DE89904C - - Google Patents
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- DE89904C DE89904C DENDAT89904D DE89904DC DE89904C DE 89904 C DE89904 C DE 89904C DE NDAT89904 D DENDAT89904 D DE NDAT89904D DE 89904D C DE89904D C DE 89904DC DE 89904 C DE89904 C DE 89904C
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- Germany
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- bottles
- shaft
- bottle
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- closing
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B1/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
- B67B1/08—Securing stoppers, e.g. swing stoppers, which are held in position by associated pressure-applying means coacting with the bottle neck
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Flüssigkeiten verschiedener Art, vornehmlich Milch und Gemüse, zu sterilisiren,
ist es nothwendig, die Flaschen oder Büchsen, in denen die Milch u. s. w. sterilisirt werden
soll, im Dampfraum (Steriiisirapparat) unter Abschlufs atmosphärischer Luft zu schliefsen,
oder besser noch zu öffnen und zu schliefsen.
Es ist ferner wichtig, die Flaschen oder Büchsen, welche zumeist aus Glas sind, derart
einzubringen, dafs dieselben beim Erwärmen infolge ungleichmä'fsiger Ausdehnung durch
Berührung mit Eisen u. s. w., Oeffnen und Schliefsen nicht zersprengt werden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Steriiisirapparat, in welchem die mit Milch
oder anderen Flüssigkeiten beschickten Flaschen oder Conservenbüchsen durch eine von aufsen
zu bethätigende Einrichtung oder mehrere derselben innerhalb des Dampfraumes geöffnet
und geschlossen werden können.
Zur Vermeidung des Flaschenbruches sind ferner die Flaschen vermittelst des Vsrscblufsbügels
am Verschlufsmechanismus frei angehängt, so dafs den schädlichen Einwirkungen, welche durch das Berühren der Flaschenkörper
mit Eisentheilen ü. s. w. (abgesehen vom Obertheil des mit dem eisernen Verschlufsbügel
in Berührung stehenden Flaschenhalses) entstehen, vorgebeugt wird.
In Fig. ι bis 3 der Zeichnung ist A ein Heizbehälter üblicher Art für einen oder mehrere
Flaschenkörbe bezw. Ständer, welcher dampfdicht verschlossen werden kann.
Der Flaschenständer B trägt eine oder mehrere gekröpfte Wellen C, an deren Kröpfstelle
die Flaschen D direct oder, wie gezeichnet, an hier angeordneten, mit C verbundenen
Haken oder Armen d (Fig. 1 und 3) angehängt werden, zu welchem Zweck der zu drehende
Bügeltheil des seiner Construction nach im wesentlichen bekannten Flaschenverschlufsbügels
F so gestaltet ist, dafs er über d geschoben werden kann und dann an d hängt.
Durch entsprechende Drehung der Welle C nach rechts oder links wird der Flaschenverschlufsbügel
F genau so bethätigt, als wenn man ihn behufs Oeffnens oder Schliefsens des
Verschlufsstopfens von Hand bewegt. Statt der gekröpften Welle kann man auch eine
sonstige entsprechend excentrisch gelagerte Welle benutzen. Die Welle C am Flaschenständer
B wird durch eine in einer Stopfbüchse liegende Welle mit Griff E von aufsen
bewegt. Mehrere derartige gekröpfte Wellen können durch entsprechend angeordnete
Räder b und b1 gleichzeitig in Thätigkeit gesetzt
werden.
Die gekröpften Wellen C sind so angeordnet, dafs ihre Drehpunkte in horizontaler
und verticaler Richtung mit denen der zu drehenden Theile des Flaschenverschlusses
übereinstimmen (Fig. 3), so dafs eine Bewegung von genügend schweren Flaschen mit
Ausnahme der zufälligen Lageveränderung ausgeschlossen ist. Da die Flaschen frei am
Bügelverschlufs hängen, so ist die Berührung der Flaschenkörper mit Eisentheilen u. s. w.
des Apparates und somit ein Zerbrechen infolge von Temperaturveränderungen thunlichst ausgeschlossen.
Hierbei ist natürlich angenommen, dafs der Verschlufsbügel aus Eisendraht am Flaschenkopf keinen wesentlichen Einflufs aus-
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üben wird. Das Gewicht der gefüllten Flaschen genügt bei einiger* Gröfse derselben,
sie beim Oeffnen und Schliefsen in der Schwebe zu halten. Die freihängenden Flaschen werden
vollständig von allen Seiten vom Dampf umspült, gleichmäfsig erwärmt und durch nichts
am Ausdehnen gehindert. Um die Flaschen gegen zufällige seitliche Bewegungen · zu
schützen, damit sie nicht gegen einander schlagen können, hängen sie in Löchern eines
Haltebrettes (Fig. 3), deren Durchmesser erheblich gröfser ist als derjenige der Flaschen
selbst. In Fig. 4 und 5 sind Flaschenverschlüsse anderer bekannter Construction (Fritz η er'scher Verschlufs) im geöffneten und
geschlossenen Zustande zur Darstellung gebracht. Fig. 6 giebt die Oberansicht und
zeigt die Kröpfung der Welle C, an der die Arme d sitzen, welche in den zu bewegenden
Bügeltheil der Verschlufsbügel greifen.
Bei Anwendung gröfserer Flaschen wird, wie oben angenommen, die Schwere der gefüllten
Flaschen genügen, den Verschlufsmechanismus zu bethätigen, ohne dafs die
Flaschen erheblich aus ihrer lothrechten Lage abweichen. Eine kleine Bewegung ist für den
Sterilisirprocefs nur von Vortheil und wird mit Absicht hervorgerufen werden können,
weil dadurch der Inhalt (die Milch) zur Aufwallung kommt und die in der Flüssigkeit
enthaltenen Gase rascher entweichen, auch wird eine intensivere Erwärmung des Inhaltes
der Flaschen durch die Schüttelbewegung gewährleistet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Sterilisirapparat mit Einrichtung zum Oeffnen und Schliefsen der Gefäfse von aufsen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Gefäfse (D) mit ihren Verschlufsbügeln (F) an einer gekröpften oder excentrisch gelagerten Welle (C) oder an mit dieser verbundenen Ansätzen (d) derart angehängt sind, dafs die Drehpunkte der Verschlufsbügel mit der Drehachse der Welle zusammenfallen müssen und ein entsprechendes Drehen der Welle (C) auch die zum Oeffnen oder Schliefsen erforderliche Bewegung des Verschlufsbügels hervorruft.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE91516T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89904C true DE89904C (de) |
Family
ID=32719996
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89904D Active DE89904C (de) | |||
| DENDAT91516D Active DE91516C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91516D Active DE91516C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE91516C (de) |
-
0
- DE DENDAT89904D patent/DE89904C/de active Active
- DE DENDAT91516D patent/DE91516C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE91516C (de) |
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