DE897307C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen und aehnlichen Gegenstaenden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen und aehnlichen Gegenstaenden

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DE897307C
DE897307C DEP5570A DEP0005570A DE897307C DE 897307 C DE897307 C DE 897307C DE P5570 A DEP5570 A DE P5570A DE P0005570 A DEP0005570 A DE P0005570A DE 897307 C DE897307 C DE 897307C
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DE
Germany
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wax
rod
wick
candles
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Expired
Application number
DEP5570A
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English (en)
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Daniel James Keogh
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Prices Patent Candles Ltd
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Prices Patent Candles Ltd
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11C—FATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00—Candles
    • C11C5/02—Apparatus for preparation thereof
    • C11C5/026—Apparatus for preparation thereof by a continuous process, e.g. by extrusion by conveying a melt together with the wick through a solidification zone

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen und ähnlichen Gegenständen Die Herstellung von Kerzen und ähnlichen Gegenständen ist seit sehr langen Jahren auf Linien vonstatten gegangen, die keine größere Veränderung erfahren hat.
  • Hinsichtlich der Kerzen umfaßt die Technik, die wahrscheinlich weiter verbreitert ist als andere, das Gießen der Gegenstände z. B. in Sätzen von 5o oder mehr. Bei einer solchen Technik erhielt eine Vielzahl von mit Wassermänteln versehenen Formen, durch deren ,Mitte jeweils ein Docht angebracht ist, geschmolzenes Wachs, und wenn dieses sich durch Abkühlen verfestigt hatte, waren Einrichtungen vorgesehen, um die gegossenen Kerzen aus den Formen derart herausgleiten zu lassen, daß sie diese mit einem Docht im Innern entlang der Mittelachse zurücklassen, frei zur Aufnahme eines weiteren Satzes von geschmolzenem Material.
  • Bei der Herstellung von Leuchten oder Wachsdrähten, wie sie bei gewissen Gießarbeiten einer anderen Technik verwendet werden, beinhaltet das Eintauchen eines fortlaufenden Dochtes, der an und zwischen zwei drehbaren Trommeln mit großem Durchmesser angeordnet ist, in ein Bad aus geschmolzenem Wachs. Der durch die Drehung der großen Trommeln .durch das Bad gezogene Docht nimmt bei jedem aufeinanderfolgendem Durchgang durch das Bad eine gewisse Menge Wachs auf, die sich ganz oder teilweise verfestigt, wenn sie der Luft ausgesetzt wird, und diesen Aufbau läßt man so lange andauern, bis eine hinreichende Abscheidung von Wachs sichergestellt ist.
  • Bei beiden Verfahren wird der Docht mit geschmolzenem Wachs imprägniert, und in der Tat wurde dieses Ergebnis lange für wesentlich angesehen oder zumindestens für höchst wünschenswert durch die meisten Sachkundigen dieser Industrie.
  • Von Zeit zu Zeit wurden Vorschläge vorgebracht, um das Verfahren zur Herstellung von Kerzen und ähnlichen Gegenständen kontinuierlich zu gestalten. Zu diesem Zweck wurden Anordnungen vorgeschlagen, um Wachs, das in der AwsdrückvGrrichtung aus dem flüssigen bis zum halbfesten oder plastischen Zustand gekühlt wurde, kontinuierlich durch Öffnungen um einen Docht herum zu verpressen, der kontinuierlich zu den Mitten dieser Öffnungen zugeführt wurde, wobei der mit Wachs bedeckte Docht darauf einer Wasserkühlung unterworfen wurde, um das Wachs zu erhärten und zu verfestigen. In der Technik jedoch sind solche Vorschläge auf ernste Schwierigkeiten gestoßen, die ihre technische Einführung verhindert haben. So erfolgt die Verfestigung des ausgedrückten Produktes derart, daß ein langdauerndes Temperverfähren notwendig ist, um ein befriedigendes Produkt herzustellen. Darüber hinaus haben Veränderungen der Temperatur mit den daraus folgenden Veränderungen der Plastizität des. Wachses zu einer mechanischen Unbeständigkeit des ausgedrückten Produktes geführt, das sich als äußerst schwierig zu handhaben und auf fertige befriedigende Kerzen zu verarbeiten erwiesen hat.
  • Die Erfindung betrifft ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung fertiger Kerzen und ähnlicher Gegenstände und ist auf beträchtliche Versuchsarbeit gegründet, die zu der überraschenden Entdeckung geführt hat, daß kaltes festes- Wachs durch Druck durch eine Öffnung unter Bildung einer fortlaufenden Wachsstange gedrückt werden kann, die ohne Kühlung des ausgedrückten Prpduktes außer der durch den Kontakt mit der Atmosphäre bedingten, fest genug ist, um ohne Zerstörung gehandhabt und verarbeitet werden zu können, und zu der weiteren überraschenden Feststellung, daß dies Ausdrücken von kaltem festem Wachs durch eine Öffnung hindurch erzielt werden kann, die gleichzeitig mit einem endlosen Ende eines Dochtes beschickt wird, so daß eine fortlaufende Stange aus mit Wachs bedecktem Docht erhalten wird, die gleicherweise hinreichend fest ist, um ohne Beschädigung gehandhabt und auf Fertigwaren, wie Kerzen, mit einer den technischen Anforderungen genügenden Qualität verarbeitet zu werden. Kerzen, die durch diese Technik hergestellt sind, haben einen Docht, der keine Imprägnierung mit dem Wachs erfahren" hat, da dieses, keinen Plastizitätsgrad erreicht, der-notwendig wäre, um eine Imprägnierung des Dochtes sicherzustellen. Trotzdem haftet das umgebende Wachs fest am zentralen Docht, und die fertige Kerze oder der ähnliche Gegenstand brennen wirksam bei normalen Verwendungsbedingungen.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird daher eine fortlaufende Stange aus mit Wachs. bedecktem Docht durch Herausdrücken von festem Wachs durch eine Öffnung um einen Docht herum gebildet, der zur Mitte der Öffnung geführt ist und frei mit .dem ausgedrückten Wachs nach vorn gezogen werden kann, wobei das Ausdrücken bei einer solchen Temperatur und Geschwindigkeit erfolgt, daß ohne Kühlung, außer der durch Berührung mit der Luft bedingten, des ausgedrückten Produktes das erhaltene Produkt eine fortlaufende Stange von mit .Wachs bedeckten Docht ist, die nicht brüchig und hinreichend fest ist, um ohne Beschädigung gehandhabt zu werden. Falls erwünscht, wirb diese fortlaufende ausgedrückte Stange aus mit Wachs bedecktem Docht kontinuierlich auf fertige Kerzen und ähnliche Gegenstände verarbeitet, indem man den aufeinanderfolgenden freien Enden .der Stange und ein drehendes Messer das zum Freilegen eines kurzen Dochtstückes dient an dem erwähnten Ende der Stange eine Relativbewegung gegeneinander erfolgen läßt und dann aufeinanderfolgend die gewünschten Stangenlängen unter Bildung von Kerzen abschneidet.
  • Eine bevorzugte Form der Erfindung wird als ein Beispiel in den Zeichnungen erläutert, die eine Vorrichtung zum Ausdrücken einer Stange aus mit Wachs bedecktem Docht gemäß der Erfindung zeigt und die-Umwandlung dieser Stange in Kerzen durch aufeinanderfolgendes Freilegen eines kurzen Stückes des Dochtes am vorderen Ende der Stange unter Bildung einer ,Spitze und Abschneiden der gewünschten Länge der Stange.
  • Fig. i ist eine perspektivische Ansicht der Ausdrückvorrichtung ; Fig.2A und 2B sind Schnitte und zerlegte perspektivische Ansichten der Ausdrückdüse; Fig.3 ist eine Seitenansicht der Anspitz- und Abschneidevorrichtung; Fig. q. ist eine Endansicht der in Fig. 3 gezeigtenVorrichtung, geschnitten an der LinieIV-IV dieser Figur.
  • Der in Fig. i gezeigte Apparat ist in einem Rahmen befestigt, der aus Leitschienen 1, 2, 3 und q., Ständern 5, 6 und 7, Platten 8, 9 und io, die durch Bolzen ri und r2 und einem Querbaum ,i9 zusammengefügt sind, besteht. Das Auspressen wird durch hydraulischen Druck bewirkt, wobei hydraulisches Öl in einem- Behälter 13 enthalten ist und durch eine mittels ,Motor 15 angetriebene Pumpe 1q. unter Druck gesetzt wird. Ein hydraulischer Zylin.der16 ist zwischen den Platten. 8 und 9 montiert, und vier Ausdrückzylinder 2o wird durch die Platte -8 und einem Streifen 17, der an den Baum: i9 angeschweißt ist, gehalten. Enthalten in dein Zylinder 16 ist der hydraulische Kolben, dessen Kolbenstange durch eine Packung in der Platte 9 hindurchgeht und auf ihrem ausgesetzten Ende den Stößel 18 trägt. Der hydraulische Kolben wird durch ein gebräuchliches hydraulisches System, umfassend den Behälter r3, die Pumpe 14 und das Ventil 22, betätigt.
  • Die Ausdrückdüse, die im Schnitt auf den Fig. 2 A und 2 B gezeigt ist, umfaßt eine Grundplatte 28, die auf die Platte 7 aufgeschraubt ist, eine Düsenplatte 29, die an der Grundplatte 28 bei 3o angehängt ist, und einen Ziehring 31, der an die Düsenplatte,29 angeschraubt ist und eine Ausdrucköffnung 32 besitzt. Die Düsenanordnung kann in Ausdrückstellung, wie in Fig. 2A gezeigt ist, ,durch einen gegen die Grundplatte 28 drehbaren Hebel 33 zusammengeklammert werden, wobei die Platte 29 durch eine Nabe 37 an der Platte 28 zentriert wird, der eine konische Oberfläche hat, die mit einer gleichartigen Oberfläche in der Platte 29 zusammenwirkt. Die Rückseite der Platte 29 ist mit einem ,Schlitz 3:9 versehen, in den mit Hilfe von in der Zeichnung nicht gezeigten Schrauben :der rechteckige Schaft 34 eines Dochtrohres befestigt ist; die Spitze des Dochtrohres ist bei 35 abgebogen, so daß ein Docht, der durch das Rohr geführt wird, in der @Mrtte der Öffnung 32 austritt. Ein Dochtende wird auf der Spule 36 (Fig. r) gehalten, die auf der Platte 8 frei drehbar montiert ist. Wenn die Düsenplattenanordnung in Ausdrücks:tellung gebracht ist, ist der Schaft 34 des Dochtrohresdurch einen Schlitz 38 in der Nabe 37 befestigt. Ein Abstreiferkegel 42 ist an den Platten 40a und 40b befestigt, die selbst an der Preßplatte 31 durch Schraubenbolzen 43 befestigt sind, wobei ein Spielraum zwischen der Platte 4oa und dem Ziehring 3 1 durch eine Unterlegscheibe 4 1 aufrechterhalten wird. Die rückwärtige oder kleinere Kante des Kegels 42 ist angeschärft, um die ausgedrückte Wachsstange, die unten beschrieben ist, abzustreifen.
  • Um die Maschine mit Wachs zu beschicken, wird die Düsenplattenanordnung gelöst durch Betätigung des Hebels 33, und eine ,Stange von festem Wachs wird in den Ausdrückzylinder 2o durch die Öffnung 44 in der Grundplatte 28 hineingedrückt, wobei diese Öffnung den gleichen Durchmesser hat wie der Ausdrückzylinder. Die Wachsstange kann durch Gießen hergestellt sein und hat möglichst den gleichen Durchmesser wie der Ausdrückzylinder, so daß die Stange gleitend oder reibend in den Zylinder paßt. Wenn die Wachsstange eingesetzt ist, wird die Düsenplattenanordnung, nachdem man dafür gesorgt hat, daß ein Dochtende durch die Öffnung 32 hervorragt, geschlossen und durch den Hebel 33 zusammengeklammert. Das Ventil 22 wird dann betätigt, um die Rückseite des Zylinders z6 mit Druckflüssigkeit zu versorgen, so daß der Stößel 18 beginnt, das Wachs durch die Öffnung 32 zu drücken. Die ausgedrückte Stange ist rund um :den herausragenden Docht aus dem Dochtrohr gebildet, wobei der Docht durch das Wachs in :dem Maße, wie dieses durch die Ausdrückdüse vorrückt, nach vorn gezogen wird.
  • Die Temperatur des in die Vorrichtung mit Raumtemperatur eingesetzten Wachses wird durch das Ausdrückverfahren zu einem Ausmaß erhöht, das von der Ausdrückgeschwindigkeit abhängt. Diese Geschwindigkeit soll nicht hinreichend groß sein, um .das Wachs auf eine Temperatur zu erwärmen, daß ein Kühlen, außer dem Kühlen, das durch die Berührung der Stange mit der Atmosphäre notwendigerweise eintritt, notwendig wird, um die Stange fest genug zu machen, um ohne Beschädigung gehandhabt zu werden. Diese zulässige Höchstgeschwindigkeit hängt teilweise von der Wachszusammensetzung, teilweise von der umgebenden Luft ab. Falls gewünscht, können in heißen Klimabereichen der Aus:drückzylinder und bzw. oder ,die Düsenanordnung mit einer Wasserkühlung versehen werden, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit :der das Ausdrücken durchgeführt ,verden kann. Durch Führung des Ausdrückverfahrens in der Weise, daß ein Kühlen des ausgedrückten Produktes unnötig ist, wird nicht nur die Notwendigkeit :der Bereitstellung extensiver Kühlbäder vermieden, sondern es wird auch ein besseres Produkt erhalten, ;das weniger zur Beschädigung und Bruch neigt.
  • Zum Beispiel wurde gefunden, daß mit einer Geschwindigkeit, wie sie für die Herstellung von kleinen Kerzen, wie sie für die Dekoration von Kuchen verwendet wird, möglich ist, 300 solche Kerzen in einer Minute bei einer Raumtemperatur von etwa 17 bis 21r'° ohne Kühlung herzustellen.
  • In diesem Fall wurde ein Wachs der folgenden Zusammensetzung: Paraffin mit Schmelzpunkt 56 bis 6o° 99,5%, -Stearin 7,5°l0, Bienenwachs 30/0, unter einem Druck aus einem Preßzylinder von etwa 37 cm Durchmesser durch eine Öffnung von etwa 2,4 mm Durchmesser mit Hilfe eines auf einem Preßkolben von r6cmDurchmesser lastenden Druckes von etwa 2o at ausgepreßt. Die ausgedrückte ,Stange wurde in Kerzen zerschnitten, wie unten beschrieben wird, jede mit einer Länge von 5 cm.
  • Um sicherzustellen"daß sich in dem Wachs keine Einschlüsse von Luftblasen befinden, wird die Wachsstange, wie oben angegeben wurde, dicht in den Ausdrückzylinder eingepaßt. Einschlüsse von Luft würden zur Bildung von Blasen führen oder in extremen Fällen zum Auseinanderbrechen des Produktes. Es ist weiterhin wünschenswert, daß der Druckunterschied zwischen dem Wachs im Innern des Ausdrückzylinders und beim Verlassen der Ausdrücköffnung nicht zu groß ist, da. ein zu großer /Druckunterschied in einigen Fällen den Zusammenhang oder die Zähigkeit .des Produktes herabmindert.
  • Die Ausdrücköffnung 32 ist als kreisförmig gezeigt. Es können auch Öffnungen mit anderen Formen verwendet werden, abhängend von dem gewünschten Querschnitt der ausgedrückten Stange. Gleicherweise kann die Öffnung mit einer schraubenförmigen Vertiefung versehen sein für die Herstellung von Schmuckkerzen mit einem schraubenförmigen Äußeren.
  • Beim Austreten aus der Ausdrücköffnung 32 gelangt die Stange durch ein Loch, das durch die kleine Kante des Abstreiferkegels 42 gebildet ist. Dieses Loch ist von etwas geringerem Durchmesser als die Öffnung 32 und dient dazu, eine dünne Außenschicht von der ausgedrückten Stange abzustreifen, wobei das so entfernte Wachs durch den Spielraum zwischen der Platte 4oa und dem Ziehring 31 entweicht. .Das Ziel dieses Abstreifverfahrens ist die Entfernung von geringen Unregelmäßigkeiten .der Oberfläche, die durch das Ausdrücken hervorgerufen sein können, so daß die Stange mach dem Abstreifen eine glatte polierte Oberfläche hat, die nicht schlechter ist als die, welche man durch Gießen .des Wachses erzielen kann. Wenn die Stange -für einen Zweck verwendet werden soll, für .die die Oberflächenbearbeitung ohne Bedeutung ist, z. B. als Wachsdraht, kann der Abstreiferkegel entfallen. .
  • Nach dem Passieren des Abstreiferkegels wird die Stange zur Anspitz- und Abschneidemaschine, wie in Fig. 3 und q. gezeigt ist, für die Umwandlung in Kerzen geführt. Um zu ermöglichen, d:aß die Anspitz- und Abschneidemaschine trotz Unterbrechungen im Betrieb der Ausdrückmaschine; um das Einsetzen einer frischen Wachsstange in dem Ausdrückzylinder zu ermöglichen, kontinuierlich arbeitet, kann die ausgedrückte ,Stange, wenn ihr Durchmesser hinreichend klein ist, um die Arbeitsweise durchführbar zu machen, durch eine eine Schlinge bildende Einrichtung, wie in Fig.. i gezeigt ist, geführt werden. Die gezeigte Vorrichtung umfaßt eine Rolle 5o, montiert in einem Rahmen 5 r, die auf geneigten Schienen 52 laufen kann. Die ausgedrückte Stange 53 gelangt nach dem Austreten aus dem Abstreiferkegel 42 über die Rolle So und dann über eine Rolle 54, die drehbar an einer Achse befestigt ist, die im Rahmen; 55 eingebaut ist, der ebenfalls die Schienen 52, an ihrem einen Ende trägt. Wenn die Ausdrückm-aschine arbeitet, drückt sie die Stange mit einer etwas größeren Geschwindigkeit als der mittleren Geschwindigkeit, mit der diese zur Anspitz- und Abschneidemaschine gebracht wird. Die um die Rolle 50 gebildete Schlinge verlängert sich also, .der Rahmen 5 i nimmt den Durchhang durch Herablaufen auf den Schienen 52 auf. Wenn die Ausdrückmaschine zur erneuten Beschickung angehalten wird, verkürzt sich die Schlinge der Wachsstange, und die Rolle 510 läuft auf den ,Schienen nach oben. Somit bleibt die Zufuhr der Stange zu der Anspitz- und Abschneidemaschine gleichmäßig. Die gezeigte Vorrichtung ist z. B. geeignet für die Verwendung bei Wachsstangen, die in kleine Kerzen verarbeitet -,verden, wie sie zum Verzieren von Kuchen verwendet werden.
  • Die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Maschine enthält einen Satz von vier Paaren von Zuführungsrollen 6o, welche die Stange 53 ergreifen und mit Unterbrechung vorwärts zum Anspitzmesserkopf 6i führen, der auf der Welle eines kleinen elek= trischen Motors 62 befestigt ist und durch diesen kontinuierlich gedreht wird. Wenn die Rollen, die _ durch einen Mechanismus, der allgemein bei 63- angedeutet ist, angetrieben werden, die Stange um nahezu eine Kerzenlänge vorwärts bewegt haben, werden der Motor und der Anspitzmesserkopf durch eine Nockenscheibe 64 und einen Hebel 65 nach links bewegt, wie in Fig. 3 zu sehen ist, so daß sie die vorgehende Stange 53 treffen und ihr eine konische Spitze anschneiden, wobei ein kurzes Stück Docht zum Anzünden der Kerze freigelassen wird. Nachdem die konische Spitze angeschnitten ist, wird der Anspitzmesserkopf 61 nach rechts wegbewegt. Wenn. die Anspitzarbeit vollendet ist, halten die Rollen 6o die ,Stange 53 fest und eine Messerklinge 66, getragen von einem Läufer 67, teilt die Stange unter Bildung einer fertigen Kerze. Wenn jede Kerze geteilt ist, stößt ein Hebel 68 sie quer ab in die Rutsche 69.
  • Es kann zweckmäßig sein, "mehrere Ausdrückzylinder auf einem einzigen Lager anzuordnen und die verschiedenen Stößel von einer gemeinsamen hydraulischen Flüssigkeitsquelle aus zu betätigen. Alternativ kann ein einziger Ausdrückzylinder mit einer Anzahl von Ziehringen und Au.sdrücköffnungen versehen 'sein. So können z. B. die Zuführungsrollen 6o, der Anspitzmesserkopf 6i und das Messer 66, .die in den Fig. 3 und 4 gezeigt sind, zweckmäßig verdoppelt werden und diese doppelte Maschine könnte durch Stangen geschickt werden, die durch die gleiche hydraulische Vorrichtung oder den gleichen Ausdrückzylinder ausgedrückt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer fortlaufenden Stange aus mit Wachs bedecktem Docht für .die Herstellung von Wachskerzen, Leuchtern, Wachsdrähten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß man festes Wachs unter Druck durch eine Öffnung um einen Docht herum ausdrückt, der gegen die MZtte der Öffnung geführt wird und frei durch das ausgedrückte Wachs nach vorn gezogen werden kann, wobei das Ausdrücken bei einer solchen Temperatur und mit solcher Geschwindigkeit durchgeführt wird, daß .das genannte Produkt ohne Kühlung des ausgedrückten Produktes, - außer jener, die durch Berührung mit der Atmosphäre vor sich geht, eine fortlaufende Stange aus mit Wachs bedecktem Docht ist, die nicht brüchig und hinreichend fest ist, um ohne Beschädigung gehandhabt zu werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man das ausgedrückte Produkt durch ein Loch passieren läßt, das ähnlich aber von etwas geringerer Größe als die Ausdrücköffnung ist und von der Oberfläche der Stange etwaige Oberflächenunregelmäßigkeiten abstreift, die durch das Ausdrücken geformt sein können.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Wachskerzen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine fortlaufende Stange aus mit Wachs bedecktem Docht nach dem Verfahren nach Anspruch i und 2 herstellt, eine relative Bewegung der aufeinanderfolgenden freien Enden der Stange und eines sich drehenden Messers, das ein kurzes Dochtstück an jenen Enden der Stange unbedeckt läßt, gegeneinander erfolgen läßt und dann nacheinander .die gewünschten Mengen der Stange unter Bildung der Kerzen abschneidet.
  4. 4.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stange eine Bewegung mit Unterbrechungen derart erteilt wird, daß sie um fast eine Kerzenlänge vorwärts bewegt wird, bevor sie das rotierende Messer trifft, und angehalten wird, wobei die gewünschte Länge von ihr abgeschnitten wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß man die Stange zwischen der Ausdrücköffnung und dem rotierenden Messer durch eine Vorrichtung passieren läßt, die eine veränderliche Traverse für die Stange enthält, wodurch das rotierende Messer und das Messer zum Abschneiden der gewünschten Stangenlänge ohne Unterbrechungen arbeiten können, trotz der Unterbrechungen im Ausdrückverfahren.
DEP5570A 1950-05-18 1951-05-17 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen und aehnlichen Gegenstaenden Expired DE897307C (de)

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