DE897151C - Saegespaeneofen - Google Patents

Saegespaeneofen

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Publication number
DE897151C
DE897151C DEB16438A DEB0016438A DE897151C DE 897151 C DE897151 C DE 897151C DE B16438 A DEB16438 A DE B16438A DE B0016438 A DEB0016438 A DE B0016438A DE 897151 C DE897151 C DE 897151C
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DE
Germany
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furnace
drum
sawdust
side wall
combustion chamber
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Expired
Application number
DEB16438A
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English (en)
Inventor
Josef Bilz
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B2210/00Drying processes and machines for solid objects characterised by the specific requirements of the drying good
    • F26B2210/16Wood, e.g. lumber, timber

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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Sägespäneofen Gegenstand der Erfindung ist ein Sägespäneofen mit in den Brennraum. einsetzbarer Sägespänetrommel, der sich gegenüber bekannten Ausführungen solcher Öfen da:durch auszeichnet, #daß das Auswechseln der Sägespänetrommel in einfacher Weise erfolgen kann.
  • Erfindungsgemäß ist !die die Standunterlage für .die Sägespänetrommel bildende Ofenbodenplatte des auf Füßen oder auf einem Untersatz stehenden Ofens absenkbar angeordnet, und es erfolgt das Auswechseln der Trommel bei abgesenkter Ofenbodenplatte. Die gefüllte Sägespänetrommel wird auf die vorteilhaft bis auf den Fußboden abgesenkte Ofenbodenplatte gestellt und dann mittels der z. B. von Schwenkhebeln gebildeten Verstellvorrichtung!dieser Platte in den Brennraum des Ofens von unten beimHeben-derOfenbodenplatte eingefahren. In der gehobenen Stellung schließt die Ofenbodenplatte den Brennraumdicht ab, und es ist der Ofen sofort wieder betriebsbereit. Soll eine leergebrannte Sägespi#netrommel ausgewechselt werden, so wird die Verriegelung der Ofenbodenplatte gelöst und diese Platte mit der darauf stehenden leeren Trommel mittels ihrer Verstellvorrichtung abgesenkt, die volle Trommel auf die Bodenplatte gestellt und -diese in den Brennraum beim Heben der Ofenbodenplatt-, eingefahren.
  • Zur Verringerung der Gesamtbauhöhe des Sägespäntofens nach der Erfindung kan-n der den Brennraum bildende untere Ofenteil an seiner Seitenwand auch mit einer öffnung versehen sein, die durch eine Tür oder einen Schieber verschließbar ist und die mit ihrer Höhe einem Teil der Höhe .der in den Brennraum einsetzbaren Sägespänetrommel entspricht. Dadurch kann die Sägespänetrommel bei abgesenkter Ofenbodenplatte mit einem der Höhe der Brennratimseitenwan-döffnung entsprechenden Stück in den Brennraum hineinragen, und es kann trotzdem !das Auswechseln der Sägespänetrommel in der erfindungsgemäßen einfachen Weise bei geöffneter Seitenwandtür od. dgl. durch seitliches Herausziehen der stehenden Trommel und seitliches Einschieben der gefüllten Trommel in die Brennraumseitenwandöffnung beim gleichzeitigen Aufschieben bzw. Aufsetzen auf die abgesenkte Bodenplatte erfolgen.
  • Dadurch, daß der Brennra*um des Sägespäneofens nach der Erfindung für das Auswechseln der Sägespänetrommel nur noch unten geöffnet zu werden braucht, ist es möglich, den Ofen mit vorteilhafter Heizwirkung zum Warmwasserbereiter zu gestalten. Es kann der Brennraum, in den die Sägespänetrommel auswechselbar eingesetzt wird, ganz oder teilweise über seine Höhe von einem baulich mit dem Ofen vereinigten Warmwasserbehälter gebildet sein. Wählt man dabei einen Aufbau, bei .dem der Ofenunterteil eine für das Auswechseln der Sägespänetrommel mitbenutzbare Seltenwandöffnung bildet, so wird. man den Wa-rmwasserbehälter als Aufsatz mit diesem Ofenunterteil vereinigen, In diesem Falle kann der Warmwasserbehälter mit einem der Absenkhöhe der Ofenbodenplatte entsprechenden Raum an der Bildung des die Sägespänetrommel aufnehmenden Brennraumes beteiligt sein. Esist damit eine wesentliche Vergrößerung der direkten Heizfläche des Warmwasserbehälters gegenüber Ausführungen mit über dem Brennraum angeordneten Warmwasserbehältern erreicht. Die den Brennraurn mitbildende Mantelfläche des Warmwasserbehälters kann zur weiteren Vergrößerung der Heizfläche in bekannter Weise wellenförmig oder ähnlich ausgebildet sein.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfind-ung ist die Verwendung, einer Sägespänetrommel mit geschlossenem Boden. In unmittelbarer Bodennähe ist in :die Seitenwand dieser Trommel ein Rohrstück eingesetzt, das als L.uftzuführungsrohr bis etwa zur Trommelmitte reicht. Bekanntlich wird beim Füllen der Sägespänetrommeln für Sägespäneöfen ein zentrisch die Füllung durchsetzender Kanal frei gelassen, und es mündet das Luftzuführungsrohrstück in -diesen zentrischen Kanal dergefüllten Trommel. Nach dem Einsetzender Trommel in den Brennraum des Ofens wird, z. B. mit Steckmuffenverbindung, durch eine Öffnung in der Ofenseitenwand ein diese Seitenwand durchsetzendes zusätzliches Rohrstück angeschlossen, und es ist so die direkte Frischluftzufuhr für das Verbrennen der Trommelfüllung gegeben. Durch die damit vorhandene, von außen bedienbare öffnung der Sägespänetrommel erfolgt auch das Anzünden der Trommelfüllung in der bei Sägespäneöfen bekannten Weise. Die außenliegende öffnun#g des Luftzuführungsrohres der Sägespänetrommel kann mit einer Regulierklappe für die Regelung der Verbrennung versehen sein. Bei einem Sägespäneofen mit einer durch eine Tür verschließbaren OfenseitenwandöAnung für das Auswechseln der Sägespänetrommel wird man das die Ofenseitenwand durchsezende Rohrstück an dieser Tür anordnen, so daß die Verbindung dieses Rohrsfückes mit dem Rohrstückder Trommel beim Öffnen. der Tür selbsttätig gelöst bzw. beim Schließen derselben selbsttätig durch rauffenartiges Ineinantdergreifen beider Rohrstücke hergestellt wird.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäß mit einem geschlossenen Boden verschenen Sägespänetrommel hat den großen Vorteil, daß das lästige Herausfallen von Asche oder Sägespänen beim Trommelwechsel aus der bei den bekannten Trommeln vorhandenen Bodenöffnung vermieden ist und daß an dem Ofen kein besonderer Ascheratim vorhanden zu sein braucht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung bei einem Sägespäneofen mit Warmwasserbehälteraufsatz ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Der Ofenunterteil i bildet mitseinem Blechmantel den unteren Te#il,:2 des Brennraumes, in den die Sägespänetrommel 3 auswechselbar eingesetzt ist. Die Trommel 3 steht senkrecht auf der Ofenbodenplatte 4, die mittels des Schwenkhebelgestängepaares 5, 6 bis auf den Standboden des Ofens abgesenkt werden kann. 7 und 8 sind Führungsbolzen für -die Bodenplatte14, die bei der Senk-,oder Hebbewegung der Platte 4 in Aden Lagerbüchsen 9 des festen Ringbodens io. des Ofenunterteiles i gleiten. Die durch die Höheder Füße ii bestimmte Senkhöhe der Bodenplatte 4 entspricht zusammen mit der Höhe der durch die Tür 12 verschlossenen Öffnung in der Ofenunterteilseitenwand mindestens .der Höhe der SägesPänetrOmmel 3, und es kanndie Trommel 3 bei abgesenkter Bodenplatte 4 und geöffneter Tür 12 senkrecht stehend seitlich aus der Öffnung der Ofenunterteilseitenwand herausgezogen werden. Die Bodenplatte#4 wird in ihrer gehobenen Stellung durch -die überden Ofenumfang verteilten Riegel 13 gut abgedichtet gehalten. Durch die schwenkbÜgelartige Ausbildungdes Schwenkhebelgestängepaares 5, 6 kann das Heben und-, Senken ,der Bodenplatte 4 mit Fußbetätigung erfolgen. Der auf den Ofenunterteil i aufgesetzte Warmwasserbehälter 14 bildet mit seinem Boden den oberen Teil 15 des Brennrauines, und es ragt die Sägespänetrommel 3 mit einem wesentlichen Teil ihrer Länge in diesen Raum 15 hinein. Die oben aus der Trommel 3 herausschlagenden Flammen bzw. die oben aus der Trommel 3 abziehenden Heizgase bestreichen die vergrößerte Bodenwandung des Warmwasserbehälters 14, und es ist durch die absenkbare Anordnung der Bodenplatte 4 eine besonders intensive Ausnutzung der Verbrennung der Sägespäne in,der Trommel 3 ermöglicht, weil sichdadurch das vorteilhafte Hineinragen der Trchmmel,3 in den von dem Behälter 14 gebildeten Teil 15 des Brennraumes ergibt.
  • Die SägespänetrOmMel 3 hat einen geschlo#ssenen Boden 16. FÜr die Luftzuführung in den zentrischen Kanal 17 der Trommelfüllung 18 ist in die Trommelwandung das Rohrstück ig nahe dem Trommelboden 16 eingesetzt. In der Tür 12 der Ofenunterteilseitenwandöffnung für das Auswechseln der Trommel 3 ist das muffenartig in das Rohrstück ig eingreifende Rohrstück2o so angeordnet, daß beim Öffnen der Tür 12 die Verbindung zwischen den Rohrstücken ig und 2o durch Herausziehen des Rohrstückes 2o aus der Erweiterung des Rohrstückes ig selbsttätig gelöst wird. Ebenso selbsttätig wird die Verbindung zwischen .den Rohrstücken ig und 2o beim Schließen der Tür 12 hergestellt, wenn die Trommel 3 sich mit -dem Rohrstück ig in der richtigen Stellung befindet, die vorteilhafterweise z. B. mit einem Anschlag an dem im Bereiche der Öffnung der Unterteilseitenwand ausgesparten Ringboden io fest-gelegt ist. An dem Rohrstück 2o ist eine Regulierklappe 21 für die Regelung der Verbrennung vorhanden. 22 ist der Schornsteinanschluß, 23 ein Wasserablaßstutzen, 24 das Wasserstandrohr, o5 ein Füllstutzen fÜr Wasserleitungsanschluß, 26 eine WassereinfüllöffnUng, 27 ein Sicherhe#itsventil und 28 ein Thermometer.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sägespäneofen mit in den Brennraum einsetzbarer Sägespänetrommel, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswechseln der Sägespänetrommel (3) durch Ab-senken der die Standunterlage der Trommel bildenden Ofenbodenplatte (4) des auf Füßen oder einem Untersatz stehenden Ofens erfolgt.
  2. 2. Sägespäneofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Brennraum bildende Ofenteil an seiner Seitenwand mit einer durch eine Tür (12-) od. dgl. verschließbaren öffnung von geringerer Höhe als die Höhe der in den Brennraum ein-setzbaren Sägespänetrommel versehen ist und das Einsetzen bzw. Herausnehmen der Trommel bei abgesenkter Ofenbodenplatte .durch seitliches Einschieben oder Herausziehen in bzw. aus der geöffneten Seitenwandöffnung, des Ofens erfolgt. 3. Sägespäneofen nach Anspruch i oder 2, da-,durch gekennzeichnet, daß der Brennraum, in den die Sägespänetrommel auswechselbar eingesetzt wird, ganz oder teilweise von einem b,auli,ch mit dem Ofen vereinigten Warmwasserbehält-er gebildet ist. 4. Sägespäneofen nach Anspruch 2, und 3, da-!durch gekennzeichnet, daß der Warmwasserbehälter als Aufsatz auf den den Schornsteinanschluß und, die Seitenwandöffnungenthaltenden Ofenunterteil ausgebildet ist. 5. Sägespänetrommel für die Verwendung bei einem Sägespäneofen nach Anspruch, 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (3) einen geschlossenen Boden (4) besitzt, in Bodennähe in die Trommelseitenwand ein Rohrstück (ig) eingesetzt ist, das als Luftzuführun,gGrohr bis etwa zur Trommelmitte reicht und das mit- seinem außerhalb der Trommel liegenden Ende eine lösbare muffenartige Verbindung mit einem durch eine Ofenseitenwandöffnung einsetzbaren Luftzuführungsrohrstück (2o) bildet. 6. Sägespäneofen für die Verwendung einer Sägespänetrommel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftzuführ-ungsrohrstück (2o) in die Tür der für das Auswechseln der Trommel (3) vorhandenen Ofenseitenwandöffnung eingesetzt ist und -die Verbindung dieses Rohrstückes mit dem Rohrstück der Trommel beim Öffnen der Tür selbsttätig gelöst bzw. beim Schließen derselben selbsttätig durch muffenartiges Ineinandergreifen hergestellt wird. 7. Sägespäneofen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die absenkbare Ofenbodenplatte (4) mittels eines ingegenüberliegendenDrehpunkten an dem Oferigehäuse gelagerten Schwenkbügels (5, 6) für Fußbetätigung beim Auswechseln gesenkt oder gehoben wird. 8. Sägespäneofen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die absenkbare Ofenbodenplatte (4) in ihrer gehobenen Stellung, also bei geschlossenem Ofen, verriegelt, z. B. durch eine selbsttätig wirkende Schnappvorrichtung gehalten wird.
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