DE897961C - Werkzeug zum Abziehen der Reifen von Fahrzeugraedern - Google Patents

Werkzeug zum Abziehen der Reifen von Fahrzeugraedern

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Publication number
DE897961C
DE897961C DED10832A DED0010832A DE897961C DE 897961 C DE897961 C DE 897961C DE D10832 A DED10832 A DE D10832A DE D0010832 A DED0010832 A DE D0010832A DE 897961 C DE897961 C DE 897961C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
hook
arm
scissor
tool
Prior art date
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Expired
Application number
DED10832A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Clifford Bartlett
Reginald Frank Daw
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dunlop Rubber Co Ltd
Original Assignee
Dunlop Rubber Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Dunlop Rubber Co Ltd filed Critical Dunlop Rubber Co Ltd
Priority to DED10832A priority Critical patent/DE897961C/de
Priority to DED12464A priority patent/DE906663C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C25/00Apparatus or tools adapted for mounting, removing or inspecting tyres
    • B60C25/01Apparatus or tools adapted for mounting, removing or inspecting tyres for removing tyres from or mounting tyres on wheels
    • B60C25/02Tyre levers or the like, e.g. hand-held

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Werkzeug zum Abziehen der Reifen von Fahrzeugrädern Nach einer langen Laufzeit sitizen die Wülste eines Fahrzeugradreifens .sehr fest an den sie haltenden Felgenrändern, und Idas Lösen der Wülste von der Felge bereitet die Hauptschwierigkeiten bei einem Reifenwechsel. Die Haftung 'der Reifenwülste an den Feigenrändern kann dabei so groß sein, daß beim Versuch, ,die Wülste von der Felge zu lösen, der Reifen beschädigt wird.
  • Die Erfindung betrifft eine neueAusbildung eines Werkzeuges zum .Abziehen der Reifen von Fahrzeugrädern, das bei gedrungener Ausführung auf jede Radgröße einstellbar ist, .mit geringem Kraftaufwand das Lösen und Abheben eines Reifens von der Felge ermöglicht und auch bei Radkonstruktionen verwendet werden kann, bei denen die Radnabe wesentlich über die Ebene des Felgenrandes vorstehf. Erfindungsgemäß besteht das neue Werkzeug zum Abziehen,der Reifen von Fahrzeugrädern aus zwei scherenartig aneinandergelenkten, an den Arbeitsenden mit zueinander gleichsinnig abgebogenen Haken versehenen. Hebeln und einem an dem einen dieser Hebel - angelenkten Haltearm, der zweckmäßig als Gelenkarm ausgebildet ist und dessen Anlenkungsstelle an dem ihn tragenden Arbeitshebel in bezug auf .das Scherengelenk dem Haken dieses Hebels gegenüberliegt. Vorteilhaft ist einer der Scherenhebel als Gabelarm ausgebildet, dessen beide Gabelarme den anderen Scherenhebel einschließen. Der Haltearm ibesteht zweckmäßig aus mehreren in der Länge einstellbar miteinander kuppelbaren Teilarmen, so daß das neue Werkzeug auf die verschiedenen Felgendurchmesser eingestellt werden kann .und auch für Ra#dausbildu.ngen verwendbar ist, bei denen die Radnarbe über die Ebene des Felgenrandes vorsteht.
  • Das neue Werkzeug ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen Fig. i und 2 eine Seiten- bzw. Vorderansicht des Werkzeuges und Fig. 3 und 4 in größerem Maßstab zwei Einzelheiten in etwas geänderter Ausführung.
  • Das neue Werkzeug besteht im wesentlichen. aus zwei scherenartig ,miteinander gekuppelten H'alte-bzw. Abhebearmen 1, 2 und dem Anlegearm 4, 5, 6.
  • Der Haltearm i ist ein. Flach.stahlstück, das an dem einen Ende mit einem im Bogen geführten Haken io versehen ist und an dem anderen Ende Griffbacken i i trägt. Dias Ende des Hakens io .ist um etwa 9i0° gegenüber dem Hakenschenkel aabgeibogen, und dieser ist um etwa 301°' gegenüber der Länge -des Armes i abgewinkelt. Der Abhebearm 2 ist ebenfalls aus einem Flachstahlstück gefertigt und an dem einen Ehde zu einem Haken 2o abgebogen, während das Gegenende Griffschalen 2i trägt. Der Arm :2 ist bis @aufdenHaken 2o.gestreckt, aber auf einem Teil `der Länge, die Iden Haken 2i0 trägt, aus seiner Ebene parallel albgebogen. Erträgt an diesem abgebogenen Teil einen Hakenschenkel 3, dessen Hakenende 30 dem Haken, 2o entspricht und dessen Ende unter Zwischenhage eines Abstandsringes 32 mit dem Arm 2 durch einen Niet 3s verbunden ist. Der Arm i und (die beiden Arme 2, 3 sind durch einen Nietstift 12 nahe den Haken vo, 20, 3o miteinander verbunden, wobei der Arm i zwischen den Armen 2, 3 liegt. Diese Teile bilden somit eine Schere, wobei die Griffenden i 1, 21 der beiden Arme 1, 2 zufolge oder Abwinklung des Armes i sich -in einer gewissen Spreirzlage befinden, wenn die Haken 10, 20, 30 einander überdecken.
  • Die beiden Armei 2, 3 nehmen an einander gegenüberliegenden Stellen an Nietstiften 43 je einen Hebelarm 41 auf, die einen Teil eines Anlegearmes 4 biliden und @an (den Schwenkenden unter Einschluß zweier Arme 5 durch einen Nietstift q.2 miteinander verbunden sind. Die beiden Arme 5 sind,dabei durch eine den Nietstift 42 umgebende Hülse 5, im Abstand voneinander gehalten und liegen damit in (den (Ebenen der Arme 2 und 3. An den freien Enden sind die beiden Arme 5 durch einen Schraubbolzen 52 miteinander gekuppelt, .der al.s Anlenkung für einen Hakenarm 6 dient. Dieser ist zur verstellibaren Aufnahme mit einer Reihe von Löchern 61 versehen und hat am Ende einen Haken; 62. Der Hakenarm 6. kann somit auf verschiedene Längen eingestellt werden, und den Löchern6i sind zweckmäßig Kennziffern zugeordnet, die ,die Felgendurchmesser des Rades anzeigen.
  • Zum Gebrauch wird der Hakenarm 6, 62 zunächst auf die dem Durchmesser der Felgedes betreffenden Rades entsprechende Länge eingestellt, worauf bei auf dem Boden liegendem Rad und aus dem Schlauch .abgelassener Druckluft der Haken 62 an den Felgenrand angesetzt wird. Die in einer sich gegenseitig deckenden Lage befindlichen Haken ioy 2o, 3,0i der Arme 1, 2 werden dann an der .dem Angriffspunkt des Hakens 62 gegenüberliegenden Stelle,der Felge ,angesetzt, worauf der Arm i von dem Arm 2 wegbewegt wird. Der Haken io .des Armes i hintergreift hierbei den Felgenrand, so daß -der Gelenkniet 12 nach der Felge hin nach unten wandert. Dabei wird der Hebel 2 in einer solchen Lage gehalten, daß das Hebelsystem unter Spannung bleibt. Durch den Niedergang des Gelenkniets 12 werden dabei die Haken 20, 3io des Armes 2 gegen den Reifenwulst gepreßt, wobei der Reifenwulst langsam, aber sicher und ohne jede Beschädigung von dem Felgenrand gelöst wird.
  • Durch ,die Unterteilung des Anlegearmes in mehrere Teilstücke 4, 5, 6 kann das neue Werkzeug auch für solche Räder verwendet werden, deren Nabe erheblich über die Ebene der Felgenränder vorsteht, ohne -daß .die Nabe dabei beeinflußt wird.
  • Das neue Werkzeug eignet sich besonders zum Abheben eines Reifens von der Felge zum Abziehen eines auszubessernden. Schlauches. Auch bei Zugmaschinen mit größeren Rädern läßt sich nach dem Aufbocken des Rades der Reifen von der Felge mit Hilfe des neuen Werkzeuges für das Abziehen des Schlauches abnehmen, wobei das Rad an der Achse verbleibt.
  • Der Gelenkarm 4, 5, 6 kann auch durch eine in der Länge einstellbare Spann- oder Haltekette ersetzt werden, wodurch das Werkzeug noch gedrungener ausgeführt werden kann und zu seiner Aufbewahrung noch weniger Raum beansprucht, was insbesondere für Fahrzeuge wesentlich .ist, die im Überlandverkehr eingesetzt sind.
  • Bei den Abwandlungen nach Fig. 3 und 4 sind die Haken 2o und 30 des Abhebearmes 2 an der Außenseite eingezogen, so daß beim Ansetzen der drei Haken roi, 20, 30 zwischen die Felge und den Reifen zunächst nur der Haken io des Haltearmes i zur Anlage an den Reifen gelangt. Damit wird bei dem Einschieben der Haken io, 20, 310 zwischen den Felgenrand urüüd .den Reifenwulst &eser nur von .dem Haken io beeinflußt. Wenn. dann nach diesem Einischieben, der Haken io, 20, 3o der Arm 2 ausgeschwungen wird, greifen .die Haken 20, 30 zunächst nur mit dem Rücken .des Hakenendes an dem Reifen an, so .daß also der Reifen vom Grund seiner Wülste von der Felge gelöst wird. Erst mit dem weiteren Ausschwenken .des Armes 2 gelangen die Einziehungen der Haken 2o und 3o an dem Reifenwulst zur Anlage und heben, diesen von der Felge gib. Durch diese Ausbildung wird das Eindringen des Werkzeuges zwischen die Felge und den Reifenwulst wesentlich erleichtert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Werkzeug zum Albziehen der Reifen. von Fahrzeugrädern, gekennzeichnet .durch zwei scherenartig aneinandergelenkte, an den Ansatzenden .mit zueinander gleichsinnig abgebogenen Haken (io, 2(01, 30) versehene Hebel (1, 2) und einen an dem einen, Hebel (2) angelenkten Haltearm (4, 5, 6), dessen Ablenkungsstelle @(43) an diesem Hebel (2) in bezug auf das Scherengelenk (12) den Haken. (i(o, 20, 30) gegenüberliegt.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Scherenhebel (2) mit ,den Hakenteilen (20, 310) als Gabelhebel (2, 3) ausgebildet ist, dessen ibei'de Gabelarme den anderen Scherenhebel (i) zwischen sich, einschließen.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Hebeln (4, 5, 6) besteht, von denen der letzte mit einem Widerlaghaken (62) versehen und an dem ihn tragenden Zwischenhebel (5) einstellbar ist.
  4. 4. Werkzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ,der von dem Gabelhebel (2, 3) eingeschlossen-,- Heibel (i) gegenüber dem Gaibelhebel (2, 3) im Anschluß an das Scherengelenk (12) in der Bewegungseibene abgebogen ist.
  5. 5. Werkzeug nach Anspruch i bis 4, dadurch ;gekennzeichnet, daß einer der Scherenhebel (2, 3) am Rücken seiner Hakenabbiegung gegenüber dem Haken (io):des anderen Scherenhebels (i) eingezogen ist. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift INr. 633058; USA.-Patentschrift Nr. 2 495 11j.
DED10832A 1951-11-15 1951-11-15 Werkzeug zum Abziehen der Reifen von Fahrzeugraedern Expired DE897961C (de)

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DED10832A DE897961C (de) 1951-11-15 1951-11-15 Werkzeug zum Abziehen der Reifen von Fahrzeugraedern
DED12464A DE906663C (de) 1951-11-15 1952-06-14 Werkzeug zum Abziehen der Reifen von Fahrzeugraedern

Applications Claiming Priority (1)

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DED10832A DE897961C (de) 1951-11-15 1951-11-15 Werkzeug zum Abziehen der Reifen von Fahrzeugraedern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE897961C true DE897961C (de) 1953-11-26

Family

ID=7033509

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DED10832A Expired DE897961C (de) 1951-11-15 1951-11-15 Werkzeug zum Abziehen der Reifen von Fahrzeugraedern

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DE (1) DE897961C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR633058A (fr) * 1927-04-21 1928-01-20 Outil destiné à faciliter l'examen et les réparations de l'intérieur des enveloppes de bandages pneumatiques
US2495117A (en) * 1945-11-15 1950-01-17 Firestone Tire & Rubber Co Fluid pressure actuated tire bead breaking lever

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR633058A (fr) * 1927-04-21 1928-01-20 Outil destiné à faciliter l'examen et les réparations de l'intérieur des enveloppes de bandages pneumatiques
US2495117A (en) * 1945-11-15 1950-01-17 Firestone Tire & Rubber Co Fluid pressure actuated tire bead breaking lever

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