 zur Seiltrommel 34.
  • Die Seiltrommeln, 32und34 sind fest miteinander verbunden und werden durch eine nicht dargestellte Winde gedreht. Ihre Durchmesser stehen in einem solchen Verhältnis, daß beim Betätigen der Winde beide Auslegerteile gleiche oder nahezu gleiche Winkelwege um die Schwenkachse 28 zurücklegen.
  • Für die Verhältnisse des vorliegenden Ausführungsbeispiels ergibt sich als geeignete Kurvenbahn eine kreisbogenförmige Bahn mit dem Drehpunkt 28 als Mittelpunkt.
  • Beim Ausfahren des vorderen Auslegerteils 4 hebt dieser sich infolge seiner Aufhängung an.
  • Damit der hintere Auslegerteil 5 der Bewegung des vorderen Auslegerteils folgt, ist das beim Heben und Senken feste Ende 35 des Seilzugs 27 zur Seiltrommel 36 geführt, die mit der Seiltrommel 38 für das freie Ende 37 des Seilzugs 25 fest verbunden ist. Die Durchmesser der Seiltrommeln 36 und 38 stehen in einem solchen Verhältnis, daß der hintere Auslegerteil 5 in dem gleichen Maße gehoben und gesenkt wird, wie sich das hintere Ende des vorderen Auslegerteils 4 beim Aus- und Ein- fahren hebt und senkt. Hierbei ändert der um den Drehpunkt 28 schwenkende Auslegerteil 5 seine Winkellage. Die gleiche oder annähernd gleiche Änderung der Winkellage des Auslegerteils 4 erfolgt dadurch, daß der Seilzug 21 und der Lenker 22 SO zueinander geneigt sind, daß das vordere Ende des Auslegerteils 4 beim Ein- und Ausfahren sich stärker als das hintere Ende hebt und senkt.
  • Dadurch bleiben beide Teile des Auslegers beim Verfahren parallel oder annähernd parallel zueinander.
  • Anstatt das beim Heben und Senken feste Ende 35 des Seilzugs 27 auf eine Trommel zu wickeln, die mit der Trommel 3.8 für das freie Ende 37 des Seilzugs 25 gekuppelt ist, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, können auch die beim Heben und Senken festen Enden der Seilzüge 2I und 23 auf Trommeln gewickelt werden, die mit der Trommel 38 verbunden und so bemessen werden, daß z. B. beim Ausfahren die Seilzüge2I und 23 in solchem Maße verlängert werden, daß der Auslegerteil 4 sich im wesentlichen nur in seiner Längsrichtung verschiebt und infolgedessen beide Teile des Auslegers beim Verfahren parallel oder annähernd parallel zueinander bleiben.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung kann nicht nur bei Schaufelradauslegern für Schaufelradbagger Anwendung finden, sondern bei allen Geräten, bei denen ein ausziehbarer und vertikal schwenkbarer Ausleger verwendet wird.
  • PTENTANSPROCHE: 1. Mehrteiliger, ausziehbarer und vertikal schwenkbarer Ausleger, insbesondere Schaufelradausleger für Schaufelradbagger, bei dem die Auslegerteile nicht biegungssteif miteinander verbunden sind und durch Seilzüge gehoben und gesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Auslegerteil (4) in an sich bekannter Weise durch einen Seilzug (20, 37) ein- und ausgefahren wird und so aufgehängt ist, daß sein Gewicht den Seilzug stets unter Spannung hält, und daß einerseits die Seiltrommeln (I5, I7, 31, 32, 34) für die einen Enden (14, I6, 29, 30, 33) der zum Heben und Senken dienenden Seilzüge, andererseits die Seiltrommeln (19, 38) für das zum gegenseitigen Verschieben der Auslegerteile (4, 5) dienende Seil (20,37) und Seiltrommeln (19,36) für die anderen Enden (X8, 35) der zum Heben und Senken dienenden Seilzüge miteinander gekuppelt und so bemessen sind, daß die Auslegerteile (4, 5) einerseits beim Heben und Senken, andererseits bei gegenseitiger Verschiebung in Verbindung und parallel oder nahezu parallel zueinander bleiben.

Claims (1)

  1. 2. Ausleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des vorderen Auslegerteils (4) auf dem hinteren Auslegerteil (5) in an sich bekannter Weise verfahrbar angeordnet ist und sein vorderes Ende durch einen parallel oder annähernd parallel zum hinteren Auslegerteil (5) geführten Seilzug (8) gehoben und gesenkt wird, dessen beim Heben und Senken festes Seilende (I8) auf eine Seiltrommel (I9) gewickelt ist, die mit der Seiltrommel des zum Ausziehen des Auslegers dienenden Seilzugs (20) gekuppelt und so bemessen ist oder, zugleich die Seiltrommel für den Seilzug (20) bildend, so ausgebildet ist, daß der eine Seilzug um das gleiche Maß verkürzt bzw. verlängert wird, um das der andere Seilzug verlängert bzw. gekürzt wird.
    3. Ausleger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sein vorderer Teil (4) an beiden Enden durch Seilzüge (21, 23) gehoben und gesenkt und beim Ausziehen geführt wird, daß ferner das beim Heben und Senken feste Seilende (35) des Seilzugs des hinteren Auslegerteils (5) auf eine Seiltrommel (36) gewickelt ist, die mit der Seiltrommel (38) des zum Ausziehen des Auslegers dienenden Seilzugs (37) verbunden und so bemessen ist, daß der hintere Auslegerteil (5) dem beim Ein- und Ausfahren sich senkenden bzw. anhebenden hinteren Ende des vorderen Auslegerteils (4) folgt, und daß schließlich die Organe, an denen der vordere Auslegerteil aufgehängt ist, so zueinander geneigt sind, daß der beim Ein- und Ausfahren sich senkende bzw. anhebende vordere Auslegerteil den gleichen oder annähernd gleichen Winkel wie der ihm nachfolgende hintere Auslegerteil durchläuft.
    4. Ausleger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des vorderen Auslegerteils (4) an seinem Seilzug (23) unter Zwischenschaltung eines Lenkers (22) angeschlossen ist, der mit seinem mit dem Seilzug verbundenen Ende auf einer Kurvenbahn (24) geführt ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 58æ 734, 588 735, 782 779.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE588735C (de) * 1933-11-25 Luebecker Maschb Ges Abraumabsetzer
DE588734C (de) * 1933-11-25 Luebecker Maschb Ges Abraumabsetzer

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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