DE402C - Transportgeläfs für Milch - Google Patents

Transportgeläfs für Milch

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Publication number
DE402C
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Germany
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milk
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transport equipment
transport
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R Amsinck & F Cochu
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J9/00Milk receptacles
    • A01J9/08Holding or supporting devices for milking receptacles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Beans For Foods Or Fodder (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Das inbeiliegender Zeichnung dargestellte Milchgefäfs bezweckt den bequemen Transport von frisch gemolkener Milch auf Eisenbahnen, wie auch auf allen üblichen Transportwagen, ohne dafs weder die nothwendige Luftcirculation im Gefäfs behindert, noch ein Ueberschtitten der Milch beim Schütteln des Transportwagens veranlafst wird.
Die bisher bekannten Transportgefäfse erfüllen den beabsichtigten Zweck nur theilweise oder unter Nachtheilen für die Milch, die z. B. in der schwer zu bewirkenden Reinigung der Gefäfse, ungenügender Luftcirculation etc. bestehen.
Das in der Zeichnung mit G bezeichnete cylindrische Gefäfs wird gegen den Gummiring R des Deckels D vermöge der Druckschraube S unter Vermittelung des Bügels B geprefst und dadurch ein dichter Abschlufs des Gefafses bewirkt. Unterhalb des Deckels, concentrisch zur Mitte, ist ein mit einer Anzahl Oeffnungen versehener Cylinder mit konischem Boden angebracht, behufs ungehinderter Luftcirculation durch die Oeffnungen am Cylindermantel. Die etwa beim Schwanken des Transportwagens durch die vorhin erwähnten Oeffnungen übergeschüttete Milch wird durch das im konischen Boden befindliche Loch α in das Milchgefäfs zurückfliefsen.
Das Schütteln (Schwanken) des Transportwagens wird bei unserer Erfindung statt hinderlich für die Lufterneuerung nur vortheilhaft sein, da durch das Hin- und Herschwanken der Flüssigkeit die im Gefäfs enthaltene Luft einerseits verdrängt, während andererseits frische Luft hinzutreten wird. Das Gefäfs kann bis dicht unter den erwähnten konischen Boden mit Milch angefüllt sein, die freie Luftcirculation wird, selbst bei frisch gemolkener, warmer Milch, die nothwendige Abkühlung leicht bewirken.
Das Transportgefäfs ist aus verzinntem Eisenblechhergestellt, der Verschlufsbügel, die Schraube, wie Gehänge sind gleichfalls verzinnt, scharfe Ecken sind möglichst vermieden, oder sowohl am Boden wie Deckel mit Zinn ausgefüllt, um die Reinhaltung des Gefafses zu erleichtern. Der Verschlufsbügel ist mittelst der an leichten Ketten befestigten Stifte T T mit dem Gefäfs verbunden, um den Deckel, nachdem die Druckschraube gelöst ist, leichter entfernen zu können, sowie auch ein bequemes Oeffhen des aufgehängten Gefafses zu ermöglichen, da nach Herausnahme des einen Stiftes der zweite mit dem Bügel und dem am Gefäfs befindlichen Auge das Charnier' zum Anlüften bildet.
Patent-Anspruch: »Die Construction eines Transportgefäfses für Milch, welches vermöge der Eigenartigkeit seines Verschlusses die ungehinderte Luftcirculation im Gefäfs ermöglicht, bei gleichzeitiger Verhütung des Ueberschüttens der Milch beim Transport.«
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
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i Klasse
RUD. AMSINCK und FERD. COCHU in HAMBURG. Transportgefäfs für Milch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1877 ab.
DE402DA 1877-09-07 1877-09-07 Transportgeläfs für Milch Expired - Lifetime DE402C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE402T 1877-09-07

Publications (1)

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DE402C true DE402C (de)

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ID=70959384

Family Applications (1)

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DE402DA Expired - Lifetime DE402C (de) 1877-09-07 1877-09-07 Transportgeläfs für Milch

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